Catena aurea - golden chain is the metaphor which most appropriately describes the work of Werner Beierwaltes on the paradigms of metaphysics, which the author himself conceives as a form of philosophical theology. In his publications, Werner Beierwaltes, one of the most renowned interpreters of neo-platonic philosophy and metaphysics, has been involved in the forging of individual links in this golden chain, repaired them in some places, discovered (and made his readers conscious of) their philosophical and theological reflection potential. This volume collects writings from over fifty years and is thus a testimony to the continuous philosophical work of Werner Beierwaltes.
Aktualisiert: 2022-03-23
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Als Medien der Oberfläche scheinen Displays und Monitore jede tiefere Bedeutung des Sichtbaren zu verdecken. In ihrer digitalen Darstellungsform werden Bilder eher als visuelle Sensationen erfahren denn als Kreuzungspunkt allegorischer Bedeutungen und komplexer Verweise. Dabei birgt das Medium Fotografie selbst einen ideenhistorischen Schlüssel, der Perspektiven aus Philosophie, Theologie und Anthropologie vereint und inmitten der Bilderflut eine andere Lesbarkeit auch von digitalen Bildern ermöglicht.
Lukas Glajc arbeitet in seiner Studie die Voraussetzungen und Spezifika einer solchen kontemplativen Bildlektüre heraus. Er zeigt: Dort, wo Bilder aus dem unaufhaltsamen visuellen Strom isoliert werden können, gibt es – nach wie vor – verborgene Bedeutungsschichten freizulegen.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Als Medien der Oberfläche scheinen Displays und Monitore jede tiefere Bedeutung des Sichtbaren zu verdecken. In ihrer digitalen Darstellungsform werden Bilder eher als visuelle Sensationen erfahren denn als Kreuzungspunkt allegorischer Bedeutungen und komplexer Verweise. Dabei birgt das Medium Fotografie selbst einen ideenhistorischen Schlüssel, der Perspektiven aus Philosophie, Theologie und Anthropologie vereint und inmitten der Bilderflut eine andere Lesbarkeit auch von digitalen Bildern ermöglicht.
Lukas Glajc arbeitet in seiner Studie die Voraussetzungen und Spezifika einer solchen kontemplativen Bildlektüre heraus. Er zeigt: Dort, wo Bilder aus dem unaufhaltsamen visuellen Strom isoliert werden können, gibt es – nach wie vor – verborgene Bedeutungsschichten freizulegen.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Machen Sie einen Spaziergang durch Bamberg, und damit durch die Welt der Philosophie in Geschichte und Gegenwart!
Sie begegnen Geistern der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit, philosophierenden Ärztinnen, Künstlern und Denkmalpflegern. Und so mancher hatte eine Affäre in Bamberg, über die Sie im Buch „Stadtphilosophischer Lehrpfad Bamberg“ ausführlich aufgeklärt werden. Einen kurzen Überblick über die fünfzehn „Inspirationspunkte“ gewährt Ihnen ein Plan.
Warum inspiriert gerade Bamberg zu so einem – manchmal recht vergnüglichen – Rundgang zu den geistigen Hintergründen dieser Welt? Auch zu dieser Frage erhält man im Buch eine philosophische Einführung.
Soviel sei schon einmal verraten: Schon der Gründer der Stadt, Kaiser Heinrich II., dachte – zusammen mit seiner Gemahlin Kunigunde – Bamberg als Hort geistiger Auseinandersetzung. Neben Kirchen und Klöstern versorgte er den Ort an der Regnitz mit wertvollsten Büchern, die heute zum Weltdokumentenerbe der UNESCO zählen, zum Beispiel mit der „Bamberger Apokalypse“ (um 1010): Ein Drache tötet zwei Propheten, die dann wieder auferstehen und weiterdiskutieren. Ins Gespräch vertieft sind auch die Propheten Jona und Daniel (um 1220) im Dom, genauso wie die Autoren des Buches, eingerahmt von einer etwas schrägen Tür aus etwa fünfzehn Quadern auf zwei Sockeln. Und vielleicht ist es sogar der Finger von Johannes Scotus Eriugena selbst, der auf seine Handschrift in der Bamberger Staatsbibliothek deutet (9. Jahrhundert)?
Man spürt es sogleich, wenn man die Stadt betritt: Hier gibt es jenseits der Gebäude noch „andere Realitätsebenen“, wie es Tilmann Breuer, einer der führenden Bamberg-Autoren und Denkmal-Philosophen, einmal angesichts der Gemälde am Alten Brücken-Rathaus formulierte. Überschreiten Sie die Bamberger Brücken in die Zeitlosigkeit großartiger philosophischer Entwürfe!
