Die Religion der Feldherren

Die Religion der Feldherren von Albrecht,  Janico
Im Namen der Res Publica in den Krieg zu ziehen bedeutete für römische Feldherren nicht nur, das Heer zu kommandieren, es bedeutete auch, die Verantwortung für die Kommunikation mit den Göttern zu tragen. Janico Albrecht zeigt, dass neben dem Schlachtfeld auch die stadtrömische Heimatfront ein Ort für religiöse Inszenierungen des Krieges darstellte. Auch jenseits des Triumphs kam der Religion eine wichtige Rolle für die Vermittlung des fernen Kriegsgeschehens zu. Spätrepublikanische Feldherren wie Sulla, Pompeius und Caesar werden als religiöse Akteure unter Gesichtspunkten wie dem Eingehen auf unterschiedliche Publika sowie der Fortführung ihrer Ansprüche in der Memoirenliteratur untersucht. Ihre Inszenierungen göttlicher Nähe und religiöser Autorität spielten in der antiken Erinnerung oft eine wichtigere Rolle als ihre militärischen Leistungen und trugen entscheidend zur literarisch fassbaren Wahrnehmung des Krieges in Rom bei.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Die Religion der Feldherren

Die Religion der Feldherren von Albrecht,  Janico
Im Namen der Res Publica in den Krieg zu ziehen bedeutete für römische Feldherren nicht nur, das Heer zu kommandieren, es bedeutete auch, die Verantwortung für die Kommunikation mit den Göttern zu tragen. Janico Albrecht zeigt, dass neben dem Schlachtfeld auch die stadtrömische Heimatfront ein Ort für religiöse Inszenierungen des Krieges darstellte. Auch jenseits des Triumphs kam der Religion eine wichtige Rolle für die Vermittlung des fernen Kriegsgeschehens zu. Spätrepublikanische Feldherren wie Sulla, Pompeius und Caesar werden als religiöse Akteure unter Gesichtspunkten wie dem Eingehen auf unterschiedliche Publika sowie der Fortführung ihrer Ansprüche in der Memoirenliteratur untersucht. Ihre Inszenierungen göttlicher Nähe und religiöser Autorität spielten in der antiken Erinnerung oft eine wichtigere Rolle als ihre militärischen Leistungen und trugen entscheidend zur literarisch fassbaren Wahrnehmung des Krieges in Rom bei.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ober- und Unterkommandierende der römischen Republik 509–27 v. Chr.

Ober- und Unterkommandierende der römischen Republik 509–27 v. Chr. von Kreiler,  Bernd Michael
Unsere wichtigste Quelle für die Militärgeschichte der römischen Republik ist der augusteische Geschichtsschreiber T. Livius, von dessen Werk ‚ab urbe condita“ die Bücher XXI bis XLV für die Zeit des 2. Punischen Krieges (218–201 v. Chr.) bis zum Ende des 3. Makedonischen Krieges 167 v. Chr. erhalten sind. Nach Livius führten die Feldherren, die zuerst Italien und dann die Länder um das Mittelmeer unterwarfen, das Kommando im Amtsjahr im Kriegsrechtsbereich ‚militiae‘ als Konsuln oder als Prätoren mit prokonsularem Imperium. Dagegen sprechen die Inschriften aus dem 2. und 1. Jh. v. Chr. in Gallien, Spanien und Africa mit dem Imperatortitel sowie in Makedonien und Kleinasien bis zur Verwaltungsreform Sullas mit dem griechischen Pendant ‚strategos hypatos‘ und ‚strategos anthypatos‘. Überholt scheint deshalb die Konzeption des drei Bände umfassenden Standardwerks des Amerikaners T.R.S. Broughton „The Magistrates of the Roman Republic“ (1951/2 und 1986), der die Feldherren jahrweise unter „Magistrates“ (ab 509 v. Chr.) und „Promagistrates“ (ab 326 v. Chr.) rubrizierte. Broughton konnte sich auf die (pro)magistratischen Funktionsangaben von Livius, Appian und Cassius Dio stützen und außerdem auf die entsprechenden Titel ‚cos.‘, ‚pro cos.‘, ‚pr.‘ und ‚pro pr.‘ in den Kapitolinischen Triumphalfasten. Es soll gezeigt werden, dass die zahlreichen Feldherren, die in den Inschriften und auf Münzen als ‚imperatores‘ belegt sind, ihren Titel nicht, wie Mommsen annahm, den in der antiken Literatur mehrfach beschriebenen militärischen Akklamationen im Feld nach einem Sieg verdankten, sondern dass sie vor ihrem Auszug ins Feld vom hochgestimmten römischen Volk auf dem Marsfeld in Form eines Staatsaktes zum Imperator ausgerufen wurden.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Ober- und Unterkommandierende der römischen Republik 509–27 v. Chr.

