Wenn Klaus Wallendorf zum Waldhorn greift, schmilzt die Zuhörerschaft dahin – greift er zur Feder, liegt sie ihm schmunzelnd zu Füßen. Kein Wunder, dass er zum Würdigungsexperten der Philharmoniker wurde, denn wenn er laudatiert, dann klingt es ungefähr so: »Als ich im Sommer 1970 die Untiefen der Notenmeere mit Taktstock und Hornmundstück durchschnorchelte, waren die 12 Cellisten als Ensemble noch ungegründet. Das Cello aber war in seiner Entwicklungsgeschichte auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Rostropowitschs Einspielung von Dvoráks Cellokonzert war zum Niederknien, und Evelyn schwärmte mir – in den kurzen Pausen des Schnürlregens – bei geöffneter Dachluke und himmelweit aufgedrehter Stereoanlage von der neuartigen Spieltechnik vor, deren äußerliches Merkmal die fast liegende Position des Instrumentes war. Sie erklärte mir die kleine Welt des großen Stachels, den Frosch, die Schnecke, die Zarge, die Bogenbehaarung, die Saitenbespannung, die historische Entwicklung des Cellos und die Abwicklung von Versicherungsschäden im Tourneebetrieb, während ich mich im Gegenzug durch die Erläuterung und Anwendung des eben erst erlernten Lippentrillers nützlich machte.«
Schon in jungen Jahren entflammte Wallendorf in Liebe zu einer Cellistin, und wenn sich auch die Liebe – und die Frau – inzwischen verflüchtigt haben – eine tiefe Zuneigung zum Instrument an sich ist geblieben. So ist ihm das sich anbahnende 40-jährige Bestehen der »12 Cellisten« willkommener Anlass, dem Cello im Allgemeinen und den 12 Cellisten im Besonderen ein Buch zu widmen – und mit ihnen allen Cellospielern und -liebhabern dieses Erdenrunds.
Aktualisiert: 2023-06-05
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Vom Publikum vergöttertes Kultobjekt oder der Taktstock schwingender Diktator? Beides trifft auf Dirigenten zu, oftmals auf ein und dieselbe Person, je nach Blickwinkel. Aber auch Orchestermusiker, obgleich naturgemäß Teamplayer, sind keineswegs Unschuldslämmer, oft können sie sich nur mit Schlagfertigkeit und Boshaftigkeit gegen "den da oben" wehren.
Bob Ross, Hornist und Bandleader ("Kein Dirigent!", auf diese Feststellung legt er Wert), weiß, wovon er spricht: Seine Anekdoten und Ausflüge in die Musikgeschichte sind umwerfend komisch, beleuchten aber auch die dunklen Seiten einer Welt, in der selbst die tragischen Momente über fünf Oktaven reichen – schwarzer schottischer Humor at its best.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen.
