Auf Wunsch vieler Freunde habe ich mich zur Herausgabe der vorliegenden Haus=Andachten entschlossen. Diese sind in der letzten Zeit vor meiner kleinen Hausgemeinde in Wieseneck gehalten und nachgeschrieben worden. Wir haben sie zu einem vollständigen Jahrgang zusammengestellt und ich sende nun diese Worte hinaus als einen Gruß für alle, die mit uns auf das Reich Gottes warten wollen.
Christoph Blumhardt
Bad Boll, Ostern 1916
Aktualisiert: 2022-10-06
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Susanne Steiner-Rost war eine der wenigen Schweizer Frauen, die in den Jahrzehnten vor der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 öffentlich in Erscheinung traten. Sie war eine grosse Fürsprecherin der sozial Schwachen und treibende Kraft für die Rechtsgleichheit von Frauen. Mit ihrer religiös-sozialen Gesinnung gehörte sie zum Kreis um das Ehepaar Clara und Leonhard Ragaz.
Als promovierte Juristin wurde Susanne Steiner-Rost 1939 Chefin der Schweizerischen Pflegerinnenschule – eine gewaltige und durch den Krieg zusätzlich erschwerte Aufgabe. Bis 1945 übte sie diese Aufgabe aus, dann heiratete sie den Anwalt Paul Steiner, zog nach St. Gallen und gründete eine Familie.
1946 trat Susanne Steiner-Rost der Sozialdemokratischen Partei bei. Verschiedene Institutionen in Stadt, Kanton, Bund sowie Kirche beriefen sie in den folgenden Jahren in ihre Kommissionen. Dort war sie meistens die erste und oft während Jahren einzige Frau – was sie nicht davon abhielt, ihre Meinung häufig und deutlich kundzutun.
Marianne Jehle-Wildberger schildert, wie Susanne Steiner-Rost sich in diesen männerdominierten Gremien Respekt verschaffte, und wirft mit dieser Biografie ein Schlaglicht auf ein Stück Schweizer Frauengeschichte.
Aktualisiert: 2021-06-22
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Susanne Steiner-Rost war eine der wenigen Schweizer Frauen, die in den Jahrzehnten vor der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 öffentlich in Erscheinung traten. Sie war eine grosse Fürsprecherin der sozial Schwachen und treibende Kraft für die Rechtsgleichheit von Frauen. Mit ihrer religiös-sozialen Gesinnung gehörte sie zum Kreis um das Ehepaar Clara und Leonhard Ragaz.
Als promovierte Juristin wurde Susanne Steiner-Rost 1939 Chefin der Schweizerischen Pflegerinnenschule – eine gewaltige und durch den Krieg zusätzlich erschwerte Aufgabe. Bis 1945 übte sie diese Aufgabe aus, dann heiratete sie den Anwalt Paul Steiner, zog nach St. Gallen und gründete eine Familie.
1946 trat Susanne Steiner-Rost der Sozialdemokratischen Partei bei. Verschiedene Institutionen in Stadt, Kanton, Bund sowie Kirche beriefen sie in den folgenden Jahren in ihre Kommissionen. Dort war sie meistens die erste und oft während Jahren einzige Frau – was sie nicht davon abhielt, ihre Meinung häufig und deutlich kundzutun.
Marianne Jehle-Wildberger schildert, wie Susanne Steiner-Rost sich in diesen männerdominierten Gremien Respekt verschaffte, und wirft mit dieser Biografie ein Schlaglicht auf ein Stück Schweizer Frauengeschichte.
