Daß die philosophischen Erkenntnisse längst vergangener Zeit keineswegs an Bedeutung verloren haben, beweist die Stoa eindrucksvoll, denn sie behandelt Probleme, die auch in unserer Gegenwart Mensch und Natur belasten. Während die stoischen Philosophen überzeugende Lösungen dieser Probleme gefunden haben, ist offenkundig, daß die moderne Welt ratlos zu sein scheint und weder ihre sozialen, interkulturellen noch ihre politischen Differenzen zu beherrschen scheint.
Die Stoa ist praktische Philosophie, deren Lehre sich auf den Menschen, seine Lebenswelt und auf die Natur konzentriert, sich auf die Einheit des Kosmos bezieht und Wissen und Vernunft als Ausgangspunkt ihrer Theorie bezeichnet. Dabei geht es um die zu erstrebende Weisheit, die durch tugendhaftes, sinnvolles Leben zu erreichen ist und ein glückliches Dasein verspricht. Ihr Anspruch an den Menschen ist groß, denn dieser wird seine Lebens- und Weltsicht zu verändern haben, wenn die Menschheit endlich in Frieden und Freiheit leben will, wie die Autorin mit zahlreichen Belegen der stoischen Philosophie darlegt.
Aktualisiert: 2022-02-21
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Macht und Gewalt sind keine Geschehnisse allein der Vergangenheit, die man für überwunden halten könnte. Vielmehr bestimmen sie in unserer Gegenwart in noch viel drastischerer und grausamerer Weise das Leben weltweit und es hat den Anschein, als berühre diese Tatsache die Welt nicht sonderlich und sie werde aufgrund fadenscheiniger politischer Aktionen nur weiter in die Zukunft verlagert. Eine Ausrottung von ungerechtfertigter Macht und Gewalt erfordert dagegen Empathie und Verzicht in vielen Lebensbereichen und Fürsorge für die ganze Welt, vor allem für diejenigen, die trotz der vielgelobten Globalisierung auf der Strecke bleiben. Diese nicht akzeptablen Umstände kennzeichnen das eine Gesicht der Macht, aber sie hat auch ein anderes, welches nicht hinreichend in unserer Welt der Beliebigkeit und des Egozentrismus beachtet wird: die Macht der Kunst und Kultur, der Liebe oder des Geistes. Der Band versucht auf dem Hintergrund philosophischer Begründungen auf die Problematik dieser unterschiedlichen Weisen der Macht einzugehen und im Blick auf die aktuelle Weltlage und den Status des Individuums in ihr Anregungen für ein neuerliches Nachdenken über die Existenz und Essentia des Menschen schlechthin zu bieten.
Aktualisiert: 2022-04-28
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Das Buch bietet eine Darstellung und Analyse der Lebensphilosophie und ihrer Geschichte von den Anfängen bei Nietzsche, Dilthey und Bergson bis zu ihren Höhepunkten bei Simmel, Th. Lessing, Klages, Spengler und Ortega y Gasset. Es lässt ihre Interpreten, vor allem Scheler, Misch und Bollnow, und Kritiker wie Rickert und Lukács zu Wort kommen. Dass lebensphilosophische Ansätze auch im 21. Jahrhundert rezipiert werden, ist vor allem einem breit gefächerten ökologischen Denken zu verdanken, aber auch der Weiterführung lebensphilosophischer Ideen durch Michel Henry in dessen Radikaler Lebensphänomenologie.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Das künstlerische Schaffen und die Wirkung der Kunst auf den Betrachter stehen in einer engen Beziehung zueinander. Aus diesem Zusammenhang heraus resultiert zugleich die Frage nach der Bedeutung des Ästhetischen für den Menschen hinsichtlich seiner geistigen Entfaltung und seiner Sicht auf die Welt. Diese Thematik versucht die Abhandlung an Beispielen der Kunst und im Blick auf philosophische Grundlagen aufzugreifen und in ihrer Vielschichtigkeit darzustellen.
Aktualisiert: 2019-06-26
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Die Frage, was der Mensch sei, ist schon seit der Antike ein zentrales Thema der Philosophie. Um das Wissen des Menschen zu begründen, gingen einige Denker von der Hypothese aus, der Mensch sei von Natur aus gut und strebe demzufolge auch nach dem Guten (z.B. Aristoteles). Andere lokalisieren das Wesen des Menschen in der Vernunft (z.B. Kant), während Realisten zunächst einmal Defizite des menschlichen Wesens in den Blick rücken, um Perspektiven für ein wahres Menschsein zu entwickeln (z.B. Schopenhauer). Ob systematisch als Ethik formuliert oder unterschwellig in ihren philosophischen Werken erkennbar, so ist es doch bemerkenswert, dass alle Philosophen es für unabdingbar zu halten scheinen, Werte und moralische Normen zu konzipieren, die dem Menschen als Richtmaß seiner Existenz dienen könnten.
