Erzählen in ficta und facta: Textualität von Macht und Herrschaft
Aktualisiert: 2023-06-28
Autor:
Mechthild Albert,
Ulrike Becker,
Hugo O. Bizzarri,
Elke Brüggen,
Maria Luzdivina Cuesta Torre,
Rebecca Hardie,
Karina Kellermann,
Anna Kollatz,
Ludwig D. Morenz,
Alheydis Plassmann,
Seraina Plotke,
Sophie Charlotte Quander,
Lena Ringen,
Emily A. Winkler
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Über Kraft und Macht des Erzählens
Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in Recht, Politik und Ökonomie. Erzählerisch werden Konfliktzonen vermessen, gesellschaftliche Institutionen begründet, Vergangenheiten und Zukünfte imaginiert. Insofern stellen kollektive Erzählungen ein wichtiges Medium der Selbststeuerung von Gesellschaften dar.
Noch immer fehlt es aber an einer Erzähltheorie, die systematisch über ihren klassischen Geltungsbereich, die Literatur, hinausgeht. Das hier vorgelegte Buch zeigt Wege auf, um diese Lücke zu schließen. Es stellt den dichterischen Fiktionen nicht nur die Vielfalt unmittelbar mit der sozialen Praxis verflochtener Erzählweisen gegenüber, sondern fragt allgemeiner nach den kulturellen Transformationsregeln zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein wichtiges Buch zu einem der Schlüsselbegriffe der Kulturwissenschaft.
Aktualisiert: 2023-06-03
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Aktualisiert: 2023-06-02
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Erzählen in ficta und facta: Textualität von Macht und Herrschaft
Aktualisiert: 2023-05-28
Autor:
Mechthild Albert,
Ulrike Becker,
Hugo O. Bizzarri,
Elke Brüggen,
Maria Luzdivina Cuesta Torre,
Rebecca Hardie,
Karina Kellermann,
Anna Kollatz,
Ludwig D. Morenz,
Alheydis Plassmann,
Seraina Plotke,
Sophie Charlotte Quander,
Lena Ringen,
Emily A. Winkler
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Wie eignet sich die Literatur des Barock in ihrer Auseinandersetzung mit den Theorien der Hexenverfolgung die teuflische Fähigkeit an, die Imagination des Menschen zu beeinflussen?
Maximilian Bergengruen rekonstruiert in diesem Buch die Auseinandersetzung der frühneuzeitlichen Literatur mit der zeitgenössischen Theologie des Bösen und den dämonologischen Theorien der Hexenverfolgung. Mit den »Formen des Teufels« geht es einerseits um die damals vieldiskutierte Frage, ob der Teufel durch Manipulation der Imagination des Menschen die Formen der Schöpfung verändern kann. Andererseits ist die Rede von den literarischen Formen oder Gattungen, deren sich die Literatur bedient, wenn sie den Teufel oder das Böse thematisiert. Die These, die dem Buch zu Grunde liegt, besagt nun, dass diese beiden Form-Begriffe miteinander in Verbindung stehen: Im Rahmen von »teuflischen« Gattungen wie Exempel und Satire wird etwas denkbar, was in der frühneuzeitlichen Theologie oder Dämonologie eigentlich ausgeschlossen ist: eine gewisse Assoziierung, ja Identifizierung der erzählenden Instanz mit dem Teufel. Die Literatur des Barock gibt unter der Hand zu verstehen, dass auch sie sich der teuflischen Fähigkeit bedient, die Imagination des Menschen zu manipulieren.
Aktualisiert: 2023-05-16
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KANN DER ERZÄHLER EINER GESCHICHTE VERSCHWINDEN?
Alois Hotschnig gilt zu Recht als einer der interessantesten Autoren unserer Zeit. In seinem vielfältigen Prosawerk, für das er u.a. mit dem Erich-Fried-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis und dem Gert-Jonke-Preis ausgezeichnet wurde, erprobt er unterschiedlichste Formen des vielstimmigen Erzählens. Nicht umsonst wird Hotschnigs Prosa in die literarische Tradition von Robert Walser, Franz Kafka, Joseph Roth oder Samuel Beckett eingebettet.
Der Schweizer Autor und Essayist Markus Bundi spürt in seinem Buch dem Erzähler Alois Hotschnig nach und spannt dabei einen Bogen von seinem Debüt Aus über die Romane "Leonardos Hände" und "Ludwigs Zimmer" bis zu seinem letzten Erzählband "Im Sitzen läuft es sich besser davon". Analytisch und gleichzeitig behutsam nähert sich Bundi den Texten Hotschnigs und zeichnet in literaturwissenschaftlicher Form nach, was Hotschnig selbst 2010 über sein Schreiben sagte: "Das so genannte wirkliche Leben wird einem durch keinen Erzähler erklärend beschrieben, warum sollte das in einem Text-Leben anders sein ?"
