Über keinen anderen Menschen der Antike wissen wir so viel wie über Marcus Tullius Cicero (106–43v.Chr.). Wolfgang Schuller hat in jahrelanger Forschung Reden und Briefe seines Protagonisten ausgewertet und lässt in dieser spannend erzählten, faktenreichen Biographie den großen Staatsmann noch einmal lebendig werden. Zugleich entwirft er ein grandioses Panorama der dem Untergang geweihten römischen Republik.
Seit dem Jahre 60v.Chr. versuchen Caesar, Pompeius und Crassus mit ihrer geballten wirtschaftlichen und militärischen Macht, die Geschicke Roms den eigenen Interessen zu unterwerfen. In dieser Situation taktiert Cicero und hofft, mit Pompeius den gefährlichsten Widersacher der Senatsherrschaft – Caesar – ausschalten zu können. Der Bürgerkrieg bricht aus, Pompeius wird ermordet, Caesar ernennt sich zum Diktator auf Lebenszeit, aber Cicero kämpft weiter – jetzt durch seine Schriften. Als der Tyrann im Jahre 44v.Chr. einem Attentat zum Opfer fällt, hofft Cicero, die Freiheit der Republik könne noch einmal gerettet werden. Doch nicht einmal sich selbst kann er noch retten. Leidenschaftlich attackiert er in seinen sprichwörtlichen Philippika Marcus Antonius, den Gefolgsmann Caesars, bis dieser ihn schließlich ermorden lässt.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Genialer Redner, scharfsinniger Philosoph, exzellenter Stilist – so kennt man Cicero, den bedeutenden Römer. Wolfgang Schuller aber macht uns auch mit dem Menschen bekannt, wie man ihn in Rom im alltäglichen Umgang und beim Ausgehen hätte kennenlernen können – denn Cicero war ein leidenschaftlicher Partygänger. Er war witzig, unterhaltsam und ein Familienmensch, nannte seine Frau »Mein Licht«, seinen Sohn , »Zwerg«. Ein liebenswerter Zeitgenosse? Nun ja, er konnte einem auch gehörig auf die Nerven gehen mit seinem Eigenlob oder Selbstmitleid, oder wenn er erst einmal richtig gegen seine Gegner vom Leder zog.
Aktualisiert: 2023-05-31
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Carl Schmitt (1888-1985) ist ein berühmter Jurist und politischer Denker des 20. Jahrhunderts, gleichermaßen umstritten wie wirkungsmächtig. Seine Schriften sind bekannt, Zeugnisse zu den Stationen seines Lebens, die zum Verständnis der Werke notwendig sind, dagegen erst zum Teil. Die Tagebücher Carl Schmitts aus den Jahren 1930 bis 1934 zeigen einen zutiefst ambivalenten Menschen: selbstbewußter Ehrgeiz und Hochstimmung über das Erreichte, dann wieder Selbstzweifel und Depressionen; konzentriertes Arbeiten an zum Teil epochemachenden Aufsätzen, Vorträgen und Büchern, abgelöst von Phasen der hilflosen Inaktivität; peinlich genaue Erfüllung seiner vielfältigen Pflichten als Hochschullehrer neben ausgedehntem Gasthausbesuch und starkem Weinkonsum; sein Leben als glücklicher Ehemann und Vater zugleich mit erotischen Abenteuern und Leidenschaften. Besonders auffallend und zum Teil bedrückend ist das Nebeneinander von Hochachtung und Herzlichkeit gegenüber Juden und Katholiken und dann wieder von bis zum Hass gehender tief sitzender Abneigung. Hinzu kommen die Versuche, bis zum letzten Moment an der Verhinderung einer nationalsozialistischen Regierung mitzuwirken, und intensive, sogar teilweise begeisterte Mitarbeit nach deren Machtantritt, wobei dennoch immer wieder Zweifel aufkommen. Carl Schmitts Tagebücher umfassen ein reiches Panorama des politischen, akademischen, künstlerischen und geistigen Lebens vor allem im Berlin der Endphase der Weimarer Republik und der beginnenden NS-Herrschaft, mit einer Fülle von Ereignissen und Personen aus der politischen und akademischen Welt, besonders aus dem Umkreis der "Konservativen Revolution", kaum aus dem nationalsozialistischen. Die Ausgabe bietet den annotierten Text der Tagebücher selbst, übertragen aus den Gabelsberger Kurzschrift-Aufzeichnungen, dazu umfangreiche zu ihnen gehörende Notizen mit Betrachtungen und Hinweisen zu den Ereignissen sowie zu Carl Schmitts begleitender Lektüre. Der Hauptzweck der Ausgabe liegt in der Bereitstellung des Materials für eine weitere Aufhellung entscheidender Jahre des Wirkens von Carl Schmitt. Insbesondere müssen sie mit seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten und den zahlreichen Briefwechseln zusammengesehen werden, die mehr und mehr veröffentlicht werden. Endgültig eingeordnet werden können sie dann, wenn ähnliche, sich selbst nicht schonende Lebenszeugnisse von anderen Zeitgenossen zugänglich sind. Auch insofern stehen sie jetzt einzig da.
