Kosovo, 12. Juni 1999. Mit der »Operation Joint Guardian«, dem D-Day im Kosovo, beginnt der Einmarsch der Bundeswehr im Rahmen der KFOR-Mission in den südwestlichen Teil des Kosovo. Die NATO-Sicherheitstruppe Kosovo Force, kurz KFOR, soll den Abzug der jugoslawischen Truppen und die Entmilitarisierung des Kosovo überwachen und für ein sicheres Umfeld sorgen. Einer von ihnen ist der Berufssoldat Werner Pfeil, der sich seit Monaten in Mazedonien mit der 3. Kompanie des verstärkten Jägerbataillons auf den Einsatz vorbereitet.
Zwanzig Jahre danach beschreibt er als Kommandant eines Führungspanzers den Tag des Einmarsches ins Kriegsgebiet, seinen D-Day in Richtung Zwischenziel Prizren im Kosovo. Ungeschminkt erzählt Pfeil über die emotionale Seite während des Einsatzes. Dabei reflektiert er seinen Seelenzustand in einer bemerkenswerten Offenheit. Ängste, Unwägbarkeiten und die Hilflosigkeit einigen Erlebnissen gegenüber zeigt er schonungslos auf. Es ist der Kontrast zwischen dem friedlichen Leben in Deutschland und der Angespanntheit in der Kriegsregion, die pure Angst, der Situation ausgeliefert zu sein, die Ungewissheit über das nächste Ereignis, die fast nicht aushaltbar scheint. Die Akteure wissen zwar, was zu tun ist, aber mit der Verarbeitung der potenziell traumatisierenden Erlebnisse werden sie alleine gelassen.
»Ich spürte Übelkeit, hatte plötzlich Angst. Sie machte sich vom Zeh bis in den Kopf breit wie ein Tsunami. Erst kleinere Wellen, dann immer größer werdend, bis sie über mir zusammenschlugen. Der Puls raste, und obwohl ich tief atmete, blieb die Sorge, nicht ausreichend Sauerstoff zu bekommen. Ich war gefangen – in der Situation, im Panzer und in der engen Luke. Die flirrende Hitze, die nach mir griff und mich umarmte, machte es nicht besser. Ich hasste das Wetter, die vom Schweiß getränkte Kleidung, die starre Schutzweste … einfach alles. Die Vibration des Motors unter Belastung und die schlechte Piste schüttelten uns von den Füßen beginnend, über die Schenkel bis in die Halswirbel durch. Ich atmete flach, als wenn mir das Gefühl des Gefangenseins zu wenig Platz bot.
Das Herz schlug wie wild, der Kopf leerte sich zunehmend, keine Gedanken, nur noch nackte Angst. Ich kämpfte gegen das Versinken in Apathie … war regungslos wie das Kaninchen vor der Schlange.«
Werner Pfeil wirft einen unverblümten Blick in die Seele eines Soldaten während des Kampfeinsatzes. »Ich will den Leserinnen und Lesern deutlich machen, wie man Krieg und Zerstörung erlebt, wie diese Erlebnisse sich auf die Gemütsverfassung auswirken und wie leicht man Gefahr läuft, in der Vergangenheit zu verharren.« Ein Tatsachenbericht über die Zerrissenheit eines Soldaten zwischen Diensterfüllung und emotionaler Überforderung.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Kosovo, 12. Juni 1999. Mit der »Operation Joint Guardian«, dem D-Day im Kosovo, beginnt der Einmarsch der Bundeswehr im Rahmen der KFOR-Mission in den südwestlichen Teil des Kosovo. Die NATO-Sicherheitstruppe Kosovo Force, kurz KFOR, soll den Abzug der jugoslawischen Truppen und die Entmilitarisierung des Kosovo überwachen und für ein sicheres Umfeld sorgen. Einer von ihnen ist der Berufssoldat Werner Pfeil, der sich seit Monaten in Mazedonien mit der 3. Kompanie des verstärkten Jägerbataillons auf den Einsatz vorbereitet.
