Mit Erinnerungen gepflastert

Mit Erinnerungen gepflastert von Acker,  Heinz, Acker,  Marianne, Astner,  Michael, Baciu,  Angela, Betsy,  Peter, Binder,  Kurt H., Bottesch,  Sieglinde, Caplat,  Jutta, Dabi,  Gerhard, Dusil,  Dagmar, Elischer,  Hannes, Ernster,  Adrian, Fabritius,  Bernd, Fleischer,  Horst, Fronius,  Monica, Hermann,  Brigitte, Höchsmann,  Heini, Huber,  Manfred, Hügel,  Marianne, Hurezeanu,  Emil, Iuga,  Nora, Johrend,  Walter, Klubitschko,  Rudi, Loew,  Ingrid, Pop,  Traian, Reiner,  Monika, Samson,  Horst, Schlezack,  Jürgen, Schneider,  Erika, Schuller,  Frieder, Schuller,  Gerlinde, Schunn,  Erika, Schuster,  Jürgen, Seiler,  Hellmut, Wittstock,  Joachim, Ziegler,  Kurt Thomas, Zink,  Dietfried
Die Texte im vorliegenden Band berühren, informieren, beschreiben, blicken in ein Hermannstadt, das es heute so nicht mehr gibt. Sie sind zum Teil gut recherchiert und dokumentiert oder verlieren sich einfach in Erinnertem. Die Straßen sind die Adern der Stadt und schwemmen Erinnerungen und Erlebtes an oder weg, übergeben all dies der Stadt, und so werden es nicht mehr unsere Erinnerungen sein, sondern die der Stadt. Momentaufnahmen, die Bilder entstehen lassen. Das letzte Haus war auch ein Einfamilienhaus und war das Eckhaus zum Philosophengang auf der linken Seite. Es trägt schwer an einer Erinnerung. Christel, die zweitälteste Tochter der Konrads, war Studentin in Klausenburg. Der politische Geheimdienst hatte sie unter Druck gesetzt. Er forderte von ihr, über ihre Kommilitonen und Freunde zu berichten. Sie eigerte sich. Hannes Elischer, Die Walkmühlgasse Wenn aber der laue Sommerwind das Laub der Linden im Garten von Fräulein Schullerus und das des uralten Nussbaumes im Hof von Tante Clara, unserer lieben Nachbarin, sanft streichelt, erreicht das geheimnisvolle Rauschen über Hunderte und Tausende Kilometer Entfernung unsere Seelen und erinnert uns an die Kinder, die wir einmal waren ... Adrian Ernster, Die Grabengasse Vorwort oder wenn alle Straßen erzählen Hermannstadt ist die Stadt, die Fremde begeistert und ihren Bewohnern einen Stempel aufdrückte und aufdrückt. Ich wage zu behaupten, dass die Einwohner Hermannstadts mehr mit der Stadt verbunden sind als mit dem Land. Der Genius Loci hat sie geprägt, lässt im Rückblick das Paradies der hier verbrachten Kindheit wieder wach werden, verklärt auch ab und zu das Gewesene. Es wird verglichen, geurteilt, verurteilt, es werden Sehnsüchte geweckt. 36 Hermannstädter und solche, die hier einige Zeit verbracht haben, sind unserem Aufruf gefolgt und haben Texte zu Straßen verfasst: zu ihrer Straße, zu gegangenen Wegen, zu Erlebnissen und, und, und. Ich weiß nicht, wie es bei den Bewohnern anderer Städte ist, bei den Hermannstädtern lautet in den meisten Fällen die erste Frage: Ober- oder Unterstadt? Und welche Straße? Ach, das Haus an der Ecke? Die Straße mit den Lindenbäumen? Sah man nicht die Turmuhr von dort? Die Texte im vorliegenden Band berühren, informieren, beschreiben, blicken in ein Hermannstadt, das es heute so nicht mehr gibt. Sie sind zum Teil gut recherchiert und dokumentiert oder verlieren sich einfach in Erinnertem. Die Straßen sind die Adern der Stadt und schwemmen Erinnerungen und Erlebtes an oder weg, übergeben all dies der Stadt, und so werden es nicht mehr unsere Erinnerungen sein, sondern die der Stadt. Momentaufnahmen, die Bilder entstehen lassen. Die Pandemie hat auch vor der Entstehung dieses Buches nicht Halt gemacht. Dadurch hat sich die geplante Veröffentlichung um fast zwei Jahre verzögert. Zwei der Autoren erleben die Veröffentlichung des Bandes leider nicht mehr: Hannes Elischer erlag einer schweren Krankheit und konnte so seinen Text über die Walkmühlstraße nicht mehr in gedruckter Form erleben, ebenso Adrian Ernster, mit dem ich interessante Gespräche in Israel geführt habe und der sich auf einen Besuch in Hermannstadt gefreut hat. In seinem Text setzt er der Grabengasse ein Denkmal. Als Herausgeberin habe ich versucht, die Straßentexte zu gruppieren und ihnen einen Titel als Hut aufzusetzen. Nur in Ober- und Unterstadt zu unterteilen wäre