Ober- und Unterkommandierende der römischen Republik 509–27 v. Chr. von Kreiler,  Bernd Michael
Unsere wichtigste Quelle für die Militärgeschichte der römischen Republik ist der augusteische Geschichtsschreiber T. Livius, von dessen Werk ‚ab urbe condita“ die Bücher XXI bis XLV für die Zeit des 2. Punischen Krieges (218–201 v. Chr.) bis zum Ende des 3. Makedonischen Krieges 167 v. Chr. erhalten sind. Nach Livius führten die Feldherren, die zuerst Italien und dann die Länder um das Mittelmeer unterwarfen, das Kommando im Amtsjahr im Kriegsrechtsbereich ‚militiae‘ als Konsuln oder als Prätoren mit prokonsularem Imperium. Dagegen sprechen die Inschriften aus dem 2. und 1. Jh. v. Chr. in Gallien, Spanien und Africa mit dem Imperatortitel sowie in Makedonien und Kleinasien bis zur Verwaltungsreform Sullas mit dem griechischen Pendant ‚strategos hypatos‘ und ‚strategos anthypatos‘. Überholt scheint deshalb die Konzeption des drei Bände umfassenden Standardwerks des Amerikaners T.R.S. Broughton „The Magistrates of the Roman Republic“ (1951/2 und 1986), der die Feldherren jahrweise unter „Magistrates“ (ab 509 v. Chr.) und „Promagistrates“ (ab 326 v. Chr.) rubrizierte. Broughton konnte sich auf die (pro)magistratischen Funktionsangaben von Livius, Appian und Cassius Dio stützen und außerdem auf die entsprechenden Titel ‚cos.‘, ‚pro cos.‘, ‚pr.‘ und ‚pro pr.‘ in den Kapitolinischen Triumphalfasten. Es soll gezeigt werden, dass die zahlreichen Feldherren, die in den Inschriften und auf Münzen als ‚imperatores‘ belegt sind, ihren Titel nicht, wie Mommsen annahm, den in der antiken Literatur mehrfach beschriebenen militärischen Akklamationen im Feld nach einem Sieg verdankten, sondern dass sie vor ihrem Auszug ins Feld vom hochgestimmten römischen Volk auf dem Marsfeld in Form eines Staatsaktes zum Imperator ausgerufen wurden.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Ober- und Unterkommandierende der römischen Republik 509–27 v. Chr.

