Das Heilige und das Nackte

Das Heilige und das Nackte von Hofer,  Markus
Das Spiel von Verhüllung und Enthüllung Je rigider die Sexualmoral, desto mehr Erotik in der Kunst Das Heilige ist das Heilige – und das Nackte ist das Nackte. Doch dieser Versuch, Sexualität und heilige Orte bzw. Räume des religiösen Erlebens strikt voneinander zu trennen, scheitert unweigerlich. Die Sexualität ist eine starke Kraft und sie sucht sich ihren Weg, manchmal auch ganz unerwartet. Das finstere Mittelalter war keineswegs so finster, wie man glaubt, und die Neuzeit alles andere als liberal. Die Kulturgeschichte zeigt deutlich: Je rigider die Sexualmoral einer Gesellschaft, desto nackter werden die Heiligen in der katholischen Bilderwelt, umso mehr blitzt der Busen der büßenden Maria Magdalena unter ihren langen Haaren hervor. Diese Heilige wurde zum Prototyp der Projektionsfläche für Männerphantasien; für Frauen war es eher der hl. Sebastian. Das zunehmende Moralisieren machte jedenfalls die Sache erst recht interessant. War früher, vor der Moral, alles ungezwungener und „natürlicher“? Oder ist dieses „Goldene Zeitalter“ nur Phantasie? Der Autor zeigt in seinem Gang durch die Kulturgeschichte, dass das Nackte immer schon aufregend war und gerade im Spannungsfeld zum Heiligen zeigt sich das Spiel von Lust und Würde. Es ist eine Spannung, die manchmal über die Grenze ging, andererseits aber auch in den ästhetisch ansprechenden Werken viel zur Versinnlichung des Glaubens beigetragen hat. Tipp: Lebendige Aufarbeitung aus religiöser und kultureller Sicht „Sex sells“ – offensichtlich auch unter den Heiligen
Aktualisiert: 2023-06-08
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Das Heilige und das Nackte

Das Heilige und das Nackte von Hofer,  Markus
Das Spiel von Verhüllung und Enthüllung Je rigider die Sexualmoral, desto mehr Erotik in der Kunst Das Heilige ist das Heilige – und das Nackte ist das Nackte. Doch dieser Versuch, Sexualität und heilige Orte bzw. Räume des religiösen Erlebens strikt voneinander zu trennen, scheitert unweigerlich. Die Sexualität ist eine starke Kraft und sie sucht sich ihren Weg, manchmal auch ganz unerwartet. Das finstere Mittelalter war keineswegs so finster, wie man glaubt, und die Neuzeit alles andere als liberal. Die Kulturgeschichte zeigt deutlich: Je rigider die Sexualmoral einer Gesellschaft, desto nackter werden die Heiligen in der katholischen Bilderwelt, umso mehr blitzt der Busen der büßenden Maria Magdalena unter ihren langen Haaren hervor. Diese Heilige wurde zum Prototyp der Projektionsfläche für Männerphantasien; für Frauen war es eher der hl. Sebastian. Das zunehmende Moralisieren machte jedenfalls die Sache erst recht interessant. War früher, vor der Moral, alles ungezwungener und „natürlicher“? Oder ist dieses „Goldene Zeitalter“ nur Phantasie? Der Autor zeigt in seinem Gang durch die Kulturgeschichte, dass das Nackte immer schon aufregend war und gerade im Spannungsfeld zum Heiligen zeigt sich das Spiel von Lust und Würde. Es ist eine Spannung, die manchmal über die Grenze ging, andererseits aber auch in den ästhetisch ansprechenden Werken viel zur Versinnlichung des Glaubens beigetragen hat. Tipp: Lebendige Aufarbeitung aus religiöser und kultureller Sicht „Sex sells“ – offensichtlich auch unter den Heiligen
Aktualisiert: 2023-05-15
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Das Heilige und das Nackte