zu wenig gewesen, Zentrum und Randviertel zu einfach. Es sind 11 Gruppen aus 36 Texten entstanden. Und da alles mit einem Schritt beginnt, der zu einem Weg führt, vereinen die ersten Texte „Wege“ durch die Stadt. Manch ein Titel ist subjektiv von mir gewählt worden und nicht ganz ernst zu nehmen. „Feine Straßen“ irritiert vielleicht. Doch für mich als Kind führte der Weg zu meiner Großmutter in eine „feine Straße“, wo es anders roch, die Bäume dufteten, die Gärten voller Blumen waren. Heute schmückt sich eine Straße mit dem Namen „Die schönste Straße Hermannstadts“ – ob sie es tatsächlich ist? Drei Autoren widmen ihr einige Zeilen. Doch es gibt auch Straßen „Im Herzen der Stadt“, „Hinter der Bahnlinie“, „Am Rande der Stadt“, der Leser darf sich in „Alte Straßen“ verirren, auf die „Konradwiese“ gelangen, in die „Unterstadt“, „In Richtung Josephstadt“ gehen oder „Mit fremdem Blick“ betrachten. Die Eintrittskarte zu allen Wegen ist der Hunsrück, kein Prosatext, sondern ein Gedicht. Wie heißt es so schön in England, wenn eine Frau heiratet? Something old and something new, something borrowed and something blue. Was das mit diesem Buch zu tun hat, mag sich der Leser fragen. Machen wir uns trotzdem diesen Spruch zu eigen für dies Buch. Die meisten der Texte beinhalten Erinnerungen. Um eine Verbindung zum heutigen Hermannstadt herzustellen, habe ich mich entschlossen, zum Großteil aktuelle Bilder zu verwenden. Und was ist geliehen? Wahrscheinlich die Erinnerungen, die irgendwann nicht mehr unser Eigentum sind, doch die Stadt leiht sie uns, lässt uns darin schwelgen. Und was ist blau? Ein „Vergiss Hermannstadt nicht“, die Augen der Stadt? Ich danke allen, die mich bei der Herausgabe dieses Buches unterstützt haben. Traian Pop hat die Veröffentlichung des Bandes in letzter Minute möglich gemacht. DANKE dafür! Dagmar Dusil, im Juli 2022 in Hermannstadt
Aktualisiert: 2023-05-30
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Geistliche und weltliche Chorwerke

Geistliche und weltliche Chorwerke von Acker,  Heinz
Die Chorwerke von Heinz Acker Heinz Acker, geboren 1942 in Hermannstadt, entstammt einer musikbeflissenen siebenbürgischen Lehrerfamilie. Nach dem Studium der Musik in Klausenburg (Cluj) wirkte er als Lehrkraft am Hermannstädter Musikgymnasium. Frühzeitig übernahm er auch Dirigate an der Hermannstädter Staatsphilharmonie und war langjähriger Musikrezensent der deutschsprachigen Presse Rumäniens. 1977 emigrierte er in die Bundesrepublik Deutschland. An der Musik- und Kunstschule Bruchsal gründete er ein Ju- gendsinfonieorchester mit dem er, vielfach preisgekrönt, internationale Erfolge feierte. Die Musikhochschule Heidelberg/Mannheim berief ihn zunächst zum Dozenten (1978) und dann auf eine Professur für Musiktheorie (1987), wo er bis zu seiner Emeritierung (2005) wirkte. Seine umfassende „Modulationslehre“ wurde zu einem anerkannten musiktheoretischen Standardwerk. Das Wirken des Heidelberger Musikers Acker ist vielfältig: als Pädagoge und Dirigent, Kammermusiker und Pianist, Publizist, Rezensent und Buchautor. Dem Komponieren wendet sich Acker relativ spät zu. Dennoch ist Beachtliches entstanden, darunter größere vokal-instrumentale Werke, etwa seine „Heidelberg-Variationen“ für Soli, Chor und Orchester, die umfangreiche vokal-sinfonische Suite „Carmina selecta“, der Hymnus „Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi“, Kantaten (eine „Pfingstkantate“ wie auch die Kantate „Jauchzet dem Herrn/Cantate Domino) und das „Credo“ der „Kronstädter Messe“. Er schuf ganze Liedzyklen, etwa mit der Vertonung von siebenbürgischen „Kalendersprüchen“, oder mit der Bearbeitung der Lieder des Georg Meyndt und Michael Barner. Die neue Chorbuch-Sammlung von siebenbürgisch-sächsischem Liedgut „E Liedchen hälft ängden“ (2017/2018) umfasst über 60 Chorsätze aus der Feder von Heinz Acker. Die meisten Werke sind im Musiknotenverlag-Latzina/Karlsruhe erschienen. Es fällt auf, dass Acker sich vorrangig der Vokalliteratur zuwendet. „Ich brauche das inspirierende Wort – so Acker – das meine Phantasie beflügelt.