Aktualisiert: 2023-02-17
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Catena aurea (goldene Kette) bezeichnet als Metapher die Arbeit von Werner Beierwaltes an Paradigmen der Metaphysik, die sich auch als philosophische Theologie begreift. In seinen Publikationen hat er am Schmieden einzelner Glieder dieser goldenen Kette mitgewirkt, sie an manchen Stellen repariert, ihr philosophisches und theologisches Reflexionspotenzial entdeckt und intensiver bewusst gemacht. Der Band versammelt Arbeiten aus über fünfzig Jahren und ist damit ein Zeugnis für das kontinuierliche philosophische Wirken von Werner Beierwaltes.
Catena aurea - golden chain is the metaphor which most appropriately describes the work of Werner Beierwaltes on the paradigms of metaphysics, which the author himself conceives as a form of philosophical theology. In his publications, Werner Beierwaltes, one of the most renowned interpreters of neo-platonic philosophy and metaphysics, has been involved in the forging of individual links in this golden chain, repaired them in some places, discovered (and made his readers conscious of) their philosophical and theological reflection potential. This volume collects writings from over fifty years and is thus a testimony to the continuous philosophical work of Werner Beierwaltes.
Aktualisiert: 2022-03-23
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Die philosophische Intention der Arbeiten von Werner Beierwaltes gilt vor allem der Frage, wie sich der platonische Gedanke insgesamt im sogenannten Neuplatonismus bewahrt und zugleich entfaltet und wie er in dieser neuen Form bestimmend wird sowohl für eine in ihren Reflexionsformen und in wesentlichen Sachfragen philosophisch geprägte christliche Theologie als auch für die Vollendung des neuzeitlichen Bewußtseins im Deutschen Idealismus. Dabei ist immer wieder das Interesse leitend, die gegenwärtig weithin gängigen reduktionistischen Vorstellungen "Platonismus" und "Neuplatonismus" in wesentlichen Zügen zu korrigieren. Gegenüber einer groben Beschneidung dieser Begriffe kann nur ein intensiver, geduldiger Umgang mit Texten und ihrer Argumentationsstruktur einige begriffliche Aufklärung erbringen. Das Bewußtsein einer hermeneutischen Affinität und Differenz zum Vergangenen macht eine kritische und zugleich produktive Aneignung dieses Denkens in der Gegenwart allererst möglich, ohne in eine angestrengte Aktualisierungstendenz zu verfallen. Thema dieses Buches ist die Rezeption neuplatonischen Denkens im Deutschen Idealismus, vor allem in der Philosophie Hegels und Schellings, sowie die sachlichen Bedingungen dieses Vorgangs in der Philosophie des Mittelalters (Augustinus, Eriugena, Meister Eckhart). Dabei wird die Verwurzelung des Idealismus in der Tradition der klassischen Metaphysik, u. a. im Horizont der onto-theologischen Grundfrage deutlich. Ohne die bestehenden Differenzen zwischen spätantiker Metaphysik und neuzeitlichem Bewußtsein einebnen zu wollen, ist gerade im Blick auf neuplatonisches Philosophieren zu sagen, daß dieses die Frage nach dem Selbst und dem Selbst-Bewußtsein entschieden und originär gestellt und entfaltet hat. Das Verbindende zwischen der neuplatonischen Selbstentfaltung des Einen und der idealistischen Position, speziell derjenigen Hegels, ist dabei wesentlich die Theorie von Wahrheit als der zeitfreien Selbstreflexion des Seins oder des absoluten Selbstbezugs des Denkens auf sein eigenes Sein.
Aktualisiert: 2022-03-23
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Eriugena, zwischen 6. und 11. Jahrhundert der profilierteste christliche Philosoph und Theologe, hat in seinem Hauptwerk den Forschern bis heute Rätsel aufgegeben. Dirk Ansorge zeigt in strenger Werkinterpretation dessen innere, sachliche Einheit auf. Einerseits erachtet Eriugena in der Tradition der sogenannten negativen Theologie Gott als in seinem Wesen unerkennbar und auch die Dinge der Welt, da von Gott geschaffen, nur in ihren vielfältigen Erscheinungswesen wahrnehmbar. Andererseits sind sie, eben weil der Schöpfergott in ihnen "wird" (wie Eriugena knapp am Rand des Pantheismus sagt), Abbilder Gottes. Vor allem der Mensch ist als Ziel des allumfassenden Schöpfungsprozesses, der auch ein Prozeß der Wahrheit ist, "die Wahrheit der Welt". Erstlich gründet und letzlich mündet der Gottes Menschwerdung in Jesus Christus.
Aktualisiert: 2018-07-05
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Johannes Scottus Eriugena ragt als ein der Antike kongenialer Denker mit seinem originellen theologisch-philosophischen Entwurf von Gott und Welt weit über seine Zeitgenossen des 9. Jahrhunderts hinaus. Die vorliegende Untersuchung arbeitet die zentrale Bedeutung des freien Willens und einer optimistischen Sicht der Schöpfung für das Gesamtsystem heraus und zeigt inhaltliche Parallelen zwischen dem Werk des frühmittelalterlichen Autors und seiner irisch-keltischen Herkunft auf.
Aktualisiert: 2019-12-19
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