Aktualisiert: 2023-05-29
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I-VI -- Vorwort -- Inhaltsverzeichnis -- Einleitung -- Erster Teil: System der Herrschaft -- I. Athen und seine Herrschaftsmittel -- II. Die Städte -- Zweiter Teil: Entstehung der Herrschaft -- I. Die beiden Schichten der Herrschaftsstruktur -- II. Die Herausbildung der neuen Schicht -- III. Ergebnis -- Dritter Teil: Charakter der Herrschaft -- I. Vorhandene Begriffe -- II. Analyse -- III. Schluß -- Chronologischer Anhang: Die Datierung des Münzgesetzes -- Literatur- und Abkürzungsverzeichnis -- Namens- und Sachregister -- Stellenregister
Aktualisiert: 2023-05-29
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Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort -- Einleitung -- Die Korruption in der rednerischen Topik und in der Realität des klassischen Athen -- Bestechung im Alten Orient -- "Korruption" im Alten Ägypten -- Die religiöse Antwort auf die Korruption in Ägypten -- Korruption in der hellenistischen Führungsschicht -- Die Amtsmißbräuche im ptolemäischen Ägypten -- Einfluß korrupter Praktiken auf das senatorisch-ritterliche Beförderungswesen in der Hohen Kaiserzeit? -- Die Adäration als Korruptionsproblem in der Spätantike -- Immunität und Korruption der Curialen in der Spätantike -- Prinzipien des spätantiken Beamtentums -- Korruption im ostgotischen Italien -- Die Entwicklung der Korruption in Ägypten: von Mohammed Ali Pasha bis zum Khediven Ismael -- Verzeichnis der Teilnehmer -- Namensregister -- Sachregister -- Stellenregister der zitierten griechischen und lateinischen Quellen -- Backmatter
Aktualisiert: 2023-05-29
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Durch die Aufteilung des bisherigen Bandes „Griechische Geschichte" ergab sich die willkommene Gelegenheit, dringend notwendige Erweiterungen vorzunehmen. Teilweise folgten sie aus derTatsache, dass in den letzten Jahren sehr viel Neues hinzugekommen ist, insbesondere durch die das frühe Griechenland betreffenden archäologischen Forschungen sowie auf dem Gebiet der athenischen Demokratie. Zu einem anderen Teil aber konnte nun auf einige dem Autor besonders wichtig erscheinende Gebiete etwas ausführlicher eingegangen werden, so auf die Archäologie als historische Quelle und auf die Frauengeschichte. Für alles gilt, dass der Verfasser sogar eines solchen kurzgefassten Grundrisses kein automatisch Daten verarbeitender Computer ist, sondern ab und zu auch nach eigenen Vorstellungen gewichtet. Im Übrigen soll hier wie bei der früheren Fassung auch darauf hingewiesen werden, dass wegen der immer noch geforderten äußersten Knappheit der Forschungsteil nicht nur der wissenschaftliche Unterbau zur Darstellung ist, sondern auch eigene Informationen bietet, und dass aus Raumgründen manchmal nur bibliographische Angaben gemacht werden konnten.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Durch die Aufteilung des bisherigen Bandes „Griechische Geschichte" ergab sich die willkommene Gelegenheit, dringend notwendige Erweiterungen vorzunehmen. Teilweise folgten sie aus derTatsache, dass in den letzten Jahren sehr viel Neues hinzugekommen ist, insbesondere durch die das frühe Griechenland betreffenden archäologischen Forschungen sowie auf dem Gebiet der athenischen Demokratie. Zu einem anderen Teil aber konnte nun auf einige dem Autor besonders wichtig erscheinende Gebiete etwas ausführlicher eingegangen werden, so auf die Archäologie als historische Quelle und auf die Frauengeschichte. Für alles gilt, dass der Verfasser sogar eines solchen kurzgefassten Grundrisses kein automatisch Daten verarbeitender Computer ist, sondern ab und zu auch nach eigenen Vorstellungen gewichtet. Im Übrigen soll hier wie bei der früheren Fassung auch darauf hingewiesen werden, dass wegen der immer noch geforderten äußersten Knappheit der Forschungsteil nicht nur der wissenschaftliche Unterbau zur Darstellung ist, sondern auch eigene Informationen bietet, und dass aus Raumgründen manchmal nur bibliographische Angaben gemacht werden konnten.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Aktualisiert: 2023-05-29
