Rūdolfs Blaumanis (1863-1908)

Rūdolfs Blaumanis (1863-1908) von Abele,  Kristiana, Cepl-Kaufmann,  Gertrude, Daija,  Pauls, Eglaja-Kristone,  Eva, Füllmann,  Rolf, Grudule,  Mara, Johanning,  Antje, Kalnačs,  Benedikts, Kalnina,  Ieva, Kaulen,  Heinrich, Orehovs,  Ivars, Volkova,  Livija, Weste,  Marija
Rūdolfs Blaumanis gilt als einer der wichtigsten lettischen Schriftsteller des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Zugleich bildet er eine zentrale Mittlerfigur zwischen lettischer und deutscher Literatur und Kultur. Als zweisprachiger Autor bereicherte er in der schon damals heterogenen Ostseeprovinz sowohl das lettische als auch das deutschbaltische Kulturleben. Dabei setzte er sich intensiv mit der deutschsprachigen Literatur von Goethe über Keller bis zu Gerhart Hauptmann und Arno Holz auseinander. Anlässlich der Neuausgabe seiner deutschsprachigen Erzählungen und Selbstübertragungen ins Deutsche fand im April 2017 das Symposion Blaumanis und die deutschsprachige Literatur statt, dessen Beiträge dieser Band versammelt. Sie schließen eine Lücke, denn Blaumanis ist in Deutschland nicht so bekannt und erforscht, wie er es als kanonischer Autor der lettischen Literatur und bedeutender Vermittler zwischen den Sprachen und Kulturen verdient hätte. Aus unterschiedlichen Perspektiven gehen sie seiner kulturhistorischen Verortung, seinem baltischen Umfeld wie auch seinem Verhältnis zur lettischen Moderne und seiner Rezeption in den Medien nach.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Klassikervariationen.

Klassikervariationen. von Beck,  Sandra, Brune,  Carlo, Fingerhut,  Karlheinz, Fleischer,  Verena, Henke,  Ina, Hofmann,  Michael, Klingenböck,  Ursula, Lison,  Inger, Odendahl,  Johannes, Standke,  Jan, Stiersdorfer,  Michael, Thielking,  Sigrid, Wangerin,  Wolfgang, Wrobel,  Dieter
Haben Klassiker in Zeiten von ubiquitärer ‚McFiction‘ noch Gültigkeit und Ansehen? Über welche Qualitäten müssen sie verfügen, was wollen sie bezwecken, wen erreichen sie noch oder wieder und mit welchen Mitteln? Während frühere Generationen ein Werk vorzugsweise durch das Medium Buch oder eine Theaterinszenierung kennen lernten, können heutige Generationen aus einem sich stetig erweiternden Pool an Texttransformationen und Adaptionen auswählen. Die Folge davon sind divergierende Rezeptionserfahrungen, die nicht ohne Konsequenzen für die Wahrnehmung und den Status von Klassikern bleiben dürften. Zum Umgang mit der neuen Vielfalt gehört demzufolge die Sensibilisierung für eine veränderte Teilhabe an pluralen Klassikerkulturen. Die Beiträge des Bandes setzen sich kritisch mit Dimensionen verschiedener Spielarten von Klassikervariationen aus literaturwissenschaftlicher wie literaturdidaktischer Sichtweise auseinander.
Aktualisiert: 2019-05-31
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Menschenrechte im Vormärz

Menschenrechte im Vormärz von Braun,  Stefanie, Czezior,  Patricia, Grabbe,  Katharina, Hahn,  Hans-Joachim, Markewitz,  Sandra, Merle,  Jean-Christoph, Sasdelli,  Diogo Campos, Schild,  Wolfgang, Skell,  Jonas
Obgleich der Vormärz und die Nationalversammlung die Inspiration für die Grundrechte in der französischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte vom 26. August 1789 finden und das „Reichsgesetz, betreffend die Grundrechte des deutschen Volkes“ nicht von einem König oktroyiert wurde, ähnelt es in einer wesentlichen Hinsicht mehr der Magna Charta vom 15. Juli 1215 als der französischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte oder der Verfassung der Vereinigten Staaten vom 17. September 1787. Statt einer genuinen Präambel beginnt das Reichsgesetz mit einem Hinweis auf die gegenüber den Einzelstaaten vereinheitlichende und einschränkende Rolle der Grundrechte: „Dem deutschen Volke sollen die nachstehenden Grundrechte gewährleistet sein. Sie sollen den Verfassungen der deutschen Einzelstaaten zur Norm dienen, und keine Verfassung oder Gesetzgebung eines deutschen Einzelstaates soll dieselben je aufheben oder beschränken können.“ In ihrer jeweiligen Präambel betonte dagegen die Verfassung der Vereinigten Staaten das kontraktualistische Element und die französische Erklärung das naturrechtliche Element, und beide erwähnen in einer emanzipatorischen Perspektive die Übel, für welche die Grund- bzw. die Menschen- bzw. die Bürgerrechte das Gegenmittel darstellen, und das Glück, das daraus entstehen soll. Die Begründung der Grundrechte kann man daher nicht im Reichsgesetz, sondern nur in den Debatten des Vormärz finden, die, neben anderen Aspekten der Menschenrechtsthematik, die AutorInnen dieses Sammelbandes darstellen
Aktualisiert: 2019-05-18
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Zur Problematik der kontemplativen Selbstverwirklichung in Döblins „Manas“