Wenn Klaus Wallendorf zum Waldhorn greift, schmilzt die Zuhörerschaft dahin – greift er zur Feder, liegt sie ihm schmunzelnd zu Füßen. Kein Wunder, dass er zum Würdigungsexperten der Philharmoniker wurde, denn wenn er laudatiert, dann klingt es ungefähr so: »Als ich im Sommer 1970 die Untiefen der Notenmeere mit Taktstock und Hornmundstück durchschnorchelte, waren die 12 Cellisten als Ensemble noch ungegründet. Das Cello aber war in seiner Entwicklungsgeschichte auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Rostropowitschs Einspielung von Dvoráks Cellokonzert war zum Niederknien, und Evelyn schwärmte mir – in den kurzen Pausen des Schnürlregens – bei geöffneter Dachluke und himmelweit aufgedrehter Stereoanlage von der neuartigen Spieltechnik vor, deren äußerliches Merkmal die fast liegende Position des Instrumentes war. Sie erklärte mir die kleine Welt des großen Stachels, den Frosch, die Schnecke, die Zarge, die Bogenbehaarung, die Saitenbespannung, die historische Entwicklung des Cellos und die Abwicklung von Versicherungsschäden im Tourneebetrieb, während ich mich im Gegenzug durch die Erläuterung und Anwendung des eben erst erlernten Lippentrillers nützlich machte.« Schon in jungen Jahren entflammte Wallendorf in Liebe zu einer Cellistin, und wenn sich auch die Liebe – und die Frau – inzwischen verflüchtigt haben – eine tiefe Zuneigung zum Instrument an sich ist geblieben. So ist ihm das sich anbahnende 40-jährige Bestehen der »12 Cellisten« willkommener Anlass, dem Cello im Allgemeinen und den 12 Cellisten im Besonderen ein Buch zu widmen – und mit ihnen allen Cellospielern und -liebhabern dieses Erdenrunds.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Vom Publikum vergöttertes Kultobjekt oder der Taktstock schwingender Diktator? Beides trifft auf Dirigenten zu, oftmals auf ein und dieselbe Person, je nach Blickwinkel. Aber auch Orchestermusiker, obgleich naturgemäß Teamplayer, sind keineswegs Unschuldslämmer, oft können sie sich nur mit Schlagfertigkeit und Boshaftigkeit gegen "den da oben" wehren.
Bob Ross, Hornist und Bandleader ("Kein Dirigent!", auf diese Feststellung legt er Wert), weiß, wovon er spricht: Seine Anekdoten und Ausflüge in die Musikgeschichte sind umwerfend komisch, beleuchten aber auch die dunklen Seiten einer Welt, in der selbst die tragischen Momente über fünf Oktaven reichen – schwarzer schottischer Humor at its best.
Aktualisiert: 2023-02-13
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Liebeserklärung eines irrenden Waldhornisten an die streichenden Kollegen.
Wenn Klaus Wallendorf zum Waldhorn greift, schmilzt die Zuhörerschaft dahin – greift er zur Feder, liegt sie ihm schmunzelnd zu Füßen. Kein Wunder, dass er zum Würdigungsexperten der Philharmoniker wurde, denn wenn er laudatiert, dann klingt es ungefähr so: »Als ich im Sommer 1970 die Untiefen der Notenmeere mit Taktstock und Hornmundstück durchschnorchelte, waren die 12 Cellisten als Ensemble noch ungegründet. Das Cello aber war in seiner Entwicklungsgeschichte auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Rostropowitschs Einspielung von Dvoráks Cellokonzert war zum Niederknien, und Evelyn schwärmte mir – in den kurzen Pausen des Schnürlregens – bei geöffneter Dachluke und himmelweit aufgedrehter Stereoanlage von der neuartigen Spieltechnik vor, deren äußerliches Merkmal die fast liegende Position des Instrumentes war. Sie erklärte mir die kleine Welt des großen Stachels, den Frosch, die Schnecke, die Zarge, die Bogenbehaarung, die Saitenbespannung, die historische Entwicklung des Cellos und die Abwicklung von Versicherungsschäden im Tourneebetrieb, während ich mich im Gegenzug durch die Erläuterung und Anwendung des eben erst erlernten Lippentrillers nützlich machte.« Schon in jungen Jahren entflammte Wallendorf in Liebe zu einer Cellistin, und wenn sich auch die Liebe – und die Frau – inzwischen verflüchtigt haben – eine tiefe Zuneigung zum Instrument an sich ist geblieben. So ist ihm das sich anbahnende 40-jährige Bestehen der »12 Cellisten« willkommener Anlass, dem Cello im Allgemeinen und den 12 Cellisten im Besonderen ein Buch zu widmen – und mit ihnen allen Cellospielern und -liebhabern dieses Erdenrunds.