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Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort / Schuller, Wolfgang -- Einleitung / Schuller, Wolfgang -- Die Korruption in der rednerischen Topik und in der Realität des klassischen Athen / Wankel, Hermann -- Bestechung im Alten Orient / Kümmel, Hans Martin -- "Korruption" im Alten Ägypten / Helck, Wolfgang -- Die religiöse Antwort auf die Korruption in Ägypten / Brunner, Hellmut -- Korruption in der hellenistischen Führungsschicht / Mooren, Leon -- Die Amtsmißbräuche im ptolemäischen Ägypten / Peremans, Willy -- Einfluß korrupter Praktiken auf das senatorisch-ritterliche Beförderungswesen in der Hohen Kaiserzeit? / Eck, Werner -- Die Adäration als Korruptionsproblem in der Spätantike / Kolb, Frank -- Immunität und Korruption der Curialen in der Spätantike / Hahn, Istvän -- Prinzipien des spätantiken Beamtentums / Schuller, Wolfgang -- Korruption im ostgotischen Italien / Castritius, Helmut -- Die Entwicklung der Korruption in Ägypten: von Mohammed Ali Pasha bis zum Khediven Ismael / Klaveren, Jacob van -- Verzeichnis der Teilnehmer -- Namensregister -- Sachregister -- Stellenregister der zitierten griechischen und lateinischen Quellen -- Backmatter
Aktualisiert: 2023-05-29
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Carl Schmitt (1888-1985) ist ein berühmter Jurist und politischer Denker des 20. Jahrhunderts, gleichermaßen umstritten wie wirkungsmächtig. Seine Schriften sind bekannt, Zeugnisse zu den Stationen seines Lebens, die zum Verständnis der Werke notwendig sind, dagegen erst zum Teil. Die Tagebücher Carl Schmitts aus den Jahren 1930 bis 1934 zeigen einen zutiefst ambivalenten Menschen: selbstbewußter Ehrgeiz und Hochstimmung über das Erreichte, dann wieder Selbstzweifel und Depressionen; konzentriertes Arbeiten an zum Teil epochemachenden Aufsätzen, Vorträgen und Büchern, abgelöst von Phasen der hilflosen Inaktivität; peinlich genaue Erfüllung seiner vielfältigen Pflichten als Hochschullehrer neben ausgedehntem Gasthausbesuch und starkem Weinkonsum; sein Leben als glücklicher Ehemann und Vater zugleich mit erotischen Abenteuern und Leidenschaften. Besonders auffallend und zum Teil bedrückend ist das Nebeneinander von Hochachtung und Herzlichkeit gegenüber Juden und Katholiken und dann wieder von bis zum Hass gehender tief sitzender Abneigung. Hinzu kommen die Versuche, bis zum letzten Moment an der Verhinderung einer nationalsozialistischen Regierung mitzuwirken, und intensive, sogar teilweise begeisterte Mitarbeit nach deren Machtantritt, wobei dennoch immer wieder Zweifel aufkommen. Carl Schmitts Tagebücher umfassen ein reiches Panorama des politischen, akademischen, künstlerischen und geistigen Lebens vor allem im Berlin der Endphase der Weimarer Republik und der beginnenden NS-Herrschaft, mit einer Fülle von Ereignissen und Personen aus der politischen und akademischen Welt, besonders aus dem Umkreis der "Konservativen Revolution", kaum aus dem nationalsozialistischen. Die Ausgabe bietet den annotierten Text der Tagebücher selbst, übertragen aus den Gabelsberger Kurzschrift-Aufzeichnungen, dazu umfangreiche zu ihnen gehörende Notizen mit Betrachtungen und Hinweisen zu den Ereignissen sowie zu Carl Schmitts begleitender Lektüre. Der Hauptzweck der Ausgabe liegt in der Bereitstellung des Materials für eine weitere Aufhellung entscheidender Jahre des Wirkens von Carl Schmitt. Insbesondere müssen sie mit seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten und den zahlreichen Briefwechseln zusammengesehen werden, die mehr und mehr veröffentlicht werden. Endgültig eingeordnet werden können sie dann, wenn ähnliche, sich selbst nicht schonende Lebenszeugnisse von anderen Zeitgenossen zugänglich sind. Auch insofern stehen sie jetzt einzig da.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Der große Althistoriker Wolfgang Schuller liest die biblische Apostelgeschichte des Lukas als historische Quelle. Sie gibt ihm reiche Auskunft zur Alltags- und Politikgeschichte des östlichen Mittelmeerraums in den ersten nachchristlichen Jahrzehnten, aber natürlich auch zur Geschichte des frühen Christentums. Wolfgang Schuller entfaltet das Panorama einer ungeheuer vielfältigen Gesellschaft im Aufbruch.
