In der Tradition reformatorischer Theologie ist „Freiheit“ ein Leitmotiv für die Entfaltung der Heilsbedeutung des christlichen Glaubens. Zugleich steht Freiheit auch im Zentrum des neuzeitlichen Selbstbewusstseins.Christoph Herbst untersucht drei protestantische Klassiker des 19. und 20. Jahrhunderts auf ihr Verständnis der „Freiheit aus Glauben“. In eingehenden Analysen der systematisch-theologischen Entwürfe von Wilhelm Herrmann, Rudolf Bultmann und Eberhard Jüngel werden erhebliche Differenzen, vor allem aber ein überraschender Konsens sichtbar: Der Glaube befreit den neuzeitlichen Menschen von der Fixierung auf objektivierende Rationalität und ihre problematischen Folgen für seinen Selbst- und Weltumgang.In den Theologien Herrmanns, Bultmanns und Jüngels, die diese These auf je eigene Weise entfalten, wird eine bemerkenswerte Problemkontinuität seit dem Ende des 19. Jahrhunderts sichtbar. Herbst plädiert dafür, die derart profilierte Zentralstellung der „Freiheit aus Glauben“ in einer „Theologie der Freiheit“ weiterzuführen, um den christlichen Glauben unter neuzeitlichen Bedingungen zu plausibilisieren. ..weiterlesen
Aktualisiert: 2023-05-29
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In der Tradition reformatorischer Theologie ist „Freiheit“ ein Leitmotiv für die Entfaltung der Heilsbedeutung des christlichen Glaubens. Zugleich steht Freiheit auch im Zentrum des neuzeitlichen Selbstbewusstseins.Christoph Herbst untersucht drei protestantische Klassiker des 19. und 20. Jahrhunderts auf ihr Verständnis der „Freiheit aus Glauben“. In eingehenden Analysen der systematisch-theologischen Entwürfe von Wilhelm Herrmann, Rudolf Bultmann und Eberhard Jüngel werden erhebliche Differenzen, vor allem aber ein überraschender Konsens sichtbar: Der Glaube befreit den neuzeitlichen Menschen von der Fixierung auf objektivierende Rationalität und ihre problematischen Folgen für seinen Selbst- und Weltumgang.In den Theologien Herrmanns, Bultmanns und Jüngels, die diese These auf je eigene Weise entfalten, wird eine bemerkenswerte Problemkontinuität seit dem Ende des 19. Jahrhunderts sichtbar. Herbst plädiert dafür, die derart profilierte Zentralstellung der „Freiheit aus Glauben“ in einer „Theologie der Freiheit“ weiterzuführen, um den christlichen Glauben unter neuzeitlichen Bedingungen zu plausibilisieren. ..weiterlesen
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MOGK:ALLGEMEINGUELTIGKEITSBEGRUENDUNG TBT 106 E-BOOK
Aktualisiert: 2023-05-29
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Karl Barths und Rudolf Bultmanns Theologien sind in ihrer Nähe und Distanz als eigenständige Weiterführungen der Theologie Wilhelm Herrmanns zu deuten – das ist die These dieses Buches. Es gibt keinen 'vor-dialektischen' Barth oder Bultmann, sondern verschiedene Phasen ihrer dialektischen Theologie. Als Schüler Herrmanns waren sie von Anfang an dialektische Theologen, nämlich Theologen in der Spannung von Gesetz und Evangelium, in der Dialektik des Deus absconditus et revelatus, des Gerichts und der Gnade Gottes. Deswegen konnte Bultmann um 1922 in die Nähe der neuen theologischen Bewegung kommen. Aber weil die Dialektik Barths eine Umwandlung der Theologie Herrmanns war, konnte Bultmann, als treuer Schüler Herrmanns, ihm nicht folgen. Unter Berücksichtigung von umfangreichem unveröffentlichtem Material aus dem Baseler Karl Barth-Archiv und dem Bultmann-Nachlaß in Tübingen unternimmt die Studie den Versuch, die Wurzeln der dialektischen Theologie bei Wilhelm Herrmann zu zeigen (erster Teil), die Debatte zwischen Barth und Bultmann im Lichte von Herrmanns Theologie zu verstehen (zweiter Teil) und die konkreten Konsequenzen aus der Dialektik des Deus absconditus et revelatus bei Bultmann und Barth darzustellen (dritter Teil), nämlich – unter anderem – die Auseinandersetzung mit der natürlichen Theologie (Barth) und das Programm der Entmythologisierung (Bultmann). ..weiterlesen
Aktualisiert: 2023-03-28
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In der Tradition reformatorischer Theologie ist „Freiheit“ ein Leitmotiv für die Entfaltung der Heilsbedeutung des christlichen Glaubens. Zugleich steht Freiheit auch im Zentrum des neuzeitlichen Selbstbewusstseins.Christoph Herbst untersucht drei protestantische Klassiker des 19. und 20. Jahrhunderts auf ihr Verständnis der „Freiheit aus Glauben“. In eingehenden Analysen der systematisch-theologischen Entwürfe von Wilhelm Herrmann, Rudolf Bultmann und Eberhard Jüngel werden erhebliche Differenzen, vor allem aber ein überraschender Konsens sichtbar: Der Glaube befreit den neuzeitlichen Menschen von der Fixierung auf objektivierende Rationalität und ihre problematischen Folgen für seinen Selbst- und Weltumgang.In den Theologien Herrmanns, Bultmanns und Jüngels, die diese These auf je eigene Weise entfalten, wird eine bemerkenswerte Problemkontinuität seit dem Ende des 19. Jahrhunderts sichtbar. Herbst plädiert dafür, die derart profilierte Zentralstellung der „Freiheit aus Glauben“ in einer „Theologie der Freiheit“ weiterzuführen, um den christlichen Glauben unter neuzeitlichen Bedingungen zu plausibilisieren. ..weiterlesen
