Vedisch vratá und awestisch urvāta

Vedisch vratá und awestisch urvāta von Schmidt,  Hanns-Peter
Frontmatter -- Inhalt -- Korrekturzusätze -- Korrekturzusätze -- ERSTES KAPITEL. vratá im Rgveda -- A. Das Täuschen des Gelübdes -- B. Das Halten des Gelübdes -- C. Das Hüten des Gelübdes -- D. Das Befolgen des Gelübdes -- E. vratá im Lokativ -- F. Savitr und das vratá -- G. gúhyam vratám -- H. vratá und dhárman -- I. Komposita und Ableitungen -- ZWEITES KAPITEL. vratá im jüngeren Veda -- DRITTES KAPITEL. Awestisch urvǟta und seine Verwandten -- ZUSAMMENFASSUNG -- Index locorum
Aktualisiert: 2023-05-29
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Aromata in der iranischen Kultur

Aromata in der iranischen Kultur von Newid,  Mehr Ali
Die vorliegende Arbeit ist das Ergebnis einer mehr als zehnjährigen Untersuchung über Aromata im iranischen Kulturkreis von der Achämenidenperiode (559 B.C.) bis zum Ende der Safawidenzeit (1722 A.D.). Das Hauptanliegen bestand darin, herauszufinden, was die Quellen über Aromata berichten, wie Düfte im täglichen Leben verwendet wurden und wie diese in der persischen Literatur, insbesondere in der poetischen Sprache reflektiert sind.
Aktualisiert: 2023-05-16
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Der Sasanidische Archetypus

Der Sasanidische Archetypus von Hoffmann,  Karl, Narten,  Johanna
Die Erstaufzeichnung des Avesta-Corpus, von den Verfassern hier als „Sasanidischer Archetypus“ bezeichnet, wird erstmals in einer zusammenhängenden Darstellung untersucht. Es handelt sich um die Frage, wie sich die eigenartige Überlieferung erklärt, in der die avestischen Schriften Zarathustras und seiner Anhänger vorliegen. Einzelheiten über die Modalitäten der mündlichen wie der schriftlichen Überlieferung des Avestischen werden aufgedeckt und so eine Lücke innerhalb der Avesta-Forschung geschlossen.
Aktualisiert: 2023-05-16
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Der Yasna Haptanhaiti

Der Yasna Haptanhaiti von Narten,  Johanna
Das Avesta, die heiligen Schriften der Zarathustra-Anhänger, enthält als ältesten Teil die 17 Lieder des Zarathustra, einige heilige Gebete und einen Ritualtext in sieben Abschnitten: das „Siebenteilige Verehrungsgebet“ (Yasna Haptanhaiti). Die Sprache dieses Ritualtextes stellt ihn unmittelbar an die Seite der zarathustrischen Gathas. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Yasna Haptanhaiti ebenfalls auf Zarathustra zurückgeht. Auf jeden Fall stellt der Text aber ein authentisches Zeugnis für die älteste nachzarathustrische Form des Mazdayasnismus dar. So enthält er zum Beispiel eine Feuerkonsekration, die als Begründung für den Feuerkult der Zarathustra-Anhänger dient. Als ältester Ritualtext des Mazdayasnismus liefert er einen eingenständigen, wichtigen Beitrag zur altiranischen Religionsgeschichte. Auch für die Indoiranistik ist der Text, dessen Altertümlichkeiten ihn mit den ältesten vedischen Texten Indiens verbinden, von beträchtlichem Wert.Der Yasna Haptanhaiti, dessen hervorragende Bedeutung nicht immer erkannt wurde, hat bislang kaum eingehendere Untersuchungen erfahren. Die vorliegende kommentierte Edition, die eine Übersetzung und ein vollständiges Glossar enthält und deren Schwerpunkt zahlreiche philologisch-linguistische Wortstudien bilden, dient dazu, der Forschung auf dem Gebiet der altiranischen Sprach- und Religionsgeschichte ein wertvolles und gewichtiges Dokument neu zu erschließen.
Aktualisiert: 2023-05-16
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Literarische Stoffe und ihre Gestaltung in mitteliranischer Zeit

