Die Photographie des Unsichtbaren

Die Photographie des Unsichtbaren von Kuball,  Mischa
Die Idee zu einem Re_Print von ‚die Photographie des Unsichtbaren‘ Band 31/32 aus der Schriftenreihe ‚okkulte Welt‘ (mit so sich selbst beschrei-benden Titeln wie ‚Fernfühlen und Fernwirken‘ (Bd. 8), sowie ‚der Seelenspiegel‘ Bd. 35) wurde angeregt durch die kritischen Beobachtungen von Galileo im Kontext seiner Sonnenscheiben von um 1617 und durch die aktuellen Fragestellungen an ein Ab_BILD. Die Rolle der Fotografie zu Beginn des 20. Jahrhunderts war unbeabsichtigt künstlerisch – konzeptualisiert durch Okkultismus und Symbolismus – so schrieb man der Rolle des Apparatus ‚Kamera‘ (vergl auch Roland Barthes: Helle Kammer, La chambre claire, Paris 1980) auch die Bedeutung und Fähigkeit zu – das Metaphysische, das für das menschliche Auge nicht abbildbare, zeigen zu können. Eine Art Vertrauen in einen alchemistischen Prozess, der sich Teillogiken zu entziehen vermag und eine eigene Wesenhaftigkeit erschafft. So ist es konkret in dem RE_Printband ‚die Photographie des Unsichtbaren‘ die Vorstellung, dass zwei Menschen zur selben Zeit, an die ein und dieselbe Person denken – und sie sich durch die Mittel der Fotografie verstetigen lässt. Diese Gedanken fallen nicht zufällig in die Zeit der Sinnsuche – zw zerfallenden Kaiserreichen und ausgerufenen Republiken, und zwischen den Kriegen – die die Seelen traumatisieren und die Bedeutung der psychologischen Annäherung wachsen lassen – eine Zeit nicht unähnlich der Heutigen. (Mischa Kuball, 11.2.2019)
Aktualisiert: 2019-04-25
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Verzeichnis der Skulpturen und Zeichnungen

Verzeichnis der Skulpturen und Zeichnungen von Bühl,  Hede, Kraft,  Hartmut, Nowald,  Karlheinz, Rüth,  Uwe, Schulz,  Heribert, van der Grinten,  Gerhard
Das Werk von Hede Bühl (geb. 1940) ist durch klar benennbare Werk­gruppen charakterisiert, die – fast ausschließlich – die menschliche Figur zum Thema haben. Dabei geht es der Künstlerin nicht um individuellen Ausdruck, sondern um grund­sätzliche skulpturale Fragen. Zahlen­mäßig die größte Gruppe im Gesamtwerk sind die Kopfskulpturen, die aus Stein, Bronze, seltener aus Aluminium, Blei oder Kunststoff gefertigt sind. Sie sind einerseits auf einfachste Grund­formen reduziert, andererseits aber durch Dehnungen, Wölbungen, Bänder und Klammern akzentuiert. Die Betrachter fühlen sich zu Inter­pretationen heraus­gefordert, ohne dass diese Arbeiten sich einer einzelnen Lesart schlüssig öffnen. Sie bewahren ihr Geheimnis und ihre Mehr­deutigkeit. Andere Werkgruppen beschäftigen sich mit stehenden oder sitzenden, selten liegenden Figuren. Eine kleine Gruppe von Halbfiguren mit weit ausladenden Schultern wird von Hede Bühl als »Wächter« betitelt. Weniger bekannt als die Skulpturen sind die – oft großformatigen – Zeichnungen der Künstlerin, mit denen sie ihre skulpturalen Themen vorbereitet, variiert oder unabhängig von einer drei­dimensionalen Realisation frei gestaltet. Die Künstlerin, die von 1958 bis 1963 bei Sepp Mages und Joseph Beuys an der Kunst­akademie Düsseldorf studierte, ist für ihr über Jahrzehnte konsequent entwickeltes Werk mit vielen Preisen geehrt worden, zuletzt 2007 mit dem Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste in Berlin. Zahlreiche Ihrer Skulpturen befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Skulptur im dialogischen Prozess

Skulptur im dialogischen Prozess von Boehm,  Gottfried, Dietz,  Matthias, Kretschmann,  Schirin, Nowald,  Karlheinz, von la Chevallerie,  Huberta, Wortelkamp,  Erwin
Das Buch erscheint im Kontext der von Erwin Wortelkamp im Jahr 2009 begonnenen Ausstellungsfolge „hier und dort“. Wie in den 8 Bänden zuvor markiert das „hier“ die beiden Ausstellungsgebäude der „im Tal – Stiftung Wortelkamp“ in Hasselbach und Weyerbusch. Das „dort“ steht für die Ausstellungsorte Acquaviva Picena, Bamberg, Festung Ehrenbreitstein, Kloster Schönthal, … sowie Dokumentationen von Werken für "Sakralräume" und "Plätze" sowie weitere ortsbezogene Arbeiten.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Copy Right