Zwanzig Jahre danach beschreibt er als Kommandant eines Führungspanzers den Tag des Einmarsches ins Kriegsgebiet, seinen D-Day in Richtung Zwischenziel Prizren im Kosovo. Ungeschminkt erzählt Pfeil über die emotionale Seite während des Einsatzes. Dabei reflektiert er seinen Seelenzustand in einer bemerkenswerten Offenheit. Ängste, Unwägbarkeiten und die Hilflosigkeit einigen Erlebnissen gegenüber zeigt er schonungslos auf. Es ist der Kontrast zwischen dem friedlichen Leben in Deutschland und der Angespanntheit in der Kriegsregion, die pure Angst, der Situation ausgeliefert zu sein, die Ungewissheit über das nächste Ereignis, die fast nicht aushaltbar scheint. Die Akteure wissen zwar, was zu tun ist, aber mit der Verarbeitung der potenziell traumatisierenden Erlebnisse werden sie alleine gelassen.
»Ich spürte Übelkeit, hatte plötzlich Angst. Sie machte sich vom Zeh bis in den Kopf breit wie ein Tsunami. Erst kleinere Wellen, dann immer größer werdend, bis sie über mir zusammenschlugen. Der Puls raste, und obwohl ich tief atmete, blieb die Sorge, nicht ausreichend Sauerstoff zu bekommen. Ich war gefangen – in der Situation, im Panzer und in der engen Luke. Die flirrende Hitze, die nach mir griff und mich umarmte, machte es nicht besser. Ich hasste das Wetter, die vom Schweiß getränkte Kleidung, die starre Schutzweste … einfach alles. Die Vibration des Motors unter Belastung und die schlechte Piste schüttelten uns von den Füßen beginnend, über die Schenkel bis in die Halswirbel durch. Ich atmete flach, als wenn mir das Gefühl des Gefangenseins zu wenig Platz bot.
Das Herz schlug wie wild, der Kopf leerte sich zunehmend, keine Gedanken, nur noch nackte Angst. Ich kämpfte gegen das Versinken in Apathie … war regungslos wie das Kaninchen vor der Schlange.«
Werner Pfeil wirft einen unverblümten Blick in die Seele eines Soldaten während des Kampfeinsatzes. »Ich will den Leserinnen und Lesern deutlich machen, wie man Krieg und Zerstörung erlebt, wie diese Erlebnisse sich auf die Gemütsverfassung auswirken und wie leicht man Gefahr läuft, in der Vergangenheit zu verharren.« Ein Tatsachenbericht über die Zerrissenheit eines Soldaten zwischen Diensterfüllung und emotionaler Überforderung.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Kosovo, 12. Juni 1999. Mit der »Operation Joint Guardian«, dem D-Day im Kosovo, beginnt der Einmarsch der Bundeswehr im Rahmen der KFOR-Mission in den südwestlichen Teil des Kosovo. Die NATO-Sicherheitstruppe Kosovo Force, kurz KFOR, soll den Abzug der jugoslawischen Truppen und die Entmilitarisierung des Kosovo überwachen und für ein sicheres Umfeld sorgen. Einer von ihnen ist der Berufssoldat Werner Pfeil, der sich seit Monaten in Mazedonien mit der 3. Kompanie des verstärkten Jägerbataillons auf den Einsatz vorbereitet.
Zwanzig Jahre danach beschreibt er als Kommandant eines Führungspanzers den Tag des Einmarsches ins Kriegsgebiet, seinen D-Day in Richtung Zwischenziel Prizren im Kosovo. Ungeschminkt erzählt Pfeil über die emotionale Seite während des Einsatzes. Dabei reflektiert er seinen Seelenzustand in einer bemerkenswerten Offenheit. Ängste, Unwägbarkeiten und die Hilflosigkeit einigen Erlebnissen gegenüber zeigt er schonungslos auf. Es ist der Kontrast zwischen dem friedlichen Leben in Deutschland und der Angespanntheit in der Kriegsregion, die pure Angst, der Situation ausgeliefert zu sein, die Ungewissheit über das nächste Ereignis, die fast nicht aushaltbar scheint. Die Akteure wissen zwar, was zu tun ist, aber mit der Verarbeitung der potenziell traumatisierenden Erlebnisse werden sie alleine gelassen.
»Ich spürte Übelkeit, hatte plötzlich Angst. Sie machte sich vom Zeh bis in den Kopf breit wie ein Tsunami. Erst kleinere Wellen, dann immer größer werdend, bis sie über mir zusammenschlugen. Der Puls raste, und obwohl ich tief atmete, blieb die Sorge, nicht ausreichend Sauerstoff zu bekommen. Ich war gefangen – in der Situation, im Panzer und in der engen Luke. Die flirrende Hitze, die nach mir griff und mich umarmte, machte es nicht besser. Ich hasste das Wetter, die vom Schweiß getränkte Kleidung, die starre Schutzweste … einfach alles. Die Vibration des Motors unter Belastung und die schlechte Piste schüttelten uns von den Füßen beginnend, über die Schenkel bis in die Halswirbel durch. Ich atmete flach, als wenn mir das Gefühl des Gefangenseins zu wenig Platz bot.