Ober- und Unterkommandierende der römischen Republik 509–27 v. Chr. von Kreiler,  Bernd Michael
Unsere wichtigste Quelle für die Militärgeschichte der römischen Republik ist der augusteische Geschichtsschreiber T. Livius, von dessen Werk ‚ab urbe condita“ die Bücher XXI bis XLV für die Zeit des 2. Punischen Krieges (218–201 v. Chr.) bis zum Ende des 3. Makedonischen Krieges 167 v. Chr. erhalten sind. Nach Livius führten die Feldherren, die zuerst Italien und dann die Länder um das Mittelmeer unterwarfen, das Kommando im Amtsjahr im Kriegsrechtsbereich ‚militiae‘ als Konsuln oder als Prätoren mit prokonsularem Imperium. Dagegen sprechen die Inschriften aus dem 2. und 1. Jh. v. Chr. in Gallien, Spanien und Africa mit dem Imperatortitel sowie in Makedonien und Kleinasien bis zur Verwaltungsreform Sullas mit dem griechischen Pendant ‚strategos hypatos‘ und ‚strategos anthypatos‘. Überholt scheint deshalb die Konzeption des drei Bände umfassenden Standardwerks des Amerikaners T.R.S. Broughton „The Magistrates of the Roman Republic“ (1951/2 und 1986), der die Feldherren jahrweise unter „Magistrates“ (ab 509 v. Chr.) und „Promagistrates“ (ab 326 v. Chr.) rubrizierte. Broughton konnte sich auf die (pro)magistratischen Funktionsangaben von Livius, Appian und Cassius Dio stützen und außerdem auf die entsprechenden Titel ‚cos.‘, ‚pro cos.‘, ‚pr.‘ und ‚pro pr.‘ in den Kapitolinischen Triumphalfasten. Es soll gezeigt werden, dass die zahlreichen Feldherren, die in den Inschriften und auf Münzen als ‚imperatores‘ belegt sind, ihren Titel nicht, wie Mommsen annahm, den in der antiken Literatur mehrfach beschriebenen militärischen Akklamationen im Feld nach einem Sieg verdankten, sondern dass sie vor ihrem Auszug ins Feld vom hochgestimmten römischen Volk auf dem Marsfeld in Form eines Staatsaktes zum Imperator ausgerufen wurden.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Krise und Untergang der römischen Republik

Krise und Untergang der römischen Republik von Christ,  Karl
Die große Monographie des bekannten Althistorikers Karl Christ über Krise und Untergang der römischen Republik ist seit Jahrzehnten DER Klassiker. Christ bietet mit großer erzählerischer Kraft eine Gesamtdarstellung der historischen Prozesse zwischen 200 und 30 v. Chr. vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und geistigen Entwicklung.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Krise und Untergang der römischen Republik

Krise und Untergang der römischen Republik von Christ,  Karl
Die große Monographie des bekannten Althistorikers Karl Christ über Krise und Untergang der römischen Republik ist seit Jahrzehnten DER Klassiker. Christ bietet mit großer erzählerischer Kraft eine Gesamtdarstellung der historischen Prozesse zwischen 200 und 30 v. Chr. vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und geistigen Entwicklung.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Krise und Untergang der römischen Republik

Krise und Untergang der römischen Republik von Christ,  Karl
Die große Monographie des bekannten Althistorikers Karl Christ über Krise und Untergang der römischen Republik ist seit Jahrzehnten DER Klassiker. Christ bietet mit großer erzählerischer Kraft eine Gesamtdarstellung der historischen Prozesse zwischen 200 und 30 v. Chr. vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und geistigen Entwicklung.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Krise und Untergang der römischen Republik

Krise und Untergang der römischen Republik von Christ,  Karl
Die große Monographie des bekannten Althistorikers Karl Christ über Krise und Untergang der römischen Republik ist seit Jahrzehnten DER Klassiker. Christ bietet mit großer erzählerischer Kraft eine Gesamtdarstellung der historischen Prozesse zwischen 200 und 30 v. Chr. vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und geistigen Entwicklung.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Urbs

Urbs von Grandazzi,  Alexandre, Grebing,  Sabine, Klünemann,  Clemens, Lemmens,  Nathalie, Schmidt,  Regine
Wie wird ein unbedeutendes Örtchen, das aus Stroh- und Lehmhütten besteht, zu einer Weltstadt? Wie wird aus einem kleinen Dorf das Zentrum eines Weltreichs? Diese Biografie der Ewigen Stadt erzählt die lebendige und beispiellose Geschichte Roms von den ersten Anfängen eines außergewöhnlichen menschlichen Abenteuers bis zur Blütezeit unter Augustus.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Theater der Macht

