SINN UND FORM 2/2020
JAN WOLKERS / Die Demaskierung S.149
ANJA KAMPMANN / Engel aus Motoren. Gedichte S.156
FRANCIS PONGE / Die Nelke / Die Mimose. Mit einer Vorbemerkung von Susanne Stephan S.160
SÁNDOR TATÁR / Horizont des Ebenbildes. Gedichte S.183
GÜNTER ERBE / Anmerkungen zum modernen Dandy S.186
JULIAN BARNES / Das nötige Talent. Berthe Morisot S.194
GUIDO GIANNUZZI / Paul Wittgenstein, der geteilte Pianist S.204
CHRISTIANE SCHULZ / Einer des anderen Wort. Gedichte S.215
JOCHEN KÖHLER / Biographische Notiz (1991). Mit einer Vorbemerkung von Gabriella Sarges S.217
RUTH JOHANNA BENRATH / Transit. Gedicht S.226
THOMAS SPARR, MATTHIAS WEICHELT / Lob des Verzettelns. Gespräch mit Klaus Reichert S.230
KORNELIA KOESPELL / Deutsche Sonette S.244
FELIX HARTLAUB / »Ich stelle mir eine Stadt vor«. Ein rätselhaftes Fragment. Mit einer Vorbemerkung von Jannis Wagner S.247
JÖRG AUFENANGER / Französische Künstler in deutschen Kriegsgefangenenlagern. Braudel, Gracq, Messiaen, Brassens S.261
PHILIPP LENHARD / Die Legendenbildungslegende S.266
FRIEDRICH DIECKMANN / Probleme der Kairosverkennung. Anmerkungen zu Wolfgang Harich S.270
FRIEDRICH CHRISTIAN DELIUS / Nachruf auf Günter Kunert S.274
MIKLÓS HARASZTI / Abschied von György Konrád S.275
ANDREA CAMILLERI / Pirandellos Asche S.277
ANMERKUNGEN S.281
EINGESANDTE BÜCHER S.284
www.sinn-und-form.de
Aktualisiert: 2023-05-31
Autor:
Jörg Aufenanger,
Julian Barnes,
Ruth Johanna Benrath,
Andrea Camilleri,
Friedrich Christian Delius,
Friedrich Dieckmann,
Günter Erbe,
Guido Giannuzzi,
Miklós Haraszti,
Felix Hartlaub,
Anja Kampmann,
Kornelia Koepsell,
Jochen Köhler,
Philipp Lenhard,
Francis Ponge,
Klaus Reichert,
Christiane Schulz,
Thomas Sparr,
Sándor Tatár,
Matthias Weichelt,
Jan Wolkers
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Budapest–Berlin: Hier verlief eine der vielen ostwestlichen Fluchtlinien des 20. Jahrhunderts. Erst nach 1989 bemerkte man erstaunt die Präsenz der Ungarn in Deutschland, vor allem aber in Berlin, wo große Autoren wie György Konrád, Imre Kertész, Péter Esterházy oder Péter Nádas lebten, wo Terézia Mora und György Dalos heute leben. Dabei reicht die ungarische Präsenz hierzulande viel weiter zurück, oft verbunden mit anderen großen Umbrüchen: 1918, 1933, 1944, 1956. Thomas Sparr erzählt von einer einzigartigen historischen Konstellation, von Gedanken und Werken, vor allem aber von den Leben dahinter. Georg Lukács, Arnold Hauser, Peter Szondi und Ágnes Heller sind zu hören, Ivan Nagel, die Komponisten György Ligeti und Györgi Kurtág ebenso wie die vielen Autoren, die den Weltruf der ungarischen Literatur begründen. Die Donau, das erfahren wir hier, fließt auch durch Berlin.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Budapest–Berlin: Hier verlief eine der vielen ostwestlichen Fluchtlinien des 20. Jahrhunderts. Erst nach 1989 bemerkte man erstaunt die Präsenz der Ungarn in Deutschland, vor allem aber in Berlin, wo große Autoren wie György Konrád, Imre Kertész, Péter Esterházy oder Péter Nádas lebten, wo Terézia Mora und György Dalos heute leben. Dabei reicht die ungarische Präsenz hierzulande viel weiter zurück, oft verbunden mit anderen großen Umbrüchen: 1918, 1933, 1944, 1956. Thomas Sparr erzählt von einer einzigartigen historischen Konstellation, von Gedanken und Werken, vor allem aber von den Leben dahinter. Georg Lukács, Arnold Hauser, Peter Szondi und Ágnes Heller sind zu hören, Ivan Nagel, die Komponisten György Ligeti und Györgi Kurtág ebenso wie die vielen Autoren, die den Weltruf der ungarischen Literatur begründen. Die Donau, das erfahren wir hier, fließt auch durch Berlin.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Budapest–Berlin: Hier verlief eine der vielen ostwestlichen Fluchtlinien des 20. Jahrhunderts. Erst nach 1989 bemerkte man erstaunt die Präsenz der Ungarn in Deutschland, vor allem aber in Berlin, wo große Autoren wie György Konrád, Imre Kertész, Peter Esterházy oder Peter Nadás lebten, wo Terézia Mora und György Dalos heute leben. Dabei reicht die
ungarische Präsenz hierzulande viel weiter zurück, oft verbunden mit anderen großen Umbrüchen: 1918, 1933, 1945, 1956. Thomas Sparr erzählt von einer einzigartigen historischen Konstellation, von Gedanken und Werken, vor allem aber von den Leben dahinter. Georg Lukács, Arnold Hauser, Peter Szondi und Ágnes Heller sind zu hören, Ivan Nagel, die Komponisten György Ligeti und Györgi Kurtág ebenso wie die vielen Autoren, die den Weltruf der ungarischen Literatur begründen. Die Donau, das erfahren wir hier, fließt auch durch Berlin.