Aktualisiert: 2023-01-01
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Aarau als Brennpunkt neuerer Theologiegeschichte: Von 1897 bis 1939 fand jeweils im Frühling die «Christliche Studentenkonferenz» statt, ein früher, zeitweise sehr erfolgreicher Beitrag zur evangelischen Akademikerarbeit in der Schweiz. Studierende aller Fakultäten in Basel, Bern und Zürich trafen sich jeweils während dreier Tage zu Vorträgen über theologische, philosophische und gesellschaftliche Themen. Angestossen von theologisch «positiven» Kreisen, öffnete sich die Konferenz bald für alle kirchlichen Richtungen. Wer immer in der deutschsprachigen evangelischen Theologie Rang und Namen hatte, wurde nach Aarau eingeladen: von der älteren Generation etwa Paul Wernle, Ernst Troeltsch oder Adolf von Harnack, Religiössoziale wie Hermann Kutter oder Leonhard Ragaz, aber auch frühe Vertreterinnen der Frauenbewegung wie Dora Staudinger und Emma Pieczynska. Und natürlich die Protagonisten der dialektischen Theologie: Karl und Heinrich Barth, Emil Brunner, Eduard Thurneysen sowie Friedrich Gogarten. Ihre Beiträge haben Geschichte geschrieben: Das zeigt das Buch anschaulich.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Dora Staudinger engagierte sich im Zürich der 1910er- und 1920er-Jahre in vielfältiger Weise: Sie gestaltete durch hartnäckige Basisarbeit die Politik der Allgemeinen Baugenossenschaft und war im Lebensmittelverein sowie in der Schweizerischen Friedensbewegung aktiv. Nicht zuletzt setzte sie sich für sozialistische Bildungsarbeit, Wohnbaupolitik und soziale Arbeit ein. Die Biografie der bisher wenig beachteten Genossenschafterin und religiösen Sozialistin offenbart ein heute kaum mehr bekanntes weibliches politisches Selbstverständnis. Dabei erwiesen sich Religiosität und Mutterschaft nicht als Hemmschuh, sondern als Antrieb für ein linkes politisches Handeln. Diese differenzierte Studie zu Dora Staudingers Leben und Wirken ist ein aufschlussreicher Beitrag zur Geschichte weiblichen politischen Engagements nach 1900.
Aktualisiert: 2020-04-30
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"Seit der Zeit Jesu haben kleine Gruppen ernsthafter Christen versucht, der Ethik der Bergpredigt entsprechend zu leben. Während viele Christen diese Ethik einer zukünftigen Welt zuschreiben, haben andere die Überzeugung vertreten, dass Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat, sie hier und jetzt umzusetzen. Die Lebensgeschichte eines dieser Menschen liegt hier vor uns. Es ist nicht das Anliegen des Buches, den Menschen Eberhard Arnold zu verherrlichen. Vielmehr legt es Zeugnis ab von Gottes Treue und Gottes Handeln in der Geschichte." Jim Wallis im Vorwort
Aktualisiert: 2020-01-01
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Aarau als Brennpunkt neuerer Theologiegeschichte: Von 1897 bis 1939 fand jeweils im Frühling die «Christliche Studentenkonferenz» statt, ein früher, zeitweise sehr erfolgreicher Beitrag zur evangelischen Akademikerarbeit in der Schweiz. Studierende aller Fakultäten in Basel, Bern und Zürich trafen sich jeweils während dreier Tage zu Vorträgen über theologische, philosophische und gesellschaftliche Themen. Angestossen von theologisch «positiven» Kreisen, öffnete sich die Konferenz bald für alle kirchlichen Richtungen. Wer immer in der deutschsprachigen evangelischen Theologie Rang und Namen hatte, wurde nach Aarau eingeladen: von der älteren Generation etwa Paul Wernle, Ernst Troeltsch oder Adolf von Harnack, Religiössoziale wie Hermann Kutter oder Leonhard Ragaz, aber auch frühe Vertreterinnen der Frauenbewegung wie Dora Staudinger und Emma Pieczynska. Und natürlich die Protagonisten der dialektischen Theologie: Karl und Heinrich Barth, Emil Brunner, Eduard Thurneysen sowie Friedrich Gogarten. Ihre Beiträge haben Geschichte geschrieben: Das zeigt das Buch anschaulich.
Aktualisiert: 2023-01-01
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Dora Staudinger engagierte sich im Zürich der 1910er- und 1920er-Jahre in vielfältiger Weise: Sie gestaltete durch hartnäckige Basisarbeit die Politik der Allgemeinen Baugenossenschaft und war im Lebensmittelverein sowie in der Schweizerischen Friedensbewegung aktiv. Nicht zuletzt setzte sie sich für sozialistische Bildungsarbeit, Wohnbaupolitik und soziale Arbeit ein. Die Biografie der bisher wenig beachteten Genossenschafterin und religiösen Sozialistin offenbart ein heute kaum mehr bekanntes weibliches politisches Selbstverständnis. Dabei erwiesen sich Religiosität und Mutterschaft nicht als Hemmschuh, sondern als Antrieb für ein linkes politisches Handeln. Diese differenzierte Studie zu Dora Staudingers Leben und Wirken ist ein aufschlussreicher Beitrag zur Geschichte weiblichen politischen Engagements nach 1900.