Literarische Stoffe und ihre Gestaltung in mitteliranischer Zeit von Durkin-Meisterernst,  Desmond, Reck,  Christiane, Weber,  Dieter
Das Buch enthält 21 Beiträge eines im März 2006 zu Ehren W. Sundermanns gehaltenen Colloquiums, das verschiedenen Aspekten der Literaturen in den mitteliranischen Sprachen gewidmet war. Texte und Motive und ihre Herkunft und Entwicklung in mittelpersischen, parthischen, sakischen und sogdischen Texten und im einmaligen baktrischen manichäischen Fragment werden behandelt und zusammen mit einer Darstellung awestischer, aramäischer, mandäischer und sogar keltischer Motive dargeboten.
Aktualisiert: 2023-05-16
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Der Zamyad Yast

Der Zamyad Yast von Hintze,  Almut
Der „Zamyad-Yast“ darf als eine der interessantesten und schönsten Hymnen bezeichnet werden, die in den heiligen Büchern der Zarathustra-Anhänger, dem so genannten „Avesta“, enthalten sind. Der vorliegende Band bietet eine ausführliche Einleitung, in der zentrale Fragen des Hymnus behandelt werden, besonders diejenige nach der zu verehrenden Wesenheit, dem „Glücksglanz“. Mit der sorgfältigen Erstellung und Übersetzung des Textes sowie dem ausführlichen sprachlich-inhaltlichen Kommentar ermöglicht das Werk einen wissenschaftlich fundierten Zugang zum Verständnis des Hymnus und damit eines bestimmten Aspektes der religiösen Welt der jungavestischen Zeit.
Aktualisiert: 2023-05-16
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Das Nomen im Indogermanischen

Das Nomen im Indogermanischen von Oettinger,  Norbert, Steer,  Thomas
Die in diesem Band versammelten Tagungsbeiträge betreffen die Rekonstruktion des indogermanischen Nomens bzw. dessen Auftreten in den frühen Einzelsprachen. Die phonologischen, morphologischen und syntaktischen Untersuchungen in diesem Buch betreffen neben der zu rekonstruierenden indogermanischen Grundsprache selbst vor allem das Indoiranische, Griechische und Baltoslavische sowie die erst später entzifferten Sprachgruppen Anatolisch und Tocharisch. Besonders viel diskutierte Themen sind die nominalen Akzenttypen und das Caland-System samt i-Stämmen, devī- und v kī-Klasse, der Komparativ und die thematischen Stämme. Weitere Schwerpunkte sind das Kollektivum und die Kongruenz. Außerdem gibt es Untersuchungen zu einzelnen Kasus, zur Wortbildung und Etymologie.
Aktualisiert: 2023-05-16
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Disputationes Iranologicae Vindobonensis, I.

