Das Laokoon-Paradigma

Das Laokoon-Paradigma von Baxmann,  Inge, Franz,  Michael, Schäffner,  Wolfgang
Das vorliegende Buch unternimmt weder eine transhistorische Rekonstruktion semiotischer Theoreme noch den Versuch ihrer Aktualisierung. Vielmehr will es den paradigmatischen Status von Lessings "Laokoon" für eine Diskursgeschichte des Zeichens im 18. Jahrhundert herausarbeiten. Obgleich Lessing selbst es dezidiert ablehnt, von nicht-künstlerischen Zeichenpraktiken zu handeln, sind seine Reflexionen nicht auf das Gebiet der Künste zu beschränken. Intuition, Illusion, Evidenz oder das "bequeme Verhältnis" von Bezeichnendem und Bezeichnetem sind vielmehr Effekte, die auch von Wissenschaften und sozialen Praktiken angestrebt werden. Da es im "Laokoon" nicht nur um die semiotischen Qualitäten und Ökonomien von Bild und Text, um das Nebeneinander und Nacheinander der Zeichen geht, sondern auch um die Geschwindigkeit, Steuerung und Optimierung von Zeichenprozessen, hat Lessings Text Indiziencharakter für fundamentale Problemstellungen, die etwa auch in den Bereichen von Regierungskünsten und Logik nach Lösungen verlangen. Gerade eine Lektüre des "Laokoon", die "in dem, was gesagt worden ist, keinen Rest und keinen Überschuß, sondern nur das Faktum seines historischen Erscheinens voraussetzt", erlaubt Analysen, die ein Laokoon-Paradigma in seinen historischen Schichten freilegen: seine Möglichkeitsbedingungen, seine konkrete Entfaltung und seine Transformation im Feld der "Anthropologie".
Aktualisiert: 2023-05-29
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Das Laokoon-Paradigma

Das Laokoon-Paradigma von Baxmann,  Inge, Franz,  Michael, Schäffner,  Wolfgang
Das vorliegende Buch unternimmt weder eine transhistorische Rekonstruktion semiotischer Theoreme noch den Versuch ihrer Aktualisierung. Vielmehr will es den paradigmatischen Status von Lessings "Laokoon" für eine Diskursgeschichte des Zeichens im 18. Jahrhundert herausarbeiten. Obgleich Lessing selbst es dezidiert ablehnt, von nicht-künstlerischen Zeichenpraktiken zu handeln, sind seine Reflexionen nicht auf das Gebiet der Künste zu beschränken. Intuition, Illusion, Evidenz oder das "bequeme Verhältnis" von Bezeichnendem und Bezeichnetem sind vielmehr Effekte, die auch von Wissenschaften und sozialen Praktiken angestrebt werden. Da es im "Laokoon" nicht nur um die semiotischen Qualitäten und Ökonomien von Bild und Text, um das Nebeneinander und Nacheinander der Zeichen geht, sondern auch um die Geschwindigkeit, Steuerung und Optimierung von Zeichenprozessen, hat Lessings Text Indiziencharakter für fundamentale Problemstellungen, die etwa auch in den Bereichen von Regierungskünsten und Logik nach Lösungen verlangen. Gerade eine Lektüre des "Laokoon", die "in dem, was gesagt worden ist, keinen Rest und keinen Überschuß, sondern nur das Faktum seines historischen Erscheinens voraussetzt", erlaubt Analysen, die ein Laokoon-Paradigma in seinen historischen Schichten freilegen: seine Möglichkeitsbedingungen, seine konkrete Entfaltung und seine Transformation im Feld der "Anthropologie".
Aktualisiert: 2023-05-29
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Das Laokoon-Paradigma