Das Heilige und das Nackte von Hofer,  Markus
Das Spiel von Verhüllung und Enthüllung Je mehr Moral beim Sex desto mehr Erotik in der Kunst Heilig ist heilig – und nackt ist nackt. Doch der Versuch, Sexualität aus der Religion und dem religiösen Erleben zu verbannen, scheitert unweigerlich. Zu stark ist die Sexualität als sich Wege bahnende Kraft. Und dabei hat das Moralisieren noch nie viel genützt, sondern macht die Sache erst interessant! In seinem– durchaus auch humorvollen – Gang durch die Kulturgeschichte erläutert der Autor pointiert und doch fundiert die vielen Gesichter des immerwährenden lustvollen Spannungsverhältnisses zwischen diesen beiden, den Menschen so bestimmenden Bedürfnissen. Von der Venus von Willendorf arbeitet er sich über göttliche Kurtisanen und barbusige Ägypterinnen vor zu der idealisierten Nacktheit der Griechen. Von der Lustfeindlichkeit des Augustinus gelangt er ins gar nicht so finstere Mittelalter der stillenden Marien oder bis in die gar nicht so aufgeschlossene, von Syphilis, Hexenwahn, Reformation und Gegenreformation gepeinigte Neuzeit. Dabei zeigt er deutlich: Je rigider die Sexualmoral einer Gesellschaft, desto nackter werden die Heiligen in der katholischen Bilderwelt, umso mehr blitzt der Busen der büßenden Maria Magdalena oder posed leidend der entblößte Sebastian. Gab es das Goldene Zeitalter der Unschuld und ist Scham eine gesellschaftliche Erfindung? Welchen Zweck erfüllte Kleidung und war die Tempelprostitution nur ein Mythos? Wie war das mit den unbekleideten Männern des Michelangelo und wie mit der Ekstase der heiligen Theresa? Markus Hofer macht sich auf die Suche nach den nackten Wahrheiten biblischer Stoffe und stöbert in aristokratischen Privatgemächern lustvolle Werke der berühmtesten Künstler auf. Er zeigt, wie sehr die Kunst zur Versinnlichung des Glaubens beigetragen hat und wie die frühere Sehnsucht nach der Schönheit heute oft zum Geschäft mit Sexualität und Selbstdarstellung verkommen ist.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Das Heilige und das Nackte

Das Heilige und das Nackte von Hofer,  Markus
Das Spiel von Verhüllung und Enthüllung Je rigider die Sexualmoral, desto mehr Erotik in der Kunst Das Heilige ist das Heilige – und das Nackte ist das Nackte. Doch dieser Versuch, Sexualität und heilige Orte bzw. Räume des religiösen Erlebens strikt voneinander zu trennen, scheitert unweigerlich. Die Sexualität ist eine starke Kraft und sie sucht sich ihren Weg, manchmal auch ganz unerwartet. Das finstere Mittelalter war keineswegs so finster, wie man glaubt, und die Neuzeit alles andere als liberal. Die Kulturgeschichte zeigt deutlich: Je rigider die Sexualmoral einer Gesellschaft, desto nackter werden die Heiligen in der katholischen Bilderwelt, umso mehr blitzt der Busen der büßenden Maria Magdalena unter ihren langen Haaren hervor. Diese Heilige wurde zum Prototyp der Projektionsfläche für Männerphantasien; für Frauen war es eher der hl. Sebastian. Das zunehmende Moralisieren machte jedenfalls die Sache erst recht interessant. War früher, vor der Moral, alles ungezwungener und „natürlicher“? Oder ist dieses „Goldene Zeitalter“ nur Phantasie? Der Autor zeigt in seinem Gang durch die Kulturgeschichte, dass das Nackte immer schon aufregend war und gerade im Spannungsfeld zum Heiligen zeigt sich das Spiel von Lust und Würde. Es ist eine Spannung, die manchmal über die Grenze ging, andererseits aber auch in den ästhetisch ansprechenden Werken viel zur Versinnlichung des Glaubens beigetragen hat. Tipp: Lebendige Aufarbeitung aus religiöser und kultureller Sicht „Sex sells“ – offensichtlich auch unter den Heiligen
Aktualisiert: 2023-05-08
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Das Heilige und das Nackte