“. Da kann er dann dem Wort in seiner Bedeutung, seinem Gefühlsgehalt, in seiner Klanglichkeit und Rhythmik, in der Satzmelodie feinfühlig nachgehen. Das ist bei seinen Liedkompositionen zu beobachten, gilt aber auch für seine Chorkompositionen, die hier erstmalig zusammengefasst werden. Die Textvorlage ist für Acker wichtig, eine klare Aussage, metrische Stimmigkeit und formale Ausgewogenheit sind Voraussetzungen. Oft sind es sakrale Texte, die Acker reizen, aber auch weltliche Texte können Ackers Phantasie „anspringen“ und zur Vertonung beflügeln. Das können dann Bibeltexte sein, Texte des tradierten deutschen Lyrikschatzes (Matthias Claudius, Rainer Maria Rilke, Eduard Mörike) oder der neueren Literatur (Werner Bergengruen, Kurt Rommel, Otto Wiemer, Thomas Weiß, Hans Thoma, Hermann Caselmann) wie auch Texte siebenbürgischer Autoren (Michael Albert, Erwin Wittstock, Grete Lienert-Zultner, Frieder Schuller, Maria Singer). Die meisten Vertonungen entstanden situationsgebunden, als Widmung oder im Auftrag verschiedener Chöre, meist Laienchöre des Heidelberger Umfeldes. Vieles ist der „Siebenbürgischen Kantorei“ zugedacht, so etwa ein 20 Jahre umfassender kompletter Zyklus von Jahreslosungen. Ackers Tonsprache nimmt auf das Gestaltungsvermögen von Laienchören Rücksicht. Experimentelles ist ihr fremd. Sie bewegt sich auf dem Fundament tonaler Harmonik, sucht aber immer wieder das belebend Neuartige in überraschenden Wendungen und Verbindungen, dem Wort nachspürend. Dissonanzen sind niemals Selbstzweck sondern stehen immer im Dienste des Ausdrucks. Die vorliegende Sammlung umfasst sowohl Werke für Chor a cappella wie auch mit Instrumentalbegleitung. Durch das Hinzufügen von Instrumentalstimmen (Klavier, Orgel, Flöte) erreicht Acker einerseits eine klangliche Bereicherung, aber auch eine willkommene instrumentale Stütze des Chorgesangs. Für den praktischen Gebrauch erscheinen als Ergänzung zu dem vorliegenden Sammelband auch die Stimmauszüge für Klavier/Orgel und Flöte. Für sein umfassendes Wirken ist Acker mehrfach ausgezeichnet worden, so mit der „Staufermedaille“ des Landes Baden-Württemberg (2012), mit dem Kulturpreis der Siebenbürger Sachsen (2013), oder mit dem Stamitz-Preis der Esslinger KünstlerGilde (2020). Frieder Latzina
Aktualisiert: 2023-05-19
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Angderm Lirber saß ech ist

Angderm Lirber saß ech ist von Acker,  Heinz, Reich,  Carl
2022 erfüllen sich 150 Jahre seit der Geburt des Liederdichters Carl Reich (1872-1953). Dieses sollte Anlass sein, Versäumtes nachzuholen: die Herausgabe seiner Lieder. Reich, der sich um die Verbreitung der Lieder anderer bemühte, hat die Drucklegung des eigenen Liedschaffens nur fragmentarisch erleben dürfen. Mit Vorwort und Kurzbiographie Carl Reich Lieder 1a Angderm Līrber såß ech īst Otto Piringer 4-st. Chorsatz 11 1b Angderm Līrber såß ech īst Otto Piringer Sololied 12 2. Wat schengst ta si gäldän Otto Piringer 4-st. Chorsatz 14 3. Wanderlied Otto Piringer 4-st. Chorsatz 15 4. Äm Ähren (De Drummel ref) Otto Piringer Sololied 16 5. Det ängstich Lefken (Hī dinkt) Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 17 6a Me Mēdchen (Wä det Mēdche) Grete Lienert-Zultner 3-st. Chorsatz 18 6b Me Mēdchen (Wä det Mēdche) Grete Lienert-Zultner Sololied 19 7. Wänsch (Nor īst noch) Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 20 8a Am grünen Rosmarinstöckelein Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 22 8b Am grünen Rosmarinstöckelein Grete Lienert-Zultner Sololied 23 9. Mottergebiët (Et wäll en klinzich) Grete Lienert-Zultner 3-st. Chorsatz 24 10a Mengem San (Meng härzet Kängd) Grete Lienert-Zultner Sololied 24 10b Mengem San (Meng härzet Kängd) Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 26 11. Das alte Lied Josef Lehrer 3-st. Chorsatz 27 12. Diesseits und jenseits Josef Lehrer Sololied 28 13. Vergehen und Werden Josef Lehrer Sololied 30 14a Im Walde blüht ein Blümelein Josef Lehrer 4-st. Chorsatz 32 14b Im Walde blüht ein Blümelein Josef Lehrer Sololied 33 15. Die Eiche (Es steht eine alte Eiche) Josef Lehrer 3-st. Chorsatz 34 16. Es steht