Aktualisiert: 2021-06-09
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Kleopatra war ihrer kulturellen Herkunft nach Griechin. Für ihr Leben und Schicksal spielte Rom eine entscheidende Rolle. Doch zuallererst war sie Königin des 3000 Jahre alten Ägypten. Vor diesem Hintergrund schildert Wolfgang Schuller die politische Karriere und die Persönlichkeit der letzten Pharaonin. Sichtbar wird eine intelligente Herrscherin und leidenschaftlich Liebende, deren Beziehungen zu Caesar und Mark Anton von der politischen Kraft großer Gefühle zeugen.
Diese Biographie spiegelt den neuesten Stand der Wissenschaft wider; gleichzeitig bringt sie eine erstaunliche Vielfalt antiker Quellen zum Sprechen – von ägyptischen Inschriften bis zu Werken großer römischer Dichter. Ihre Stimmen lassen eine schillernde Epoche lebendig werden.
«Die Liebe als unberechenbare Macht, die auch Weltgeschichte bewegen kann – das ist der Kern dieser schönen Kleopatra-Biographie.»
Die Zeit
«Ein lebendiges, leichtes, schnell lesbares Buch.»
Süddeutsche Zeitung
Aktualisiert: 2022-10-05
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«Selbst als ein Ungläubiger stand ich demütig und beschämt vor den Ruinen dieses fremden Landes», notiert Melvin Lasky, als er im letzten Kriegsjahr mit der US-Army nach Deutschland kommt. Hier soll der Oberleutnant Material für eine Geschichte der Invasion sammeln, doch was er sieht, lässt sich nicht schematisieren: Chaos, Trümmer, Unmenschlichkeit überall. Fassungslos reist er durch tote Ruinenlandschaften, vom Elsass über Bayern, Kassel und Braunschweig bis in die versehrte Reichshauptstadt, skizziert die Anfänge der Besatzungspolitik und, vor allem, hört den Menschen zu, die er trifft. Ihre Stimmen – von KZ-Überlebenden, Widerstandskämpfern, alliierten Soldaten, Kriegsgefangenen, Nazis, Mitläufern und Ausgebombten – fügen sich zu einem beeindruckenden Mosaik des Jahres 1945 und machen das bislang unveröffentlichte Tagebuch zu einem einzigartigen Zeitzeugnis.
Doch Lasky, Fremder, Feind und Freund zugleich, ist nicht nur ein genauer Beobachter und Chronist, sondern auch ein großer Erzähler. Ein Erlebnisbericht voll eindrucksvoller Szenen und Bilder, das Panorama eines zerstörten Landes zwischen totaler Niederlage und ungewisser Zukunft.
Aktualisiert: 2022-10-05
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Es war die erste gelungene Revolution in Deutschland. Sie begann unter großen Gefahren, doch ihr gewaltloser Verlauf und ihr friedliches Ende, das in Demokratie und Wiedervereinigung mündete, waren ohne Beispiel in der europäischen Geschichte.
Wolfgang Schuller, einer der renommiertesten westdeutschen Kenner der DDR, zeichnet das große Panorama dieser einzigartigen Epoche, von den ersten Demonstrationen in der Provinz bis zur staatlichen Vereinigung am 3. Oktober 1990. Auf der Grundlage jahrelanger Recherchen an verschiedensten Schauplätzen und zahlreicher Interviews mit den Protagonisten von damals, von Helmut Kohl über Günter Schabowski bis hin zu vielen bislang unbekannten Teilnehmern, entsteht so das Bild einer Bewegung, die deutlich vielschichtiger war als lange angenommen.