Das Herz schlug wie wild, der Kopf leerte sich zunehmend, keine Gedanken, nur noch nackte Angst. Ich kämpfte gegen das Versinken in Apathie … war regungslos wie das Kaninchen vor der Schlange.«
Werner Pfeil wirft einen unverblümten Blick in die Seele eines Soldaten während des Kampfeinsatzes. »Ich will den Leserinnen und Lesern deutlich machen, wie man Krieg und Zerstörung erlebt, wie diese Erlebnisse sich auf die Gemütsverfassung auswirken und wie leicht man Gefahr läuft, in der Vergangenheit zu verharren.« Ein Tatsachenbericht über die Zerrissenheit eines Soldaten zwischen Diensterfüllung und emotionaler Überforderung.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Ein Attentäter und ein Mörder versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Erst wird Hauptkommissar Vincent Blohm heimtückisch attackiert und sein Leben steht auf Messers Schneide, dann wird kurze Zeit später die Leiche eines achtzehnjährigen Schülers aufgefunden.
Kriminaloberkommissarin Melanie Schwarz, die aufgrund des Mordanschlags auf ihren Lebensgefährten emotional betroffen ist, übernimmt die Leitung der Ermittlungen im Fall des Jungen und wird schon bald mit einem weiteren Leichenfund konfrontiert. Eine ältere Dame wird in ihrem Haus ermordet und es passiert etwas, das ihre heile Welt vollends durcheinanderbringt.
Aktualisiert: 2023-05-22
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Ein Attentäter und ein Mörder versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Erst wird Hauptkommissar Vincent Blohm heimtückisch attackiert und sein Leben steht auf Messers Schneide, dann wird kurze Zeit später die Leiche eines achtzehnjährigen Schülers aufgefunden.
Kriminaloberkommissarin Melanie Schwarz, die aufgrund des Mordanschlags auf ihren Lebensgefährten emotional betroffen ist, übernimmt die Leitung der Ermittlungen im Fall des Jungen und wird schon bald mit einem weiteren Leichenfund konfrontiert. Eine ältere Dame wird in ihrem Haus ermordet und es passiert etwas, das ihre heile Welt vollends durcheinanderbringt.
Aktualisiert: 2023-05-12
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Ein Attentäter und ein Mörder versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Erst wird Hauptkommissar Vincent Blohm heimtückisch attackiert und sein Leben steht auf Messers Schneide, dann wird kurze Zeit später die Leiche eines achtzehnjährigen Schülers aufgefunden.
Kriminaloberkommissarin Melanie Schwarz, die aufgrund des Mordanschlags auf ihren Lebensgefährten emotional betroffen ist, übernimmt die Leitung der Ermittlungen im Fall des Jungen und wird schon bald mit einem weiteren Leichenfund konfrontiert. Eine ältere Dame wird in ihrem Haus ermordet und es passiert etwas, das ihre heile Welt vollends durcheinanderbringt.
Aktualisiert: 2023-05-12
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Ein Attentäter und ein Mörder versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Erst wird Hauptkommissar Vincent Blohm heimtückisch attackiert und sein Leben steht auf Messers Schneide, dann wird kurze Zeit später die Leiche eines achtzehnjährigen Schülers aufgefunden.
Kriminaloberkommissarin Melanie Schwarz, die aufgrund des Mordanschlags auf ihren Lebensgefährten emotional betroffen ist, übernimmt die Leitung der Ermittlungen im Fall des Jungen und wird schon bald mit einem weiteren Leichenfund konfrontiert. Eine ältere Dame wird in ihrem Haus ermordet und es passiert etwas, das ihre heile Welt vollends durcheinanderbringt.
Aktualisiert: 2023-04-13
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Markus, ein Malocher unterm Herrn, dem es schwerfällt, seiner Gattin Simone, die erfolgreich ein Schuhgeschäft führt, wenigstens ab und zu die ach so gern gehörten drei Worte zu sagen. Ehrlicherweise hat er das schon seit Jahren nicht mehr getan und sie hört eh kaum hin, sollte er mal etwas von sich geben. Sie geht eher mit ihrer Freundin shoppen, wenn er müde nachhause kommt, und am Wochenende ist für ihn Fußball wichtiger als alles andere.
