Johannes Leppers bildintensives Theater zeigt Möglichkeiten auf, wie sich das dramatische Erbe vergegenwärtigen lässt - diesseits von modischer Aktualisierung und jenseits selbstgerechter Dramaverachtung. Die Bühne bringt die Schauspieler körperlich intensiv und eigenkreativ ins Spiel. Die charakteristische Reduktion der Mittel schafft zugleich Raum für die Zuschauerfantasie, die sich in den ausgespannten Netzen des Assoziativen ihr eigenes Bild schaffen kann. Vorgetragen werden die Inszenierungen im Gestus eines rabenschwarzen Humors. Inspiriert von Beckett, Artaud und Chaplin, legen die Spiele das Tragische im Komischen und das Komische im Tragischen frei, intelligent und bisweilen durchaus hinterhältig. Dieses Buch dokumentiert Leppers Theaterarbeit über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg in Essays und Bildern, blendet Erinnerungen von wichtigen Weggefährten ein und vertieft in Gesprächen mit dem Regisseur die besondere Inspiration und Perspektive dieses »Unfinished Play«.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Dieses Buch bietet einen strukturierten Einstieg in die kulturwissenschaftliche Spieltheorie, speziell in Geschichte und Theorie des Rollenspiels.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Aktualisiert: 2023-06-23
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Dieses Buch bietet einen strukturierten Einstieg in die kulturwissenschaftliche Spieltheorie, speziell in Geschichte und Theorie des Rollenspiels.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Das Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Festivals und zeigt die Arbeit seiner bisherigen Intendant:innen. Kommentare, Statements, Essays sowie zahlreiche Fotos und Skizzen zeichnen ein lebendiges Bild der ersten sechzehn Jahre.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Das Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Festivals und zeigt die Arbeit seiner bisherigen Intendant:innen. Kommentare, Statements, Essays sowie zahlreiche Fotos und Skizzen zeichnen ein lebendiges Bild der ersten sechzehn Jahre.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Das Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Festivals und zeigt die Arbeit seiner bisherigen Intendant:innen. Kommentare, Statements, Essays sowie zahlreiche Fotos und Skizzen zeichnen ein lebendiges Bild der ersten sechzehn Jahre.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Johannes Leppers bildintensives Theater zeigt Möglichkeiten auf, wie sich das dramatische Erbe vergegenwärtigen lässt - diesseits von modischer Aktualisierung und jenseits selbstgerechter Dramaverachtung. Die Bühne bringt die Schauspieler körperlich intensiv und eigenkreativ ins Spiel. Die charakteristische Reduktion der Mittel schafft zugleich Raum für die Zuschauerfantasie, die sich in den ausgespannten Netzen des Assoziativen ihr eigenes Bild schaffen kann. Vorgetragen werden die Inszenierungen im Gestus eines rabenschwarzen Humors. Inspiriert von Beckett, Artaud und Chaplin, legen die Spiele das Tragische im Komischen und das Komische im Tragischen frei, intelligent und bisweilen durchaus hinterhältig. Dieses Buch dokumentiert Leppers Theaterarbeit über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg in Essays und Bildern, blendet Erinnerungen von wichtigen Weggefährten ein und vertieft in Gesprächen mit dem Regisseur die besondere Inspiration und Perspektive dieses »Unfinished Play«.