Aktualisiert: 2022-03-31
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SINN UND FORM 2/2020
JAN WOLKERS / Die Demaskierung S.149
ANJA KAMPMANN / Engel aus Motoren. Gedichte S.156
FRANCIS PONGE / Die Nelke / Die Mimose. Mit einer Vorbemerkung von Susanne Stephan S.160
SÁNDOR TATÁR / Horizont des Ebenbildes. Gedichte S.183
GÜNTER ERBE / Anmerkungen zum modernen Dandy S.186
JULIAN BARNES / Das nötige Talent. Berthe Morisot S.194
GUIDO GIANNUZZI / Paul Wittgenstein, der geteilte Pianist S.204
CHRISTIANE SCHULZ / Einer des anderen Wort. Gedichte S.215
JOCHEN KÖHLER / Biographische Notiz (1991). Mit einer Vorbemerkung von Gabriella Sarges S.217
RUTH JOHANNA BENRATH / Transit. Gedicht S.226
THOMAS SPARR, MATTHIAS WEICHELT / Lob des Verzettelns. Gespräch mit Klaus Reichert S.230
KORNELIA KOESPELL / Deutsche Sonette S.244
FELIX HARTLAUB / »Ich stelle mir eine Stadt vor«. Ein rätselhaftes Fragment. Mit einer Vorbemerkung von Jannis Wagner S.247
JÖRG AUFENANGER / Französische Künstler in deutschen Kriegsgefangenenlagern. Braudel, Gracq, Messiaen, Brassens S.261
PHILIPP LENHARD / Die Legendenbildungslegende S.266
FRIEDRICH DIECKMANN / Probleme der Kairosverkennung. Anmerkungen zu Wolfgang Harich S.270
FRIEDRICH CHRISTIAN DELIUS / Nachruf auf Günter Kunert S.274
MIKLÓS HARASZTI / Abschied von György Konrád S.275
ANDREA CAMILLERI / Pirandellos Asche S.277
ANMERKUNGEN S.281
EINGESANDTE BÜCHER S.284
www.sinn-und-form.de
Aktualisiert: 2023-03-07
Autor:
Jörg Aufenanger,
Julian Barnes,
Ruth Johanna Benrath,
Andrea Camilleri,
Friedrich Christian Delius,
Friedrich Dieckmann,
Günter Erbe,
Guido Giannuzzi,
Miklós Haraszti,
Felix Hartlaub,
Anja Kampmann,
Kornelia Koepsell,
Jochen Köhler,
Philipp Lenhard,
Francis Ponge,
Klaus Reichert,
Christiane Schulz,
Thomas Sparr,
Sándor Tatár,
Matthias Weichelt,
Jan Wolkers
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Aktualisiert: 2023-03-28
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Aktualisiert: 2023-03-28
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»György Konrád hat für seinen Erstling ein uraltes Motiv gewählt: Ein König, vom Herrschen angewidert und gelangweilt, verspürt plötzlich Lust, sich unter seine Landeskinder zu mischen, einer der Ihren zu werden. Eines Tages stiehlt er sich im Kleid des einfachen Mannes aus dem Schloß usw. … Nur ist diesmal der ›Herrscher‹ ein Fürsorgebeamter. Seinen Reden – einem Sturzbach von beruflichen Erlebnissen, von Betrachtungen, Episoden aus dem Leben der Ausgestoßenen –, den Reden des Helden entnimmt man allmählich, daß er eine Veränderung seiner Situation herbeisehnt. Eines Nachmittags besucht er die verkommene Wohnung von Selbstmördern, die dort ein schwachsinniges Kind hinterlassen haben. Er beschließt, Beruf und Familie den Rücken zu kehren und dazubleiben. Die Sorge für das Kind, das keinen Heimplatz findet, soll ihm Eintritt verschaffen in die Gesellschaft, über der er bisher gestanden hat. Der Besucher will kein Besucher mehr sein. Seine Revolte währt indes nicht lange. Er bekommt Besuch von seinem Stellvertreter im Amt, der ihm ins Gewissen redet und schließlich mit geschlossener Anstaltsabteilung droht.« »Frankfurter Rundschau«
Aktualisiert: 2023-03-28
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Hier sitzt er, der Erzähler, im Alter von fünfundfünzig Jahren, auf der Bank im Garten einer kleinen Nervenheilanstalt. Vor Jahresfrist wurde er zur zwangsweisen Behandlung eingeliefert; doch diese Maßnahme, diese Form einer Endstation, ist ihm gar nicht unwillkommen gewesen.
Er denkt über seine Geschichte nach: Jugend, Heirat, Verhaftung; die Teilnahme am Krieg: als Soldat, Partisan, Gefangener, Spion, sowjetischer Offizier und Sieger; als Propagandist nach dem Krieg, in der Zeit des Deliriums im Jahr 1949, Mitwirkender am Ausbau der totalen Macht; als Chef der Politischen Polizei. Hier endet der Aufstieg, der Weg führt in die Folterkammer, zum Todesurteil. In den sechziger Jahren beginnt er mit gesellschaftlichen Forschungen; seine Position festigt sich, das Leben wird angenehm, er reist ins Ausland. Seine Arbeit aber zieht die Aufmerksamkeit der Geheimpolizei auf sich; nach der Haussuchung folgt die Verhaftung. Die alles überdenkt er.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Aktualisiert: 2019-06-18
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Aktualisiert: 2023-03-28
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