Theater der Macht von Hölkeskamp,  Karl-Joachim
Fünfhundert Jahre währte die Geschichte der römischen Republik. Große Namen wie Brutus, Cato, Sulla, Caesar und Octavian ragen daraus hervor. Doch was war der Stoff, der diese Welt im Innersten zusammenhielt? Es waren ausgefeilte Zeremonien und streng festgelegte Rituale der Macht, die in Rom wie auf einer Bühne inszeniert wurden. Im Vollzug dieses grandiosen Schauspiels erkannte jeder Römer sich selbst und seine Welt wieder und jeder wusste, wo darin sein Platz war und was von ihm erwartet wurde. Mit Karl-Joachim Hölkeskamp nimmt ein international renommierter Althistoriker seine Leserinnen und Leser mit zu jener niemals endenden Aufführung, die das Herz des Imperium Romanum bildet. Wir sehen und verstehen mit einem Mal die zahllosen Bauwerke und Denkmäler – die alle die Größe, die Heroen und die Ordnung der römischen Welt heraufbeschwören – als lebendige, bedeutungsvolle und wirkmächtige Kulisse, vor der Götter, Priester, Politiker und Volk einander begegnen, kommunizieren und agieren. Wir begreifen den Sinn der durchchoreographierten Triumphe und Trauerfeiern, der Volksversammlungen und Kulthandlungen, als Begründung und Beglaubigung der unvergänglichen Macht und Herrschaft Roms. So wird dieses Buch zu einem Schlüsselwerk für unser Verständnis der römischen Republik.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Sulla

Sulla von Clauss,  Manfred, Fündling,  Jörg
Als erster Alleinherrscher Roms seit der Königszeit ist L. Cornelius Sulla eine Schlüsselgestalt der untergehenden Republik. Wiederholte, unvorhersehbare Veränderungen seines Auftretens – und seiner Persönlichkeit – machen die Wendepunkte in seinem Leben gleichzeitig zu Zäsuren der römischen Politik und Sozialgeschichte: vom ärmlichen Playboy ohne Perspektiven zum Diplomaten und Berufskrieger, vom entwurzelten Warlord in einem Zweifrontenkrieg zum Machthaber mit merkwürdig gehemmten Ambitionen – und zum Pensionär. Für zusätzliche Probleme sorgten die langsame Auflösung von Sullas System und die fast einstimmige Ablehnung durch die Nachwelt. So ergibt sich für Jörg Fündling die reizvolle Aufgabe, einer Hauptperson zu folgen, die ihrer Zeit aus unserer Perspektive bald voraus, bald in feindlichem Gegensatz zu ihr und dazwischen – erstaunlich oft – genau auf ihrer Höhe ist.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Pontisches Gift

Pontisches Gift von Matyszak,  Philip
Sulla, Lucullus und Pompejus, die drei größten Feldherren ihrer Zeit, ließen sich vom König eines gar nicht so großen Reichs vorführen: Mithridates von Pontos, ihrem gefährlichsten Feind. Ein Jahrhundert nach Hannibal stellte er das Römische Reich auf eine neue harte Probe. Auf diesen Coup war das krisengeschüttelte Rom nicht vorbereitet. Mithridates von Pontos überrannte in einem blitzartigen Angriff die römischen Truppen in Kleinasien und schwang sich zum Befreier der Griechen auf. In einer groß angelegten Verschwörung ließ er 80000 römische Siedler und Kaufleute in Kleinasien kaltblütig ermorden. Während die römische Republik unaufhaltsam ihrem Ende entgegenschlitterte, musste sie sich fast dreißig Jahre von einem besessenen Machtmenschen terrorisieren lassen, dem der Königsthron in seinem kleinen, aber wohlhabenden Land nicht reichte. Fundiert und mit aktuellen Bezügen schildert Adrienne Mayor eine der zwiespältigsten Persönlichkeiten der Antike: Als Vorfahren beanspruchte der orientalische Herrscher keine Geringeren als Alexander den Großen und den Perserkönig Dareios. Genüsslich inszenierte er die theatralischen Auftritte, die er seiner edlen Abstammung zu schulden glaubte. Ebenso grotesk war seine krankhafte Angst vor Feinden, die ihn dazu trieb, sich mit Giften in kleinen Dosen zu immunisieren – eine Methode, so kompromisslos wie sein ganzes Leben.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Pontisches Gift