Das Heilige und das Nackte von Hofer,  Markus
Das Spiel von Verhüllung und Enthüllung Je mehr Moral beim Sex desto mehr Erotik in der Kunst Heilig ist heilig – und nackt ist nackt. Doch der Versuch, Sexualität aus der Religion und dem religiösen Erleben zu verbannen, scheitert unweigerlich. Zu stark ist die Sexualität als sich Wege bahnende Kraft. Und dabei hat das Moralisieren noch nie viel genützt, sondern macht die Sache erst interessant! In seinem– durchaus auch humorvollen – Gang durch die Kulturgeschichte erläutert der Autor pointiert und doch fundiert die vielen Gesichter des immerwährenden lustvollen Spannungsverhältnisses zwischen diesen beiden, den Menschen so bestimmenden Bedürfnissen. Von der Venus von Willendorf arbeitet er sich über göttliche Kurtisanen und barbusige Ägypterinnen vor zu der idealisierten Nacktheit der Griechen. Von der Lustfeindlichkeit des Augustinus gelangt er ins gar nicht so finstere Mittelalter der stillenden Marien oder bis in die gar nicht so aufgeschlossene, von Syphilis, Hexenwahn, Reformation und Gegenreformation gepeinigte Neuzeit. Dabei zeigt er deutlich: Je rigider die Sexualmoral einer Gesellschaft, desto nackter werden die Heiligen in der katholischen Bilderwelt, umso mehr blitzt der Busen der büßenden Maria Magdalena oder posed leidend der entblößte Sebastian. Gab es das Goldene Zeitalter der Unschuld und ist Scham eine gesellschaftliche Erfindung? Welchen Zweck erfüllte Kleidung und war die Tempelprostitution nur ein Mythos? Wie war das mit den unbekleideten Männern des Michelangelo und wie mit der Ekstase der heiligen Theresa? Markus Hofer macht sich auf die Suche nach den nackten Wahrheiten biblischer Stoffe und stöbert in aristokratischen Privatgemächern lustvolle Werke der berühmtesten Künstler auf. Er zeigt, wie sehr die Kunst zur Versinnlichung des Glaubens beigetragen hat und wie die frühere Sehnsucht nach der Schönheit heute oft zum Geschäft mit Sexualität und Selbstdarstellung verkommen ist.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Das Heilige und das Nackte

Das Heilige und das Nackte von Hofer,  Markus
Das Spiel von Verhüllung und Enthüllung Je rigider die Sexualmoral, desto mehr Erotik in der Kunst Das Heilige ist das Heilige – und das Nackte ist das Nackte. Doch dieser Versuch, Sexualität und heilige Orte bzw. Räume des religiösen Erlebens strikt voneinander zu trennen, scheitert unweigerlich. Die Sexualität ist eine starke Kraft und sie sucht sich ihren Weg, manchmal auch ganz unerwartet. Das finstere Mittelalter war keineswegs so finster, wie man glaubt, und die Neuzeit alles andere als liberal. Die Kulturgeschichte zeigt deutlich: Je rigider die Sexualmoral einer Gesellschaft, desto nackter werden die Heiligen in der katholischen Bilderwelt, umso mehr blitzt der Busen der büßenden Maria Magdalena unter ihren langen Haaren hervor. Diese Heilige wurde zum Prototyp der Projektionsfläche für Männerphantasien; für Frauen war es eher der hl. Sebastian. Das zunehmende Moralisieren machte jedenfalls die Sache erst recht interessant. War früher, vor der Moral, alles ungezwungener und „natürlicher“? Oder ist dieses „Goldene Zeitalter“ nur Phantasie? Der Autor zeigt in seinem Gang durch die Kulturgeschichte, dass das Nackte immer schon aufregend war und gerade im Spannungsfeld zum Heiligen zeigt sich das Spiel von Lust und Würde. Es ist eine Spannung, die manchmal über die Grenze ging, andererseits aber auch in den ästhetisch ansprechenden Werken viel zur Versinnlichung des Glaubens beigetragen hat. Tipp: Lebendige Aufarbeitung aus religiöser und kultureller Sicht „Sex sells“ – offensichtlich auch unter den Heiligen
Aktualisiert: 2023-04-16
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Emblematik als Teil der profanen Innenraumgestaltung deutscher Schlösser und Herrenhäuser

