Mit Viktor Orbán aufs Matterhorn
….Gut gesichert setzen wir uns auf einen Felsvorsprung. Wir, das heißt: wir zwei, sind etwas abseits von den beiden Führern. Ich nehme mein Höhenmeßgerät aus der Tasche, ein kurzer Blick zeigt mir an, daß wir auf 4.036 m sind.
Ich wende mich zu Dir rüber, stupse Dich leicht an und zeige auf das Meßgerät. „Schau, Viktor, wir haben die 4.000 Höhenmeter überschritten." In der Schweiz ist es üblich, daß man ab dieser Höhe mit jedermann per „Du" ist. Egal, ob es sich um den Kaiser von China, den Bundespräsidenten aus der Schweiz oder den Ministerpräsidenten von Ungarn handelt.
„Ich bin der Max, und da die Pause länger dauert, könnten wir mal in Ruhe über die Vergangenheit und die Zukunft von Ungarn reden...“
Aktualisiert: 2023-03-31
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Durch eine zufällige Begegnung mit einer Journalistin eröffnete sich dem 1942 in Interlaken geborenen Schweizer Max Rubin vor wenigen Jahren ein Stück seiner Geschichte.
Er war während seiner Kindheit als sogenannter „Verdingbub“ von seinen Eltern getrennt und bei einem Bauern im Emmental „fremdplatziert“ worden. Max Rubin erinnerte sich in einem Interview mit der Journalistin an seinen schicksalhaften Lebensverlauf, welcher ihn bereits in jungen Jahren aus Interlaken auf einen Hof im Emmental, später über verschiedene Restaurantküchen bis hin zur Selbstständigkeit nach Thun und schließlich als Auswanderer von Ungarn nach Deutschland führte.
Wie wertvoll doch ein Gespräch unter Fremden sein kann.
Max Rubins Geschichte zeugt von Überlebenswillen und Mut zum Glück. Rubins Erfahrungen und die Erzählungen aller
Verdingkinder müssen erzählt werden.
Aktualisiert: 2023-03-16
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Die mediale Berichterstattung über den Krieg in der Ost-Ukraine hinterläßt den Medienkonsumenten ratlos und ärgerlich. Zu keiner Zeit, an keinem Platz konnte er davon ausgehen, objektiv und neutral, umfassend und wahrheitsgemäß informiert zu werden. Die Richtung war erkennbar noch bevor die Nachricht zu Ende gehört oder gelesen war! Wer vom "Mainstream" abwich, wurde verdächtigt "Putin-Versteher" zu sein und insgeheim die Absicht zu hegen, das gesamte westliche Abendland an den Kreml ausliefern zu wollen. Ernsthaft wurde erwogen, für Journalisten, die abweichende Fakten berichteten, Berufsverbote auszusprechen: "Eine Zensur findet nicht statt." Schon nur noch eine Gute-Nacht-Geschichte von gestern?
Die Rechnung der kontrollierten öffentlichen Meinung geht jedoch im Zeitalter des Internets noch! nicht auf. In unzähligen Blogs, Foren und in den sozialen Netzwerken vieler Länder ergab sich ein anderes,
wahrheitsgetreueres Bild der Geschehnissen im Donbass, über den Kriegsverlauf, über die dahinter stehenden Interessen, über die brutalen Angriffe auf die Zivilbevölkerung, über die Tragödie rund um "MH-17" und vieles andere.
Dieses Buch ist kein Geschichtsbuch dafür ist es viel zu früh, denn Historiker müssen sorgfältig alle Quellen sammeln und bewerten. Es ist ein Versuch, hinter die Dinge zu schauen, die andere Seite zu Wort kommen zu lassen.
Dieses Buch enthält Blogbeiträge zum Krieg im Donbass sowie Analysen, Hintergrundberichte und Kommentare zu den Ereignissen. Anhand der vielen Lagebeschreibungen werden auch die militärischen Abläufe nachvollziehbar.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Der große Fehler in der modernen Welt ist für Nietzsche der demagogische Charakter der Politik. Sie hat zwei ganz verschiedene Aufgaben, die nichts miteinander zu tun haben: für das gemeinsame Wohl zu sorgen und den Eindruck zu erwecken, man habe das sehr gut gemacht.