Was sie jedoch gemeinsam haben, ist ihr Sohn Matthias, den sie abgöttisch lieben und ihre westfälische Dickköpfigkeit.
Haben Sie zufällig Bekannte und Nachbarn wie diese beiden? Dann sollten Sie das Buch lesen, denn ausgerechnet bei ihnen passiert das, wovor sich jeder insgeheim fürchtet. Ein Arbeitsunfall bringt Markus ins Krankenhaus, wo seine Frau Simone dem zwielichtigen Arzt Dr. Brinkmann nicht widerstehen kann. Da trösten ihn auch nicht die Worte seines neuen Freundes Alfonso, den er Rocker nennt: "Vergiss die Olle" Einfacher gesagt als getan.
Aktualisiert: 2022-06-15
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Eigentlich zerbricht sich Kriminalhauptkommissar Vincent Blohm den Kopf über seinen bevorstehenden Ruhestand. Und dann stirbt auch noch sein eigener Ausbilder einsam im Schrebergarten. Doch Blohm bekommt keine Gelegenheit, sich der Schwermut hinzugeben. Als kurz nacheinander eine mumifizierte Leiche im Spänebunker, ein kopfloser Toter auf den Bahngleisen und ein Drohbrief an einen Weihbischof gefunden werden, ist das Paderborner Kommissariat im Dauereinsatz. Während der Ermittlernachwuchs in den Tiefen des Internets Hinweise sammelt, nimmt der alte Kommissar eine Spur auf, die in die Vergangenheit führt. Dort, in der Wolfszeit nach dem Zweiten Weltkrieg stößt er auf alte Wunden, die über Generationen hinweg vererbt wurden – und denen mörderische Kraft innewohnt.
Aktualisiert: 2021-05-27
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2002. Schützenfest in der Kleinstadt Hövelhof. Überfall auf einen Geldtransporter – gestohlene Millionen. Ein schwerverletzter Wachmann – ein Schwur, der zum Schweigen verpflichtet und jemand, der hinter das Geheimnis kommt und alles daran setzt, es vor der Polizei zu lösen, die den Fall viel zu voreilig zu den Akten legte. Die Polizei ist ratlos. Das Motiv? Rätselhaft!
Als Cold Case landet der Überfall 2018 auf dem Schreibtisch der Ermittler Vincent Blohm und Melanie Schwarz. Eine Routineuntersuchung, die plötzlich brandaktuell wird, als ein Mord geschieht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Aktualisiert: 2020-12-12
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Enttäuschung, Wut und Hass treiben Agon zurück ins beschauliche Hövelhof und in die Region Ostwestfalen Lippe.
Schon bald muss das Paderborner Ermittlerteam um Kriminalhauptkommissar Vincent Blohm feststellen, dass die Leben aller, die seinerzeit bei der Aufklärung des Falles rund um die falschen Dollarnoten beteiligt waren, gefährdet sind. Auf dem blutigen Weg der Rache scheint Agon jedes Mittel recht, und für alle Beteiligten beginnt eine Zeit der Angst, denn er sucht und findet jedes Versteck. Wer ist der nächste, den er von seiner Liste streichen wird?
Wer Finderlohn gelesen hat, und sich am Ende wünschte, das Böse würde nie nach Ostwestfalen Lippe zurückkehren, der sieht sich von Autor Werner Pfeil getäuscht.
Aktualisiert: 2020-02-16
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Enttäuschung, Wut und Hass treiben Agon zurück ins beschauliche Hövelhof und in die Region Ostwestfalen Lippe.
Schon bald muss das Paderborner Ermittlerteam um Kriminalhauptkommissar Vincent Blohm feststellen, dass die Leben aller, die seinerzeit bei der Aufklärung des Falles rund um die falschen Dollarnoten beteiligt waren, gefährdet sind. Auf dem blutigen Weg der Rache scheint Agon jedes Mittel recht, und für alle Beteiligten beginnt eine Zeit der Angst, denn er sucht und findet jedes Versteck. Wer ist der nächste, den er von seiner Liste streichen wird?
Wer Finderlohn gelesen hat, und sich am Ende wünschte, das Böse würde nie nach Ostwestfalen Lippe zurückkehren, der sieht sich von Autor Werner Pfeil getäuscht.
Aktualisiert: 2020-02-16
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Eine im Schatten der Kirche gefundene mumifizierte Leiche gibt dem Ermittlerteam von Kriminalhauptkommissar Vincent Blohm Rätsel auf. Sie bleibt nicht die einzige. Gab es einen Serienmörder in Hövelhofs Vergangenheit?
