Die Bilanzierung von Lebensversicherungsgeschäften nach IFRS

Die Bilanzierung von Lebensversicherungsgeschäften nach IFRS von Flügel,  Alexander
Die von den deutschen Lebensversicherern angebotenen Lebensversicherungsgeschäfte spiegeln sich in ihrem IFRS-Konzernabschluss zum einen in aktivischen Finanzinstrumenten und zum anderen in passivisch abgebildeten Lebensversicherungsverträgen. Im Rahmen des Asset-Liability-Managements (ALM) stimmen die Lebensversicherer die Zahlungsströme aus den Finanzinstrumenten mit den Zahlungsströmen aus den Lebensversicherungsverträgen ab. Bisher bilanzieren die deutschen Lebensversicherer Finanzinstrumente nach IAS 39 und Lebensversicherungsverträge nach IFRS 4 Phase I mit Rückgriff auf HGB oder US-GAAP. Jedoch entstehen hieraus bilanzielle Ansatz- und Bewertungsinkonsistenzen (Accounting Mismatches). Die Versicherer müssen ihre aktivischen Finanzinstrumente für ab dem 1.1.2021 beginnende Geschäftsjahre nach dem neu entwickelten IFRS 9 bilanzieren und ihre emittierten Lebensversicherungsverträge für ab dem 1.1.2021 beginnende Geschäftsjahre nach dem neu entwickelten IFRS 17. Diese Entwicklung nimmt der Autor zum Anlass, um zu konkretisieren, wie die deutschen Lebensversicherer ihre aktivischen Finanzinstrumente nach IFRS 9 und ihre passivischen Lebensversicherungsverträge nach IFRS 17 bilanzieren müssen. Hierauf aufbauend wird analysiert, ob den Abschlussadressaten nach IFRS 9 und IFRS 17 entscheidungsnützliche Informationen über das ALM der deutschen Lebensversicherer vermittelt werden. Dies ist der Fall, wenn das Periodenergebnis der Versicherer nach den beiden neuen Standards weniger durch Accounting Mismatches verzerrt wird als nach IAS 39 und IFRS 4 Phase I. Abschließend werden drei Möglichkeiten dafür diskutiert, IFRS 9 und IFRS 17 zu ändern, um zu verbessern, wie das ALM der deutschen Lebensversicherer künftig bilanziell dargestellt wird.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Product Life Cycle Analytics

Product Life Cycle Analytics von Kassner,  Laura Bernadette
Big Data und Big Text sind zwei wichtige Themen im Bereich Datenanalyse. Die Menge an produzierten Daten wächst rapide, und zugleich ist es erstmals möglich, diese dauerhaft kostengünstig zu speichern und analytisch aufzubereiten. Große Datenmengen entstehen auch in Unternehmen, z. B. im produzierenden Gewerbe. Die Analyse unstrukturierter Daten ist erst in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema geworden und noch nicht im großen Stil umgesetzt. Textdaten enthalten aber vielfach unerschlossene Informationen, die wettbewerbsentscheidend sein können, und werden heute oft manuell analysiert, was sehr aufwändig ist. Die Unterstützung dieser Analysen durch automatische oder teilautomatische Textanalyse bringt also einen direkten wirtschaftlichen Nutzen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Analytics-Potenziale unstrukturierter Textdaten rund um den Produktlebenszyklus industriell gefertigter Produkte, hauptsächlich am Beispiel von Produktqualitätsdaten aus der Automobilindustrie und mit besonderem Fokus auf die Entwicklung einer leistungsfähigen IT für die Produktion im Zuge von Industrie 4.0. Zu diesem Zweck werden das Konzept Product Life Cycle Analytics (PLCA) entwickelt und eine Architektur als Rahmenwerk zur Umsetzung des Konzepts entworfen. Innerhalb dieser Architektur werden mehrere Anwendungsfälle aus dem Bereich Qualitätsdaten in der Automobilindustrie prototypisch umgesetzt oder auf Machbarkeit untersucht. Darüber hinaus wird das zukunftsweisende Konzept einer Sozialen Fabrik für Industrie 4.0, in der sich menschliche Arbeiter durch eine starke Datenintegrations- und Analytics-Infrastruktur optimal als flexible Problemlöser einbringen können, entwickelt und prototypisch implementiert.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Folgen einer verfahrensfehlerhaft unterbliebenen Hinzuziehung Kann-Beteiligter im Betreuungsverfahren