Disputationes Iranologicae Vindobonensis, I. von Fragner,  Bert G., Panaino,  Antonio, Sadovski,  Velizar
Der gemeinsame Aspekt des vorliegenden ersten Bandes der Disputationes Iranologicae Vindobonenses" ist die sprach- und literaturwissenschaftliche Analyse und Neubewertung der ältesten erhaltenen Sprachdenkmäler indo-iranischer Überlieferung, des Avesta und des Rigveda. Dieser Band ist als erstes Ergebnis einer Forschungskooperation zwischen dem Institut für Iranistik der ÖAW, der Universität Bologna, Italien, sowie dem Italienischen Institut für Afrika und den Orient (IsIAO) entstanden. Die hier abgedruckten Beiträge vereinen Texte, die im Rahmen zweier reziprok angelegten Vortragsreihen in Italien und in Österreich vorgestellt wurden. Antonio PANAINO stellt seine Ausführungen unter dem Titel "Chronologia Avestica: tra cronologia linguistica e storia religiosa (Filologia e storia del testo avestico, I.)". Ausgehend von einer Reihe rezenter Periodisierungsversuche (von M. de Vaan, J. Kellens, P. O. Skjærvø), greift der Autor die Frage auf, wie sich das Altavestische (das Gathische) und das Jungavestische zueinander verhalten - insbesondere, ob es sich dabei um diatopisch oder allein diachronisch unterschiedliche Varietäten der Avesta-Sprache handelt. Dazu sind vornehmlich jene Phänomene genauer zu unterscheiden, in denen gerade das Jung-Avestische und nicht das Alt-Avestische die aus dem Indoiranischen ererbten Formen bewahrt hat und mit dem Vedischen/Altindoarischen übereinstimmt. Neben rein philologisch-sprachwissenschaftlichen Argumenten bespricht Panaino auch kultur- und religionsgeschichtlichen Wandlungen wie die Einführung des zoroastrischen Kalenders - ein Gebiet, auf dem der Autor seit Jahren arbeitet - und betont auch die Künstlichkeit von Sprache und Stil der Gathas. Dabei hat der Verfasser in die Beurteilung des Nebeneinanders von Alt- und Jungavestisch, das viel komplexer ist als gemeinhin angenommen, neue Aspekte eingeführt, die von der Auffassung beider Sprachen als monolithische Blöcke wegführen, und zeigt, daß mit verschiedenen Varietäten des Alt- und Jungavestischen zu rechnen ist. Die Studie von Velizar SADOVSKI trägt den Titel "Epitheta und Götternamen im älteren Indo-Iranischen: Die hymnischen Namenkataloge im Veda und im Avesta (Stilistica Indo-Iranica, I.)". Sie stellt den ersten Teil einer großangelegten Untersuchung zu den sprachlichen Gemeinsamkeiten zwischen den erhaltenen poetischen Texten des Altiranischen und des Altindischen dar, welche stilistische Charakteristika beider Schwestersprachen auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und phraseologischer Ebene analysiert und damit die Grundlage für einen seit Langem ausstehenden Vergleich zwischen dem Avestischen und dem Vedischen schafft. Völlig neuartig ist der von Sadovski systematisch aufgestellte Vergleich der in den avestischen Hymnen enthaltenen Namenkataloge von Göttern und Menschen mit den ältesten indoarischen Listen aus den Vedas und auch mit jüngeren Katalogen dieser Art im epischen und klas¬sischen Sanskrit. Nach einer Darstellung der Epitheta- und Namenkataloge (Kapitel I) behandelt die Studie die Mechanismen, die den Auf- und Ausbau der Epitheta-Systeme, ausgehend von einem ererbt-traditionellen Kern, im weiteren steuern - zum einen (Kapitel II), die Herausbildung von Epitheta-Gruppen nach sachlichen (religiösen, kosmologischen etc.) Prinzipien, zum anderen (Kapitel III) formale Stilmittel wie stilistische Häufung oder rhetorische Wiederholung. Die wichtigste Rolle (Kapitel IV) nimmt dabei die Paronomasie ein, mit der weiters Anapher und Epiher sowie Alliteration, Reim und Homoioteleuton eng verbunden sind. Der Autor zeigt, wie eng Epithetabildung und Personannamenbildung zusammenhängen und daß sie sinnvollerweise unter dem Aspekt der Dichtersprache untersucht werden können, sowohl in indoiranischer als auch in indogermanischer Perspektive. Es werden weitere Publikationen aus der Reihe "Disputationes Iranologicae Vindobonenses folgen, die abwechselnd in Italien und in Österreich erscheinen sollen.
Aktualisiert: 2023-05-12
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Das Nomen im Indogermanischen

Das Nomen im Indogermanischen von Oettinger,  Norbert, Steer,  Thomas
Die in diesem Band versammelten Tagungsbeiträge betreffen die Rekonstruktion des indogermanischen Nomens bzw. dessen Auftreten in den frühen Einzelsprachen. Die phonologischen, morphologischen und syntaktischen Untersuchungen in diesem Buch betreffen neben der zu rekonstruierenden indogermanischen Grundsprache selbst vor allem das Indoiranische, Griechische und Baltoslavische sowie die erst später entzifferten Sprachgruppen Anatolisch und Tocharisch. Besonders viel diskutierte Themen sind die nominalen Akzenttypen und das Caland-System samt i-Stämmen, devī- und v kī-Klasse, der Komparativ und die thematischen Stämme. Weitere Schwerpunkte sind das Kollektivum und die Kongruenz. Außerdem gibt es Untersuchungen zu einzelnen Kasus, zur Wortbildung und Etymologie.
Aktualisiert: 2019-12-25
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Vedisch vratá und awestisch urvāta