Aktualisiert: 2023-05-24
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Dieses Buch bietet einen strukturierten Einstieg in die kulturwissenschaftliche Spieltheorie, speziell in Geschichte und Theorie des Rollenspiels.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Das Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Festivals und zeigt die Arbeit seiner bisherigen Intendant:innen. Kommentare, Statements, Essays sowie zahlreiche Fotos und Skizzen zeichnen ein lebendiges Bild der ersten sechzehn Jahre.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Johannes Leppers bildintensives Theater zeigt Möglichkeiten auf, wie sich das dramatische Erbe vergegenwärtigen lässt - diesseits von modischer Aktualisierung und jenseits selbstgerechter Dramaverachtung. Die Bühne bringt die Schauspieler körperlich intensiv und eigenkreativ ins Spiel. Die charakteristische Reduktion der Mittel schafft zugleich Raum für die Zuschauerfantasie, die sich in den ausgespannten Netzen des Assoziativen ihr eigenes Bild schaffen kann. Vorgetragen werden die Inszenierungen im Gestus eines rabenschwarzen Humors. Inspiriert von Beckett, Artaud und Chaplin, legen die Spiele das Tragische im Komischen und das Komische im Tragischen frei, intelligent und bisweilen durchaus hinterhältig. Dieses Buch dokumentiert Leppers Theaterarbeit über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg in Essays und Bildern, blendet Erinnerungen von wichtigen Weggefährten ein und vertieft in Gesprächen mit dem Regisseur die besondere Inspiration und Perspektive dieses »Unfinished Play«.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Johannes Leppers bildintensives Theater zeigt Möglichkeiten auf, wie sich das dramatische Erbe vergegenwärtigen lässt - diesseits von modischer Aktualisierung und jenseits selbstgerechter Dramaverachtung. Die Bühne bringt die Schauspieler körperlich intensiv und eigenkreativ ins Spiel. Die charakteristische Reduktion der Mittel schafft zugleich Raum für die Zuschauerfantasie, die sich in den ausgespannten Netzen des Assoziativen ihr eigenes Bild schaffen kann. Vorgetragen werden die Inszenierungen im Gestus eines rabenschwarzen Humors. Inspiriert von Beckett, Artaud und Chaplin, legen die Spiele das Tragische im Komischen und das Komische im Tragischen frei, intelligent und bisweilen durchaus hinterhältig. Dieses Buch dokumentiert Leppers Theaterarbeit über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg in Essays und Bildern, blendet Erinnerungen von wichtigen Weggefährten ein und vertieft in Gesprächen mit dem Regisseur die besondere Inspiration und Perspektive dieses »Unfinished Play«.
Aktualisiert: 2023-04-15
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Dieses Buch bietet einen strukturierten Einstieg in die kulturwissenschaftliche Spieltheorie, speziell in Geschichte und Theorie des Rollenspiels.
Aktualisiert: 2023-04-15
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Das Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Festivals und zeigt die Arbeit seiner bisherigen Intendant:innen. Kommentare, Statements, Essays sowie zahlreiche Fotos und Skizzen zeichnen ein lebendiges Bild der ersten sechzehn Jahre.
Aktualisiert: 2023-04-15
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Dieses Buch bietet einen strukturierten Einstieg in die kulturwissenschaftliche Spieltheorie, speziell in Geschichte und Theorie des Rollenspiels. Dieses Format macht Narrationen zum Gegenstand des Spiels und vereint die Spielenden in einem gemeinsamen Prozess der Erschaffung von Welten und Geschichten. Vom allgemeinen Überblick bis zu konkreten Beispielen werden die unterschiedlichen Formen des Rollenspiels vorgestellt und besprochen. Im zweiten Teil des Buches werden drei große Theoriekreise aufgemacht, um die unterschiedlichen Dimensionen des Rollenspiels herauszuarbeiten und die Überschneidungen dieser Herangehensweisen genauer zu untersuchen. Es geht um Narrationen und die Fiktionalisierung der Identität, die Überlagerung von Mythos und Ritual und schließlich um die Frage der Performativität. Im Rahmen der Untersuchung von Spiel und Performance werden auch spielerische Strategien und Formate innerhalb der szenischen Künste vorgestellt und systematisiert. In allen Abschnitten des Buches werden die zugrunde gelegten Theorien rekapituliert und in die Argumentation eingeflochten. Am Ende steht so eine Sammlung von Theorien und Methoden, die durch die Betrachtung der Überlagerungen mehr über das Rollenspiel erzählen kann, als die Summe ihrer Teile.