Folgen einer verfahrensfehlerhaft unterbliebenen Hinzuziehung Kann-Beteiligter im Betreuungsverfahren von Potthast,  Cornel
Das Betreuungsrecht entwickelt sich oft zum „Zankapfel“ zwischen Angehörigen, kann gar Präludium für einen späteren Erbstreit sein. Es handelt sich oft um tragische Fälle, in denen mindestens eine Person fürchtet, einen seiner nächsten Angehörigen zu verlieren und dessen Versorgung gefährdet sieht. Kommt es zum Streit, stellen sich naturgemäß auch verfahrensrechtliche Fragen. Angehörige streben eine aktive und effektive Verfahrensstellung an. Sie sind allerdings nicht per se an einem Betreuungsverfahren zu beteiligen, haben auch kein eigenes Antragsrecht, sondern sind nur sog. „Kann-Beteiligte“. Erfolgt eine Beteiligung im ersten Rechtszug nicht, hat dies gravierende Konsequenzen: Die herrschende Meinung billigt Angehörigen regelmäßig nur ideelle oder soziale Interessen am Ausgang eines Betreuungsverfahrens zu, erkennt indes keine unmittelbare Betroffenheit eigener Rechte, was zur Folge hat, dass eine Beschwerdebefugnis sowohl gem. § 59 Abs. 1 FamFG als auch gem. § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG ausscheidet, und zwar – so die rigorose Linie des BGH – unabhängig davon, aus welchen Gründen die Beteiligung im ersten Rechtszug unterblieben ist. Die vorliegende Arbeit setzt hier an und untersucht, was gilt, wenn die Hinzuziehung eines „Kann-Beteiligten“ verfahrensfehlerhaft unterbleibt, wenn ein (gerichtsbekannter) Angehöriger also „vergessen“ wurde, ein Hinzuziehungsantrag verkannt oder übersehen wird. Ist das Betreuungsverfahren auch in einem solchen Falle für den Angehörigen beendet und „verloren“, oder ist ein solches Verfahren noch zu „retten“?
Aktualisiert: 2019-01-07
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Der Wert verschiedener Word of Mouth-Arten für die Informationssuche von Konsumenten

Der Wert verschiedener Word of Mouth-Arten für die Informationssuche von Konsumenten von Bartschat,  Maria
Ob es sich um die Wahl eines Restaurants, den Kauf eines neuen Smartphones oder den Besuch eines Kinofilms handelt: Wenn Konsumenten vorab eine Empfehlung von Bekannten oder Arbeitskollegen erhalten haben, fällt die Kaufentscheidung leichter. Der Austausch mit anderen Konsumenten über Produkte und Dienstleistungen gehört zum Alltag und gilt als die einflussreichste Informationsquelle, da sie – im Gegensatz zu werblichen Botschaften – nicht von wirtschaftlichen Interessen getrieben wird. Durch die Verbreitung des Internets hat sich dieser Austausch, der als Word of Mouth (WOM) bezeichnet wird, stark ausdifferenziert und wird heute nicht mehr nur im persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht, sondern auch über Online-Produktbewertungsseiten wie Amazon oder Soziale Medien wie Facebook verbreitet. Vor dem Hintergrund der substanziellen Unterschiede der drei genannten WOM-Arten (Persönliches WOM, WOM auf Online-Produktbewertungsseiten und WOM in Sozialen Netzwerken), etwa hinsichtlich der persönlichen Verbindung zwischen Sender und Empfänger oder der Feedback-Möglichkeiten, wird die Nutzung der WOM-Arten im Rahmen der Informationssuche von Konsumenten untersucht. Die Analyse der Verteilung des Zeitbudgets auf die drei WOM-Arten mit Hilfe fraktionaler Regressionsmodelle bestätigt die Annahme, dass die WOM-Arten nicht beliebig substituierbar sind, sondern als einander ergänzende Informationsquellen genutzt werden. Dabei stellt sich das sogenannte Kosten-Nutzen-Kalkül der Informationssuche als stärkster Treiber heraus.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Biologische und organisationale Resilienz

