Die Rede vom Klassischen

Die Rede vom Klassischen von Valk,  Thorsten
Die Rezeption des »Klassischen« im 20. Jahrhundert aus literaturgeschichtlicher, kunst- und architekturhistorischer sowie aus ideengeschichtlicher Perspektive betrachtet. Ungeachtet der kulturellen Traditionsbrüche undgesellschaftlichen Systemwechsel, die das 20. Jahrhundert als ein Zeitalter der Extreme geprägt haben, ist die Rede vom Klassischen stets präsent geblieben. Nicht nur in kunsttheoretischen, sondern auch in wissenschaftlichen und weltanschaulichen Debatten gewann sie eine zentrale Orientierungsfunktion, so unterschiedlich ihre konzeptionellen Horizonte und rhetorischen Färbungen auch sein mochten. Das spezifische Gepräge der Rede vom Klassischen erwuchs fast ausnahmslos aus ihrem produktiven Spannungsverhältnis zu einer sich fortwährend radikalisierenden Moderne und aus der Erfahrung zweier Weltkriege mit ihren Umwälzungen in nahezu allen Lebensbereichen. Der neue Band des Zentrums für Klassikforschung rekonstruiert das Klassische als multiperspektivischen Leitbegriff in kunsttheoretischen und ästhetischen Programmen des 20. Jahrhunderts. Ferner beleuchtet er die wissenschaftlichen Konzeptualisierungen des Klassischen in der Literatur- und Kunstgeschichtsschreibung sowie in naturwissenschaftlichen Diskursen. Wie die Beiträge des Bandes vor Augen führen, hat die Rede vom Klassischen während des 20. Jahrhunderts nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch international immer wieder besondere Aufmerksamkeit gefunden.
Aktualisiert: 2022-11-17
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Georg Lukács. Totalität, Utopie und Ontologie

Georg Lukács. Totalität, Utopie und Ontologie von Bauer,  Christoph J., Caspers,  Britta, Giesbert,  Andreas, Göcht,  Daniel, Grewing,  Michael, Jung,  Werner, Pluder,  Valentin, Vialon,  Martin
Band 4 des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes Bochum (GIB) beschäftigt sich, wie schon die beiden vorausgehenden Bände (GIB 2 und 3) mit Werk und Wirkung des ungarischen Philosophen Georg Lukács. In bewährter Weise versammelt „Georg Lukács – Totalität, Utopie und Ontologie“ sowohl bislang unpublizierte Texte von Georg Lukács aus dem Budapester Nachlass – ebenso wie zwei Briefe aus dem Besitz des Bochumer Hegel-Archivs – als auch Aufsätze, die sich mit systematischen Fragestellungen insbesondere von Lukács’ später Philosophie, der Ästhetik (Daniel Göcht) und Ontologie (Valentin Pluder und Andreas Giesbert) sowie mit der Rezeption von "Geschichte und Klassenbewußtsein" durch die Studentenbewegung (Michael Grewing) befassen. Hinzu kommt ein umfangreicher Essay (Martin Vialon), der sich mit dem nachhaltig von Lukács beeinflussten Literaturwissenschaftler und Romanisten Erich Auerbach auseinandersetzt.INHALT: Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Werner Jung: Vorwort; I ZWEI BRIEFE UND ZWEI TEXTE VON GEORG LUKÁCS. HERAUSGEGEBEN UND KOMMENTIERT VON CHRISTOPH J. BAUER, BRITTA CAPERS UND WERNER JUNG; Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Werner Jung: Editorische Vorbemerkung; Georg Lukács: Zwei Briefe; Georg Lukács: Deutsche Kulturtat im Kriege; Georg Lukács: Antwort an Döblin; II ABHANDLUNGEN; Valentin Pluder: ‚Realismus‘ oder ‚Wirklichkeit‘ Über die Grundlagen der in Lukács’ Ontologie des gesellschaftlichen Seins vertretenen Erkenntnistheorie; Daniel Göcht: Widerspiegelung und Mimesis in Georg Lukács’ Die Eigenart des Ästhetischen; Andreas Giesbert: Menschwerdung. Der Begriff der Entfremdung beim späten Lukács; Michael Grewing: Hans-Jürgen Krahl und die Organisationsfrage bei Georg Lukács; Martin Vialon: Erich Auerbachs Mimesis-Brief an Fritz Strich (1948) im Kontext ästhetisch-widerständiger Formgebung als Lebensprinzip; Autorenverzeichnis
Aktualisiert: 2021-12-30
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Georg Lukács. Totalität, Utopie und Ontologie

Georg Lukács. Totalität, Utopie und Ontologie von Bauer,  Christoph J., Caspers,  Britta, Giesbert,  Andreas, Göcht,  Daniel, Grewing,  Michael, Jung,  Werner, Pluder,  Valentin, Vialon,  Martin
Band 4 des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes Bochum (GIB) beschäftigt sich, wie schon die beiden vorausgehenden Bände (GIB 2 und 3) mit Werk und Wirkung des ungarischen Philosophen Georg Lukács. In bewährter Weise versammelt „Georg Lukács – Totalität, Utopie und Ontologie“ sowohl bislang unpublizierte Texte von Georg Lukács aus dem Budapester Nachlass – ebenso wie zwei Briefe aus dem Besitz des Bochumer Hegel-Archivs – als auch Aufsätze, die sich mit systematischen Fragestellungen insbesondere von Lukács’ später Philosophie, der Ästhetik (Daniel Göcht) und Ontologie (Valentin Pluder und Andreas Giesbert) sowie mit der Rezeption von "Geschichte und Klassenbewußtsein" durch die Studentenbewegung (Michael Grewing) befassen. Hinzu kommt ein umfangreicher Essay (Martin Vialon), der sich mit dem nachhaltig von Lukács beeinflussten Literaturwissenschaftler und Romanisten Erich Auerbach auseinandersetzt. INHALT: Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Werner Jung: Vorwort; I ZWEI BRIEFE UND ZWEI TEXTE VON GEORG LUKÁCS. HERAUSGEGEBEN UND KOMMENTIERT VON CHRISTOPH J. BAUER, BRITTA CAPERS UND WERNER JUNG; Christoph J. Bauer, Britta Caspers, Werner Jung: Editorische Vorbemerkung; Georg Lukács: Zwei Briefe; Georg Lukács: Deutsche Kulturtat im Kriege; Georg Lukács: Antwort an Döblin; II ABHANDLUNGEN; Valentin Pluder: ‚Realismus‘ oder ‚Wirklichkeit‘ Über die Grundlagen der in Lukács’ Ontologie des gesellschaftlichen Seins vertretenen Erkenntnistheorie; Daniel Göcht: Widerspiegelung und Mimesis in Georg Lukács’ Die Eigenart des Ästhetischen; Andreas Giesbert: Menschwerdung. Der Begriff der Entfremdung beim späten Lukács; Michael Grewing: Hans-Jürgen Krahl und die Organisationsfrage bei Georg Lukács; Martin Vialon: Erich Auerbachs Mimesis-Brief an Fritz Strich (1948) im Kontext ästhetisch-widerständiger Formgebung als Lebensprinzip; Autorenverzeichnis
Aktualisiert: 2021-12-30
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