Georg Stephan Dörffer (1771-1824) war Würzburgs bedeutendster Goldschmied, seine Werke waren im In- und Ausland geschätzt. Zahlreiche erhaltene Arbeiten aus seiner Hand in Kirchen, Museen und Privatsammlungen zeugen bis heute von dieser Meisterschaft. Dörffer bediente sich moderner Medien wie Journale, Kataloge und Druckgraphik, er setzte als einer der ersten in Würzburg Annoncen in die Zeitung. An ihm lässt sich beispielhaft der Wandel vom Kunsthandwerker des ausgehenden 18. Jahrhunderts hin zum Kunstgewerbler des frühen 19. Jahrhunderts aufzeigen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Georg Stephan Dörffer (1771-1824) war Würzburgs bedeutendster Goldschmied, seine Werke waren im In- und Ausland geschätzt. Zahlreiche erhaltene Arbeiten aus seiner Hand in Kirchen, Museen und Privatsammlungen zeugen bis heute von dieser Meisterschaft. Dörffer bediente sich moderner Medien wie Journale, Kataloge und Druckgraphik, er setzte als einer der ersten in Würzburg Annoncen in die Zeitung. An ihm lässt sich beispielhaft der Wandel vom Kunsthandwerker des ausgehenden 18. Jahrhunderts hin zum Kunstgewerbler des frühen 19. Jahrhunderts aufzeigen.
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Johann Christian Reinhart gilt als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler um 1800 und verbrachte den Großteil seines Lebens in Rom. Geboren und aufgewachsen ist er allerdings in der damals eher beschaulichen Stadt Hof an der Saale. Zeit seines Lebens schien er stolz auf seine Herkunft und kommunizierte sie nach außen. Auch in Hof erinnert man sich bis heute an den berühmten Sohn der Stadt, unter anderem mit einem eigenen Reinhart-Cabinett. Dort werden Werke aus der umfangreichen städtischen, vom Museum Bayerisches Vogtland betreuten Reinhart-Sammlung gezeigt. Anlässlich des 260. Geburtstags des Deutschrömers gibt das Museum den vorliegenden, von Mirjam Brandt bearbeiteten Katalog heraus.
Die 130 Katalognummern zeigen nicht nur einen tiefen Einblick in das zeichnerische und druckgrafische Werk Reinharts, sondern sind auch als anhaltende Wertschätzung seiner Person und seines OEuvres in seiner Heimatstadt Hof zu verstehen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Johann Christian Reinhart gilt als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler um 1800 und verbrachte den Großteil seines Lebens in Rom. Geboren und aufgewachsen ist er allerdings in der damals eher beschaulichen Stadt Hof an der Saale. Zeit seines Lebens schien er stolz auf seine Herkunft und kommunizierte sie nach außen. Auch in Hof erinnert man sich bis heute an den berühmten Sohn der Stadt, unter anderem mit einem eigenen Reinhart-Cabinett. Dort werden Werke aus der umfangreichen städtischen, vom Museum Bayerisches Vogtland betreuten Reinhart-Sammlung gezeigt. Anlässlich des 260. Geburtstags des Deutschrömers gibt das Museum den vorliegenden, von Mirjam Brandt bearbeiteten Katalog heraus.
Die 130 Katalognummern zeigen nicht nur einen tiefen Einblick in das zeichnerische und druckgrafische Werk Reinharts, sondern sind auch als anhaltende Wertschätzung seiner Person und seines OEuvres in seiner Heimatstadt Hof zu verstehen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Johann Christian Reinhart gilt als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler um 1800 und verbrachte den Großteil seines Lebens in Rom. Geboren und aufgewachsen ist er allerdings in der damals eher beschaulichen Stadt Hof an der Saale. Zeit seines Lebens schien er stolz auf seine Herkunft und kommunizierte sie nach außen. Auch in Hof erinnert man sich bis heute an den berühmten Sohn der Stadt, unter anderem mit einem eigenen Reinhart-Cabinett. Dort werden Werke aus der umfangreichen städtischen, vom Museum Bayerisches Vogtland betreuten Reinhart-Sammlung gezeigt. Anlässlich des 260. Geburtstags des Deutschrömers gibt das Museum den vorliegenden, von Mirjam Brandt bearbeiteten Katalog heraus.