Vedisch vratá und awestisch urvāta von Schmidt,  Hanns-Peter
Frontmatter -- Inhalt -- Korrekturzusätze -- Korrekturzusätze -- ERSTES KAPITEL. vratá im Rgveda -- A. Das Täuschen des Gelübdes -- B. Das Halten des Gelübdes -- C. Das Hüten des Gelübdes -- D. Das Befolgen des Gelübdes -- E. vratá im Lokativ -- F. Savitr und das vratá -- G. gúhyam vratám -- H. vratá und dhárman -- I. Komposita und Ableitungen -- ZWEITES KAPITEL. vratá im jüngeren Veda -- DRITTES KAPITEL. Awestisch urvǟta und seine Verwandten -- ZUSAMMENFASSUNG -- Index locorum
Aktualisiert: 2023-03-27
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Der Yasna Haptanhaiti

Der Yasna Haptanhaiti von Narten,  Johanna
Das Avesta, die heiligen Schriften der Zarathustra-Anhänger, enthält als ältesten Teil die 17 Lieder des Zarathustra, einige heilige Gebete und einen Ritualtext in sieben Abschnitten: das „Siebenteilige Verehrungsgebet“ (Yasna Haptanhaiti). Die Sprache dieses Ritualtextes stellt ihn unmittelbar an die Seite der zarathustrischen Gathas. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Yasna Haptanhaiti ebenfalls auf Zarathustra zurückgeht. Auf jeden Fall stellt der Text aber ein authentisches Zeugnis für die älteste nachzarathustrische Form des Mazdayasnismus dar. So enthält er zum Beispiel eine Feuerkonsekration, die als Begründung für den Feuerkult der Zarathustra-Anhänger dient. Als ältester Ritualtext des Mazdayasnismus liefert er einen eingenständigen, wichtigen Beitrag zur altiranischen Religionsgeschichte. Auch für die Indoiranistik ist der Text, dessen Altertümlichkeiten ihn mit den ältesten vedischen Texten Indiens verbinden, von beträchtlichem Wert.Der Yasna Haptanhaiti, dessen hervorragende Bedeutung nicht immer erkannt wurde, hat bislang kaum eingehendere Untersuchungen erfahren. Die vorliegende kommentierte Edition, die eine Übersetzung und ein vollständiges Glossar enthält und deren Schwerpunkt zahlreiche philologisch-linguistische Wortstudien bilden, dient dazu, der Forschung auf dem Gebiet der altiranischen Sprach- und Religionsgeschichte ein wertvolles und gewichtiges Dokument neu zu erschließen.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Literarische Stoffe und ihre Gestaltung in mitteliranischer Zeit

Literarische Stoffe und ihre Gestaltung in mitteliranischer Zeit von Durkin-Meisterernst,  Desmond, Reck,  Christiane, Weber,  Dieter
Das Buch enthält 21 Beiträge eines im März 2006 zu Ehren W. Sundermanns gehaltenen Colloquiums, das verschiedenen Aspekten der Literaturen in den mitteliranischen Sprachen gewidmet war. Texte und Motive und ihre Herkunft und Entwicklung in mittelpersischen, parthischen, sakischen und sogdischen Texten und im einmaligen baktrischen manichäischen Fragment werden behandelt und zusammen mit einer Darstellung awestischer, aramäischer, mandäischer und sogar keltischer Motive dargeboten.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Das Nomen im Indogermanischen