eine mächtige Linde Auguste Kurs 4-st. Chorsatz 35 17. Kerz, ach Kerz Carl Reich 3-st. Chorsatz 36 18. Einer muss voran Johannes Trojan 2-st. Chorsatz 36 19a Auf der Heide Hans Fiedler Mediasch 4-st. Chorsatz 38 19b Auf der Heide Hans Fiedler Mediasch Sololied 39 20. Mädel mit dem hübschen Gesicht Christine Maly-Theil Sololied 42 21. Kommt ein Tag Christine Maly-Theil Sololied 43 22. Ein Abendlied (Der Abend kommt) Gerhard Tersteegen 3-st. Chorsatz 46 23a Äm Ōwendwärden (Et logden schīn) Misch äm Rudt Sololied 47 23b Äm Ōwendwärden (Et logden schīn) Misch äm Rudt 4-st. Chorsatz 50 24a Ech hat e Mēdchen īst gekånt Misch äm Rudt Sololied 52 24b Ech hat e Mēdchen īst gekånt Misch äm Rudt 4-st. Chorsatz 54 25. Bitte (Die Vöglein singen) K. R. Ungar Sololied 55 26. Frieden (Ich habe den Frieden) K. R. Ungar Sololied 56 27. Wen ich liebe, fragst du mich Karl Enslin 4-st. Chorsatz 58 28. Weiß ich den Weg auch nicht Hedwig von Redern 4-st. Chorsatz 59 29. Das Bildnis (vom stillen Licht) H. M. H. Sololied 60 30. In Freud und Leid S. v. G. 4-st. Chorsatz 61 31. Psalm 121 (Ich hebe meine Augen) Bibelpsalm 121 Sololied 62 32. Ech geng äm Owendwärden Kuno Galter 4-st. Chorsatz 64 Otto Reich 33. Advent ist heute Otto Reich 4-s. Chorsatz 64 Otto Reich 34. Me Risken (Ta rīdet, rīdet Rīsken) Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 65 Heinz Acker 35. Ich wollt‘, ich wär ein Blümelein Josef Lehrer 4-st. Chorsatz 66 Heinz Acker Anhang Übertragung der Liedtexte aus der siebenbürgisch sächsischen Mundart ins Hochdeutsche Biographische Daten der Textdichter Liedanfänge in alphabetischer Reihenfolge Schreibweise (Kodifizierung) und Aussprache der siebenbürgisch-sächsischen Mundart
Aktualisiert: 2023-05-19
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Geistliche und weltliche Chorwerke

Geistliche und weltliche Chorwerke von Acker,  Heinz
Die Chorwerke von Heinz Acker Heinz Acker, geboren 1942 in Hermannstadt, entstammt einer musikbeflissenen siebenbürgischen Lehrerfamilie. Nach dem Studium der Musik in Klausenburg (Cluj) wirkte er als Lehrkraft am Hermannstädter Musikgymnasium. Frühzeitig übernahm er auch Dirigate an der Hermannstädter Staatsphilharmonie und war langjähriger Musikrezensent der deutschsprachigen Presse Rumäniens. 1977 emigrierte er in die Bundesrepublik Deutschland. An der Musik- und Kunstschule Bruchsal gründete er ein Ju- gendsinfonieorchester mit dem er, vielfach preisgekrönt, internationale Erfolge feierte. Die Musikhochschule Heidelberg/Mannheim berief ihn zunächst zum Dozenten (1978) und dann auf eine Professur für Musiktheorie (1987), wo er bis zu seiner Emeritierung (2005) wirkte. Seine umfassende „Modulationslehre“ wurde zu einem anerkannten musiktheoretischen Standardwerk. Das Wirken des Heidelberger Musikers Acker ist vielfältig: als Pädagoge und Dirigent, Kammermusiker und Pianist, Publizist, Rezensent und Buchautor. Dem Komponieren wendet sich Acker relativ spät zu. Dennoch ist Beachtliches entstanden, darunter größere vokal-instrumentale Werke, etwa seine „Heidelberg-Variationen“ für Soli, Chor und Orchester, die umfangreiche vokal-sinfonische Suite „Carmina selecta“, der Hymnus „Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi“, Kantaten (eine „Pfingstkantate“ wie auch die Kantate „Jauchzet dem Herrn/Cantate Domino) und das „Credo“ der „Kronstädter Messe“. Er schuf ganze Liedzyklen, etwa mit der Vertonung von siebenbürgischen „Kalendersprüchen“, oder mit der Bearbeitung der Lieder des Georg Meyndt und Michael Barner. Die neue Chorbuch-Sammlung von siebenbürgisch-sächsischem Liedgut „E Liedchen hälft ängden“ (2017/2018) umfasst über 60 Chorsätze aus der Feder von Heinz Acker. Die meisten Werke sind im Musiknotenverlag-Latzina/Karlsruhe erschienen. Es fällt auf, dass Acker sich vorrangig der Vokalliteratur zuwendet. „Ich brauche das inspirierende Wort – so Acker – das meine Phantasie beflügelt.