Die 130 Katalognummern zeigen nicht nur einen tiefen Einblick in das zeichnerische und druckgrafische Werk Reinharts, sondern sind auch als anhaltende Wertschätzung seiner Person und seines OEuvres in seiner Heimatstadt Hof zu verstehen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ausstellung und Katalog stellen die exzellente Privat-Sammlung eines vom druckgraphischen Werk Ernst Ludwig Kirchners begeisterten Kunstliebhabers vor. Sie umfasst in ihrer Breite den gesamten Zeitraum von den frühen Holzschnitten um 1905 bis zu den späten, vermehrt in den Techniken der Lithographie oder der Radierung gearbeiteten Blättern der 1930er Jahre. 1921 veröffentlicht Kirchner in der Zeitschrift "Genius" unter dem Pseudonym "L.de Marsalle" den Aufsatz: "Über Kirchners Graphik", den er nicht nur selbst formulierte, sondern mit einer Auswahl seiner druckgraphischen Arbeiten auch selbstgestaltete. Er wird in diesem Katalog als Faksimile erstmals vollständig wiedergegeben. Die Veröffentlichung eines verschollen geglaubten Briefes Ernst Ludwig Kirchners aus dem Sanatorium in Königstein/Ts., wo der erkrankte Soldat
Kirchner im Ersten Weltkrieg Heilung suchte, betont den Stellenwert dieser Publikation.
"Man lernt einen Künstler ja immer am besten durch seine Graphik kennen, denn die Graphik allein gibt die Möglichkeit, die Formungsabsicht bis ins Letzte zu realisieren ohne Gefahr des Ermattens" (L. de Marsalle (alias Ernst Ludwig Kirchner)).
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ausstellung und Katalog stellen die exzellente Privat-Sammlung eines vom druckgraphischen Werk Ernst Ludwig Kirchners begeisterten Kunstliebhabers vor. Sie umfasst in ihrer Breite den gesamten Zeitraum von den frühen Holzschnitten um 1905 bis zu den späten, vermehrt in den Techniken der Lithographie oder der Radierung gearbeiteten Blättern der 1930er Jahre. 1921 veröffentlicht Kirchner in der Zeitschrift "Genius" unter dem Pseudonym "L.de Marsalle" den Aufsatz: "Über Kirchners Graphik", den er nicht nur selbst formulierte, sondern mit einer Auswahl seiner druckgraphischen Arbeiten auch selbstgestaltete. Er wird in diesem Katalog als Faksimile erstmals vollständig wiedergegeben. Die Veröffentlichung eines verschollen geglaubten Briefes Ernst Ludwig Kirchners aus dem Sanatorium in Königstein/Ts., wo der erkrankte Soldat
Kirchner im Ersten Weltkrieg Heilung suchte, betont den Stellenwert dieser Publikation.
"Man lernt einen Künstler ja immer am besten durch seine Graphik kennen, denn die Graphik allein gibt die Möglichkeit, die Formungsabsicht bis ins Letzte zu realisieren ohne Gefahr des Ermattens" (L. de Marsalle (alias Ernst Ludwig Kirchner)).
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ausstellung und Katalog stellen die exzellente Privat-Sammlung eines vom druckgraphischen Werk Ernst Ludwig Kirchners begeisterten Kunstliebhabers vor. Sie umfasst in ihrer Breite den gesamten Zeitraum von den frühen Holzschnitten um 1905 bis zu den späten, vermehrt in den Techniken der Lithographie oder der Radierung gearbeiteten Blättern der 1930er Jahre. 1921 veröffentlicht Kirchner in der Zeitschrift "Genius" unter dem Pseudonym "L.de Marsalle" den Aufsatz: "Über Kirchners Graphik", den er nicht nur selbst formulierte, sondern mit einer Auswahl seiner druckgraphischen Arbeiten auch selbstgestaltete. Er wird in diesem Katalog als Faksimile erstmals vollständig wiedergegeben. Die Veröffentlichung eines verschollen geglaubten Briefes Ernst Ludwig Kirchners aus dem Sanatorium in Königstein/Ts., wo der erkrankte Soldat
Kirchner im Ersten Weltkrieg Heilung suchte, betont den Stellenwert dieser Publikation.