Das Nomen im Indogermanischen von Oettinger,  Norbert, Steer,  Thomas
Die in diesem Band versammelten Tagungsbeiträge betreffen die Rekonstruktion des indogermanischen Nomens bzw. dessen Auftreten in den frühen Einzelsprachen. Die phonologischen, morphologischen und syntaktischen Untersuchungen in diesem Buch betreffen neben der zu rekonstruierenden indogermanischen Grundsprache selbst vor allem das Indoiranische, Griechische und Baltoslavische sowie die erst später entzifferten Sprachgruppen Anatolisch und Tocharisch. Besonders viel diskutierte Themen sind die nominalen Akzenttypen und das Caland-System samt i-Stämmen, devī- und v kī-Klasse, der Komparativ und die thematischen Stämme. Weitere Schwerpunkte sind das Kollektivum und die Kongruenz. Außerdem gibt es Untersuchungen zu einzelnen Kasus, zur Wortbildung und Etymologie.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Aromata in der iranischen Kultur

Aromata in der iranischen Kultur von Newid,  Mehr Ali
Die vorliegende Arbeit ist das Ergebnis einer mehr als zehnjährigen Untersuchung über Aromata im iranischen Kulturkreis von der Achämenidenperiode (559 B.C.) bis zum Ende der Safawidenzeit (1722 A.D.). Das Hauptanliegen bestand darin, herauszufinden, was die Quellen über Aromata berichten, wie Düfte im täglichen Leben verwendet wurden und wie diese in der persischen Literatur, insbesondere in der poetischen Sprache reflektiert sind.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Der Sasanidische Archetypus

Der Sasanidische Archetypus von Hoffmann,  Karl, Narten,  Johanna
Die Erstaufzeichnung des Avesta-Corpus, von den Verfassern hier als „Sasanidischer Archetypus“ bezeichnet, wird erstmals in einer zusammenhängenden Darstellung untersucht. Es handelt sich um die Frage, wie sich die eigenartige Überlieferung erklärt, in der die avestischen Schriften Zarathustras und seiner Anhänger vorliegen. Einzelheiten über die Modalitäten der mündlichen wie der schriftlichen Überlieferung des Avestischen werden aufgedeckt und so eine Lücke innerhalb der Avesta-Forschung geschlossen.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Disputationes Iranologicae Vindobonensis, I.