Aktualisiert: 2023-05-11
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Über Kraft und Macht des Erzählens
Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in Recht, Politik und Ökonomie. Erzählerisch werden Konfliktzonen vermessen, gesellschaftliche Institutionen begründet, Vergangenheiten und Zukünfte imaginiert. Insofern stellen kollektive Erzählungen ein wichtiges Medium der Selbststeuerung von Gesellschaften dar.
Noch immer fehlt es aber an einer Erzähltheorie, die systematisch über ihren klassischen Geltungsbereich, die Literatur, hinausgeht. Das hier vorgelegte Buch zeigt Wege auf, um diese Lücke zu schließen. Es stellt den dichterischen Fiktionen nicht nur die Vielfalt unmittelbar mit der sozialen Praxis verflochtener Erzählweisen gegenüber, sondern fragt allgemeiner nach den kulturellen Transformationsregeln zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein wichtiges Buch zu einem der Schlüsselbegriffe der Kulturwissenschaft.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Aktualisiert: 2023-01-26
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Wie eignet sich die Literatur des Barock in ihrer Auseinandersetzung mit den Theorien der Hexenverfolgung die teuflische Fähigkeit an, die Imagination des Menschen zu beeinflussen?
Maximilian Bergengruen rekonstruiert in diesem Buch die Auseinandersetzung der frühneuzeitlichen Literatur mit der zeitgenössischen Theologie des Bösen und den dämonologischen Theorien der Hexenverfolgung. Mit den »Formen des Teufels« geht es einerseits um die damals vieldiskutierte Frage, ob der Teufel durch Manipulation der Imagination des Menschen die Formen der Schöpfung verändern kann. Andererseits ist die Rede von den literarischen Formen oder Gattungen, deren sich die Literatur bedient, wenn sie den Teufel oder das Böse thematisiert. Die These, die dem Buch zu Grunde liegt, besagt nun, dass diese beiden Form-Begriffe miteinander in Verbindung stehen: Im Rahmen von »teuflischen« Gattungen wie Exempel und Satire wird etwas denkbar, was in der frühneuzeitlichen Theologie oder Dämonologie eigentlich ausgeschlossen ist: eine gewisse Assoziierung, ja Identifizierung der erzählenden Instanz mit dem Teufel. Die Literatur des Barock gibt unter der Hand zu verstehen, dass auch sie sich der teuflischen Fähigkeit bedient, die Imagination des Menschen zu manipulieren.
Aktualisiert: 2023-03-02
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Wie eignet sich die Literatur des Barock in ihrer Auseinandersetzung mit den Theorien der Hexenverfolgung die teuflische Fähigkeit an, die Imagination des Menschen zu beeinflussen?
Maximilian Bergengruen rekonstruiert in diesem Buch die Auseinandersetzung der frühneuzeitlichen Literatur mit der zeitgenössischen Theologie des Bösen und den dämonologischen Theorien der Hexenverfolgung. Mit den »Formen des Teufels« geht es einerseits um die damals vieldiskutierte Frage, ob der Teufel durch Manipulation der Imagination des Menschen die Formen der Schöpfung verändern kann. Andererseits ist die Rede von den literarischen Formen oder Gattungen, deren sich die Literatur bedient, wenn sie den Teufel oder das Böse thematisiert. Die These, die dem Buch zu Grunde liegt, besagt nun, dass diese beiden Form-Begriffe miteinander in Verbindung stehen: Im Rahmen von »teuflischen« Gattungen wie Exempel und Satire wird etwas denkbar, was in der frühneuzeitlichen Theologie oder Dämonologie eigentlich ausgeschlossen ist: eine gewisse Assoziierung, ja Identifizierung der erzählenden Instanz mit dem Teufel. Die Literatur des Barock gibt unter der Hand zu verstehen, dass auch sie sich der teuflischen Fähigkeit bedient, die Imagination des Menschen zu manipulieren.
Aktualisiert: 2023-03-09
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Erzählen in ficta und facta: Textualität von Macht und Herrschaft
Aktualisiert: 2023-04-28
Autor:
Mechthild Albert,
Ulrike Becker,
Hugo O. Bizzarri,
Elke Brüggen,
Maria Luzdivina Cuesta Torre,
Rebecca Hardie,
Karina Kellermann,
Anna Kollatz,
Ludwig D. Morenz,
Alheydis Plassmann,
Seraina Plotke,
Sophie Charlotte Quander,
Lena Ringen,
Emily A. Winkler
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KANN DER ERZÄHLER EINER GESCHICHTE VERSCHWINDEN?
Alois Hotschnig gilt zu Recht als einer der interessantesten Autoren unserer Zeit. In seinem vielfältigen Prosawerk, für das er u.a. mit dem Erich-Fried-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis und dem Gert-Jonke-Preis ausgezeichnet wurde, erprobt er unterschiedlichste Formen des vielstimmigen Erzählens. Nicht umsonst wird Hotschnigs Prosa in die literarische Tradition von Robert Walser, Franz Kafka, Joseph Roth oder Samuel Beckett eingebettet.