“. Da kann er dann dem Wort in seiner Bedeutung, seinem Gefühlsgehalt, in seiner Klanglichkeit und Rhythmik, in der Satzmelodie feinfühlig nachgehen. Das ist bei seinen Liedkompositionen zu beobachten, gilt aber auch für seine Chorkompositionen, die hier erstmalig zusammengefasst werden. Die Textvorlage ist für Acker wichtig, eine klare Aussage, metrische Stimmigkeit und formale Ausgewogenheit sind Voraussetzungen. Oft sind es sakrale Texte, die Acker reizen, aber auch weltliche Texte können Ackers Phantasie „anspringen“ und zur Vertonung beflügeln. Das können dann Bibeltexte sein, Texte des tradierten deutschen Lyrikschatzes (Matthias Claudius, Rainer Maria Rilke, Eduard Mörike) oder der neueren Literatur (Werner Bergengruen, Kurt Rommel, Otto Wiemer, Thomas Weiß, Hans Thoma, Hermann Caselmann) wie auch Texte siebenbürgischer Autoren (Michael Albert, Erwin Wittstock, Grete Lienert-Zultner, Frieder Schuller, Maria Singer). Die meisten Vertonungen entstanden situationsgebunden, als Widmung oder im Auftrag verschiedener Chöre, meist Laienchöre des Heidelberger Umfeldes. Vieles ist der „Siebenbürgischen Kantorei“ zugedacht, so etwa ein 20 Jahre umfassender kompletter Zyklus von Jahreslosungen. Ackers Tonsprache nimmt auf das Gestaltungsvermögen von Laienchören Rücksicht. Experimentelles ist ihr fremd. Sie bewegt sich auf dem Fundament tonaler Harmonik, sucht aber immer wieder das belebend Neuartige in überraschenden Wendungen und Verbindungen, dem Wort nachspürend. Dissonanzen sind niemals Selbstzweck sondern stehen immer im Dienste des Ausdrucks. Die vorliegende Sammlung umfasst sowohl Werke für Chor a cappella wie auch mit Instrumentalbegleitung. Durch das Hinzufügen von Instrumentalstimmen (Klavier, Orgel, Flöte) erreicht Acker einerseits eine klangliche Bereicherung, aber auch eine willkommene instrumentale Stütze des Chorgesangs. Für den praktischen Gebrauch erscheinen als Ergänzung zu dem vorliegenden Sammelband auch die Stimmauszüge für Klavier/Orgel und Flöte. Für sein umfassendes Wirken ist Acker mehrfach ausgezeichnet worden, so mit der „Staufermedaille“ des Landes Baden-Württemberg (2012), mit dem Kulturpreis der Siebenbürger Sachsen (2013), oder mit dem Stamitz-Preis der Esslinger KünstlerGilde (2020). Frieder Latzina
Aktualisiert: 2022-12-22
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Angderm Lirber saß ech ist

Angderm Lirber saß ech ist von Acker,  Heinz, Reich,  Carl
2022 erfüllen sich 150 Jahre seit der Geburt des Liederdichters Carl Reich (1872-1953). Dieses sollte Anlass sein, Versäumtes nachzuholen: die Herausgabe seiner Lieder. Reich, der sich um die Verbreitung der Lieder anderer bemühte, hat die Drucklegung des eigenen Liedschaffens nur fragmentarisch erleben dürfen. Mit Vorwort und Kurzbiographie Carl Reich Lieder 1a Angderm Līrber såß ech īst Otto Piringer 4-st. Chorsatz 11 1b Angderm Līrber såß ech īst Otto Piringer Sololied 12 2. Wat schengst ta si gäldän Otto Piringer 4-st. Chorsatz 14 3. Wanderlied Otto Piringer 4-st. Chorsatz 15 4. Äm Ähren (De Drummel ref) Otto Piringer Sololied 16 5. Det ängstich Lefken (Hī dinkt) Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 17 6a Me Mēdchen (Wä det Mēdche) Grete Lienert-Zultner 3-st. Chorsatz 18 6b Me Mēdchen (Wä det Mēdche) Grete Lienert-Zultner Sololied 19 7. Wänsch (Nor īst noch) Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 20 8a Am grünen Rosmarinstöckelein Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 22 8b Am grünen Rosmarinstöckelein Grete Lienert-Zultner Sololied 23 9. Mottergebiët (Et wäll en klinzich) Grete Lienert-Zultner 3-st. Chorsatz 24 10a Mengem San (Meng härzet Kängd) Grete Lienert-Zultner Sololied 24 10b Mengem San (Meng härzet Kängd) Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 26 11. Das alte Lied Josef Lehrer 3-st. Chorsatz 27 12. Diesseits und jenseits Josef Lehrer Sololied 28 13. Vergehen und Werden Josef Lehrer Sololied 30 14a Im Walde blüht ein Blümelein Josef Lehrer 4-st. Chorsatz 32 14b Im Walde blüht ein Blümelein Josef Lehrer Sololied 33 15. Die Eiche (Es steht eine alte Eiche) Josef Lehrer 3-st. Chorsatz 34 16. Es steht eine mächtige Linde Auguste Kurs 4-st. Chorsatz 35 17. Kerz, ach Kerz Carl Reich 3-st. Chorsatz 36 18. Einer muss voran Johannes Trojan 2-st. Chorsatz 36 19a Auf der Heide Hans Fiedler