Aufgabe des Corpus „Fontes epigraphici religionum Celticarum antiquarum“ ist es, jene religiösen Inschriften der römischen Welt zu edieren, die einen möglichen keltischsprachigen Hintergrund haben. Dabei werden die darin enthaltenenen Votivformulare mit den jeweiligen Götternamen aus sprachwissenschaftlicher, epigraphisch-historischer und ikonographischer Sicht untersucht und klassifiziert.
Dieser Band befasst sich mit den religiösen Testimonien der Provinz Germania inferior. Sämtliche niedergermanische theonymische Formulare (35 für Einzel- und zwei für paarige Gottheiten sowie 61 zur Anrufung von Gruppen göttlicher Mütter, der sog. Matronen bzw. „Matres“) werden einzeln in dem hier vorliegenden ersten Teilband sprachhistorisch analysiert — mit besonderem Augenmerk auf Kontaktphänomene, sowohl untereinander als auch zu anderen Bereiche der Keltiké und zu den Panthea der klassischen Antike. Es folgt eine sprachgeschichtliche, semantische und synkretistische Bilanz der untersuchten Götternamen zusammen mit einer Typologie der niedergermanischen Votivformulare und einer ebenfalls sprachhistorischen Analyse der Personennamen mit keltischem Hintergrund, die in den betreffenden Inschriften, egal in welcher Funktion, enthalten sind.
Eine methodologische Einführung in das Studium der keltischen Religion(sphas)en und in die Klassifizierung von Götternamen nach verschiedenen Parametern sowie ein Anhang zur Glottogenese der keltischen Sprachvarietäten und ihrer graduellen Ablösung aus der indogermanischen Grundsprache runden das Werk ab.
Aktualisiert: 2023-05-12
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Aufgabe des Corpus „Fontes epigraphici religionum Celticarum antiquarum“ ist es, jene religiösen Inschriften der römischen Welt zu edieren, die einen möglichen keltischsprachigen Hintergrund haben. Dabei werden die darin enthaltenenen Votivformulare mit den jeweiligen Götternamen aus sprachwissenschaftlicher, epigraphisch-historischer und ikonographischer Sicht untersucht und klassifiziert.
Dieser Band befasst sich mit den religiösen Testimonien der Provinz Germania inferior. Sämtliche niedergermanische theonymische Formulare (35 für Einzel- und zwei für paarige Gottheiten sowie 61 zur Anrufung von Gruppen göttlicher Mütter, der sog. Matronen bzw. „Matres“) werden einzeln in dem hier vorliegenden ersten Teilband sprachhistorisch analysiert — mit besonderem Augenmerk auf Kontaktphänomene, sowohl untereinander als auch zu anderen Bereiche der Keltiké und zu den Panthea der klassischen Antike. Es folgt eine sprachgeschichtliche, semantische und synkretistische Bilanz der untersuchten Götternamen zusammen mit einer Typologie der niedergermanischen Votivformulare und einer ebenfalls sprachhistorischen Analyse der Personennamen mit keltischem Hintergrund, die in den betreffenden Inschriften, egal in welcher Funktion, enthalten sind.
Eine methodologische Einführung in das Studium der keltischen Religion(sphas)en und in die Klassifizierung von Götternamen nach verschiedenen Parametern sowie ein Anhang zur Glottogenese der keltischen Sprachvarietäten und ihrer graduellen Ablösung aus der indogermanischen Grundsprache runden das Werk ab.
Aktualisiert: 2023-03-02
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Erstmals werden all die Etymologien der Götternamen in Plutarchs Werk gesammelt und untersucht. Nach dem methodologischen Vorbild des platonischen Cratylus wendet Plutarch die etymologische Deutung nicht nur auf griechische, sondern auch barbarische und römische Gottheiten an. Einerseits zeigt die Analyse, dass die etymologische Deutung sich den verschiedenen Kontexten und Zielen der Argumentation anpasst. Andererseits bringt sie die Vielfalt der Interessen Plutarchs ans Licht. Die theologische Überlegung durch die etymologische Deutung führt zu einer philosophischen Kritik der religiösen Überlieferung, ohne sie zu zerstören. Plutarch vergleicht die griechische Religion mit fremden Überlieferungen: Obwohl er den Vorrang Griechenlands unterstützt, zeigt er zugleich eine echte Neugier auf die anderen Kulturen. Aus der Analyse ergibt sich die Wichtigkeit Plutarchs nicht nur als Philosoph, sondern auch als Anthropologe und Religionspsychologe.
Aktualisiert: 2023-02-13
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Norbert Lönnendonker
Götter, Griechen und Germanen.
Namenkundliche Untersuchungen zur Nibelungensage, Band 2.
Eine Entwicklungsgeschichte der germanischen Religion.
400 Seiten, Din A5, 45 Abbildungen, 7 Tabellen. Broschur. ISBN: 978-3-941216-76-1. Preis: 28,00 Euro.
RHOMBOS-VERLAG, Berlin 2013
Die Bände 2 und 3 dieser Trilogie beschäftigen sich vornehmlich mit mythologischen Fragen, die zum Ergebnis haben, dass die sogenannten „Heldennamen“ im Sinne Hermann Useners „abgelegte Götternamen“ und „abgelegte Götterbeinamen“ sind. Die Namen der Götter waren in der Frühzeit bedeutend zahlreicher, als uns das aus der griechischen Antike bewusst ist, aber die griechische Religion kennen wir auch „lediglich“ aus der Sicht Homers und Hesiods; die Religion des Volkes kennen wir im Allgemeinen nicht.
Diskutiert werden die Namen der „Helden“: Walther, Gunther, Siegfried, Hagen (von Tronje), Hamlet, Viglet, Detleif der Däne, Ermenrich, Attila und „verschiedene“ 'Hildas'. Weiter finden sich die „Helden“ Sintram, Herbort (Herburt) und Herdegen, von welchen einer wiederum mit einer Hilda zusammenkommt.
Wie in den Kapiteln der Bände 2 und 3 dargestellt wird, ergeben sich häufig Berührungen mit einer anderen Toponymie von Kultorten germanischer und keltischer Gottheiten.
Das Ortsnamengerüst (der Kudrun- und der Thidrekssaga) bleibt bis auf Ausnahmen zeitlich auf die Jahre zwischen 800 und 1200 n. Chr. beschränkt. Es spiegelt also in Bezug auf die Schreibweisen die Zeit der mutmaßlichen Verschriftlichungen von Teilen der Sage wider. Zweisprachigkeit – keltisch, germanisch – bleibt eine zum Teil belegte Möglichkeit.
Aktualisiert: 2020-10-01
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