Im Rahmen der Arbeit wurde der Einsatz von Übergangsmetallcarbonylen und Carbonylmetallaten in der Germaniumcluster-Synthese untersucht. Es wurde sowohl die Disproportionierungsreaktion von Germanium(I)-Halogeniden in Gegenwart von Übergangsmetallcarbonylverbindungen, als auch die reduktive Kupplungsreaktion von übergangsmetallsubstituierten Germanium(IV)- und Germanium(II)-Verbindungen zur Clustersynthese genutzt. Es wurden Übergangsmetallcarbonylverbindungen des Chroms, Molybdäns, Wolframs, Mangans, Eisens und Cobalts verwendet. Auf diese Weise ist es gelungen neuartige Germaniumverbindungen mit übergangsmetallbasierten Substituenten zu synthetisieren. Neben einfachen Molekülverbindungen konnten auch Ringverbindungen, sowie polyedrische und binäre Clusterverbindungen erhalten werden. Die Verbindungen wurden mittels gängiger Spektroskopie-Methoden charakterisiert und soweit möglich wurde die Molekülstruktur mittels Röntgenstrukturanalyse aufgeklärt. Um einen Einblick in Bildungsmechanismen und die elektronische Struktur einiger Verbindungen zu erhalten, wurden ebenfalls quantenchemische Rechnungen durchgeführt.
Aktualisiert: 2023-01-01
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Die adäquate Versorgung von Milchkühen mit Nährstoffen und insbesondere auch Spurenelementen ist für eine gesunde sowie leistungsstarke Herde von enormer Wichtigkeit. Zur Einordnung des Mn-Status einer Milchviehherde sollen in der vorliegenden Dissertation Referenzbereiche für unterschiedliche Probenmedien präsentiert werden.
Klinisch kann sich ein Mn-Mangel unter anderem durch eine verminderte Fruchtbarkeitsrate von Milchkühen oder der Geburt deformierter und lebensschwacher Kälber äußern. Zudem wird die Ansicht vertreten, dass sich das Geschlechterverhältnis zugunsten der männlichen Tiere verschiebt. Ursächlich hierfür ist nicht unbedingt ein primärer Mangel an Mn. Von großer Bedeutung sind vor allem sekundär bedingte Mangelzustände durch Mn-Antagonisten, wie Fe, das in hohen Konzentrationen im Trinkwasser vorkommen kann.
Die Resorptionsrate von Mn beträgt bei Rindern zwischen 0,5 und 5,0 %. Es wird aus dem gesamten Intestinum resorbiert. Mn befindet sich hauptsächlich in mitochondrienreichen Organen, wie der Leber, dem Knochengewebe oder den Haaren. Größtenteils wird es durch den TfR oder via DMT-1 in die Zelle aufgenommen. Die Ausscheidung erfolgt über die Leber. Wenigstens 95 % des absorbierten Mn werden so im first pass effect eliminiert, mit der Galle exkretiert und über die Fäzes ausgeschieden. Für die Aufrechterhaltung der Homöostase spielen aber vor allem die Veränderungen der Absorptionsrate eine Rolle. Durch die Bindung an Proteine, die die Filtration über die Niere verhindert, beträgt der Anteil im Urin < 1 % der Mn-Aufnahme.
Die in dieser Arbeit präsentierten Ergebnisse basieren auf der Auswertung von Daten aus
der Bestandsbetreuung der Klinik für Klauentiere, FU Berlin. Sie werden in zwei Studien
unterteilt.
Die Datei der Bestandsuntersuchung umfasst Erhebungen aus 564 Milchviehbetrieben der Jahre 2007 bis 2014. Die durchschnittliche Tierzahl betrug 495 Tiere pro Betrieb. Größtenteils gehörten sie den Rassen Holstein Friesian und Schwarzbuntes Milchrind an. Die Kühe wurden zumeist in Boxenlaufställen gehalten und bekamen eine TMR gefüttert. Pro Laktationsgruppe wurden zehn klinisch gesunde, vorzugsweise pluripare Tiere ausgewählt und beprobt. Die Mn-Konzentration wurde in folgenden Substraten bestimmt: Blutserum, EDTA-Plasma, EDTA-Vollblut, Harn und Haar.