Zur Problematik der kontemplativen Selbstverwirklichung in Döblins „Manas“ von Chairatana,  Krisdi
Wie entwickelt sich Alfred Döblins miteinander verzahnte Natur- und Ich-Philosophie zwischen 1912 und 1932, und wie prägen diese sein bislang nur selten in der Forschung berücksichtigtes Epos "Manas"? Diese Kernfragen der vorliegenden Studie mögen zunächst einfach klingen, sind de facto aber sehr komplex. Denn in diesem Zeitalter der Entmetaphysierung im Sinne von Friedrich Nietzsche entwickelt sich eine Vielfalt an alternativen Sinngebungen, zu denen Religionen aus Fernost und Indien – sei es Taoismus, Hinduismus oder Buddhismus – maßgeblich beitragen. Wie andere zeitgenössische Schriftsteller und Intellektuelle setzte sich der als Nervenarzt ausgebildete Autor eingehend mit diesen idealisierten und geradezu ideologisierten Religionen auseinander. Dieses intensive Studium hinterlässt markante Spuren in seiner Denkweise, seinen Philosophemen sowie seinen literarischen Werken, die thematisch miteinander verwoben sind. Die Studie umreißt diese komplexen Verbindungen und versucht zugleich, den ‚Döblinisimus‘ neu zu erschließen und mit dem Poststrukturalismus und der literarischen Postmoderne in Beziehung zu setzen.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Komik der Integration.

Komik der Integration. von Assmann,  Aleida, Assmann,  Corinna, Block,  Friedrich W, Dachselt,  Rainer, Ezli,  Özkan, Göktürk,  Deniz, Haupt,  Carolin, Kotthoff,  Helga, Louban,  Anna, Neumann,  Jennifer, Omurca,  Muhsin, Orich,  Annika, Sruk,  Marija, Stiegler,  Bernd, Weitin,  Thomas, Weitzman,  Erica, Wirth,  Uwe
Das Anliegen dieses Bandes ist es zu klären, wie Praktiken und Konzepte der Integration komisch in Frage gestellt werden, aber auch, wie das Komische als Grenzphänomen sozialer und kultureller Übereinkünfte in Erscheinung tritt. Ausgangsthese ist, dass das Komische stillschweigend gemachte Annahmen darüber, welches Wissen und welche Werte von allen geteilt werden sollten, thematisch werden lässt. Aus anthropologischer, soziologischer, linguistischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive versuchen die Beiträge dieses Bandes die Komik der Integration in den Blick zu nehmen – und dadurch Aufschlüsse über die kulturellen Grund­lagen von Integration zu gewinnen.
Aktualisiert: 2019-05-31
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Kaiser So und So und Prinzeß Gloria

Kaiser So und So und Prinzeß Gloria von Briese,  Olaf, Scherr,  Johannes
Johannes Scherr ist der wohl prominenteste vergessene Publizist und Schriftsteller des Vormärz. Angesichts der sehr übersichtlichen Publikations- und Forschungslage ist er immer noch zu entdecken. Die hier vorliegende Edition stellt seine Parodie – seine Burleske, seine Farce, seine Groteske – Kaiser So und So und Prinzeß Gloria. Ein chinesisches Schattenspiel vor, die erstmals 1845 erschien (und nochmals 1846 in leicht überarbeiteter Form). Sie soll und kann nicht als subtiles literarisches Kunstwerk angesehen werden, sondern als Zeitdokument, als Teil einer literarischen Schmähund Spaßkultur in politischer Absicht, als Experimentalversuch neuer operativer Kunst.
Aktualisiert: 2019-05-03
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Orwells Enkel

Orwells Enkel von Ellenbruch,  Peter, Erdbrügger,  Torsten, Gassner,  Florian, Hennig,  Martin, Huber,  Sabrina, Humpert,  Anika, Jung,  Werner, Kandziora,  Matthias, Loleit,  Simone, Peeters,  Wim, Schlicht,  Corinna, Schüller,  Liane, Schüller-Fengler,  Rainer
Überwachung ist allgegenwärtig und bestimmt unseren Alltag. Dabei ist das Phänomen selbst schon alt, und alle früheren totalitären Staatsapparate haben sich dieser Kontrollmechanismen bedient. Nur hat sich die aktuelle Situation unter den Bedingungen der ›digitalen Revolution‹ dramatisch verändert und verschärft. Grund genug, danach zu fragen, wie in Literatur und Film im Anschluss an George Orwells foundation text »1984« die Thematik behandelt worden ist. Die meisten Beiträge dieses Sammelbandes gehen auf eine Tagung zurück, die die Herausgeberin und der Herausgeber in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Duisburg-Essen am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen veranstaltet haben.
Aktualisiert: 2019-05-10
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Musik und kulturelles Gedächtnis

Musik und kulturelles Gedächtnis von Achhorner,  Bernhard Alexander, Drexel,  Kurt
„Mit dem ‚Hellau‘-Juchzer bekundet in unserem Gau nicht nur der für wehrfähig erklärte Jungmann seine Freude […], sondern dieser Ruf gilt bei uns ganz allgemein als Ausdruck der Daseinsfreude und Kampfeslust. So soll auch dies ‚Hellau‘-Liederbuch als Ausdruck unserer Wesensart gewertet werden: Klingendes Bekennen arteigener Daseinsfreude und jahrhundertalten Wehrbauerntumes!“ Im Vorwort des Gauleiters Hofer zum Gauliederbuch tritt die enge Verschränkung von Musik und „Blut-und-Boden-ideologischer“ Inhalte im kulturpolitischen Programm des Gaues Tirol-Vorarlberg auf paradoxe Art und Weise hervor. Mit den Mitteln der Gedächtnis-, Ritual- und Mythentheorien dekonstruiert Bernhard Achhorner in der vorliegenden Untersuchung die Mechanismen der kulturessentialistischen, chauvinistischen und nationalistischen Instrumentalisierung von Musik. Sein Untersuchungsfokus liegt dabei auf den formativen und identitätsstiftenden Texten des Tiroler Musiklebens von 1938-1945.
Aktualisiert: 2019-05-03
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