Mediasch 4-st. Chorsatz 38 19b Auf der Heide Hans Fiedler Mediasch Sololied 39 20. Mädel mit dem hübschen Gesicht Christine Maly-Theil Sololied 42 21. Kommt ein Tag Christine Maly-Theil Sololied 43 22. Ein Abendlied (Der Abend kommt) Gerhard Tersteegen 3-st. Chorsatz 46 23a Äm Ōwendwärden (Et logden schīn) Misch äm Rudt Sololied 47 23b Äm Ōwendwärden (Et logden schīn) Misch äm Rudt 4-st. Chorsatz 50 24a Ech hat e Mēdchen īst gekånt Misch äm Rudt Sololied 52 24b Ech hat e Mēdchen īst gekånt Misch äm Rudt 4-st. Chorsatz 54 25. Bitte (Die Vöglein singen) K. R. Ungar Sololied 55 26. Frieden (Ich habe den Frieden) K. R. Ungar Sololied 56 27. Wen ich liebe, fragst du mich Karl Enslin 4-st. Chorsatz 58 28. Weiß ich den Weg auch nicht Hedwig von Redern 4-st. Chorsatz 59 29. Das Bildnis (vom stillen Licht) H. M. H. Sololied 60 30. In Freud und Leid S. v. G. 4-st. Chorsatz 61 31. Psalm 121 (Ich hebe meine Augen) Bibelpsalm 121 Sololied 62 32. Ech geng äm Owendwärden Kuno Galter 4-st. Chorsatz 64 Otto Reich 33. Advent ist heute Otto Reich 4-s. Chorsatz 64 Otto Reich 34. Me Risken (Ta rīdet, rīdet Rīsken) Grete Lienert-Zultner 4-st. Chorsatz 65 Heinz Acker 35. Ich wollt‘, ich wär ein Blümelein Josef Lehrer 4-st. Chorsatz 66 Heinz Acker Anhang Übertragung der Liedtexte aus der siebenbürgisch sächsischen Mundart ins Hochdeutsche Biographische Daten der Textdichter Liedanfänge in alphabetischer Reihenfolge Schreibweise (Kodifizierung) und Aussprache der siebenbürgisch-sächsischen Mundart
Aktualisiert: 2023-03-16
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Mit Erinnerungen gepflastert

Mit Erinnerungen gepflastert von Acker,  Heinz, Acker,  Marianne, Astner,  Michael, Baciu,  Angela, Betsy,  Peter, Binder,  Kurt H., Bottesch,  Sieglinde, Caplat,  Jutta, Dabi,  Gerhard, Dusil,  Dagmar, Elischer,  Hannes, Ernster,  Adrian, Fabritius,  Bernd, Fleischer,  Horst, Fronius,  Monica, Hermann,  Brigitte, Höchsmann,  Heini, Huber,  Manfred, Hügel,  Marianne, Hurezeanu,  Emil, Iuga,  Nora, Johrend,  Walter, Klubitschko,  Rudi, Loew,  Ingrid, Pop,  Traian, Reiner,  Monika, Samson,  Horst, Schlezack,  Jürgen, Schneider,  Erika, Schuller,  Frieder, Schuller,  Gerlinde, Schunn,  Erika, Schuster,  Jürgen, Seiler,  Hellmut, Wittstock,  Joachim, Ziegler,  Kurt Thomas, Zink,  Dietfried
Die Texte im vorliegenden Band berühren, informieren, beschreiben, blicken in ein Hermannstadt, das es heute so nicht mehr gibt. Sie sind zum Teil gut recherchiert und dokumentiert oder verlieren sich einfach in Erinnertem. Die Straßen sind die Adern der Stadt und schwemmen Erinnerungen und Erlebtes an oder weg, übergeben all dies der Stadt, und so werden es nicht mehr unsere Erinnerungen sein, sondern die der Stadt. Momentaufnahmen, die Bilder entstehen lassen. Das letzte Haus war auch ein Einfamilienhaus und war das Eckhaus zum Philosophengang auf der linken Seite. Es trägt schwer an einer Erinnerung. Christel, die zweitälteste Tochter der Konrads, war Studentin in Klausenburg. Der politische Geheimdienst hatte sie unter Druck gesetzt. Er forderte von ihr, über ihre Kommilitonen und Freunde zu berichten. Sie eigerte sich. Hannes Elischer, Die Walkmühlgasse Wenn aber der laue Sommerwind das Laub der Linden im Garten von Fräulein Schullerus und das des uralten Nussbaumes im Hof von Tante Clara, unserer lieben Nachbarin, sanft streichelt, erreicht das geheimnisvolle Rauschen über Hunderte und Tausende Kilometer Entfernung unsere Seelen und erinnert uns an die Kinder, die wir einmal waren ... Adrian Ernster, Die Grabengasse Vorwort oder wenn alle Straßen erzählen Hermannstadt ist die Stadt, die Fremde begeistert und ihren Bewohnern einen Stempel aufdrückte und aufdrückt. Ich wage zu behaupten, dass die Einwohner Hermannstadts mehr mit der Stadt verbunden sind als mit dem Land. Der Genius Loci hat sie geprägt, lässt im Rückblick das Paradies der hier verbrachten Kindheit wieder wach werden, verklärt auch ab und zu das Gewesene. Es wird verglichen, geurteilt, verurteilt, es werden Sehnsüchte geweckt. 