"Man lernt einen Künstler ja immer am besten durch seine Graphik kennen, denn die Graphik allein gibt die Möglichkeit, die Formungsabsicht bis ins Letzte zu realisieren ohne Gefahr des Ermattens" (L. de Marsalle (alias Ernst Ludwig Kirchner)).
Aktualisiert: 2023-07-02
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Das vorliegende Verzeichnis der Druckgraphik Thomas Duttenhoefers blickt auf fünf Jahrzehnte seines Schaffens zurück. Beginnend mit den 1964 entstandenen Monotypien des 14jährigen Schülers zeichnet der über 200 Nummern umfassende OEvre-Katalog die Entwicklungs seiner künstlerischen Arbeit von der frühen Jugend bis in die Gegenwart nach.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Das vorliegende Verzeichnis der Druckgraphik Thomas Duttenhoefers blickt auf fünf Jahrzehnte seines Schaffens zurück. Beginnend mit den 1964 entstandenen Monotypien des 14jährigen Schülers zeichnet der über 200 Nummern umfassende OEvre-Katalog die Entwicklungs seiner künstlerischen Arbeit von der frühen Jugend bis in die Gegenwart nach.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Das vorliegende Verzeichnis der Druckgraphik Thomas Duttenhoefers blickt auf fünf Jahrzehnte seines Schaffens zurück. Beginnend mit den 1964 entstandenen Monotypien des 14jährigen Schülers zeichnet der über 200 Nummern umfassende OEvre-Katalog die Entwicklungs seiner künstlerischen Arbeit von der frühen Jugend bis in die Gegenwart nach.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Vor 500 Jahren hat Albrecht Dürer (1471–1528) seinen Meisterstich MELENCOLIA I vollendet, der wohl mit Recht als das am häufigsten interpretierte Werk der Kunstgeschichte angesehen wird. Und doch werden immer wieder neue Versuche unternommen, dieses unausdenkbare Denkbild, wenn auch nicht umfassend, so doch in bestimmten Aspekten adäquater zu verstehen. Auch in diesem Buch, dessen Aufmerksamkeit zunächst einmal dem geflügelten Putto im Zentrum des mysteriösen Kupferstiches gilt. Er wird ganz anders als bisher in der Melencolia-Forschung verstanden: nicht als eifrig beschäftigter, sondern als passiv untätiger Putto melancholicus. Freilich ist die eigentliche allegorische Zentralfigur im Bildgefüge des Stiches – die große geflügelte Melencolia-Gestalt – auch hier die ikonologische Hauptperson. Im ausführlich thematisierten Kontext der kunsttheoretischen Schriften Dürers wird sie – diese Hohe Frau der Melancholie – als eine Art geistiges Selbstbildnis des Künstlers gedeutet.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Vor 500 Jahren hat Albrecht Dürer (1471–1528) seinen Meisterstich MELENCOLIA I vollendet, der wohl mit Recht als das am häufigsten interpretierte Werk der Kunstgeschichte angesehen wird. Und doch werden immer wieder neue Versuche unternommen, dieses unausdenkbare Denkbild, wenn auch nicht umfassend, so doch in bestimmten Aspekten adäquater zu verstehen. Auch in diesem Buch, dessen Aufmerksamkeit zunächst einmal dem geflügelten Putto im Zentrum des mysteriösen Kupferstiches gilt. Er wird ganz anders als bisher in der Melencolia-Forschung verstanden: nicht als eifrig beschäftigter, sondern als passiv untätiger Putto melancholicus. Freilich ist die eigentliche allegorische Zentralfigur im Bildgefüge des Stiches – die große geflügelte Melencolia-Gestalt – auch hier die ikonologische Hauptperson. Im ausführlich thematisierten Kontext der kunsttheoretischen Schriften Dürers wird sie – diese Hohe Frau der Melancholie – als eine Art geistiges Selbstbildnis des Künstlers gedeutet.