Biologische und organisationale Resilienz von J. Felix,  Rippel
Der Blick in die Tageszeitung konfrontiert den Leser täglich mit Meldungen über Naturkatastrophen, geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Krisen. Solch komplexe und global verflochtene, plötzlich auftretende Erschütterungen ziehen in der Regel nicht absehbare Folgen für Unternehmen nach sich. Trotz der hiervon ausgehenden Bedrohung wurde dem Umgang mit derartigen Ereignissen aus betriebswirtschaftlicher Sicht bisher jedoch nur wenig Beachtung geschenkt. Um dieser unsicheren Umwelt zu begegnen, sollten Unternehmen bestrebt sein, ihre Resilienzfähigkeit zu stärken. Resilienz ermöglicht es, Erschütterungen zu absorbieren und unverzüglich in einen „gesunden“ Zustand zurückzukehren. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Identifizierung resilienter Verhaltensmuster und die Entwicklung eines Entwurfs zur Gestaltung resilienter Organisationen. Dabei setzt die Arbeit auf einen interdisziplinären Ansatz und lässt sich vom menschlichen Immunsystem als körpereigenem Krisenmanagementsystem inspirieren. Die hier präsentierte Skizze resilienzfördernder Aufbau- und Ablaufstrukturen erhebt weder den Anspruch, eine idealtypische Lösung für den Umgang mit Krisen zu unterbreiten, noch eine allgemeingültige Anleitung zur Stärkung der Resilienzfähigkeit zu präsentieren. Vielmehr liegt das Ziel darin, den Umgang mit Krisen aus einer neuen, biologischen Perspektive zu reflektieren, Impulse für das Hinterfragen bestehender Verhaltensmuster zu geben und Unternehmen zu inspirieren, alte Pfade zu verlassen und unkonventionelle Wege zu beschreiten.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Lerntransfermanagement

Lerntransfermanagement von Bader,  Vanessa
Die Qualifizierung des Personals wird als Voraussetzung für Wettbewerbsvorteile und den Erfolg von Unternehmungen angesehen. Dieses belegen auch die seit Jahren in Deutschland bestehenden, sehr hohen und steigenden Ausgaben für betriebliche Weiterbildung. Damit aus diesen Investitionen ein betrieblicher Nutzen generiert werden kann, müssen weitergebildete Mitarbeiter neben einem positiven Lernergebnis eine Verhaltensänderung am Arbeitsplatz aufweisen, indem sie das Erlernte erfolgreich anwenden. Unerlässlich ist es dabei, diesen Lerntransfer der Mitarbeiter im Sinne eines Lerntransfermanagements zu unterstützen. Dennoch erfolgen vielfach von Unternehmungen keine oder nur vereinzelte Aktivitäten zur Sicherstellung des Lerntransfers der Mitarbeiter, so dass die Weiterbildungsinvestitionen nicht Nutzen bringend eingesetzt werden. Die vorliegende Arbeit leistet einen Überblick über die betriebliche Praxis des Lerntransfermanagements, indem sie Begründungen für den Einsatz und den Nichteinsatz sowie die Ausgestaltung des vorliegenden Lerntransfermanagements der innerbetrieblichen Weiterbildung in Unternehmungen aufzeigt. Dazu wird eine explorative, zweistufige empirische Studie bei großen Unternehmungen durchgeführt. Das Ergebnis ist eine Bandbreite an systematischen Erklärungen für Verhaltensweisen von Unternehmungen im Rahmen der Förderung und Sicherung des Lerntransfers weitergebildeter Mitarbeiter. Dies stellt für Forscher wie für Praktiker die Basis für eine zielführende, strategische Implementierung eines Lerntransfermanagements dar und kann genutzt werden, um die betriebliche Weiterbildung effektiv und effizient zu gestalten.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Sustainable Mobility Engineering