In die Datei der Betriebsuntersuchung flossen Untersuchungen aus dem Winter 2007/2008 ein. Sie stammen aus einem milchproduzierenden Landwirtschaftsbetrieb mit zu dem Zeitpunkt etwa 1400 Kühen der Rasse Holstein Friesian. Auch hier wurden aus jeder Laktationsgruppe jeweils zehn klinisch gesunde, pluripare Tiere ausgewählt und folgende Probenmedien entnommen: Blutserum, EDTA-Plasma, EDTA-Vollblut, Haar und Lebergewebe.
Die Proben wurden mit der ICP-OES Methode spektrometrisch untersucht. In allen Substraten lagen die erhobenen Mn-Werte im niedrigen Konzentrationsbereich. Es zeigten sich trotzdem keine klinischen Hinweise auf eine mangelhafte Versorgungslage. Unter üblichen Haltungs- und Fütterungsbedingungen ist ein Mn-Mangel somit nicht zu erwarten.
Nachdem die erhobenen Daten log-transformiert wurden, konnten zu ihrer weitergehenden Auswertung parametrische Testverfahren angewandt werden.
In der Betriebsdatei bestehen für die Mn-Konzentration mittlere Korrelationen zwischen den Plasma- und Serum- sowie den Plasma- und Vollblutwerten. In der Bestandsdatei wurde ein Zusammenhang zwischen den Serum-Mn-Werten zu den Mn-Konzentration in folgenden Proben nachgewiesen: Plasma, Vollblut und Leber.
Bei den unterschiedlichen Spurenelementgehalten im Serum bestehen ein positiver Zusammenhang zwischen denen von Mn und Zn sowie ein negativer Zusammenhang der Mn-Werte zu denen von Fe.
Der Zusammenhang der Serumkonzentration des an der Knorpelsynthese beteiligten Cholesterol zur Serum-Mn-Konzentration konnte ebenfalls bestätigt werden.
Bundesland und Herdengröße hatten in dieser Studie keinen nachweislichen Einfluss auf den Mn-Status einer Milchvieherde.
Die Mn-Mittelwerte in den verschiedenen Blutmedien stiegen im Laktationsverlauf an und unterscheiden sich signifikant voneinander. Auch jahreszeitliche Schwankungen konnten nachgewiesen werden. Dementsprechend bestanden ebenfalls signifikante Unterschiede in der Serum-Mn-Konzentration bezüglich des Untersuchungsmonats und auch des Untersuchungsjahres.
Der viel diskutierte Zusammenhang zwischen der Mn-Konzentration in den verschiedenen Untersuchungsmedien und dem Verhältnis von männlichen zu weiblichen Kälbern ließ sich in der vorliegenden Auswertung nicht erkennen. Dafür zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Serum- sowie der Vollblut-Mn-Konzentration und dem Besamungsindex.
Der Mn-Gehalt im Futtermittel wurde in dieser Dissertation nicht näher beleuchtet. Trotzdem scheint eine sorgfältig durchgeführte Analyse des Mn-Gehalts der vorgelegten TMR die geeignetste Methode zur Erhebung des Mn-Status einer Milchviehherde zu sein. Eine Konzentrationsbestimmung des Antagonisten Fe im Futter sowie im Wasser würde diese Methode vervollständigen.
Auch das Probenmedium Kot war kein Bestandteil der vorliegenden Arbeit. Wegen der hohen fäkalen Exkretion von Mn und der einfachen und kostengünstigen Probengewinnung ist es allerdings sinnvoll, dieses Substrat als mögliches Probenmedium zu untersuchen.