Pontisches Gift von Matyszak,  Philip
Sulla, Lucullus und Pompejus, die drei größten Feldherren ihrer Zeit, ließen sich vom König eines gar nicht so großen Reichs vorführen: Mithridates von Pontos, ihrem gefährlichsten Feind. Ein Jahrhundert nach Hannibal stellte er das Römische Reich auf eine neue harte Probe. Auf diesen Coup war das krisengeschüttelte Rom nicht vorbereitet. Mithridates von Pontos überrannte in einem blitzartigen Angriff die römischen Truppen in Kleinasien und schwang sich zum Befreier der Griechen auf. In einer groß angelegten Verschwörung ließ er 80000 römische Siedler und Kaufleute in Kleinasien kaltblütig ermorden. Während die römische Republik unaufhaltsam ihrem Ende entgegenschlitterte, musste sie sich fast dreißig Jahre von einem besessenen Machtmenschen terrorisieren lassen, dem der Königsthron in seinem kleinen, aber wohlhabenden Land nicht reichte. Fundiert und mit aktuellen Bezügen schildert Adrienne Mayor eine der zwiespältigsten Persönlichkeiten der Antike: Als Vorfahren beanspruchte der orientalische Herrscher keine Geringeren als Alexander den Großen und den Perserkönig Dareios. Genüsslich inszenierte er die theatralischen Auftritte, die er seiner edlen Abstammung zu schulden glaubte. Ebenso grotesk war seine krankhafte Angst vor Feinden, die ihn dazu trieb, sich mit Giften in kleinen Dosen zu immunisieren – eine Methode, so kompromisslos wie sein ganzes Leben.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Theater der Macht

Theater der Macht von Hölkeskamp,  Karl-Joachim
Fünfhundert Jahre währte die Geschichte der römischen Republik. Große Namen wie Brutus, Cato, Sulla, Caesar und Octavian ragen daraus hervor. Doch was war der Stoff, der diese Welt im Innersten zusammenhielt? Es waren ausgefeilte Zeremonien und streng festgelegte Rituale der Macht, die in Rom wie auf einer Bühne inszeniert wurden. Im Vollzug dieses grandiosen Schauspiels erkannte jeder Römer sich selbst und seine Welt wieder und jeder wusste, wo darin sein Platz war und was von ihm erwartet wurde. Mit Karl-Joachim Hölkeskamp nimmt ein international renommierter Althistoriker seine Leserinnen und Leser mit zu jener niemals endenden Aufführung, die das Herz des Imperium Romanum bildet. Wir sehen und verstehen mit einem Mal die zahllosen Bauwerke und Denkmäler – die alle die Größe, die Heroen und die Ordnung der römischen Welt heraufbeschwören – als lebendige, bedeutungsvolle und wirkmächtige Kulisse, vor der Götter, Priester, Politiker und Volk einander begegnen, kommunizieren und agieren. Wir begreifen den Sinn der durchchoreographierten Triumphe und Trauerfeiern, der Volksversammlungen und Kulthandlungen, als Begründung und Beglaubigung der unvergänglichen Macht und Herrschaft Roms. So wird dieses Buch zu einem Schlüsselwerk für unser Verständnis der römischen Republik.
Aktualisiert: 2023-05-22
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Urbs

