"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft", sagte bereits Wilhelm von Humboldt. Deshalb vereint dieses Buch sechs Bühnenstücke, die neben dramatischen privaten Schicksalen die Gefahren und Schrecken der nationalsozialistischen Ära aufzeigen. Protagonisten sind u.a. Jakob Wassermann, Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Eugenie Schwarzwald, Maria Montessori, die Familie Trapp und Mitglieder der Hakoah.
Der österreichische Schriftsteller Helmut Korherr, mit Wilhelm Pellert Autor des Buches "Jesus in Ottakring", hat viele Theaterstücke verfasst, die auf zahlreichen Bühnen in Österreich, Deutschland, auch in Tschechien aufgeführt werden.
Neben bekannten und berühmten Personen stellt er hier auch Menschen auf die Bühne, die man in Geschichtsbüchern vergeblich sucht. Immer bettet Korherr die Handlung seiner Stücke in den geschichtlichen Kontext, sodass er stets auch ein Bild der Zeit zeichnet.
Aktualisiert: 2021-02-08
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Der jüdische Sport – sowohl bei paritätischen Vereinen bis 1933 als auch bei jüdischen Vereinen verschiedener politischer Strömungen – spielte eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben der Juden Leipzigs. Die Geschichte dieser Sportvereine - vornehmlich des zionistischen Bar Kochba Leipzig, der der größte und bedeutendste war – ist auch ein Bestandteil der Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Stadt Leipzig im Allgemeinen. Bar Kochba Leipzig hob das Selbstvertrauen der Juden Leipzigs in Zeiten, in denen sie entehrt, degradiert und entrechtet wurden. Gemeinsam mit anderen jüdischen Organisationen bereitete Bar Kochba die jüdische Jugend zur Auswanderung und Selbstrettung auf seinem Sportplatz in Leipzig-Eutritzsch vor. Diejenigen Vereinsleute, die sich retten konnten, trugen später auch im Staat Israel und der Diaspora zum öffentlichen Leben bei. Auch ihre Geschichten werden in diesem Buch erzählt.
Mit einem Grußwort von Thomas Feist
Aktualisiert: 2022-05-31
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Basierend auf Max Nordaus Diktum vom 'Muskeljudentum' erhob sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts innerhalb der zionistischen Bewegung die Forderung nach sportlicher Ertüchtigung, um ein neues körperliches Selbstbewusstsein zu gewinnen, aber auch um den Antisemitismus abzuwehren. Durch oft nur inoffizielle 'Arierparagraphen' wurden Juden zunehmend aus Turn- und Sportvereinen ausgeschlossen. Es entstanden zahlreiche jüdische Sportklubs, der berühmteste war die 1909 in Wien gegründete 'Hakoah' (hebr.: 'Kraft'). Sie umfasste bis 1938 die Sektionen Fußball, Schwimmen, Tennis, Ringen, Wasserball, Leichtathletik, Ski und Touristik, Handball, Schach und andere. Aus ihren Reihen gingen zahlreiche Spitzensportler hervor, die bei internationalen Wettkämpfen oder Länderspielen zum Einsatz kamen.
Diesen und den jüdischen Sportlern anderer Vereine widmete der langjährige 'Hakoah'-Präsident Ignaz Hermann Körner dieses aus der Erinnerung geschriebene Lexikon.
Es enthält zahllose Details und Anekdoten über jüdische Sportstars sowie ihre Titel und Rekorde. Es liefert einen tiefen Einblick in die bislang kaum dokumentierte Sportgeschichte Österreichs in der ersten Hälfte des 20. Jhdts. Anschaulich lassen zahlreiche Abbildungen die glorreiche Zeit der 'Hakoah' und des jüdischen Sports in Wien erstehen.
Das Buch erscheint begleitend zur Ausstellung 100 Jahre 'Hoppauf Hakoah!', die von 4. Juni bis 7. September 2008 im Jüdischen Museum Wien gezeigt wird.
Aktualisiert: 2023-02-22
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Umbruch und Transformation können als die bestimmenden Konstanten jüdischer Geschichte in Österreich im 19. und 20. Jahrhundert bezeichnet werden. Bürgerliche Emanzipation, Assimilation, Akkulturation und Säkularisation hatten auch fundamentale Auswirkungen auf die heterogenen Identitäten von Jüdinnen und Juden und stellten diese massiv in Frage. Mit den gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Umbrüchen änderten sich auch die Räume jüdischer Vergemeinschaftung. Waren traditionell die Synagogen die wichtigsten Orte der Gemeinden, vervielfältigten und diversifizierten sich ab dem 19. Jahrhundert die Räume, Strukturen und Bestrebungen jüdischer Selbstbestimmung und Organisation. Der vorliegende Band beschreibt diese heterogenen Räume, die vor allem innerhalb der jüdischen Vereinslandschaft entstanden.
Mit Beiträgen von:
Evelyn Adunka, Rainer Amstädter, Gabriele Anderl, Brigitte Dalinger, Tamara Ehs, Omer Hakim, Angelika M. Hausenbichl, Dieter J. Hecht, Michael John, Gerald Lamprecht, Elisabeth Malleier, Matthias Marschik, Marcus G. Patka, Verena Pawlowsky und Georg Traska.
Aktualisiert: 2020-05-01
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Der jüdische Sportklub Hakoah wurde 1909 in Wien gegründet – als Signal eines steigenden national-jüdischen Selbstbewusstseins, zionistischer Politisierung von sportlicher Betätigung sowie als Reaktion auf den gesellschaftspolitisch akzeptierten Antisemitismus des beginnenden 20. Jahrhunderts. In der Zeit des aufkommenden Sportbooms entwickelte sich die Hakoah zu einem der mitgliederstärksten Vereine Österreichs, der besonders in der Zwischenkriegszeit national und international erfolgreiche SpitzensportlerInnen stellte. Darüber hinaus avancierte sie auch zum gesellschaftlichen und identitätsstiftenden Zentrum für viele Wiener Jüdinnen und Juden. Durch die Auslöschung des Vereins und die Verfolgung und Vertreibung seiner Mitglieder nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 fand diese Erfolgsgeschichte ein jähes Ende. Nach dieser gewaltsamen Zerstörung der Infra- und Mitgliederstruktur in der Zeit des Nationalsozialismus konstituierte sich der Verein in der Zweiten Republik neu und ist nun, knapp 100 Jahre nach seiner Gründung, mit dem neuen Sportzentrum im Wiener Prater an seine frühere Wirkungsstätte zurückgekehrt. Der wechselvollen und komplexen 100-jährigen Geschichte und Funktion des jüdischen Wiener Traditionsvereins wird in diesem Band durch ein interdisziplinär zusammengesetztes AutorInnenteam Rechnung getragen. Neben einer umfassenden historischen Quellenarbeit zu teilweise bislang unberücksichtigten Beständen werden die historische Entwicklung des Sportvereins Hakoah und seine soziale wie kulturelle Bedeutung – nicht nur für die jüdische Bevölkerung Österreichs – in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowohl aus soziologischer und historischer als auch aus politikwissenschaftlicher Perspektive bearbeitet.
Aktualisiert: 2020-05-01
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