Copy Right von Lehr,  Dirk
Worin besteht der Unterschied zwischen Fälschung und Plagiat? Wie steht es um die Appropriation Art, jene Kunstform, deren Konzept die bewusste und strategische Aneignung fremden Bildmaterials ist? Obgleich längst fester Bestandteil der Kunstgeschichte bewegt sie sich immer noch in der Grauzone des Urheberrechts. Das Buch soll einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen der Vervielfältigung von Kunst und Fotografie nach dem Urheberrecht verschaffen und Antworten zu den praxisrelevantesten Fragen rund um die Nutzung fremden Bildmaterials liefern. Zahlreiche Fallbeispiele aus der Rechtsprechung sollen diese Thematik dabei lebensnah veranschaulichen. (Rechtsanwalt Dirk Lehr, Berlin)
Aktualisiert: 2019-02-28
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KONTINUUM

KONTINUUM von Schattauer,  Nora
Das Künstlerbuch dokumentiert als lockere Bilderfolge das Werden einer Ausstellung im Museumsraum. In wechselnden Positionierungen gruppieren sich die Bilder in möglichen Nachbarschaften und klären das Verhältnis von Wand und Bild. Dass alle Bilder auf einem Kontinuum von Fragen basieren, zeigt sich in einem großen Tableau, dem die Idee des Gesamtbildes zugrundeliegt.
Aktualisiert: 2019-02-14
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Karin Sander präsentiert Dieter Roth „Kinderbuch“, 1957

Karin Sander präsentiert Dieter Roth „Kinderbuch“, 1957 von Roth,  Dieter, Sander,  Karin, Theewen,  Gerhard
Karin Sander: „Warum das Kinderbuch von Dieter Roth? Auf der Suche nach einem bestimmten Material, stieß ich auf die kleinen bunten Pompons und erinnerte mich an Bommelmützen und Murmelspiele, vor allem aber an ein Kinderbuch von Dieter Roth, das mich 2003 auf meiner ersten Reise nach Reykjavik begeistert hatte. Dieter Roth selbst meinte zwar: „Jedes Kind würde sich langweilen“. Für mich wäre es aber sicher mein Lieblingsbuch gewesen. Die Seiten sind mit roten, blauen und gelben Rechtecken und Kreisflächen bedruckt, geometrisch abstrakt wie bei einem Brettspiel.Edition zum Buch: Meine rot-weißen, blau-weißen und gelb-weißen Wollkugeln also, die ganz einfach auf das Blatt fallen und dort, wo sie hinfallen, mit Heftklammern befestigt werden, könnten für die Edition zur Neuauflage des Kinderbuches für den Salon-Verlag, so dachte ich, zum Buch eine Weiterführung ins Dreidimensionale sein. Das Ex libris im Buch: In dem neuen weißen Cover wird mit einem Locher ein kleines, kreisrundes Papierstück ausgestanzt, das irgendwo in das Innere des Buches fällt und dort auf der Umschlagrückseite fixiert und signiert als Ex libris seinen Platz findet. Wie durch einen Türspion kann man nun durch das kleine Loch schon in das Innere des noch geschlossenen Buches sehen. Die Farbe der dahinterliegenden Farbfläche dringt nach außen und so leuchtet das Loch durch das neue Cover hindurch rot, dreht man den Buchdeckel – weil spiralgebunden – nach hinten, erscheint es blau. Dazu kommt die Schrift für Titel, Name und Herausgeber, die sich aus weiteren 1540 sehr kleinen Löchern zusammensetzt und den neuen Umschlag für das Kinderbuch wie durchsichtig macht.“
Aktualisiert: 2018-11-01
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Chinesische Postkarte

Chinesische Postkarte von Hirsch,  Thomas, Lakner,  László
Der 1936 geborene Laszlo Lakner gehört zu den originellsten und vielseitigsten Künstlern der Gegenwart. Der Teilnehmer der documenta und der Biennale Venedig wechselt ebenso zwischen den Medien – Malerei, Zeichnung und Skulptur, Konzept und Film – wie zwischen den Stilen. Als junger, aber schon arrivierter Künstler von Budapest nach Berlin übergesiedelt, arbeitet er bis heute ebenso realistisch wie gestisch abstrakt, er eignet sich fremde Signaturen in großformatigen Tafelbildern an und erstellt malerisch behandelte Buchobjekte. Ein zentraler Einfluss, der sich in den verschiedenen Aspekten seiner Kunst niederschlägt, ist die fernöstliche Kultur, für die er sich bereits in Budapest begeisterte und die ihn bis heute begleitet. Sie führt zu monumentaler fotorealistischer Malerei etwa nach einer Postkarte der chinesischen Propaganda und zu ungegenständlichen meditativen Zeichnungen. Ausgehend von der “Chinesischen Postkarte” stellt die vorliegende Monographie diesen wichtigen Aspekt in der Kunst Laszlo Lakners erstmals, in einer Werkauswahl des Künstlers, vor.
Aktualisiert: 2019-04-05
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Botanische Lehrbriefe

Botanische Lehrbriefe von Lempert,  Jochen
Jochen Lemperts Fotografien setzen sich mit unseren Sehgewohnheiten und dem “Erkennen” auseinander. Nicht alles, was wir auf den ersten Blick zu verstehen meinen und nicht alles, was uns natürlich erscheint, stimmt so. Insofern ist seine Adaption von Rousseaus “Botanischen Lehrbriefen” für die Edition Ex Libris ein spannendes Beispiel für “Mimikry”.
Aktualisiert: 2018-11-27
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