Aktualisiert: 2021-08-04
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Sechzehn Jahre Ruhrtriennale – wie hat sich das Projekt von seinen Anfängen im Zeichen einer Reform des musikalischen Theaters zu einem renommierten »Festival der Künste« entwickelt? Welche Rolle spielen die besonderen Aufführungsorte, die alten industriellen Bauten? Welchen Beitrag leistet das Festival zur regionalen Gedächtnispflege und zum Selbstverständnis der Region? Dieses Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte des Festivals und beleuchtet die Arbeit seiner bisherigen Intendanten, von Gerard Mortier bis zu Johan Simons. Kommentare und Statements von Intendanten und Mitarbeitern geben persönliche Einblicke, Essays erinnern an herausragende Inszenierungen. Der Band kombiniert ganz unterschiedliche Beiträge, subjektive Standpunkte und Meinungen, Innen- und Außenwahrnehmungen, und er verbindet das geschriebene Wort mit einer reichen visuellen Erinnerungsspur aus Fotos und Skizzen.
Aktualisiert: 2021-08-04
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Weitere Informationen unter http://www.rhema-verlag.de/books/var_txt/tuet05.html
Inhalt:
I. Schauspielhaus Bochum
Marcus Alexander Schäfer:
Peer ist Jedermann oder Die Frage nach dem Theater
Henrik Ibsens Peer Gynt inszeniert am Schauspielhaus Bochum von Jürgen Gosch und am Düsseldorfer Schauspielhaus von Michael Simon
Judith Debbeler:
Die Kunst der klugen Zurückhaltung
Marlin de Haan inszeniert Lessings Philotas im Theater unter Tage
Jürgen Grimm:
Alceste auf Party
Matthias Hartmann verabschiedet sich mit einer spektakulären Inszenierung von Molières Menschenfeind
Fabian Lettow:
Der leere Himmel
Ernst Stötzner inszeniert Einar Schleefs Nietzsche-Trilogie in den Kammerspielen
II. Theater Dortmund
Esther Alvers:
Höllenspektakel im Himmel
'Sternstunden des Expressionismus'
Anna-Sophia Buck:
Der Himmel über Witebsk
Michael Gruner serviert Wodka zum Valentinstag
Johanna Katrin Kassing:
Pathetische Überhöhung und unterdrückte Gefühle
Sybille Fabian inszeniert Becketts Endspiel
III. Schauspiel Essen
Ina Siemen:
'Perception is reality?'
15 Sekunden von François Archambault als deutsche Erstaufführung im Studio
Andrea Grewe:
Erfolgreich auf Komik gesetzt
Jürgen Bosse verabschiedet sich mit Yasmina Rezas Ein spanisches Stück
Christine Brückner:
Schiller 2005
Schillers Kabale und Liebe in Essen, Die Jungfrau von Orleans in Münster, Die Räuber in Köln
Sabine Reich:
Stadt – Wald – Welt
Zwischen dem Ich und der Welt liegt die Stadt
IV. Düsseldorfer Schauspielhaus
Stephanie Winter:
'Welcher Idiot hat behauptet, das Herz wäre nur ein Muskel.'
Ein Produktionsbericht zu Mikolaj Grabowskis Nacht. Slawo-germanisch-medizinische Tragikfarce
Seta-E. Guetsoyan:
'Stich die Woyzecke tot!'
Thomas Bischoff inszeniert Georg Büchners Woyzeck im Großen Haus
Hedda Heilburg:
Erwachen aus dem Solipsismus
Krystian Lupa inszeniert Solaris nach Stanislaw Lem im Kleinen Haus
Kim Stapelfeldt:
Ernst ist heiter
Patrick Schlösser inszeniert Ernst ist das Leben. Bunbury von Oscar Wilde in einer Neubearbeitung von Elfriede Jelinek als deutsche Erstaufführung im Großen Haus
V. Schlosstheater Moers
Stefan Keim:
Die Kunst des Vergessens
Antigone, Hamlet und Theater mit Demenzkranken – Das Schlosstheater Moers verzahnt Bühne und Realität
VI. Theater an der Ruhr
Alexander Kerlin:
Erinnerung an eine Revolution
Roberto Ciulli und Helmut Schäfer inszenieren Dantons Tod von Georg Büchner
VII. Theater Oberhausen
Guido Hiß:
Messer im Auge
Johannes Lepper inszeniert Gorkis Kinder der Sonne
Sonja Mersch:
Wieviel Wahrheit verträgt ein Mensch?