Emblematik als Teil der profanen Innenraumgestaltung deutscher Schlösser und Herrenhäuser von La Corte,  Michael
Wer sich einmal mit der Emblematik beschäftigt hat, verfällt dieser faszinierenden dreiteiligen Kunstform, die von Andreas Alciato mit seinem Emblematum liber 1531 begründet wurde und für über 200 Jahre nahezu alle Bereiche der Kunst durchdrang und sich zu einem paneuropäischen Phänomen ausbreitete. So verwundert es wenig, dass sich im 17. und 18. Jahrhundert vor allem die barocke Gesellschaft mit ihrer Vorliebe für allegorische Malerei und Sprache dem Emblem widmete. Nicht nur Emblembücher wurden im 17. Jahrhundert in immer größeren Stückzahlen für den Büchermarkt produziert, sondern Embleme wurden auch immer häufiger für die malerische Ausstattung von sakralen und profanen Innenräumen verwendet. In seiner hier vorliegenden Dissertation weist Michael La Corte erhaltene und verlorengegangene Emblemvorkommen in über 20 deutschen Schlössern und Herrenhäusern nach. Durch Dokumentation und Analyse entstand so eine bisher einmalige Bestandsaufnahme von Emblemen als Teil der profanen Ausstattungskunst in Deutschland.
Aktualisiert: 2020-07-12
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Der halbierte Dichter? – «Hohe Poesie» und profane Welt

Der halbierte Dichter? – «Hohe Poesie» und profane Welt von Pape,  Helmut
Im allgemeinen literarischen Bewusstsein liegt die eigentlich produktive Phase des Dichters Klopstock in seiner ersten Lebenshälfte, repräsentiert durch das -Epos und einige Oden im Stile der neu konzipierten . Der andere Klopstock, jener der zweiten Schaffenszeit, gilt vielfach als inkommensurabel, als abwegig oder so gut wie nicht existent. Das betrifft vor allem den Verfasser gesellschaftskritischer, Texte. Das Prosawerk sowie die Oden und Schriften, die Klopstock, der spätere , anlässlich der Französischen Revolution verfasst hat, gehören in diesen Zusammenhang. Beide Bereiche, der des sogenannten Dichters sowie des patriotischen, politikkritischen, rhetorischen Autors können nicht isoliert gesehen werden. Sie stehen gleichrangig in teils korrespondierender, teils kontroverser Wechselbeziehung.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Das Heilige und das Profane

Das Heilige und das Profane von Eliade,  Mircea, Moldenhauer,  Eva
»›Das Heilige und das Profane‹«, so schreibt Mircea Eliade, bilden »zwei existentielle Situationen, die der Mensch im Laufe seiner Geschichte ausgebildet hat«: die profane Seinsweise des modernen, areligiösen Menschen und die sakrale des Menschen der archaischen Gesellschaften. Das Wesen des Heiligen verstehbar zu machen, ist das Anliegen Eliades in »Das Heilige und das Profane«. Er zeigt, wie räumlich und zeitlich weit voneinander entfernte Völker und Kulturen strukturell identische religiöse Symbole entwickelt haben. Die Gründung und Gestaltung des menschlichen Lebensraumes, die mythische Deutung und Periodisierung der Zeit und Geschichte geben der menschlichen Existenz sakrale Bedeutung. Elemente archaischer Religiosität bestimmen dabei auch das Denken und Verhalten des areligiösen Intellektuellen.
Aktualisiert: 2023-03-28
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profan – sinnlich – religiös