Nietzsche: „...der demagogische Charakter und die Absicht auf die Massen zu wirken, ist gegenwärtig allen politischen Parteien gemeinsam: sie alle sind genötigt, der genannten Absicht wegen, ihre Prinzipien zu großen Al-fresco-Dummheiten umzuwandeln und so an eine Wand zu malen.“
Aktualisiert: 2023-03-16
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Biographie einer Jugend im Dritten Reich. Der Autor, 1921 in Berlin geboren, schildert in erfrischender Offenheit seine Jugend in der Hitlerzeit, seine Erlebnisse im 2. Weltkrieg als Soldat und in russischer Gefangenschaft. Dabei legte er allergrößten Wert auf wahrheitsgerechte Beschreibung der von ihm persönlich erlebten Zeitgeschichte. 221 Seiten, kartoniert
Aktualisiert: 2020-01-01
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Schon nach der Französischen Revolution entstand ein "Sicherheitsapparat" der neuen herrschenden Kreise zur Absicherung der eigenen Macht und zur unterdrückung anderer politischer Auffassungen. Die Techniken und Methoden waren neu und sollten wegweisend sein für Geheimdienste und polizeiliche Repressionsapparate des 20. und 21. Jahrhunderts...
Aktualisiert: 2020-01-01
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Als unbefangener Beobachter von jenseits des Atlantiks geißelt Gottfried Dietze in seinen „Befreienden Essays zur deutschen Lage“ den fortwirkenden „Hitler-Komplex“, der die Deutschen bei der Wahrung lebenswichtiger Interessen lähmt. Kein Eisen ist ihm zu heiß, wenn er sich solcher Fragen annimmt und in nüchterner Konfrontation mit der Realität weltweit unbekannte und überraschende Tatsachen zutage fördert. An die Stelle von Umerziehung und Vergangenheitsfixiertheit setzt er Nationalerziehung im Geiste Fichtes. „Deutschland zuerst“ lautet die Botschaft aus Amerika. 114 Seiten, brosch.
Aktualisiert: 2020-01-01
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1891 Schrieb Richter seine Vision der sozialistischen Gesellschaft nieder - wie eine Parabel auf die erst mehr als ein halbes Jahrhundert entstandene DDR und ihren "real existierenden Sozialismus". Doch seine Visionen halten auch uns heute den Spiegel vor: Macht, Machtmißbrauch, Ideologisierung weiter Teile des Lebens und der Gesellschaft. 80 Seiten, PC-PDF
Aktualisiert: 2020-01-01
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Ernst von Salomon - Revolutionär ohne Utopie
von Markus Josef Klein
Vorwort von Armin Mohler
Mit einer vollständigen Bibliographie
Aktualisiert: 2020-01-01
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Der große Fehler in der modernen Welt ist für Nietzsche der demagogische Charakter der Politik. Sie hat zwei ganz verschiedene Aufgaben, die nichts miteinander zu tun haben: für das gemeinsame Wohl zu sorgen und den Eindruck zu erwecken, man habe das sehr gut gemacht.
Nietzsche: „...der demagogische Charakter und die Absicht auf die Massen zu wirken, ist gegenwärtig allen politischen Parteien gemeinsam: sie alle sind genötigt, der genannten Absicht wegen, ihre Prinzipien zu großen Al-fresco-Dummheiten umzuwandeln und so an eine Wand zu malen.“
Aktualisiert: 2023-03-16
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Mit Beiträgen u.a. von:
Arndt, Hans-Joachim; Benoist, Alain de; Christadler, Marieluise; Henscheid, Eckhard; Hepp, Robert; Hofmann, Albert; Landmann, Salcia; Melentjewa, Nadja; Mohler, Armin; Mohler, Edith u.v.a.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Dem Reichsgedanken der deutschen Nationalisten der Jahre 1918-1945, also ziwschen den beiden deutschen Niederlagen, ist auf wissenschaftlich-historischer Weise der Autor in einer ungemein fleißigen Arbeit nachgegangen. Der Band stellt vor allem auch eine reiche Zitatenfundgrube dar.