Die Ermittlungsarbeit wird durch neue Morde immer komplizierter, was für heftige Turbulenzen am Rande der Senne sorgt. Vergangenheit und Zukunft bergen Gefahren, die erst der Wahnsinn möglich macht.
Wann immer Autor Werner Pfeil die Protagonisten in der kleinen beschaulichen Stadt ermitteln lässt, ist Hochspannung angesagt. Hövelhof ist keinesfalls die Welt, aber geht es um Kapitalverbrechen, scheint sie der Mittelpunkt Europas zu sein.
Sie lieben Spannung und Ostwestfalen? Dann werden Sie auch vom vierten Senne-Krimi nicht enttäuscht.
Aktualisiert: 2020-12-12
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Kosovo, 12. Juni 1999. Mit der »Operation Joint Guardian«, dem D-Day im Kosovo, beginnt der Einmarsch der Bundeswehr im Rahmen der KFOR-Mission in den südwestlichen Teil des Kosovo. Die NATO-Sicherheitstruppe Kosovo Force, kurz KFOR, soll den Abzug der jugoslawischen Truppen und die Entmilitarisierung des Kosovo überwachen und für ein sicheres Umfeld sorgen. Einer von ihnen ist der Berufssoldat Werner Pfeil, der sich seit Monaten in Mazedonien mit der 3. Kompanie des verstärkten Jägerbataillons auf den Einsatz vorbereitet.
Zwanzig Jahre danach beschreibt er als Kommandant eines Führungspanzers den Tag des Einmarsches ins Kriegsgebiet, seinen D-Day in Richtung Zwischenziel Prizren im Kosovo. Ungeschminkt erzählt Pfeil über die emotionale Seite während des Einsatzes. Dabei reflektiert er seinen Seelenzustand in einer bemerkenswerten Offenheit. Ängste, Unwägbarkeiten und die Hilflosigkeit einigen Erlebnissen gegenüber zeigt er schonungslos auf. Es ist der Kontrast zwischen dem friedlichen Leben in Deutschland und der Angespanntheit in der Kriegsregion, die pure Angst, der Situation ausgeliefert zu sein, die Ungewissheit über das nächste Ereignis, die fast nicht aushaltbar scheint. Die Akteure wissen zwar, was zu tun ist, aber mit der Verarbeitung der potenziell traumatisierenden Erlebnisse werden sie alleine gelassen.
»Ich spürte Übelkeit, hatte plötzlich Angst. Sie machte sich vom Zeh bis in den Kopf breit wie ein Tsunami. Erst kleinere Wellen, dann immer größer werdend, bis sie über mir zusammenschlugen. Der Puls raste, und obwohl ich tief atmete, blieb die Sorge, nicht ausreichend Sauerstoff zu bekommen. Ich war gefangen – in der Situation, im Panzer und in der engen Luke. Die flirrende Hitze, die nach mir griff und mich umarmte, machte es nicht besser. Ich hasste das Wetter, die vom Schweiß getränkte Kleidung, die starre Schutzweste … einfach alles. Die Vibration des Motors unter Belastung und die schlechte Piste schüttelten uns von den Füßen beginnend, über die Schenkel bis in die Halswirbel durch. Ich atmete flach, als wenn mir das Gefühl des Gefangenseins zu wenig Platz bot.
Das Herz schlug wie wild, der Kopf leerte sich zunehmend, keine Gedanken, nur noch nackte Angst. Ich kämpfte gegen das Versinken in Apathie … war regungslos wie das Kaninchen vor der Schlange.«
Werner Pfeil wirft einen unverblümten Blick in die Seele eines Soldaten während des Kampfeinsatzes. »Ich will den Leserinnen und Lesern deutlich machen, wie man Krieg und Zerstörung erlebt, wie diese Erlebnisse sich auf die Gemütsverfassung auswirken und wie leicht man Gefahr läuft, in der Vergangenheit zu verharren.« Ein Tatsachenbericht über die Zerrissenheit eines Soldaten zwischen Diensterfüllung und emotionaler Überforderung.