Diese Ansätze und Zusammenhänge versucht die Autorin exemplarisch an einschlägigen Beispielen darzustellen und auf ihre Aktualität hin zu untersuchen, insofern sie aufgrund der heutigen Weltlage von eminenter Bedeutung für die Selbstreflexion eines jeden Menschen sind. Denn es stellt sich besonders in der Gegenwart erneut die Frage nach dem Wesen des Menschen in einer Zeit der Globalisierung und des unbegrenzten Individualismus, dessen Auswüchse inzwischen zu einer weltweiten Bedrohung werden.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Das Verstehen von Kunst erfordert über die formal-kunsthistorische Analyse hinaus ein Verstehen des Künstlers und seiner Sicht auf die Wirklichkeit. Mit dieser Welt- oder Wirklichkeitsauffassung ist auch eine spezifische Auffassung des Menschenbildes verbunden, das in den Werken zutage tritt und gleichzeitig Aufschluss über die Struktur der Gesellschaft gibt. Ausgehend von der philosophischen Theoriebildung zu Weltanschauung und Menschenbild werden zunächst Werke der traditionellen Kunst betrachtet, um schließlich Werke der Gegenwartskunst hinsichtlich ihrer weltanschaulichen Grundannahmen zu diskutieren und ihr jeweils typisches Menschenbild nachzuweisen.
Aktualisiert: 2022-04-20
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Politisch und gesellschaftlich relevante Fragestellungen lassen sich sachlich nur erörtern, wenn die Argumentationen einem nachvollziehbaren Begründungszusammenhang folgen. Mit Bezug auf den kulturhistorischen Hintergrund und mit der hier angebrachten Begriffsschärfe greifen die Autoren fünf aktuell in Politik und Gesellschaft lebhaft diskutierte Aspekte auf. Kenntnisreich und kulturhistorisch fundiert werden die brisanten Themen „Zum Begriff einer deutschen Leitkultur“, „Humanität als Fundament der Demokratie“, „Europäische Demokratie und der Beitrittswunsch der Türkei“, „Von der Freizeitgesellschaft zur Bildungsmisere“ sowie die
„Patriotismusdebatte“ behandelt.
Aktualisiert: 2020-02-03
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Die Autorin greift in ihrer Schrift ein seit der Antike in der Philosophie immer wieder diskutiertes Thema auf, welches mit dem Begriff der „Seele“ ein wesentliches Moment des menschlichen Seins beschreibt. In der neueren Zeit hat dieses Thema Einzug gehalten in die Psychologie, Soziologie und besonders auch in die Neurologie. Immer geht es darum, das Wesen des Menschen, sein Denken und Handeln mit weiteren Begründungsversuchen zu verstehen.
In unserer Gegenwart werden die sogenannten zivilisierten Gesellschaften allerdings mit Fakten konfrontiert, die erhebliche Zweifel an der Wirkkraft einer Institution wie der Seele aufkommen lassen, der nicht nur Moralität, sondern sogar die ganze Persönlichkeitsentwicklung des Menschen attestiert wurde. Wie kann es also sein, daß Menschen ihr eigentliches Wesen und ihre seelische Entfaltung völlig negieren und Inhumanität ohne Skrupel in die Tat umsetzen? Wo liegen die Probleme einer solchen Entwicklung und gibt es überhaupt einen Weg zurück? Die Autorin versucht in einer gesellschaftskritischen Analyse sowohl die fatale kulturelle Situation unserer Zeit als auch die Bedeutung des Seelischen darzustellen und Anregungen zum Nachdenken auch der eigenen Lebenssituation zu bieten.
Aktualisiert: 2022-04-20
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Aktualisiert: 2021-12-28
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Was die Philosophie heute noch sein soll, wird gegenwärtig höchst kontrovers diskutiert. Die Autoren dieser Karl Albert zum 80. Geburtstag gewidmeten Festschrift versuchen mit Blick auf dessen Ansatz der „ontologischen Erfahrung", Philosophie als existentielle denkerische Disziplin darzustellen, die im Platonischen Sinne nach Grundprinzipien menschlichen Daseins fragt. Aus verschiedenen Perspektiven heraus und mit unterschiedlicher Akzentuierung gelingt es den Autoren, die Bedeutung einer sich auf "geistige Erfahrung" berufenden Philosophie wieder vor Augen zu führen. Neben grundlegenden begriffsgeschichtlichen Erörterungen geht es daher um die Klärung der Frage, welche Bedeutung die nur scheinbaren Gegensätze "Sein" und "Werden" für die Daseinsqualität und die Weltorientierung des Menschen besitzen.