Sustainable Mobility Engineering von Krams,  Benedikt
Der Gestaltung nachhaltiger Mobilitätskonzepte in Deutschland kommt eine zu geringe Bedeutung zu. Insbesondere der Paradigmenwechsel zu einer postfossilen Mobilität und zu lokal emissionsfreien Lösungen mit Elektrofahrzeugen gestaltet sich langwierig. Dieses Buch folgt einem interdisziplinären Ansatz im Kontext der angewandten Wissenschaften, um dem breiten Gestaltungs- und Lösungsraum im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Mobilität gerecht zu werden. Dazu folgen die Ausführungen dem Erkenntnisziel, Sustainable Mobility Engineering als Mehrwortterminus vor dem Hintergrund zweier Anwendungsfälle von Gemeinschaftsverkehren für den ländlichen Raum, die die Elektromobilität und das ehrenamtliche Engagement herausstellen, zu definieren. Bei den Anwendungsfällen handelt es sich um Bürgerauto- und Bürgerbusverkehre, die mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen realisiert werden. Das Gestaltungsziel der Arbeit ist die Ableitung praxeologischer Aussagen anhand des Fallbeispiels eines e-Bürgerautos. Hierzu werden Forschungsergebnisse zu Betriebsleistung und -kosten dargestellt, eine Well-to-Wheel Analyse durchgeführt sowie reichweitenbeeinflussende Parameter der eingesetzten Elektrofahrzeuge untersucht. Empirisch-sozialwissenschaftliche Erhebungen anhand von fragebogenbasierten Untersuchungen der ehrenamtlichen Fahrer sowie der Fahrgäste werden analysiert. Die Arbeit zeigt abschließend Handlungsempfehlungen für interessierte Vertreter von öffentlichen Einrichtungen, für anwendungsorientierte Wissenschaftler, die sich mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten befassen, sowie für Kommunen und deren Bürger auf Basis der Untersuchungen. Ein Ausblick weist weiteren Handlungsbedarf für die Verstetigung von Gemeinschaftsverkehren in ländlich geprägten Räumen mit Elektrofahrzeugen auf und motiviert Maßnahmen zur Professionalisierung von Gemeinschaftsverkehren.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Kooperatives Kulturmarketing

Kooperatives Kulturmarketing von Kaul,  Helge
Im Zuge eines gesellschaftlichen Trends, den Li/Bernoff als „Groundswell“ bezeichnen, äußern Konsumenten auf breiter Basis ihren Unmut über Massenprodukte oder eine klassische Kundenansprache der Anbieter und suchen alternative Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung. Der Anspruch der Konsumenten auf Dialog und Partizipation verunsichert Kulturbetriebe, die den Verlust ihrer Deutungshoheit befürchten, und stellt die Rolle professioneller Experten als „Gatekeeper“ der Kunstwelt zunehmend in Frage. Zugleich entstehen in neuartigen Gemeinschaften pragmatische und nutzenstiftende Formen der Kooperation, die Konsumenten ohne erkennbare Gegenleistung eingehen und für die eine Unternehmung notwendige Ressourcen bereitstellt. Vor diesem Hintergrund empfehlen Li/Bernoff den Anbietern, ihre Kunden gezielt an der betrieblichen Wertschöpfung zu beteiligen. Im Marketing wird der Zusammenhang sozialer Medien mit dem „Empowerment“ der Konsumenten intensiv diskutiert und erforscht. Über die mediale Perspektive hinaus beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit den soziokulturellen Grundlagen und den konkreten Formen der Kundenbeteiligung. Um den praktischen Herausforderungen der neuen Beteiligungsformen gerecht zu werden, wird das bekannte Konzept der interaktiven Wertschöpfung für die Marketinganwendung verallgemeinert und im Hinblick auf ein institutionell gerahmtes Kulturmarketing konkretisiert. Mit Hilfe von Clusteranalysen und Fallinterpretationen in den Kulturmärkten werden vier Kooperationstypen empirisch begründet. Über die Deutung innerer Sinnzusammenhänge wird ein Bezugsrahmen für ein kooperatives Kulturmarketing entwickelt, der Kulturanbietern in vernetzten Märkten dauerhafte Wettbewerbsvorteile ermöglicht.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Die Realoptionsmethode als Steuerungsinstrument eskalierenden Commitments