Aus den in der vorliegenden Arbeit ermittelten Mn-Konzentrationen in den verschiedenen Medien wurden Grenzwerte berechnet und mit Hilfe dieser Referenzbereiche für die einzelnen Substrate abgeleitet:
Medium: Serum
Einheit: μg/l
Empfohlener Referenzbereich: 1,0 - 3,0
Medium: Plasma
Einheit: μg/l
Empfohlener Referenzbereich: 1,4 - 8,0
Medium: EDTA-Vollblut
Einheit: μg/l
Empfohlener Referenzbereich: 5,0 - 14
Medium: Harn
Einheit: μg/l
Empfohlener Referenzbereich: 0,5 - 8,0
Medium: Haar
Einheit: mg/kg
Empfohlener Referenzbereich: 1,0 - 23
Medium: Leber
Einheit: mg/kg
Empfohlener Referenzbereich: 3,8 - 11
Aktualisiert: 2022-12-31
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Organic trace elements – a review
The objective of the present review was to summarize the current state of knowledge on the use of organic trace elements in the livestock feed and to examine in what way organic trace elements based on terms of bioavailability and performance parameters, such as body weight development, retention in tissues and organs, immunity, reproduction and excretion considering the allowance ranges are distinct from conventional mineral trace element compounds. On the one hand, trace elements were examined for their function mechanisms, effect spectra and social significance, and on the other hand, current study results were compared with their effectiveness in consideration of the above reference values.
In addition to a brief sketching of the investigated elements copper, selenium, iron, zinc and manganese, the use of these elements in the legal framework as well as national and international supply recommendations were presented as a clear overview of the complex trace elements. Furthermore, in addition to a historical classification, organic trace elements were put into a current context, especially with regard to their production, chemical structure, bioavailability and resorption behavior. In chapter 11 the use of organic trace elements was collected in the current literature and summarized by species. In addition to the performance, the contents of the above five trace elements in excrement, blood and the concentration of these elements in organs and tissues were of particular interest. For the present work a total of 564 studies on organic trace elements in farm animals were evaluated. Taking into account the timeliness (not older than 30 years), the target species (pigs, poultry, cattle), the comparability of the studies (organic and inorganic study group), the trace elements (Zn, Mn, Cu, Fe, Se) and the examination parameters (supply area, bioavailability, immunity, reproduction, environment) remained a total of 173 studies, summarized in Chapter 11.
The literature research was carried out on the basis of the Cochrane guidelines and the required literature mostly could be downloaded online as a PDF file. These sources of literature have been incorporated into the literature management program Mendeley, which automatically reads author, year etc. from the files and can create text references by means of a MS Word plug-in. Furthermore, a search for catchwords within the literature selected as described above is possible, whereby cross-connections can be produced better and documented results by several research groups can be demonstrated.
The following conclusions were made:
• For organic trace elements, a number of positive effects are described which are mostly due to their chemical structure. In connection with this, there is often the indication of improved biological availability. The positive effects are partly due to increased retention in different organs or a more effective transition to offspring, eggs or milk. This can lead to an improved supply of the young animals.
• Another point of view is a more effective intermediate utilization, which manifests itself, for example, in an improved activity of different metalloenzymes and has positive influences on immune defense, reproduction, etc.
• When the trace element supply was carried out in the lower supply area, the trace elements from the organo compounds were usually more readily available than from mineral sources. The study results show that the use of organic trace element compounds in situations with suboptimal supply can have positive effects on performance parameters. This finding also applies to the incorporation of trace elements into the organs or tissues suitable for the indication.
• Through the use of smaller doses of organic trace elements, it is also possible to reduce the amount of trace element supplementation in various cases and thus to considerably reduce the discharge of trace elements via economic fertilizers.
• Although usualy the most cost-effective way to provide trace elements is the use of a highly available inorganic source of nutrients, the bioavailability of organic trace elements is often higher, which is why they are increasingly used in recent years. However, it is not completely scientifically determined whether this increase in bioavailability is accompanied by improved efficiency. Depending on species and study design, past studies could show the same, diminished or increased efficiency of organic versus mineral trace elements, with the majority of the investigated organic trace elements having equal efficiency.
Aktualisiert: 2019-12-31
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