Aktualisiert: 2023-03-27
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Aktualisiert: 2023-03-27
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In der Tradition reformatorischer Theologie ist „Freiheit“ ein Leitmotiv für die Entfaltung der Heilsbedeutung des christlichen Glaubens. Zugleich steht Freiheit auch im Zentrum des neuzeitlichen Selbstbewusstseins.Christoph Herbst untersucht drei protestantische Klassiker des 19. und 20. Jahrhunderts auf ihr Verständnis der „Freiheit aus Glauben“. In eingehenden Analysen der systematisch-theologischen Entwürfe von Wilhelm Herrmann, Rudolf Bultmann und Eberhard Jüngel werden erhebliche Differenzen, vor allem aber ein überraschender Konsens sichtbar: Der Glaube befreit den neuzeitlichen Menschen von der Fixierung auf objektivierende Rationalität und ihre problematischen Folgen für seinen Selbst- und Weltumgang.In den Theologien Herrmanns, Bultmanns und Jüngels, die diese These auf je eigene Weise entfalten, wird eine bemerkenswerte Problemkontinuität seit dem Ende des 19. Jahrhunderts sichtbar. Herbst plädiert dafür, die derart profilierte Zentralstellung der „Freiheit aus Glauben“ in einer „Theologie der Freiheit“ weiterzuführen, um den christlichen Glauben unter neuzeitlichen Bedingungen zu plausibilisieren. ..weiterlesen
Aktualisiert: 2023-03-27
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Aktualisiert: 2023-03-27
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Auf einer sehr persönlichen Ebene beschreibt der von dem Hallenser Privatdozenten Wilhelm Herrmann begonnene Briefwechsel die kontroversen Wirkungen, die der Göttinger Theologe Albrecht Ritschl in der Gründerzeit mit seiner Reich-Gottes-Theologie auslöste. Versöhnung der Menschheit, nicht Versöhnung Gottes ist die Botschaft der Offenbarung. Diese exegetisch neue Einsicht machte Schule, denn so ließ sich der in der Verkündigung Jesu zentrale Anbruch des Reichs Gottes als ein Impuls der Freiheit zur sittlichen (eigentlich auch zur demokratischen) Gestaltung der Lebensordnungen verstehen. Der Briefwechsel zeigt den Enthusiasmus, mit dem der junge Wilhelm Herrmann dieser Fundierung des sich weitenden Weltbewusstseins Bahn brach. In unbezweifelbarer Loyalität zu Ritschl bestand er zunächst auf der Universalität der christlichen Weltanschauung, doch führte ihn das Gewissheitsproblem der Religion dazu, den Gemeindeansatz Ritschls auf das Wahrwerden der individuellen Existenz auszurichten. ..weiterlesen
Aktualisiert: 2022-12-22
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Albrecht Ritschl bestimmte mit seiner theologischen Schule die deutsche protestantische Theologie von ca. 1875 bis zum ersten Weltkrieg. Sein Schüler Adolf Harnack war unbestritten der bedeutendste akademische Theologe der Jahrhundertwende und eine zentrale Figur in der Welt der Wissenschaften. Die dialektische Theologie, die nach 1914 einen entschlossenen Bruch mit der Generation ihrer Lehrer vollzog, war durch die Fragestellungen und zu einem bedeutenden Teil auch noch durch Lösungsstrategien der Ritschlianer geprägt. Der Briefwechsel zwischen Ritschl und Harnack eröffnet einen tiefen Einblick in die Formierung der Ritschlschen Schule, in die fundamentaltheologischen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Richtungen der deutschen evangelischen Theologie in der Kaiserzeit und in die bisher nur spärlich erschlossene Biografie und den theologischen Werdegang des jungen Harnack. Der Sohn des konfessionellen Lutheraners Theodosius Harnack wurde von Ritschl nicht nur zu seiner traditionskritischen Dogmengeschichtsforschung inspiriert. Vielmehr kreist Harnacks Denken in der Zeit des Werdens gerade um Ritschls Entwurf einer dogmatischen Position. Der "Unterricht in der christlichen Religion" von 1875 bietet für Harnack eine Alternative zur anerzogenen lutherischen Orthodoxie. Allerdings wünscht er nach einer gewissen Zeit, dass Ritschl sich noch stärker von der Tradition - auch von der biblischen - lossage und sich deutlicher zur Aufklärungstheologie bekenne. Ritschl aber profiliert sich nun gerade gegen dieselbe. Es kommt zu einem Zerwürfnis, das kaum noch zu überbrücken ist. ..weiterlesen
Aktualisiert: 2022-12-22
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