Der Schweizer Autor und Essayist Markus Bundi spürt in seinem Buch dem Erzähler Alois Hotschnig nach und spannt dabei einen Bogen von seinem Debüt Aus über die Romane "Leonardos Hände" und "Ludwigs Zimmer" bis zu seinem letzten Erzählband "Im Sitzen läuft es sich besser davon". Analytisch und gleichzeitig behutsam nähert sich Bundi den Texten Hotschnigs und zeichnet in literaturwissenschaftlicher Form nach, was Hotschnig selbst 2010 über sein Schreiben sagte: "Das so genannte wirkliche Leben wird einem durch keinen Erzähler erklärend beschrieben, warum sollte das in einem Text-Leben anders sein ?"
Aktualisiert: 2023-02-13
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Über Kraft und Macht des Erzählens
Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in Recht, Politik und Ökonomie. Erzählerisch werden Konfliktzonen vermessen, gesellschaftliche Institutionen begründet, Vergangenheiten und Zukünfte imaginiert. Insofern stellen kollektive Erzählungen ein wichtiges Medium der Selbststeuerung von Gesellschaften dar.
Noch immer fehlt es aber an einer Erzähltheorie, die systematisch über ihren klassischen Geltungsbereich, die Literatur, hinausgeht. Das hier vorgelegte Buch zeigt Wege auf, um diese Lücke zu schließen. Es stellt den dichterischen Fiktionen nicht nur die Vielfalt unmittelbar mit der sozialen Praxis verflochtener Erzählweisen gegenüber, sondern fragt allgemeiner nach den kulturellen Transformationsregeln zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein wichtiges Buch zu einem der Schlüsselbegriffe der Kulturwissenschaft.
Aktualisiert: 2023-01-27
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Über Kraft und Macht des Erzählens
Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in Recht, Politik und Ökonomie. Erzählerisch werden Konfliktzonen vermessen, gesellschaftliche Institutionen begründet, Vergangenheiten und Zukünfte imaginiert. Insofern stellen kollektive Erzählungen ein wichtiges Medium der Selbststeuerung von Gesellschaften dar.Noch immer fehlt es aber an einer Erzähltheorie, die systematisch über ihren klassischen Geltungsbereich, die Literatur, hinausgeht. Das hier vorgelegte Buch zeigt Wege auf, um diese Lücke zu schließen. Es stellt den dichterischen Fiktionen nicht nur die Vielfalt unmittelbar mit der sozialen Praxis verflochtener Erzählweisen gegenüber, sondern fragt allgemeiner nach den kulturellen Transformationsregeln zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein wichtiges Buch zu einem der Schlüsselbegriffe der Kulturwissenschaft.
Aktualisiert: 2021-09-25
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KANN DER ERZÄHLER EINER GESCHICHTE VERSCHWINDEN?
Alois Hotschnig gilt zu Recht als einer der interessantesten Autoren unserer Zeit. In seinem vielfältigen Prosawerk, für das er u.a. mit dem Erich-Fried-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis und dem Gert-Jonke-Preis ausgezeichnet wurde, erprobt er unterschiedlichste Formen des vielstimmigen Erzählens. Nicht umsonst wird Hotschnigs Prosa in die literarische Tradition von Robert Walser, Franz Kafka, Joseph Roth oder Samuel Beckett eingebettet.
Der Schweizer Autor und Essayist Markus Bundi spürt in seinem Buch dem Erzähler Alois Hotschnig nach und spannt dabei einen Bogen von seinem Debüt Aus über die Romane "Leonardos Hände" und "Ludwigs Zimmer" bis zu seinem letzten Erzählband "Im Sitzen läuft es sich besser davon". Analytisch und gleichzeitig behutsam nähert sich Bundi den Texten Hotschnigs und zeichnet in literaturwissenschaftlicher Form nach, was Hotschnig selbst 2010 über sein Schreiben sagte: "Das so genannte wirkliche Leben wird einem durch keinen Erzähler erklärend beschrieben, warum sollte das in einem Text-Leben anders sein …"
Aktualisiert: 2020-05-01
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Dieser Band ist aus dem kritischen Umgang mit biographisch intendierten Arbeiten zu Ingeborg Bachmanns Roman entstanden. Anders als jene respektiert der Autor die Eigenständigkeit von Werk und Person. Auf dieser Grundlage analysiert er mit einem systematischen Textbeschreibungsmodell Bachmanns Erzählexperiment im Hinblick auf das Erzählerische. Er stellt ihre poetischen Konzepte im Rahmen politischer, philosophischer und ästhetischer Kontexte vor und gelangt zu dem Ergebnis, daß es sich erzähltechnisch in um die Illustration eines dichterischen Verfahrens handelt, das in der Etablierung einer Erzählerfigur sowie einer angemessenen Erzählperspektive zur Darstellung des Erzählgegenstandes münden sollte.
Aktualisiert: 2019-12-19
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