Lore Stefanek inszeniert Die Katze auf dem heißen Blechdach von Tennessee Williams
Meike Siegfried:
'An welchem Theater spielen Sie?'
Johannes Lepper bringt Kafkas Prozess auf die Bühne
Jörg Albrecht:
Bevor verdrängt wird, wird erst mal verengt
Ulrich Greb inszeniert Arche Noah Projekt im logport Duisburg-Rheinhausen – Ein Außenprojekt des Theaters Oberhausen und des Schlosstheaters Moers in Kooperation mit dem Theater Duisburg
VIII. Musik- und Tanztheater
Bernhard F. Loges:
Traumspiel vom modernen Orpheus
Christof Loy analysiert Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf
Roland Alexander Ißler:
Wer zuletzt lacht, hat die Nas' vorn.
Verdis Falstaff inszeniert von Dietrich Hilsdorf im Essener Aalto-Theater
Roland Alexander:
Kreuzzug gegen Zeit und Schicksal
Detlev Glanerts Opernparabel Der Spiegel des großen Kaisers nach der Novelle von Arnold Zweig am Musiktheater im Revier
IX. Figuren- und Objekttheater
Anke Meyer:
Tod dem Textbuch
Lutz Großmann zeigt Kasper tot. Schluss mit lustig? beim Studentischen Theaterfest in Bochum
X. Mülheimer Theatertage
Frederike Juliane Jacob:
Reise ins Nichts
Lukas Bärfuss' Der Bus (Das Zeug einer Heiligen) inszeniert von Stephan Kimmig gewinnt die 30. Mülheimer Theatertage / Stücke 2005
XI. Freies Theater
Ulrike Haß:
Der Ort des Anderen
Die erste Spielzeit des Düsseldorfer Forums Freies Theater unter der Leitung von Kathrin Tiedemann
Bettina Arndt, Jana von Choltitz, Robin Junicke, Gabriel Knobel und Britta Lühr:
Alarm Düsseldorf Shanghai
Showcase Beat Le Mot im Forum Freies Theater Düsseldorf
Eva Böhmer:
Tanzszenen in der Waschkaue
PACT Zollverein: Ein Konzept zur Kommunikation von Theorie und Praxis
Nikolaus Müller-Schöll:
Eine andere Wahrheit
Forced Entertainment gastiert mit Quizoola! am Bochumer Schauspielhaus
Ulrike Haß und Tanja Kyri:
Eine ziemlich geniale Umgebung
Das studentische Chortheaterprojekt WESTEND im Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr
Sebastian Kirsch:
Der Mann mit den traurigen Augen
Alexander Kerlin und Fabian Lettow inszenieren Wilde – Der Mann mit den traurigen Augen von Händl Klaus im Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr
XIV. RuhrTriennale
Die Säule der Erinnerung
Ein Interview mit Professor Dr. Jürgen Flimm, Intendant der RuhrTriennale
Rolf C. Hemke:
Frei flottierende Ideen
Die RuhrTriennale im Jahre eins nach Mortier
XV. Interregio
Michael Andreas:
Medium Hot, Medium Cool, Medium Lau
Mischformen zwischen Theater und Video in Bochum, Dortmund und Düsseldorf.
Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Moers, Mülheim, Oberhausen: Das Ruhrgebiet macht Theater. Und so wie jede Stadt ihren eigenen Charakter hat, so besitzt auch jedes Schauspielhaus seine eigene persönliche Note. Das vorliegende Jahrbuch, das in enger Zusammenarbeit der Universitäten Bochum und Münster entstanden ist, beleuchtet diese Facetten und Nuancen analytisch und zugleich in sprachlich verständlicher Form. Es macht den theatralen Reichtum der Region transparent und leistet damit einen Beitrag zu einer dringend notwendigen Kultur- und Theaterdebatte im Ruhrgebiet. Beiträge zu Sprech-, Musik-, Figuren- und Objekttheater zeigen Perspektiven für die Bühnen im Revier und dokumentieren ihre Vielfalt.
Aktualisiert: 2020-06-25
Autor:
Jörg Albrecht,
Roland Alexander,
Esther Alvers,
Michael Andreas,
Bettina Arndt,
Eva Böhmer,
Christine Brückner,
Anna S Buck,
Jana von Choltitz,
Judith Debbeler,
Andrea Grewe,
Jürgen Grimm,
Seta E Guetsoyan,
Ulrike Hass,
Hedda Heilburg,
Rolf C Hemke,
Guido Hiss,
Frederike J Jacob,
Robin Junicke,
Johanna K Kassing,
Stefan Keim,
Alexander Kerlin,
Sebastian Kirsch,
Gabriel Knobel,
Tanja Kyri,
Fabian Lettow,
Bernhard F Loges,
Britta Lühr,
Sonja Mersch,
Anke Meyer,
Nikolaus Müller-Schöll,
Sabine Reich,
Marcus A Schäfer,
Meike Siegfried,
Ina Siemen,
Kim Stapelfeldt,
Stephanie Winter
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Der thematische Schwerpunkt von Schauplatz Ruhr 2013 widmet sich der Inszenierung von Geschichte. Als Medium des kulturellen Gedächtnisses ist Theater dabei besonders angesprochen, nicht nur auf der Ebene von Klassikerinszenierungen. Im Zusammenhang eines erweiterten Begriffs von Geschichte werden auch kulturelle Aktivitäten, die das Gedächtnis der Region in anderen Medien vermitteln, vorgestellt. Dabei ist die kulturpolitische Frage leitend, welches Bild das Ruhrgebiet von sich vermitteln möchte, insbesondere in seinen kulturellen Großprojekten und historischen Museen.
Maßgeblicher Teil der regionalen Inszenierung von Geschichte ist die Ruhrtriennale, die 2012 ihr zehnjähriges Jubiläum feierte. In einem zweiten Schwerpunkt wird Schauplatz Ruhr über das erste Jahr der Intendanz von Heiner Goebbels berichten und sich in Gesprächen, Kritiken und Analysen mit dem Programm und Konzept seiner Intendanz auseinandersetzen.
Ein dritter Teil, das „Tableau", versammelt Berichte über den Schauplatz Ruhr, vom Stadttheater bis zum Festival, von der Performance bis zum kulturellen „Event", von der Oper bis zum Figurentheater.
Aktualisiert: 2020-10-27
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Johannes Leppers bildintensives Theater zeigt Möglichkeiten auf, wie sich das dramatische Erbe vergegenwärtigen lässt – diesseits von modischer Aktualisierung und jenseits selbstgerechter Dramaverachtung. Die Bühne bringt die Schauspieler körperlich intensiv und eigenkreativ ins Spiel. Die charakteristische Reduktion der Mittel schafft zugleich Raum für die Zuschauerfantasie, die sich in den ausgespannten Netzen des Assoziativen ihr eigenes Bild schaffen kann. Vorgetragen werden die Inszenierungen im Gestus eines rabenschwarzen Humors. Inspiriert von Beckett, Artaud und Chaplin, legen die Spiele das Tragische im Komischen und das Komische im Tragischen frei, intelligent und bisweilen durchaus hinterhältig. Dieses Buch dokumentiert Leppers Theaterarbeit über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg in Essays und Bildern, blendet Erinnerungen von wichtigen Weggefährten ein und vertieft in Gesprächen mit dem Regisseur die besondere Inspiration und Perspektive dieses »Unfinished Play«.
Aktualisiert: 2021-08-04
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