Aktualisiert: 2023-04-15
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Für seinen Fund in der Hövelhofer Forst muss nicht nur der Hobbyarchäologe Richard Klöppler sterben, sondern auch sein Hehler und der Mörder selbst. Was hat Klöppler gefunden, das es ihm solchen Finderlohn einbrachte, und wer steckt hinter diesen Taten? Ein Fall, der ganz Ostwestfalen in Atem hält und der Kriminalhauptkommissar Vincent Blohm und seine Kollegin Melanie Schwarz erneut nach Hövelhof führt. Und auf einmal scheint sich nicht nur die Region für die Lösung des Falls zu interessieren; er zieht seine Kreise in Deutschland und Europa und nimmt immer wieder unvorhersehbare Wendungen. So wird auch dieser zweite Senne-Krimi ein Wettlauf gegen die Zeit …
Aktualisiert: 2020-12-12
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In dem kleinen, beschaulichen Hövelhöf verschwindet am hellichten Tage eine Mädchen vom Reiterhof – ein mysteriöses Verschwinden wie immer wieder in den vergangenen Jahren. Zunächst tappt die Polizei im Dunkeln. Der erfahrene Ermittler Vincent Blohm und seine attraktive Kollegin Melanie Schwarz vom LKA bringen allmählich Licht in den schockierenden Fall. Es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit…
Aktualisiert: 2020-12-12
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Was macht ein führerloser Katamaran im Watt? Hat er etwas mit dem verschwundenen Paderborner Journalisten Martin Petersen zu tun, der auf dem neuen Emsradweg recherchierte?
Die Kommissare Vincent Blohm und Melanie Schwarz geraten in ein bizarres Katz-und-Maus-Spiel der international organisierten Kriminalität. Doch mithilfe der Kollegen in Norden stellt das Ermittlerduo bald fest, dass die Senne neben dem Emsradweg noch weitere Verbindungen nach Ostfriesland aufweist. Hier wie dort tun sich auf dem platten Land Abgründe auf.
Senne Krimis sind und bleiben heimisch – tückisch – heimtückisch.
Aktualisiert: 2020-12-12
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Für seinen Fund in der Hövelhofer Forst muss nicht nur der Hobbyarchäologe Richard Klöppler sterben, sondern auch sein Hehler und der Mörder selbst. Was hat Klöppler gefunden, das es ihm solchen Finderlohn einbrachte, und wer steckt hinter diesen Taten? Ein Fall, der ganz Ostwestfalen in Atem hält und der Kriminalhauptkommissar Vincent Blohm und seine Kollegin Melanie Schwarz erneut nach Hövelhof führt. Und auf einmal scheint sich nicht nur die Region für die Lösung des Falls zu interessieren; er zieht seine Kreise in Deutschland und Europa und nimmt immer wieder unvorhersehbare Wendungen. So wird auch dieser zweite Senne-Krimi ein Wettlauf gegen die Zeit …
Aktualisiert: 2022-04-19
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Die Arbeit befaßt sich mit der Entwicklung des europarechtlichen Terminus der «Vier Grundfreiheiten» aus dem Blickwinkel der europäischen juristischen Zeitgeschichte. Ausgangspunkt der Überlegung war die Tatsache, daß der Europäische Gerichtshof den Terminus der Grundfreiheiten in einer doppelten Bedeutung - zum einen als Teil des Titels der Europäischen Menschenrechtskonvention in seiner Grundrechtsrechtsprechung, zum anderen zur Bezeichnung der vier Freiheiten des Binnenmarktes im Anschluß an die deutsche Stellungnahme in der Casati-Entscheidung - in seinen Sprachwortschatz aufgenommen hat. Ausgehend von der deutschen Rechtsterminologie wird unter Berücksichtigung der in den Archiven aufgefundenen Verhandlungsunterlagen und internen nationalen Dokumenten die Frage nach den historischen Vorbildern der Freiheiten des Binnenmarktes und der Entwicklung derselben in der Rechtsprechung des EuGH untersucht.
Aktualisiert: 2023-04-12
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Natur und Geschichte - die Haßberge, eingebettet zwischen Steigerwald, Rhön und Thüringerwald, sind Schauplatz längs vergangener Epochen.
Das Buch spannt den Bogen von der frühzeitlichen Hackbauernkultur, etwa 35 000 v.Chr., über die Kelten und Germanen bis zu den Rittern, deren Burgen und Ruinen heute noch zu besichtigen sind.
Angelehnt an die Edda des Isländers Snorri Sturluson, dreht sich das 8-speichige Sonnenrad durch die Jahreszeiten und lässt die alte Glaubenswelt mit ihren Göttern wieder lebendig werden.
140 Seiten, über 47 Bleistiftzeichnungen, Format: 17 x 22 cm
Aktualisiert: 2022-04-20
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