Die Realoptionsmethode als Steuerungsinstrument eskalierenden Commitments von Mangold,  Svenja
Die Tendenz zum Festhalten an Entscheidungen und daraus abgeleiteten Handlungsverläufen ist tief in Individuen verwurzelt und beruht meist auf einer Bindung zwischen dem Entscheidungsträger und einer gewählten Alternative. Bei Investitionsprojekten besteht diese Bindung in der Allokation von Ressourcen, neben die eine persönliche und emotionale Verbundenheit des Entscheidungsträgers treten kann. Dieses Commitment birgt die Gefahr der Fortführung eines Projektes über einen ökonomisch gerechtfertigten Zeitpunkt hinaus. In diesem Fall eskaliert das Commitment. Aufgrund der Kostenintensität bei gleichzeitiger Verschwendung von knappen Ressourcen gilt die Eskalation von Commitment als ineffizient. Sie führt letztlich zu einer suboptimalen Ressourcenallokation in Unternehmen. So ist es verständlich, dass die Reduzierung eskalierenden Commitments im Forschungsinteresse der Betriebswirtschaftslehre steht. Diese Untersuchung reiht sich daher in die Studien ein, die eine ökonomische Rationalitätssicherung im Sinne einer optimalen Ressourcenallokation in Unternehmen durch die Verringerung von Eskalationstendenzen zu ihrem Ziel machen. Als Steuerungsinstrument eskalierenden Commitments in sequentiellen Investitionsprojekten wird die Realoptionsmethode präsentiert. Unter Beachtung theoretisch relevanter Kontextvariablen wird in einem Experiment die eskalationsmindernde Wirkung der Bewertungsmethode gezeigt. Es wird deutlich, dass dieser Effekt äußerst stabil ist und somit durch den Einsatz der Realoptionsmethode Ineffizienzen im Rahmen von Investitionsprojekten abgebaut werden können. Auf diese Weise wird sowohl ein wissenschaftlicher Beitrag zur Eskalations- und Realoptionsforschung als auch ein praktischer Beitrag zur ökonomischen Rationalitätssicherung in Unternehmen geliefert.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Konzerninterne Unternehmenszusammenschlüsse

Konzerninterne Unternehmenszusammenschlüsse von Alkemeier,  Michael
Trotz zahlreicher Bemühungen seitens des IASB finden sich im IFRS-Regelungskanon noch immer keine Bestimmungen zu konzerninternen Unternehmenszusammenschlüssen. Im Zuge eines solchen innerkonzernlichen Beteiligungstransfers erlangt bspw. ein Tochterunternehmen die Kontrolle über ein anderes zum Konzernverbund gehörendes Tochterunternehmen. Da die Praxis häufig mit derartigen Zusammenschlussformen konfrontiert ist, haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Bilanzierungsmöglichkeiten herausgebildet, einen konzerninternen Unternehmenszusammenschluss im konsolidierten Abschluss zu erfassen. Die Anwendung unterschiedlicher Bilanzierungsmethoden ist gleichzeitig mit einer divergierenden Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des konsolidierten Abschlusses des Erwerbers verbunden, was zwangsläufig die Entscheidungsnützlichkeit der Finanzberichterstattung beeinflusst. Dies nimmt der Verfasser zum Anlass, bisher in der Praxis angewandte Bilanzierungsmethoden in Bezug auf konzerninterne Unternehmensakquisitionen zu konkretisieren und mit Blick auf das Ziel der IFRS-Rechnungslegung ausführlich zu würdigen. Im Zentrum der Betrachtung steht vor allem die Bilanzierung im IFRS-Teilkonzernabschluss des Erwerbers. Anders als im Konzernabschluss kann sich infolge der Transaktion die Verfügungsmacht hinsichtlich der vom Teilkonzernmutterunternehmen kontrollierten Ressourcen verändern. Aufbauend auf der Analyse bestehender Bilanzierungspraktiken, wird darüber hinaus ein eigenständiger Vorschlag entwickelt, wie der im Zuge des konzerninternen Unternehmenszusammenschlusses veränderte Konsolidierungskreis des Teilkonzernmutterunternehmens bilanziell nachgezeichnet werden könnte.
Aktualisiert: 2019-01-07
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