Nach dem Verlust des Ersten Weltkrieges, dem demütigenden Friedensschluß von Versailles und in den deprimierenden 20er Jahren, als das revanchistische Verhalten der Sieger, der politische und wirtschaftliche Niedergang erschreckende Formen annahmen, wurde der Reichsgedanke für konservative und nationalistische Intellektuelle und Gruppierungen zum politischen Mythos. Die geschichtliche Legitimation dazu suchte man im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, denn das Erste Deutsche Reich hatte die Aura des Sakralen und Imperialen, an dem es dem vom bürgerlich-materialistischen Geist getragenen kleindeutschen Bismarck-Reich und erst recht der Weimarer Republik fehlte. Die entscheidende Bedeutung der Reichsidee lag darin, daß sie dem Krisenbewußtsein, das die deutsche Gegenwart beherrschte, einen positiven Sinn gab. Durch den Glauben an das Reich wurden nicht nur Erinnerungen an eine gloriose Vergangenheit wachgerufen und die Verbundenheiten mit der deutschen Geschichte lebendig, sondern auch der Wille geweckt, sich trotz allem zu behaupten und Hoffnungen auf eine bessere Zukunft der Nation begründet.
Es gab bisher keine Arbeit, die sich umfassend mit der Reichsidee als politischer Konzeption, mit ihren kulturellen und ästhetischen Implikationen beschäftigt hat. Die vorliegende Arbeit soll beitragen, diese Lücke zu schließen. Im ersten Kapitel wird zunächst versucht, „Reich“ als dialektischen Begriff zu fassen, weil „das Reich“ gemeinhin als Gegenentwurf zur politischen Realität der Weimarer Republik verstanden wurde. Es lag auf der Hand, die Untersuchungen der Reichsideen im deutschen Nationalimus und im Nationalsozialismus daran anzuschließen. Es fehlte bisher an einer wissenschaftlichen Arbeit, die sich auch nur ansatzweise mit dem Reichsgedanke zur Zeit der NS-Diktatur auseinandergesetz hat. Desgleichen gab es bisher auch keine wissenschaftliche Untersuchung über die Vorstellugen vom Reich als deutscher Föderation, wie sie sich am Ende des 19. Jahrhunderts aus der Schule der Romantik heraus entwickelten. Von hier aus wird im Buch eine Brücke geschlagen zum Reichsgedanken im deutschen politischen Katholizismus. Im abschließenden Kapitel geht es darum, die Begründungen des modernen Reichsgedankens mit der mittelalterlichen Tradition zu untersuchen. Schließlich hielt es der Verfasser für geboten, auf die Frage einer möglichen Renaissance des Reichsgedankens in rechtsintellektuellen Publikationen seit den 80er Jahren einzugehen. Der Band stellt vor allem auch eine reiche Zitatenfundgrube dar.
374 Seiten, PDF, Adobe-DRM.
Aktualisiert: 2020-01-01
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In der vorliegenden biographischen Studie befaßt sich der Autor mit einem Bruder des Reichspropagandaministers Dr. Joseph Goebbels. Hans Goebbels gehörte wie sein zwei Jahre jüngerer Bruder zum llnken Flügel der NSDAP. Er wurde nicht müde, für seine Zielvorstellung einer "sozialistischen Volksgemeinschaft" zu wirken. Der Weg dahin ging für ihn über die "nationalsozialistische Betriebsgemeinschaft". Als Generaldirektor der Provinzial-Feuer- und Lebensversicherungsanstalt der Rheinprovinz und als Staatsbeauftragter bei der Landesversicherungsanstalt der Rheinprovinz bemühte er sich, durch eine kostenaufwendige, propagandistisch wirksame Sozialpolitik die Massenbasis der NS-Bewegung zu erweitern. Sein Leben endete in einem Internierungslager der französischen Besatzungsmacht. Das Buch, anschaulich geschrieben und wissenschaftlich fundiert, erschließt neues Material zur Geschichte der Familie Goebbels und zur Sozialgeschichte des Dritten Reiches.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Für Rommels Panzer durch die Wüste. Als Divisionsnachschubführer beim Deutschen Afrikakorps. 432 Seiten, mit zahlr., z.T. farb. Abb., Karten. Der Autor war als Major i. G. mit der 15. Panzerdivision unter Rommels Führung 20 Monate in Afrika eingesetzt. Er hat seine Erlebnisse als verantwortlicher Generalstabsoffizier für den Nachschub an Treibstoff, Munition, Ersatzteilen, Nahrung, Wasser etc. in einem Brieftagebuch festgehalten, das jetzt erstmals veröffentlicht wird. Seine Aufzeichnungen umfassen den Zeitraum von April 1941 bis Dezember 1942. Ein hochinteressantes und bewegendes Stück Zeit- und Kriegsgeschichte!