profan – sinnlich – religiös von Dungs,  Susanne, Ludwig,  Heiner
Wir leben in einer spannenden und riskanten Zeit, in der der «König von seinem Thron herabgestiegen» ist (Gerber, Zilleßen 1997). Religiosität wird profan, subjektiv, vielfältig, so dass das Transzendente, das uns unbedingt angeht, möglicherweise nur noch narrativ und sinnlich wahrnehmend expliziert werden kann. Gleichzeitig wird von der Theologie noch immer erwartet, angesichts moralischen Werteverfalls, sozialer Risiken und ökologischer Krisen, eindeutige Sinn- und Heilstiftung zu liefern. In diesem Horizont bemüht sich die Theologie um die wissenschaftliche Fundierung ihrer Inhalte, die in der Postmoderne nicht mehr metaphysisch oder ontologisch begründbar sind. Die Grenzen zwischen Disziplinen werden flüssig – postmodernes Theologisieren mischt sich interdisziplinär mit Kunst, Politik, Philosophie, Pädagogik und Naturwissenschaft. Dieser Band versammelt zu Ehren Uwe Gerbers 30 Lektüren von KollegInnen, FreundInnen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen, die ihm in seinen facettenreichen Arbeits- und Lebens-Kontexten begegnet sind. Die Lektüren nähern sich veränderten Bedingungen theologischen Denkens, Wahrnehmens und Arbeitens an.
Aktualisiert: 2023-04-11
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Das Piano nobile

Das Piano nobile von Meckseper,  Cord
In der vorliegenden Studie wird erstmals eine umfassende Geschichte des Piano nobile vorgelegt. Dabei handelt es sich um die im profanen Repräsentationsbau regelhaft im ersten Obergeschoss gelegene Ebene, die auch Beletage genannt wurde. Ihre Grundfunktion war und ist es, Repräsentation von Macht zu ermöglichen, ohne gesellschaftliche Differenz als Gegensatz zwischen „Oben und Unten“ auszuspielen. Die antiken Kulturen kannten das Piano nobile nicht, es wurde erst im Mittelalter in seiner bis heute wirkungsmächtigen Form ausgeprägt. Dieser für die Genese von Gebäudetypen exemplarische Vorgang wird genauer untersucht. Im Vordergrund steht dabei die Frage, inwieweit er in einer speziellen Geschichtskonstellation begründet war und auf welche Weise in ihm vertikalhierarchische Wertvorstellungen und letztlich anthropologische Grundgegebenheiten zum Ausdruck kamen. Indem es zentrale gebäudetypologische Begrifflichkeiten in den Blick nimmt, entwickelt sich dieses Buch en passant zu einer konzisen Einführung in die abendländische Architekturgeschichte. Cord Meckseper (*1934), 1973–74 Professor für „Geschichte, Theorie und Kritik der Architektur“ an der Staatl. Hochschule für Bildende Künste Berlin; 1974–99 ordentlicher Professor für „Bau- und Kunstgeschichte“ an der Universität Hannover. 1986–94 Erster Vorsitzender der Koldewey-Gesellschaft; 1989–95 Vizepräsident der Deutschen Burgenvereinigung. *** This study is the first comprehensive history of the piano nobile. This was the level, usually on the first floor, in grand secular buildings, also known as the bel-étage. Its basic function was and is to facilitate the representation of power without exploiting social distinctions as a contrast between “upper and lower”. Ancient cultures did not have an equivalent of the piano nobile; it first appeared in the form it retains today in the middle ages. This exemplary process in the genesis of building styles is examined in closer detail, with specific focus on the question of how far it was based in a specific set of historical circumstances and how the ideas and values of a vertical hierarchy and fundamental anthropological conditions were expressed in it. By examining central concepts of building typology, the book also constitutes a concise introduction to the history of western architecture.
Aktualisiert: 2022-11-18
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Schriften im schwäbischen Dialekte