Urbs von Grandazzi,  Alexandre
Die Geschichte der Stadt Rom ist die Geschichte der Eroberung des Mittelmeerraumes und der Errichtung eines Weltreiches. Rom steht im Zentrum dieser ersten Globalisierung der Geschichte. Jahrhundert für Jahrhundert, Sieg für Sieg, schrieben die Römer den Fortschritt ihrer Eroberungen im Raum ihrer Stadt ein, die so zu einem steinernen Denkmal wurde, in dem die Römer ihre Geschichte lesen und eine kollektive Identität feiern konnten. Der Experte Alexandre Grandazzi zeichnet ein einmaliges Panorama der Frühzeit Roms von den Ursprüngen bis zum Tod von Augustus, der die Politik und das Antlitz der Stadt mit einem epochalen Bauprogramm für die kommenden Jahrhunderte grundlegend veränderte. Unter Einbeziehung der wichtigsten Themen, von der Umwelt und Topografie, über die ethnische Zusammensetzung und materielle Kultur, bis zur Entwicklung der Weltsprache Latein und der politischen Geschichte des Reiches,erklärt er den unglaublichen Erfolg der ›Ewigen Stadt‹.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Urbs

Urbs von Grandazzi,  Alexandre
Die Geschichte der Stadt Rom ist die Geschichte der Eroberung des Mittelmeerraumes und der Errichtung eines Weltreiches. Rom steht im Zentrum dieser ersten Globalisierung der Geschichte. Jahrhundert für Jahrhundert, Sieg für Sieg, schrieben die Römer den Fortschritt ihrer Eroberungen im Raum ihrer Stadt ein, die so zu einem steinernen Denkmal wurde, in dem die Römer ihre Geschichte lesen und eine kollektive Identität feiern konnten. Der Experte Alexandre Grandazzi zeichnet ein einmaliges Panorama der Frühzeit Roms von den Ursprüngen bis zum Tod von Augustus, der die Politik und das Antlitz der Stadt mit einem epochalen Bauprogramm für die kommenden Jahrhunderte grundlegend veränderte. Unter Einbeziehung der wichtigsten Themen, von der Umwelt und Topografie, über die ethnische Zusammensetzung und materielle Kultur, bis zur Entwicklung der Weltsprache Latein und der politischen Geschichte des Reiches,erklärt er den unglaublichen Erfolg der ›Ewigen Stadt‹.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Pontisches Gift

Pontisches Gift von Matyszak,  Philip
Sulla, Lucullus und Pompejus, die drei größten Feldherren ihrer Zeit, ließen sich vom König eines gar nicht so großen Reichs vorführen: Mithridates von Pontos, ihrem gefährlichsten Feind. Ein Jahrhundert nach Hannibal stellte er das Römische Reich auf eine neue harte Probe. Auf diesen Coup war das krisengeschüttelte Rom nicht vorbereitet. Mithridates von Pontos überrannte in einem blitzartigen Angriff die römischen Truppen in Kleinasien und schwang sich zum Befreier der Griechen auf. In einer groß angelegten Verschwörung ließ er 80000 römische Siedler und Kaufleute in Kleinasien kaltblütig ermorden. Während die römische Republik unaufhaltsam ihrem Ende entgegenschlitterte, musste sie sich fast dreißig Jahre von einem besessenen Machtmenschen terrorisieren lassen, dem der Königsthron in seinem kleinen, aber wohlhabenden Land nicht reichte. Fundiert und mit aktuellen Bezügen schildert Adrienne Mayor eine der zwiespältigsten Persönlichkeiten der Antike: Als Vorfahren beanspruchte der orientalische Herrscher keine Geringeren als Alexander den Großen und den Perserkönig Dareios. Genüsslich inszenierte er die theatralischen Auftritte, die er seiner edlen Abstammung zu schulden glaubte. Ebenso grotesk war seine krankhafte Angst vor Feinden, die ihn dazu trieb, sich mit Giften in kleinen Dosen zu immunisieren – eine Methode, so kompromisslos wie sein ganzes Leben.
Aktualisiert: 2023-05-11
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