Aktualisiert: 2023-01-27
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Vom Publikum vergöttertes Kultobjekt oder der Taktstock schwingender Diktator? Beides trifft auf Dirigenten zu, oftmals auf ein und dieselbe Person, je nach Blickwinkel. Bob Ross, Hornist und Bandleader (»Kein Dirigent!«, auf diese Feststellung legt er Wert), weiß, wovon er spricht: Seine Anekdoten und Ausflüge in die Musikgeschichte sind umwerfend komisch.
Aktualisiert: 2020-09-15
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Franz Strauß (1822–1905) wurde bis dato zumeist nur als Vater von Richard Strauss beachtet. Bereits die Tatsache, dass er einer der berühmtesten Hornisten seiner Zeit war – dessen Fähigkeiten selbst von seinen musikalischen Gegnern Richard Wagner und Hans von Bülow bewundert wurden –, zeigt jedoch, dass eine solche Beschränkung seiner Person keineswegs gerecht wird. In der vorliegenden ersten Biographie dieses Künstlers werden die verschiedenen Lebensphasen und musikalischen Tätigkeitsfelder von Franz Strauß erstmals umfassend beleuchtet. Zutage tritt dabei das faszinierende Porträt eines Mannes, dessen gesellschaftlicher und musikalischer Aufstieg auch heute noch zu erstaunen vermag.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Wenn Klaus Wallendorf zum Waldhorn greift, schmilzt die Zuhörerschaft dahin – greift er zur Feder, liegt sie ihm schmunzelnd zu Füßen. Kein Wunder, dass er zum Würdigungsexperten der Philharmoniker wurde, denn wenn er laudatiert, dann klingt es ungefähr so: »Als ich im Sommer 1970 die Untiefen der Notenmeere mit Taktstock und Hornmundstück durchschnorchelte, waren die 12 Cellisten als Ensemble noch ungegründet. Das Cello aber war in seiner Entwicklungsgeschichte auf einem technischen Höhepunkt angelangt. Rostropowitschs Einspielung von Dvoráks Cellokonzert war zum Niederknien, und Evelyn schwärmte mir – in den kurzen Pausen des Schnürlregens – bei geöffneter Dachluke und himmelweit aufgedrehter Stereoanlage von der neuartigen Spieltechnik vor, deren äußerliches Merkmal die fast liegende Position des Instrumentes war. Sie erklärte mir die kleine Welt des großen Stachels, den Frosch, die Schnecke, die Zarge, die Bogenbehaarung, die Saitenbespannung, die historische Entwicklung des Cellos und die Abwicklung von Versicherungsschäden im Tourneebetrieb, während ich mich im Gegenzug durch die Erläuterung und Anwendung des eben erst erlernten Lippentrillers nützlich machte.«
Schon in jungen Jahren entflammte Wallendorf in Liebe zu einer Cellistin, und wenn sich auch die Liebe – und die Frau – inzwischen verflüchtigt haben – eine tiefe Zuneigung zum Instrument an sich ist geblieben. So ist ihm das sich anbahnende 40-jährige Bestehen der »12 Cellisten« willkommener Anlass, dem Cello im Allgemeinen und den 12 Cellisten im Besonderen ein Buch zu widmen – und mit ihnen allen Cellospielern und -liebhabern dieses Erdenrunds.
Aktualisiert: 2023-01-26
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Ein Muss für alle Musikliebhaber - heiter, informativ und anekdotenreich: Was geschieht, wenn dem Cellisten eine Seite reißt, die Sopranistin ihre StiMMe verliert und der Dirigent beim Auftritt ausrutscht? Bob Ross gibt mit einer üppigen Portion seines schottischen Humors und seiner gewohnt spitzen Zunge Einblicke in das Leben eines Musikers. Er erzählt von der Faszination der klassischen Musik, dem Ruhm der Dirigenten und Solisten, aber auch von der Härte und den Entbehrungen des Musikeralltags oder von dem Einfluss der CD-Produktion auf die Hörgewohnheiten des Publikums.
Aktualisiert: 2021-01-01
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