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Vor 500 Jahren hat Albrecht Dürer (1471–1528) seinen Meisterstich MELENCOLIA I vollendet, der wohl mit Recht als das am häufigsten interpretierte Werk der Kunstgeschichte angesehen wird. Und doch werden immer wieder neue Versuche unternommen, dieses unausdenkbare Denkbild, wenn auch nicht umfassend, so doch in bestimmten Aspekten adäquater zu verstehen. Auch in diesem Buch, dessen Aufmerksamkeit zunächst einmal dem geflügelten Putto im Zentrum des mysteriösen Kupferstiches gilt. Er wird ganz anders als bisher in der Melencolia-Forschung verstanden: nicht als eifrig beschäftigter, sondern als passiv untätiger Putto melancholicus. Freilich ist die eigentliche allegorische Zentralfigur im Bildgefüge des Stiches – die große geflügelte Melencolia-Gestalt – auch hier die ikonologische Hauptperson. Im ausführlich thematisierten Kontext der kunsttheoretischen Schriften Dürers wird sie – diese Hohe Frau der Melancholie – als eine Art geistiges Selbstbildnis des Künstlers gedeutet.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Am Beginn der mechanischen Vervielfältigung von Informationen steht nicht der gedruckte Text, sondern das gedruckte Bild: Lange vor Gutenbergs Durchbruch beim Druck mit beweglichen Lettern wurden Bilder mittels druckgraphischer Verfahren massenhaft reproduziert. Das Aufkommen dieser Techniken - Holz- und Metallschnitt, Kupferstich und Teigdruck - konnte nicht ohne Auswirkungen auf den Umgang mit Bildern bleiben. Doch von wem und wie wurde frühe Druckgraphik konkret benutzt? Ein bislang kaum ausgewertetes Quellenmaterial stellen Handschriften des 15. Jahrhunderts dar, zu deren Illustration und Schmuck Druckgraphiken eingeklebt, eingebunden oder eingedruckt wurden. Sie geben Aufschluss nicht nur über den Kontext des frühen Bilddrucks, seinen „Sitz im Leben“, sondern auch über das komplexe Verhältnis zwischen manueller und mechanischer Reproduktion von Text und Bild.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Die Prachtausgabe beschert dem Kunstliebhaber ein einmaliges Erlebnis. Sie bietet Dürers »Drei große Bücher« erstmals wieder mit vollständiger Reproduktion von Bild und Text im originalen Folioformat. Die Holzschnitt-Zyklen gelten als Höhepunkt deutscher Druckgrafik. Sie werden mit fundiertem Kommentar und Übersetzung der Begleittexte präsentiert.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Die Prachtausgabe beschert dem Kunstliebhaber ein einmaliges Erlebnis. Sie bietet Dürers »Drei große Bücher« erstmals wieder mit vollständiger Reproduktion von Bild und Text im originalen Folioformat. Die Holzschnitt-Zyklen gelten als Höhepunkt deutscher Druckgrafik. Sie werden mit fundiertem Kommentar und Übersetzung der Begleittexte präsentiert.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Schon seinen Zeitgenossen war Andreas Achenbach (1815-1910) vor allem als Maler außerordentlicher Landschaftsgemälde ein Begriff. Die Malerei war zwar stets Achenbachs Hauptbetätigungsfeld, das ihm finanzielle Unabhängigkeit sicherte, doch er verfolgte auch mit großem Elan ein tiefgehendes Interesse an der Druckgraphik: Es entstanden Reisebilder, Milieu- und Figurenstudien, humoristische Schilderungen und vor allem Karikaturen, die Achenbachs entlarvenden Kommentar zur politischen und sozialen Lage im Europa der 1848er-Revolutionsjahre darstellen. Schonungslos zeigte er soziale Probleme dieser Umbruchphase auf und kreierte mit geringen Mitteln ein lebendiges Bild seiner Epoche, das bis heute nichts an Vitalität und Schärfe eingebüßt hat und eine Idee der enormen sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen seiner Zeit vermittelt. Achenbachs Landschaftsgraphiken, die motivisch und gestalterisch eine enge Anbindung an sein malerisches Werk erkennen lassen, thematisieren eindrucksvoll die Bewegtheit der Natur sowie das Verhältnis des Menschen zu ihr. So finden sich in Achenbachs druckgraphischem Werk - das in dieser Monographie erstmals in seiner Gänze zusammengefasst wird - beeindruckende Landschaften, Düsseldorfer Künstlerkollegen und Karnevalisten, Küstenbewohner, europäischer Rest-Adel, standesdünkelnde Landtagsabgeordnete und bettelnde Götter. Sie alle kennzeichnen Achenbach auch auf dem Gebiet der Druckgraphik als herausragenden Vertreter seiner Generation.