Aktualisiert: 2020-07-15
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Katholisch-Konservative, Liberale und Frühsozialisten leisteten jeweils spezifische Beiträge zur Demokratiedebatte in der Schweiz. Band 3 der Trilogie Beiträge zur Erforschung der Demokratie rückt die Schweizer Frühsozialisten in den Fokus. Sie festigten auf der Basis des Naturrechts und mit Bezug zur Genossenschaftstradition die demokratischen Grundlagen des Staates. Wie und mit welchen Ideen sie die Weiterentwicklung der Demokratie von einer repräsentativen zu einer direkten Demokratie geprägt haben, ist hier erstmals im Gesamtzusammenhang nachzulesen.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Katholisch-Konservative, Liberale und Frühsozialisten leisteten jeweils spezifische Beiträge zur Demokratiedebatte in der Schweiz. Band 3 der Trilogie Beiträge zur Erforschung der Demokratie rückt die Schweizer Frühsozialisten in den Fokus. Sie festigten auf der Basis des Naturrechts und mit Bezug zur Genossenschaftstradition die demokratischen Grundlagen des Staates. Wie und mit welchen Ideen sie die Weiterentwicklung der Demokratie von einer repräsentativen zu einer direkten Demokratie geprägt haben, ist hier erstmals im Gesamtzusammenhang nachzulesen.
Aktualisiert: 2020-11-18
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Seit 1906 bringt die Zeitschrift 'Neue Wege' Monat für Monat das Spannungsfeld zwischen dem Reich-Gottes-Glauben und dem Weltgeschehen zur Sprache. Die Besichtigung dieses Jahrhunderts im Spiegel der 'Neuen Wege' dokumentiert nicht nur die Entwicklung der religiös-sozialen Bewegung und das vielfältige Engagement für einen freiheitlichen und genossenschaftlichen Sozialismus. Sie zeigt zudem die frühe Sensibilität für ökologische Fragen, für die Gleichberechtigung von Frau und Mann, für den Dialog mit dem Judentum oder für die Befreiungstheologie. Ganz besonders dienten die 'Neuen Wege' aber auch stets dem beharrlichen Ringen um Frieden und gewaltfreie Formen des Widerstands. Während des 2. Weltkriegs führte die unbestechliche Haltung des damaligen Redaktors Leonhard Ragaz gar dazu, dass die Zeitschrift der Zensur zum Opfer fiel. Im Kampf für die Freiheit des Wortes erschienen die 'Neuen Wege' aber illegal weiter. Ein perspektivenreiches Lesebuch zur Geschichte des letzten Jahrhunderts mit Textauszügen und Porträts von Autoren und Autorinnen.
Aktualisiert: 2023-01-01
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Die Theologische Fakultät ist die historische Keimzelle der Universität Zürich. Sie geht zurück auf die von Huldrych Zwingli im Jahr 1525 gegründete Prophezei, die sich als älteste höhere Lehranstalt in Zürich der Theologenausbildung widmete. Nach der Gründung der Universität Zürich im Jahr 1833 wirkten hier neben anderen Alexander Schweizer, Alois Emanuel Biedermann, Leonhard Ragaz, Emil Brunner, Eduard Schweizer und Gerhard Ebeling.
Konrad Schmid zeichnet die Geschichte der Fakultät in ihren universitären, kirchlichen und gesellschaftlichen Wechselwirkungen nach. Er bietet eine vollständige Beschreibung des Lehrkörpers und schliesst auch die jüngsten institutionellen Weiterentwicklungen der Fakultät mit ein.
Aktualisiert: 2023-01-01
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Das erste Drittel dieses Jahrhunderts ist bestimmt von Imperialismus, Militarismus und Sozialismus. Die Untersuchung zeigt diese Ideologien im Urteil der Zeitschriften des Deutschschweizer Protestantismus - sowie - und stellt dar, wie sie zu deren Wirkungen stehen. Im besonderen beleuchtet die Analyse, wie sie sich zur sozialen Frage als grösster Herausforderung für den Protestantismus dieser Epoche stellen und inwiefern sich die Urteile der verschiedenen protestantischen Richtungen unterscheiden. Neben wenig bekannten Einschätzungen ergeben sich auch interessante Hinweise für die heutige Diskussion und die politische Einordnung von . Straff themenbezogen und äusserst detailliert leistet die Arbeit die vollständige Erschliessung bisher vernachlässigter Quellenbestände.
Aktualisiert: 2019-12-19
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„Seit der Zeit Jesu haben kleine Gruppen ernsthafter Christen versucht, der Ethik der Bergpredigt entsprechend zu leben. Während viele Christen diese Ethik einer zukünftigen Welt zuschreiben, haben andere die Überzeugung vertreten, dass Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat, sie hier und jetzt umzusetzen. Die Lebensgeschichte eines dieser Menschen liegt hier vor uns. Es ist nicht das Anliegen des Buches, den Menschen Eberhard Arnold zu verherrlichen. Vielmehr legt es Zeugnis ab von Gottes Treue und Gottes Handeln in der Geschichte.“ Jim Wallis im Vorwort
Aktualisiert: 2018-07-10
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