36 Hermannstädter und solche, die hier einige Zeit verbracht haben, sind unserem Aufruf gefolgt und haben Texte zu Straßen verfasst: zu ihrer Straße, zu gegangenen Wegen, zu Erlebnissen und, und, und. Ich weiß nicht, wie es bei den Bewohnern anderer Städte ist, bei den Hermannstädtern lautet in den meisten Fällen die erste Frage: Ober- oder Unterstadt? Und welche Straße? Ach, das Haus an der Ecke? Die Straße mit den Lindenbäumen? Sah man nicht die Turmuhr von dort? Die Texte im vorliegenden Band berühren, informieren, beschreiben, blicken in ein Hermannstadt, das es heute so nicht mehr gibt. Sie sind zum Teil gut recherchiert und dokumentiert oder verlieren sich einfach in Erinnertem. Die Straßen sind die Adern der Stadt und schwemmen Erinnerungen und Erlebtes an oder weg, übergeben all dies der Stadt, und so werden es nicht mehr unsere Erinnerungen sein, sondern die der Stadt. Momentaufnahmen, die Bilder entstehen lassen. Die Pandemie hat auch vor der Entstehung dieses Buches nicht Halt gemacht. Dadurch hat sich die geplante Veröffentlichung um fast zwei Jahre verzögert. Zwei der Autoren erleben die Veröffentlichung des Bandes leider nicht mehr: Hannes Elischer erlag einer schweren Krankheit und konnte so seinen Text über die Walkmühlstraße nicht mehr in gedruckter Form erleben, ebenso Adrian Ernster, mit dem ich interessante Gespräche in Israel geführt habe und der sich auf einen Besuch in Hermannstadt gefreut hat. In seinem Text setzt er der Grabengasse ein Denkmal. Als Herausgeberin habe ich versucht, die Straßentexte zu gruppieren und ihnen einen Titel als Hut aufzusetzen. Nur in Ober- und Unterstadt zu unterteilen wäre zu wenig gewesen, Zentrum und Randviertel zu einfach. Es sind 11 Gruppen aus 36 Texten entstanden. Und da alles mit einem Schritt beginnt, der zu einem Weg führt, vereinen die ersten Texte „Wege“ durch die Stadt. Manch ein Titel ist subjektiv von mir gewählt worden und nicht ganz ernst zu nehmen. „Feine Straßen“ irritiert vielleicht. Doch für mich als Kind führte der Weg zu meiner Großmutter in eine „feine Straße“, wo es anders roch, die Bäume dufteten, die Gärten voller Blumen waren. Heute schmückt sich eine Straße mit dem Namen „Die schönste Straße Hermannstadts“ – ob sie es tatsächlich ist? Drei Autoren widmen ihr einige Zeilen. Doch es gibt auch Straßen „Im Herzen der Stadt“, „Hinter der Bahnlinie“, „Am Rande der Stadt“, der Leser darf sich in „Alte Straßen“ verirren, auf die „Konradwiese“ gelangen, in die „Unterstadt“, „In Richtung Josephstadt“ gehen oder „Mit fremdem Blick“ betrachten. Die Eintrittskarte zu allen Wegen ist der Hunsrück, kein Prosatext, sondern ein Gedicht. Wie heißt es so schön in England, wenn eine Frau heiratet? Something old and something new, something borrowed and something blue. Was das mit diesem Buch zu tun hat, mag sich der Leser fragen. Machen wir uns trotzdem diesen Spruch zu eigen für dies Buch. Die meisten der Texte beinhalten Erinnerungen. Um eine Verbindung zum heutigen Hermannstadt herzustellen, habe ich mich entschlossen, zum Großteil aktuelle Bilder zu verwenden. Und was ist geliehen? Wahrscheinlich die Erinnerungen, die irgendwann nicht mehr unser Eigentum sind, doch die Stadt leiht sie uns, lässt uns darin schwelgen. Und was ist blau? Ein „Vergiss Hermannstadt nicht“, die Augen der Stadt? Ich danke allen, die mich bei der Herausgabe dieses Buches unterstützt haben. Traian Pop hat die Veröffentlichung des Bandes in letzter Minute möglich gemacht. DANKE dafür! Dagmar Dusil, im Juli 2022 in Hermannstadt
Aktualisiert: 2022-11-03
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Zwei Leben … und

Zwei Leben … und von Acker,  Heinz
"Eine Familien- und Zeitgeschichte" Der Autor Heinz Acker hat in zwei Welten gelebt: in seiner siebenbürgischen Heimat unter den Zwängen eines kommunistischen Regimes, und ab 1977 im freien Westen als Musiker. Mit erzählerischer Leichtigkeit geht Acker beiden Leben nach. Man folgt dabei den Spuren seiner siebenbürgischen Vorfahren und lässt sich von ihm auf erlebnisreiche Konzertfahrten quer durch die Welt mitnehmen, ein faszinierender Lesestoff für Freunde geschichtlicher Zusammenhänge und klassischer Musik.