Das Laokoon-Paradigma von Baxmann,  Inge, Franz,  Michael, Schäffner,  Wolfgang
Das vorliegende Buch unternimmt weder eine transhistorische Rekonstruktion semiotischer Theoreme noch den Versuch ihrer Aktualisierung. Vielmehr will es den paradigmatischen Status von Lessings "Laokoon" für eine Diskursgeschichte des Zeichens im 18. Jahrhundert herausarbeiten. Obgleich Lessing selbst es dezidiert ablehnt, von nicht-künstlerischen Zeichenpraktiken zu handeln, sind seine Reflexionen nicht auf das Gebiet der Künste zu beschränken. Intuition, Illusion, Evidenz oder das "bequeme Verhältnis" von Bezeichnendem und Bezeichnetem sind vielmehr Effekte, die auch von Wissenschaften und sozialen Praktiken angestrebt werden. Da es im "Laokoon" nicht nur um die semiotischen Qualitäten und Ökonomien von Bild und Text, um das Nebeneinander und Nacheinander der Zeichen geht, sondern auch um die Geschwindigkeit, Steuerung und Optimierung von Zeichenprozessen, hat Lessings Text Indiziencharakter für fundamentale Problemstellungen, die etwa auch in den Bereichen von Regierungskünsten und Logik nach Lösungen verlangen. Gerade eine Lektüre des "Laokoon", die "in dem, was gesagt worden ist, keinen Rest und keinen Überschuß, sondern nur das Faktum seines historischen Erscheinens voraussetzt", erlaubt Analysen, die ein Laokoon-Paradigma in seinen historischen Schichten freilegen: seine Möglichkeitsbedingungen, seine konkrete Entfaltung und seine Transformation im Feld der "Anthropologie".
Aktualisiert: 2023-03-27
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Mayas, Pochos und Chicanos

Mayas, Pochos und Chicanos von Baxmann,  Inge
Die mexikanische Border-Culture, an der Grenze zwischen Mexiko und den USA entstanden, wurde seit den 1980er Jahren als Modell für postnationale Identität gefeiert. Gegen die äußere Bedrohung und die regionale und ethnische Zersplitterung des Landes, aber auch aus Furcht vor den Folgen der Migration setzten die postrevolutionären Regierungen auf die Entwicklung einer gemeinschaftsstiftenden volkstümlichen Nationalkultur. Mexikanische und internationale Künstler suchten in den prähispanischen Traditionen und in der Volkskunst nach einer mexikanischen Moderne, die in Film, Architektur und auf den „Fiestas Patrias“ inszeniert wurde. Um Europa den Rücken zu kehren, regionalisierte man moderne Strategien der Nationenbildung aus Europa. Die Geschichte der transnationalen Formationen in den postrevolutionären Inszenierungen der Nation und das Scheitern der Border-Culture zeigen die erstaunliche Flexibilität der Nationalkultur.
Aktualisiert: 2023-04-26
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Beyond Evidence

Beyond Evidence von Baxmann,  Inge, Doll,  Martin, Ebbrecht-Hartmann,  Tobias, Foellmer,  Susanne, Hahn,  Daniela, Martin,  Carol, Mengoni,  Angela, Muhle,  Maria, Müller-Helle,  Katja, Papazian,  Elizabeth, Reinelt,  Janelle, Rokem,  Freddie, Rößler,  Hole, von Bismarck,  Beatrice, Wöhrer,  Renate
Welche dokumentarischen Verfahren lassen sich in den Künsten ausmachen? Wie werden Dokumente produziert, arrangiert, montiert und transformiert? Wie erzeugen dokumentarische Praktiken Evidenzeffekte?Seit einigen Jahren zeichnet sich in den Künsten ein zunehmendes Interesse an dokumentarischen Praktiken ab. Das Dokumentarische bezeichnet die Relationen zwischen Dokumenten, KünstlerInnen und BetrachterInnen, in und durch die künstlerische Bezüge zur Lebenswelt verhandelt werden. Der Begriff der Evidenz ist in diesem Kontext geeignet, Verfahren der Sichtbarmachung und Darstellung sowie Strategien der Beglaubigung, des Beweises zu untersuchen, wie sie für dokumentarische Praktiken kennzeichnend sind. Damit treten jene Ambivalenzen von Augenfälligkeit, Opazität, Wahrscheinlichkeit, Wahrheit, Fakt und Artefakt in den Blick, die eine einfache Referenzlogik von Repräsentation und Repräsentiertem suspendieren.
Aktualisiert: 2023-04-24
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Arbeit und Rhythmus

Arbeit und Rhythmus von Baxmann,  Inge, Göschel,  Sebastian, Groener,  Wilhelm, Gruß,  Melanie, Lauf,  Vera
Vor dem Hintergrund postfordistischer Anforderungen spielt der Rhythmus eine bedeutende Rolle: die sich wandelnde Rhythmisierung von Arbeitsprozessen löst die Trennung zwischen körperlicher und geistiger Arbeit, zwischen Produktion und Reproduktion, zwischen Arbeit und Freizeit zunehmend auf. Die Publikation stellt in soziologischen, kulturgeschichtlichen und künstlerischen Beiträgen ein erweitertes Konzept von Arbeit zur Diskussion, das ermöglicht, sowohl nach den Konsequenzen als auch nach den Potenzialen veränderter Vorstellungen vom Tätigsein zu fragen. Mit Beiträgen von: Inge Baxmann, Ulrich Bröckling, buero für integrative kunst (Jörg Amonat und Stefan Krüskemper), Sebastian Göschel, Melanie Gruß, Tehching Hsieh, Frank Kaspar und Jochen Meißner, Pia Lanzinger, Vera Lauf, Marion von Osten, Mathias Stuhr, G. Günther Voß und Cornelia Weiß, Diana Wesser und WILHELM GROENER.
Aktualisiert: 2023-04-26
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Blickpunkt Bühne