Schuller widmet sich dabei neben den großen Ereignissen auch den bisher vernachlässigten Aspekten der sogenannten Wendezeit: Was trieb Millionen von Demonstranten in der Provinz an? Welche Dynamik entwickelte der Aufstand? Wo hätte der Protest in Gewalt umschlagen oder von den staatlichen Repressionsorganen niedergeschlagen werden können? Und wie schätzten die führenden SED-Funktionäre die Lage ein? Das packende Gesamtbild einer außergewöhnlichen Revolution – und zugleich ein glänzend erzähltes Kapitel deutscher Geschichte.
Aktualisiert: 2022-10-04
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Über keinen anderen Menschen der Antike wissen wir so viel wie über Marcus Tullius Cicero (106–43v.Chr.). Wolfgang Schuller hat in jahrelanger Forschung Reden und Briefe seines Protagonisten ausgewertet und lässt in dieser spannend erzählten, faktenreichen Biographie den großen Staatsmann noch einmal lebendig werden. Zugleich entwirft er ein grandioses Panorama der dem Untergang geweihten römischen Republik.
Seit dem Jahre 60v.Chr. versuchen Caesar, Pompeius und Crassus mit ihrer geballten wirtschaftlichen und militärischen Macht, die Geschicke Roms den eigenen Interessen zu unterwerfen. In dieser Situation taktiert Cicero und hofft, mit Pompeius den gefährlichsten Widersacher der Senatsherrschaft – Caesar – ausschalten zu können. Der Bürgerkrieg bricht aus, Pompeius wird ermordet, Caesar ernennt sich zum Diktator auf Lebenszeit, aber Cicero kämpft weiter – jetzt durch seine Schriften. Als der Tyrann im Jahre 44v.Chr. einem Attentat zum Opfer fällt, hofft Cicero, die Freiheit der Republik könne noch einmal gerettet werden. Doch nicht einmal sich selbst kann er noch retten. Leidenschaftlich attackiert er in seinen sprichwörtlichen Philippika Marcus Antonius, den Gefolgsmann Caesars, bis dieser ihn schließlich ermorden lässt.
Aktualisiert: 2023-04-05
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Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort -- Einleitung -- Die Korruption in der rednerischen Topik und in der Realität des klassischen Athen -- Bestechung im Alten Orient -- "Korruption" im Alten Ägypten -- Die religiöse Antwort auf die Korruption in Ägypten -- Korruption in der hellenistischen Führungsschicht -- Die Amtsmißbräuche im ptolemäischen Ägypten -- Einfluß korrupter Praktiken auf das senatorisch-ritterliche Beförderungswesen in der Hohen Kaiserzeit? -- Die Adäration als Korruptionsproblem in der Spätantike -- Immunität und Korruption der Curialen in der Spätantike -- Prinzipien des spätantiken Beamtentums -- Korruption im ostgotischen Italien -- Die Entwicklung der Korruption in Ägypten: von Mohammed Ali Pasha bis zum Khediven Ismael -- Verzeichnis der Teilnehmer -- Namensregister -- Sachregister -- Stellenregister der zitierten griechischen und lateinischen Quellen -- Backmatter
Aktualisiert: 2023-03-27
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Durch die Aufteilung des bisherigen Bandes „Griechische Geschichte" ergab sich die willkommene Gelegenheit, dringend notwendige Erweiterungen vorzunehmen. Teilweise folgten sie aus derTatsache, dass in den letzten Jahren sehr viel Neues hinzugekommen ist, insbesondere durch die das frühe Griechenland betreffenden archäologischen Forschungen sowie auf dem Gebiet der athenischen Demokratie. Zu einem anderen Teil aber konnte nun auf einige dem Autor besonders wichtig erscheinende Gebiete etwas ausführlicher eingegangen werden, so auf die Archäologie als historische Quelle und auf die Frauengeschichte. Für alles gilt, dass der Verfasser sogar eines solchen kurzgefassten Grundrisses kein automatisch Daten verarbeitender Computer ist, sondern ab und zu auch nach eigenen Vorstellungen gewichtet. Im Übrigen soll hier wie bei der früheren Fassung auch darauf hingewiesen werden, dass wegen der immer noch geforderten äußersten Knappheit der Forschungsteil nicht nur der wissenschaftliche Unterbau zur Darstellung ist, sondern auch eigene Informationen bietet, und dass aus Raumgründen manchmal nur bibliographische Angaben gemacht werden konnten.