Disputationes Iranologicae Vindobonensis, I. von Fragner,  Bert G., Panaino,  Antonio, Sadovski,  Velizar
Der gemeinsame Aspekt des vorliegenden ersten Bandes der Disputationes Iranologicae Vindobonenses" ist die sprach- und literaturwissenschaftliche Analyse und Neubewertung der ältesten erhaltenen Sprachdenkmäler indo-iranischer Überlieferung, des Avesta und des Rigveda. Dieser Band ist als erstes Ergebnis einer Forschungskooperation zwischen dem Institut für Iranistik der ÖAW, der Universität Bologna, Italien, sowie dem Italienischen Institut für Afrika und den Orient (IsIAO) entstanden. Die hier abgedruckten Beiträge vereinen Texte, die im Rahmen zweier reziprok angelegten Vortragsreihen in Italien und in Österreich vorgestellt wurden. Antonio PANAINO stellt seine Ausführungen unter dem Titel "Chronologia Avestica: tra cronologia linguistica e storia religiosa (Filologia e storia del testo avestico, I.)". Ausgehend von einer Reihe rezenter Periodisierungsversuche (von M. de Vaan, J. Kellens, P. O. Skjærvø), greift der Autor die Frage auf, wie sich das Altavestische (das Gathische) und das Jungavestische zueinander verhalten - insbesondere, ob es sich dabei um diatopisch oder allein diachronisch unterschiedliche Varietäten der Avesta-Sprache handelt. Dazu sind vornehmlich jene Phänomene genauer zu unterscheiden, in denen gerade das Jung-Avestische und nicht das Alt-Avestische die aus dem Indoiranischen ererbten Formen bewahrt hat und mit dem Vedischen/Altindoarischen übereinstimmt. Neben rein philologisch-sprachwissenschaftlichen Argumenten bespricht Panaino auch kultur- und religionsgeschichtlichen Wandlungen wie die Einführung des zoroastrischen Kalenders - ein Gebiet, auf dem der Autor seit Jahren arbeitet - und betont auch die Künstlichkeit von Sprache und Stil der Gathas. Dabei hat der Verfasser in die Beurteilung des Nebeneinanders von Alt- und Jungavestisch, das viel komplexer ist als gemeinhin angenommen, neue Aspekte eingeführt, die von der Auffassung beider Sprachen als monolithische Blöcke wegführen, und zeigt, daß mit verschiedenen Varietäten des Alt- und Jungavestischen zu rechnen ist. Die Studie von Velizar SADOVSKI trägt den Titel "Epitheta und Götternamen im älteren Indo-Iranischen: Die hymnischen Namenkataloge im Veda und im Avesta (Stilistica Indo-Iranica, I.)". Sie stellt den ersten Teil einer großangelegten Untersuchung zu den sprachlichen Gemeinsamkeiten zwischen den erhaltenen poetischen Texten des Altiranischen und des Altindischen dar, welche stilistische Charakteristika beider Schwestersprachen auf phonologischer, morphologischer, syntaktischer und phraseologischer Ebene analysiert und damit die Grundlage für einen seit Langem ausstehenden Vergleich zwischen dem Avestischen und dem Vedischen schafft. Völlig neuartig ist der von Sadovski systematisch aufgestellte Vergleich der in den avestischen Hymnen enthaltenen Namenkataloge von Göttern und Menschen mit den ältesten indoarischen Listen aus den Vedas und auch mit jüngeren Katalogen dieser Art im epischen und klas¬sischen Sanskrit. Nach einer Darstellung der Epitheta- und Namenkataloge (Kapitel I) behandelt die Studie die Mechanismen, die den Auf- und Ausbau der Epitheta-Systeme, ausgehend von einem ererbt-traditionellen Kern, im weiteren steuern - zum einen (Kapitel II), die Herausbildung von Epitheta-Gruppen nach sachlichen (religiösen, kosmologischen etc.) Prinzipien, zum anderen (Kapitel III) formale Stilmittel wie stilistische Häufung oder rhetorische Wiederholung. Die wichtigste Rolle (Kapitel IV) nimmt dabei die Paronomasie ein, mit der weiters Anapher und Epiher sowie Alliteration, Reim und Homoioteleuton eng verbunden sind. Der Autor zeigt, wie eng Epithetabildung und Personannamenbildung zusammenhängen und daß sie sinnvollerweise unter dem Aspekt der Dichtersprache untersucht werden können, sowohl in indoiranischer als auch in indogermanischer Perspektive. Es werden weitere Publikationen aus der Reihe "Disputationes Iranologicae Vindobonenses folgen, die abwechselnd in Italien und in Österreich erscheinen sollen.
Aktualisiert: 2023-02-23
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Der Zamyad Yast

Der Zamyad Yast von Hintze,  Almut
Der „Zamyad-Yast“ darf als eine der interessantesten und schönsten Hymnen bezeichnet werden, die in den heiligen Büchern der Zarathustra-Anhänger, dem so genannten „Avesta“, enthalten sind. Der vorliegende Band bietet eine ausführliche Einleitung, in der zentrale Fragen des Hymnus behandelt werden, besonders diejenige nach der zu verehrenden Wesenheit, dem „Glücksglanz“. Mit der sorgfältigen Erstellung und Übersetzung des Textes sowie dem ausführlichen sprachlich-inhaltlichen Kommentar ermöglicht das Werk einen wissenschaftlich fundierten Zugang zum Verständnis des Hymnus und damit eines bestimmten Aspektes der religiösen Welt der jungavestischen Zeit.
Aktualisiert: 2023-04-04
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MSB: Avestica.

MSB: Avestica. von Faiss,  Klaus, Humbach,  Helmut
Humbach, Helmut; Faiss, Klaus: Avestica. 978-3-89754-477-2, HC, 17x24cm, S. 80. Beiträge in deutscher und englischer Sprache. Inhalstangabe: Preface 7 Publications Helmut Humbach Herz – Feuer – Seele. Bekehrung im vorgeschichtlichen Iran The Avestan world with particular reference to the Mihr Yašt (Yt. 10,14-15) The first chapter of the Avestan Vidēvdād ‘Wind’ an Old Iranian Deity Haoma Dūraoša and Grass in Zarathushtra’s Gāthās Zarathushtra, Gāthic Poetry, and the Two Spirits
Aktualisiert: 2019-12-18
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