Aktualisiert: 2020-01-01
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Das Ende des Kalten Krieges zwischen „dem Westen“ und dem Sowjetimperium brachte Deutschland und Europa Einheit, Sicherheit, Frieden und Wohlstand – scheinbar ohne die Opfer eines heißen Krieges. Militärisch niedergerungen wurde das Sowjetreich tatsächlich in Afghanistan, in Lateinamerika und im südlichen Afrika. Hier wurden die heißen Kriege durch Interventionen und Bürgerkriege geführt, angefeuert durch Geheimdienste und Militärberater, Invasionsarmeen und Waffenlieferungen, finanziert durch Korruption und Drogenhandel, bezahlt duch Tod, Leid und Elend der Millionen Freheitskämpfer, Guerilleros und vor allem Zivilisten. Kriegsreporter Dittmar Hack berichtet von seinen lebensgefährlichen Reisen in den 1980er Jahren. Seine Reportagen führten ihn zunächst nach Afghanistan, wo er auf Seiten der Partisanen kämpfte und das Scheitern der sowjetischen Besatzungsmacht in den Schluchten des Hindukuschs in Wort und Bild dokumentierte. Dort wurde der Keim zum Untergang des Sowjetimperiums gelegt. Der Zerfallsprozeß der weltweit operierenden Sowjetunion erfaßte sodann die Nebenkriegsschauplätze Nicaragua, Angola und Mosambik.
Der Author suchte mit seiner Filmkamera in den 1980-er Jahren stets die unmittelbare Nähe des Kampfgeschehens. Vor allem mehrere Reisen zu den Mudschahidin in Afghanistan ließen ihn das allmähliche militärische Scheitern der Sowjetarmee und ihrer afghanischen Vasallen am eigenen Leibe miterleben. Stets am Kampfgeschehen beteiligt, erfuhr er, warum es der Roten Armee nicht gelingen konnte, das Land unter ihre Kontrolle zu bringen, bemerkte den allmählichen Wandel des Kampfgeschehens zu einem hochtechnisierten Guerillakrieg und die zunehmende Einmischung ausländischer Interessen – z.B. des arabisch dominierten Islamisus. Die Endphase des Kalten Krieges erlebte er in Angola auf einem viermonatigen, über 2000 Kilometer langen, Marsch bei Temperaturen von bis zu 50 Grad im Schatten mit den Rebellen der UNITA im Kampf gegen das vo Russen und Kubanern unterstützte, marxistische MPLA-Regime in Luanda. Und als tragischen Höhepunkt im Dschungel von Nicaragua – in einer Kampfeinheit der Contra-Rebellen – den gewaltsamen Tod seines Freundes, des kanadischen Journalisten Peter Bertie, der mit seinem Leben den höchsten Preis für eine Story zahlte. Hacks ungeheuer spannende Reportagen von Kriegsschauplätzen, auf denen die beiden Supermächte Sowjetunion und USA entweder selbst eingriffen oder Stellvertreterkriege führen ließen, bestechen durch die Authentizität des Erlebten und die schonungslose Schilderung auch grausamster Vorkommnisse, sie dokumentieren zugleich die politischen Dimensionen eines bis heute fortwirkenden imperialen Machtstrebens.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Ein besprechendes Auswahlverzeichnis. Konservative Revolution, Nationalismus in der Literatur. Nachdruck von 1933, Schriftenreihe zur Konservativen Revolution Bd. 1. Brosch., 80 Seiten.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Hanno Kesting stellt in Fortsetzung seiner bereits früher getätigten Aussage, nämlich daß das humanitäre Pathos der Aufklärung zu einer Moralisierung des Politischen geführt habe, eine Theorie der öffentlichen Meinung auf, die letztlich in der Feststellung gipfelt, daß Öffentlichkeit und Propaganda zusammengehören. Was er anhand der historischen Entwicklung in England und in Frankreich als tatsächlichen Gehalt rekonstruiert, bar jeder geschichtsphilosophischen Verbrämung, legt eine propagandistische Fiktion frei: „Öffentliche Meinung ist dann offenbar identisch mit veröffentlichter Meinung, d.h. sie ist ein Mittel, bestimmte Menschen und Menschengruppen in ihrem Verhalten zu beeinflussen, ihr Tun und Lassen zu lenken und auf bestimmte Ziele hin auszurichten. Öffentliche Meinung als veröffentlichte Meinung ist mithin von Anfang an und von vorneherein Propaganda. Sie ist ein Versuch der Legitimation.“ 108 Seiten, PC-PDF
Aktualisiert: 2020-01-01
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Vor 36 Jahren starb mit Julius Evola einer der bemerkenswertesten Querdenker dieses Jahrhunderts. or allem mit seinem Hauptwerk „Revolte gegen die m oderne Welt" stellte der Italiener das abendländische Geschichtsbild auf den Kopf. Der jetzt vorliegende Band enthält eine Auswahl von Evolas politischen Aufsätzen aus den Jahren 1932 bis 1952 wie„Über die geistigen Voraussetzungen einer europäischen Einheit", „Das Doppelantlitz des Nationalismus", „Feminismus und Heroische Tradition", „Die rote Fahne", „Gralsmysterium und Kaisergedanke", „Träger des Europa-Mythos" u.a.m.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Der große Fehler in der modernen Welt ist für Nietzsche der demagogische Charakter der Politik. Sie hat zwei ganz verschiedene Aufgaben, die nichts miteinander zu tun haben: für das gemeinsame Wohl zu sorgen und den Eindruck zu erwecken, man habe das sehr gut gemacht.