Aktualisiert: 2023-03-27
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I-VI -- Vorwort -- Inhaltsverzeichnis -- Einleitung -- Erster Teil: System der Herrschaft -- I. Athen und seine Herrschaftsmittel -- II. Die Städte -- Zweiter Teil: Entstehung der Herrschaft -- I. Die beiden Schichten der Herrschaftsstruktur -- II. Die Herausbildung der neuen Schicht -- III. Ergebnis -- Dritter Teil: Charakter der Herrschaft -- I. Vorhandene Begriffe -- II. Analyse -- III. Schluß -- Chronologischer Anhang: Die Datierung des Münzgesetzes -- Literatur- und Abkürzungsverzeichnis -- Namens- und Sachregister -- Stellenregister
Aktualisiert: 2023-03-27
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Carl Schmitt (1888-1985) ist ein berühmter Jurist und politischer Denker des 20. Jahrhunderts, gleichermaßen umstritten wie wirkungsmächtig. Seine Schriften sind bekannt, Zeugnisse zu den Stationen seines Lebens, die zum Verständnis der Werke notwendig sind, dagegen erst zum Teil. Die Tagebücher Carl Schmitts aus den Jahren 1930 bis 1934 zeigen einen zutiefst ambivalenten Menschen: selbstbewußter Ehrgeiz und Hochstimmung über das Erreichte, dann wieder Selbstzweifel und Depressionen; konzentriertes Arbeiten an zum Teil epochemachenden Aufsätzen, Vorträgen und Büchern, abgelöst von Phasen der hilflosen Inaktivität; peinlich genaue Erfüllung seiner vielfältigen Pflichten als Hochschullehrer neben ausgedehntem Gasthausbesuch und starkem Weinkonsum; sein Leben als glücklicher Ehemann und Vater zugleich mit erotischen Abenteuern und Leidenschaften. Besonders auffallend und zum Teil bedrückend ist das Nebeneinander von Hochachtung und Herzlichkeit gegenüber Juden und Katholiken und dann wieder von bis zum Hass gehender tief sitzender Abneigung. Hinzu kommen die Versuche, bis zum letzten Moment an der Verhinderung einer nationalsozialistischen Regierung mitzuwirken, und intensive, sogar teilweise begeisterte Mitarbeit nach deren Machtantritt, wobei dennoch immer wieder Zweifel aufkommen. Carl Schmitts Tagebücher umfassen ein reiches Panorama des politischen, akademischen, künstlerischen und geistigen Lebens vor allem im Berlin der Endphase der Weimarer Republik und der beginnenden NS-Herrschaft, mit einer Fülle von Ereignissen und Personen aus der politischen und akademischen Welt, besonders aus dem Umkreis der "Konservativen Revolution", kaum aus dem nationalsozialistischen. Die Ausgabe bietet den annotierten Text der Tagebücher selbst, übertragen aus den Gabelsberger Kurzschrift-Aufzeichnungen, dazu umfangreiche zu ihnen gehörende Notizen mit Betrachtungen und Hinweisen zu den Ereignissen sowie zu Carl Schmitts begleitender Lektüre. Der Hauptzweck der Ausgabe liegt in der Bereitstellung des Materials für eine weitere Aufhellung entscheidender Jahre des Wirkens von Carl Schmitt. Insbesondere müssen sie mit seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten und den zahlreichen Briefwechseln zusammengesehen werden, die mehr und mehr veröffentlicht werden. Endgültig eingeordnet werden können sie dann, wenn ähnliche, sich selbst nicht schonende Lebenszeugnisse von anderen Zeitgenossen zugänglich sind. Auch insofern stehen sie jetzt einzig da.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Genialer Redner, scharfsinniger Philosoph, exzellenter Stilist – so kennt man Cicero, den bedeutenden Römer. Wolfgang Schuller aber macht uns auch mit dem Menschen bekannt, wie man ihn in Rom im alltäglichen Umgang und beim Ausgehen hätte kennenlernen können – denn Cicero war ein leidenschaftlicher Partygänger. Er war witzig, unterhaltsam und ein Familienmensch, nannte seine Frau »Mein Licht«, seinen Sohn , »Zwerg«. Ein liebenswerter Zeitgenosse? Nun ja, er konnte einem auch gehörig auf die Nerven gehen mit seinem Eigenlob oder Selbstmitleid, oder wenn er erst einmal richtig gegen seine Gegner vom Leder zog.
Aktualisiert: 2023-04-14
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