Blickpunkt Bühne von Baxmann,  Inge, Eichhorn,  Andreas, Grosch,  Nils, Grotjahn,  Rebecca, Jöchner,  Cornelia, Lesák,  Barbara, Linhardt,  Marion, Mehring,  Frank, Monod,  David, Oberzaucher-Schüller,  Gunhild, Op de Coul,  Paul, Rode-Breymann,  Susanne, Seedorf,  Thomas, Steiert,  Thomas, Synofzik,  Thomas, van Gessel,  Jeroen, Wedel,  Michael, Zvara,  Vladimír
Die widerstreitenden Interessen von Theatermachern – der Theaterbauboom um 1900 – die Mobilität von Bühnenkünstlern – die Inszenierung von Stimme und SängerIn – der Transfer zwischen Freier Szene und Institution – die Verankerung populärer Genres in Konfigurationen von Intermedialität und Internationalisierung – die kompositorische Praxis vor dem Hintergrund moderner Bühnenmittel: hier handelt es sich um Themenfelder, die nicht zuletzt aufgrund der Fachtraditionen der mit dem Musiktheater befaßten Disziplinen bislang kaum in einem größeren Zusammenhang gesehen wurden. Ebendiesen Zusammenhang stellt der vorliegende Band her, indem er teils aus weiträumigen Perspektiven, teils in exemplarischen Nahaufnahmen Annäherungen an den Theateralltag in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unternimmt. Den Fokus bildet dabei stets das Bühnenkunstwerk, das gleichermaßen Bezugspunkt verschiedener Kontextualisierungen wie Gegenstand detaillierter Analysen ist. Der Band versammelt Beiträge von Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Slowakei und Kanada. Der Vielfalt der behandelten Themen entsprechend vertreten sie ein breites Spektrum von Disziplinen, das von der Theaterwissenschaft über die Musik- und die Tanzwissenschaft, Filmwissenschaft und Amerikanistik bis zur Kunst- und Kulturgeschichte reicht.
Aktualisiert: 2020-11-04
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Das Laokoon-Paradigma

Das Laokoon-Paradigma von Baxmann,  Inge, Franz,  Michael, Schäffner,  Wolfgang
Das vorliegende Buch unternimmt weder eine transhistorische Rekonstruktion semiotischer Theoreme noch den Versuch ihrer Aktualisierung. Vielmehr will es den paradigmatischen Status von Lessings "Laokoon" für eine Diskursgeschichte des Zeichens im 18. Jahrhundert herausarbeiten. Obgleich Lessing selbst es dezidiert ablehnt, von nicht-künstlerischen Zeichenpraktiken zu handeln, sind seine Reflexionen nicht auf das Gebiet der Künste zu beschränken. Intuition, Illusion, Evidenz oder das "bequeme Verhältnis" von Bezeichnendem und Bezeichnetem sind vielmehr Effekte, die auch von Wissenschaften und sozialen Praktiken angestrebt werden. Da es im "Laokoon" nicht nur um die semiotischen Qualitäten und Ökonomien von Bild und Text, um das Nebeneinander und Nacheinander der Zeichen geht, sondern auch um die Geschwindigkeit, Steuerung und Optimierung von Zeichenprozessen, hat Lessings Text Indiziencharakter für fundamentale Problemstellungen, die etwa auch in den Bereichen von Regierungskünsten und Logik nach Lösungen verlangen. Gerade eine Lektüre des "Laokoon", die "in dem, was gesagt worden ist, keinen Rest und keinen Überschuß, sondern nur das Faktum seines historischen Erscheinens voraussetzt", erlaubt Analysen, die ein Laokoon-Paradigma in seinen historischen Schichten freilegen: seine Möglichkeitsbedingungen, seine konkrete Entfaltung und seine Transformation im Feld der "Anthropologie".
Aktualisiert: 2023-03-27
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