Nietzsche: „...der demagogische Charakter und die Absicht auf die Massen zu wirken, ist gegenwärtig allen politischen Parteien gemeinsam: sie alle sind genötigt, der genannten Absicht wegen, ihre Prinzipien zu großen Al-fresco-Dummheiten umzuwandeln und so an eine Wand zu malen.“
Aktualisiert: 2023-03-16
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Diese umfangreiche Analyse des Problems der profaschistischen Intelligenz in Europa behandelt ca. 80 europäische Intellektuelle – unter den Deutschen Martin Heidegger, Gottfried Benn, Ernst Jünger, Carl Schmitt, Ernst von Salomon, Arnolt Bronnen und mehrere nationalsozialistische Schriftsteller, wie Hans Grimm, Hanns Johst und E. G. Kolbenheyer. Bei den Franzosen sind unter anderem dargestellt: Céline, Drieu La Rochelle, Brasillach, Montherlant, Morand, Jouhandeau sowie der Nobelpreisträger Alexis Carrel. Die bedeutendsten Italiener, die hier diskutiert werden, sind D¹Annunzio, Marinetti, Pirandello, Ungaretti, Papini, Malaparte, Gentile und andere. Thematisierte Intellektuelle aus der nordischen Region sind z.B. Ezra Pound, W. B. Yeats, Knut Hamsun, Sven Hedin, Kaj Munk und der Finne Eino Kaila. Die Rumänen Mircea Eliade und E. M. Cioran werden ebenso analysiert wie bei den Spaniern der sogenannte „literarische Hof“ um José-Antonio Primo de Rivera.
Das Buch zeigt die Leere jeder dogmatischen und deterministischen Position und spricht für die Freiheit der Ideen, die mißbrauchbar und deshalb gefährlich sein können. Was wir als politisches Geschehen betrachten ist oftmals leere Substanz, denn “die Politik" kennt keine klaren Grenzen.Begriffe wie „links“ und „rechts“ verlieren ihre Schärfe: sie können als eng politisch, aber auch als sehr breit aufgefaßt werden.
Die Faschisten verstanden sich als eine breite Bewegung zur Rettung des alten Europas. Ihr Fehler war, daß sie diese an Nietzsche angelehnte Weltanschauung mit der kleinen „Politik“ identifiziert haben. Das Buch relativiert daher den Begriff des politischen Engagements. Es ging mehr um gemeinsame Mythen, die jeder im persönlichen Kontext unterschiedlich verstand, vom Kampf gegen den Rationalismus und die Plutokratie bis zur Renaissance unterschiedlichster Religionen. In einem breit angelegten Vergleich erhält jeder europäische Intellektuelle seine eigene Position zugewiesen: Ihre Einstellungen variieren vom zynischen „laissez-aller“ bis hin zu einem leichtgläubigen Idealismus und Illusionismus. Einige blieben Mussolini und Hitler bis zum Ende treu, andere verblieben in einem literarischen Fegefeuer, wieder andere wurden Märtyrer Ihrer Ideenwelt.
Aktualisiert: 2023-03-16
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