Aktualisiert: 2022-11-09
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Ausgangspunkt der vorliegenden Studie ist, die lange vernachlässigten Gedanken der Lebensphilosophie und ihre Bedeutung hinsichtlich aktueller Fragen und Probleme darzustellen. Die historisch-systematische Erörterung untersucht hermeneutisch-phänomenologisch die bisher nicht oder nur marginal behandelten ontologisch-metaphysischen Implikate des Lebensbegriffs in Philosophie und Pädagogik und wendet die gewonnenen Erkenntnisse auf den Ansatz einer lebensphilosophisch-ontologisch gegründeten ästhetischen Theorie an.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Das neuerwachte lebensphilosophische Interesse hat zu einer Anzahl allgemeiner sowie spezieller Veröffentlichungen geführt. Durch die philosophiehistorischen Studien Hadots und Domanskis ist die Einsicht hinzugekommen, dass in antiker und moderner Zeit Philosophie vornehmlich als Lebensform aufgefasst worden ist. Ebenso wie schon in der Lebensphilosophie wird dabei der die gesamte abendländische Philosophie tragende Seinsgedanke zu wenig mitbedacht und sie dadurch von ihren lebendigen Wurzeln abgeschnitten. Das von Karl Albert und Elenor Jain vorgelegte Buch sucht die Lebensphilosophie der Vergangenheit mit der ontologischen Tradition zu verbinden und diese Verbindung durch Interpretationen zur modernen Philosophie, Religion, Kunst, Pädagogik und Gesellschaftstheorie zu konkretisieren.
Aktualisiert: 2021-08-26
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Das Verstehen von Kunst erfordert über die formal-kunsthistorische Analyse hinaus ein Verstehen des Künstlers und seiner Sicht auf die Wirklichkeit. Mit dieser Welt- oder Wirklichkeitsauffassung ist auch eine spezifische Auffassung des Menschenbildes verbunden, das in den Werken zutagetritt und gleichzeitig Aufschluß über die Struktur der Gesellschaft gibt. Ausgehend von der philosophischen Theoriebildung zu Weltanschauung und Menschenbild werden zunächst Werke der traditionellen Kunst betrachtet, um schließlich Werke der Gegenwartskunst hinsichtlich ihrer weltanschaulichen Grundannahmen zu diskutieren und ihr jeweils typisches Menschenbild nachzuweisen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Der Versuch der Grundlegung einer aktuellen Ethik unterscheidet deutlich sich von den zahlreichen in der letzten Zeit unternommenen moralphilosophischen Ansätzen, die sich vergeblich auf die bloße Vernunft oder den Glauben an das Gute im Menschen zu stützen suchten, durch die Rückwendung auf die Erfahrung des Seins, die keineswegs nur theoretischen Charakter hat. In ihr liegt vielmehr zugleich ein praktisches Moment, sozusagen ein „ontologisches Postulat“, welches als Motivation zu moralischem Denken und Handeln Lebensbedeutung besitzt. Als allgemein-menschliche Erfahrung der Teilhabe überschreitet die Seinserfahrung zugleich die Grenzen der unterschiedlichen Kulturen und Religionen. In der modernen Massengesellschaft verlangt die ontologische Ethik eine Innenwendung, wobei zugleich das Gemeinsame im Sein als Fundament von Sinnerfahrung und sinnvollem Handeln bewußt werden kann.
Aktualisiert: 2021-12-28
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Im Anschluß an die gegenwärtig diskutierte «Anästhetisierung» und «Überreizung» der individuellen Wahrnehmung geht diese Studie auf spezifische Probleme der ästhetischen Erfahrung ein und versucht gleichzeitig, «Sehen» und «Wahrnehmen» auf ihre Bedeutung für die individuelle Entfaltung darzustellen. Die Studie versteht sich einerseits als kulturkritischer Ansatz und will andererseits Anregungen zum «verstehenden Sehen» in der technologisch bestimmten Welt geben. Den Hintergrund der Abhandlung bildet die lebensphilosophische Theorie.
Aktualisiert: 2019-12-19
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