Schriften im schwäbischen Dialekte von Bachmann,  Sixt, Bausinger,  Hermann, Nisle,  Julius, Oehler,  Hans A, Sailer,  Sebastian
Sebastian Sailer (1714-1777), Prämonstratenser-Chorherr im freien Reichsstift Marchtal (zwischen Ehingen und Riedlingen an der oberen Donau), zu seiner Zeit sprachgewaltiger und begehrter Kanzelredner, lebt fort in seinen biblischen Komödien "im schwäbischen Dialekte", die er im Gegensatz zu seinen Karfreitagsoratorien (deren Musik leider verloren scheint) offenbar nicht für druckwürdig gehalten hat. Es sind beispielsweise "Die Schöpfung", "Die sieben Schwaben" oder der "Fall Luzifers". Seine Sprache variiert den Dialekt seiner Heimatstadt, dem damals von den Fuggern regierten vorderösterreichischen Weißenhorn, ins Oberschwäbische, wie er diesen bei den Bauern seiner Pfarreien Seekirch, Reutlingendorf und Dieterskirch - nicht nur im Beichtstuhl - zu hören bekommen hat. Mit seinen schwäbischen Komödien brachte er den Bauern, wohl auch den bürgerlichen Städtern, die Botschaft der Heiligen Schrift, vielleicht in moralisierender Absicht, als Verhaltenskodex für den Alltag bei, mit königlichem Vergnügen. Unseren Zeitgenossen scheinen die damals erst vierzig Jahre nach Sailers Ableben gesammelten und edierten Komödien würdig, neben die Werke der Großen gestellt zu werden, vor allem "das kleine Juwel der Schwäbischen Schöpfung". Sie "behauptet sich mit verblüffender Sicherheit neben den großen tragischen und epischen Genesis-Paraphrasen der Zeit, neben Klopstock, Geßner, Bodmer, Maler Müller und Lavater' (Martin Stern zu Sailers 250. Geburtstag). Hermann Bausinger (1996) beschreibt das Besondere von Sebastian Sailers Werk und seine Nähe zur literarischen Form des Verfremdungseffekts unserer Tage so: "Indem so das Unerhörte in die Vertrautheit des Alltags hereingeholt wird, die von vornherein unangemessen ist, wird es erneut verrätselt, erhält es den Charakter des Unerhörten auf einer höheren, bewußteren Stufe zurück." So scheint es, fast ein Vierteljahrhundert nach der von F. G. Brustgi betreuten Faksimileausgabe von 1976, an der Zeit, daß Hans Albrecht Oehler mit dieser exakten Wiederherstellung der Urausgabe von Sixt Bachmann (1816) unseren Sebastian Sailer als schwäbischen Unsterblichen ins neue Jahrtausend transportiert.
Aktualisiert: 2020-02-25
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Der halbierte Dichter? – «Hohe Poesie» und profane Welt

Der halbierte Dichter? – «Hohe Poesie» und profane Welt von Pape,  Helmut
Im allgemeinen literarischen Bewusstsein liegt die eigentlich produktive Phase des Dichters Klopstock in seiner ersten Lebenshälfte, repräsentiert durch das -Epos und einige Oden im Stile der neu konzipierten . Der andere Klopstock, jener der zweiten Schaffenszeit, gilt vielfach als inkommensurabel, als abwegig oder so gut wie nicht existent. Das betrifft vor allem den Verfasser gesellschaftskritischer, Texte. Das Prosawerk sowie die Oden und Schriften, die Klopstock, der spätere , anlässlich der Französischen Revolution verfasst hat, gehören in diesen Zusammenhang. Beide Bereiche, der des sogenannten Dichters sowie des patriotischen, politikkritischen, rhetorischen Autors können nicht isoliert gesehen werden. Sie stehen gleichrangig in teils korrespondierender, teils kontroverser Wechselbeziehung.
Aktualisiert: 2019-12-19
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