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Schon seinen Zeitgenossen war Andreas Achenbach (1815-1910) vor allem als Maler außerordentlicher Landschaftsgemälde ein Begriff. Die Malerei war zwar stets Achenbachs Hauptbetätigungsfeld, das ihm finanzielle Unabhängigkeit sicherte, doch er verfolgte auch mit großem Elan ein tiefgehendes Interesse an der Druckgraphik: Es entstanden Reisebilder, Milieu- und Figurenstudien, humoristische Schilderungen und vor allem Karikaturen, die Achenbachs entlarvenden Kommentar zur politischen und sozialen Lage im Europa der 1848er-Revolutionsjahre darstellen. Schonungslos zeigte er soziale Probleme dieser Umbruchphase auf und kreierte mit geringen Mitteln ein lebendiges Bild seiner Epoche, das bis heute nichts an Vitalität und Schärfe eingebüßt hat und eine Idee der enormen sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen seiner Zeit vermittelt. Achenbachs Landschaftsgraphiken, die motivisch und gestalterisch eine enge Anbindung an sein malerisches Werk erkennen lassen, thematisieren eindrucksvoll die Bewegtheit der Natur sowie das Verhältnis des Menschen zu ihr. So finden sich in Achenbachs druckgraphischem Werk - das in dieser Monographie erstmals in seiner Gänze zusammengefasst wird - beeindruckende Landschaften, Düsseldorfer Künstlerkollegen und Karnevalisten, Küstenbewohner, europäischer Rest-Adel, standesdünkelnde Landtagsabgeordnete und bettelnde Götter. Sie alle kennzeichnen Achenbach auch auf dem Gebiet der Druckgraphik als herausragenden Vertreter seiner Generation.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Schon seinen Zeitgenossen war Andreas Achenbach (1815-1910) vor allem als Maler außerordentlicher Landschaftsgemälde ein Begriff. Die Malerei war zwar stets Achenbachs Hauptbetätigungsfeld, das ihm finanzielle Unabhängigkeit sicherte, doch er verfolgte auch mit großem Elan ein tiefgehendes Interesse an der Druckgraphik: Es entstanden Reisebilder, Milieu- und Figurenstudien, humoristische Schilderungen und vor allem Karikaturen, die Achenbachs entlarvenden Kommentar zur politischen und sozialen Lage im Europa der 1848er-Revolutionsjahre darstellen. Schonungslos zeigte er soziale Probleme dieser Umbruchphase auf und kreierte mit geringen Mitteln ein lebendiges Bild seiner Epoche, das bis heute nichts an Vitalität und Schärfe eingebüßt hat und eine Idee der enormen sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen seiner Zeit vermittelt. Achenbachs Landschaftsgraphiken, die motivisch und gestalterisch eine enge Anbindung an sein malerisches Werk erkennen lassen, thematisieren eindrucksvoll die Bewegtheit der Natur sowie das Verhältnis des Menschen zu ihr. So finden sich in Achenbachs druckgraphischem Werk - das in dieser Monographie erstmals in seiner Gänze zusammengefasst wird - beeindruckende Landschaften, Düsseldorfer Künstlerkollegen und Karnevalisten, Küstenbewohner, europäischer Rest-Adel, standesdünkelnde Landtagsabgeordnete und bettelnde Götter. Sie alle kennzeichnen Achenbach auch auf dem Gebiet der Druckgraphik als herausragenden Vertreter seiner Generation.
Aktualisiert: 2023-06-23
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