Aktualisiert: 2020-01-02
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Modulationslehre

Modulationslehre von Acker,  Heinz
Mit Heinz Ackers Modulationslehre wird erstmalig das große Gebiet der Modulation grundlegend untersucht und dargestellt. Das Buch richtet sich an Studierende und Lehrende von Musikhochschulen wie auch an Interessierte, die bislang ein derartiges Standardwerk zu einem zentralen Thema der Musiktheorie und Musikpraxis vermisst haben. Es ist mit seinen über 600 Notenbeispielen, seinen zahlreichen Übungen und Analysen primär auf die Praxis ausgerichtet und eignet sich in seiner Darstellungsweise auch für das Selbststudium. Die oft als schwierig und konfus empfundene - Materie ordnet sich hier zu einem klar erfassbaren, logischen Gesamtsystem. Den unterschiedlichen Theoriekonzepten, mit denen Studierende oftmals ihr Studium beginnen, begegnet Acker zunächst mit einer Kurzdarstellung der Funktionstheorie. Auf rund 450 Seiten wird das Gesamtgebiet der Modulation systematisch nach Einzelgebieten aufgefächert. Neue Erkenntnisse vermittelt das Kapitel „Modulation als Mittel der Formgestaltung“, ebenso der dem Buch beigefügte „Modulator“: eine Modulationsdrehscheibe, mit deren Hilfe sich ein möglicher Umdeutungsakkord für jede beliebige diatonische Modulation schnell auffinden lässt. Jedem Kapitel geht ein Abriss der historischen Entwicklungsstränge voraus. Den theoretischen Untersuchungen folgen jeweils Übungen (am Klavier) und insgesamt mehr als 300 Literaturbeispiele - aus allen Epochen der Musikgeschichte. Ihre analytische Darstellung beleuchtet nicht nur die Modulationstechniken, sie informiert auch über stilistische oder formale Hintergründe. Das Buch ist als methodisch aufbauender Lehrgang gedacht. Der Eilige kann sich mit den zusammenfassenden Schlusskapiteln begnügen – als praktische „Gebrauchsrezepte“ für unterschiedliche Modulationsweisen. - Klar geordnetes, übersichtliches Gesamtkonzept einer schwierigen Materie - Mit über 600 Beispielen und Übungen zu Theorie und Praxis - Mit einer praktischen Modulations-Drehscheibe - Auch für das Selbststudium geeignet
Aktualisiert: 2022-11-01
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Modulationslehre

Modulationslehre von Acker,  Heinz
Mit Heinz Ackers Modulationslehre wird erstmalig das große Gebiet der Modulation grundlegend untersucht und dargestellt. Das Buch richtet sich an Studierende und Lehrende von Musikhochschulen wie auch an Interessierte, die bislang ein derartiges Standardwerk zu einem zentralen Thema der Musiktheorie und Musikpraxis vermisst haben. Es ist mit seinen über 600 Notenbeispielen, seinen zahlreichen Übungen und Analysen primär auf die Praxis ausgerichtet und eignet sich in seiner Darstellungsweise auch für das Selbststudium. Die oft als schwierig und konfus empfundene - Materie ordnet sich hier zu einem klar erfassbaren, logischen Gesamtsystem. Den unterschiedlichen Theoriekonzepten, mit denen Studierende oftmals ihr Studium beginnen, begegnet Acker zunächst mit einer Kurzdarstellung der Funktionstheorie. Auf rund 450 Seiten wird das Gesamtgebiet der Modulation systematisch nach Einzelgebieten aufgefächert. Neue Erkenntnisse vermittelt das Kapitel „Modulation als Mittel der Formgestaltung“, ebenso der dem Buch beigefügte „Modulator“: eine Modulationsdrehscheibe, mit deren Hilfe sich ein möglicher Umdeutungsakkord für jede beliebige diatonische Modulation schnell auffinden lässt. Jedem Kapitel geht ein Abriss der historischen Entwicklungsstränge voraus. Den theoretischen Untersuchungen folgen jeweils Übungen (am Klavier) und insgesamt mehr als 300 Literaturbeispiele - aus allen Epochen der Musikgeschichte. Ihre analytische Darstellung beleuchtet nicht nur die Modulationstechniken, sie informiert auch über stilistische oder formale Hintergründe. Das Buch ist als methodisch aufbauender Lehrgang gedacht. Der Eilige kann sich mit den zusammenfassenden Schlusskapiteln begnügen – als praktische „Gebrauchsrezepte“ für unterschiedliche Modulationsweisen. - Klar geordnetes, übersichtliches Gesamtkonzept einer schwierigen Materie - Mit über 600 Beispielen und Übungen zu Theorie und Praxis - Mit einer praktischen Modulations-Drehscheibe - Auch für das Selbststudium geeignet Der Autor Heinz Acker war Professor für Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Sein Interesse gilt darüber hinaus der internationalen Jugendorchester-Arbeit, was ihm zahlreiche Ehrungen und Preise auf Bundesebene einbrachte.
Aktualisiert: 2022-11-01
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