Briefkopierbücher sind als archivierte Archivierungsapparate Medien eigenen Rechts. Die Arbeit widmet sich diesen Postausgangsarchiven des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und erklärt, inwiefern sie in doppelter Funktion, als archiviertes und archivierendes Medium, historisch und gegenwärtig agieren. Die umfassende Erforschung unterschiedlicher Briefkopierbücher, etwa von Aby Warburg, Richard Dehmel oder Ignatius Taschner, zeigt mediale Besonderheiten auf, die auf das Verständnis der kopierten und versandten Briefe zurückwirken. Ferner lässt sich durch die aufgezeigte polyvoke Existenzweise des Briefkopierbuchs eine innovative Archivtheorie der ontographischen Einfügung entwickeln.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Briefkopierbücher sind als archivierte Archivierungsapparate Medien eigenen Rechts. Die Arbeit widmet sich diesen Postausgangsarchiven des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und erklärt, inwiefern sie in doppelter Funktion, als archiviertes und archivierendes Medium, historisch und gegenwärtig agieren. Die umfassende Erforschung unterschiedlicher Briefkopierbücher, etwa von Aby Warburg, Richard Dehmel oder Ignatius Taschner, zeigt mediale Besonderheiten auf, die auf das Verständnis der kopierten und versandten Briefe zurückwirken. Ferner lässt sich durch die aufgezeigte polyvoke Existenzweise des Briefkopierbuchs eine innovative Archivtheorie der ontographischen Einfügung entwickeln.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Heller geht es nicht um dekorative Wirkungen, sondern um Zeitgenossenschaft. Wohl wissend, daß die Technisierung der Welt, die atomare Bedrohung oder die Zerstörung der Umwelt nicht in direkten Abbildern fassbar sind, ist er auf der Suche nach einer Formensprache, die sich zumindest keinen Mangel an Einbildungskraft nachsagen lassen muss. Gleichgültig, ob man sich dem katastrophischen Bewusstsein stellen mag oder nicht – Hellers Arbeiten sind faszinierende Dokumente eines kompromisslosen Ausdruckswillens jenseits aller modischen Schemata.
Mit dem Aufkommen des Xeroxkopierers in den 1970er Jahren entwickelte Bruno Heller eine eigene Technik der Transparentmontage, die ihm erlaubte, in mehrstufigen Verfahren luzide neue Strukturen und Räume zu kreieren. Den Ritualen des Kunstbetriebs gänzlich abhold und völlig einem rastlosen Produzieren ergeben, schuf Heller ein umfangreiches Werk, das jedoch nur wenigen Eingeweihten und Freunden bekannt ist. Der vorliegende Band ist die erste Publikation zu diesem aussergewöhlichen Künstler.
Aktualisiert: 2020-08-24
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Wir sind umgeben von Dingen, die wichtig und praktisch, aber so alltäglich
sind, dass wir sie kaum beachten.Sie sind einfach da, gehören
zu unserem Leben, werden genutzt,verbraucht, ausgetauscht, erneuert,
durch modernere Varianten ersetzt oder sind einfach nicht mehr nötig.
Viele dieser Gegenstände geraten dann in Vergessenheit, und dies geschieht
heute viel schneller als vor 50, 100 oder 150 Jahren. In diesem Büchlein
sind 40 Alltagsdinge versammelt, die in vielen Wohnungen und Häusern
zwischen 1750 und 1960 verwendet wurden – von A wie Abwaschtisch bis
Z wie Zoetrop. Benutzt wurden sie bei der Wäsche und beim Kochen, beim
Baden und Spielen – eben im Alltag.Und oft waren diese einfachen Dinge
für ihre Besitzer von großem Wert. Um 1871 verdiente ein guter Facharbeiter
vier bis acht Taler in der Woche. Davon konnte er geradeso leben. Handwerker
verdienten noch weniger, hatten aber oft Kost und Logis frei. Mit diesem
Geld war es schwer, die täglichen Bedürfnisse zu befriedigen, und noch
schwerer, Anschaffungen zu tätigen oder sogar einen Hausstand zu gründen.
Da musste der Kauf eines jeden Haushaltsgegenstandes wohl überlegt
sein. So erklärt sich, dass auch scheinbar ganz gewöhnliche Gebrauchsgegenstände
in den Familien vererbt wurden und Bügeleisen oder Schuhbürsten
eine Lebensdauer hatten, die heutige Hersteller schockieren würde.
Die prekären Lebensumstände der unteren und mittleren Schichten erlaub-
ten weder luxuriöse Verschwendung noch üppige oder gar austauschbare
Ausstattungen. Deshalb wurden Gegenstände des Alltags gepflegt, bewahrt
und sorgsam gehütet – eine traditionelle Form der Nachhaltigkeit. Viele
dieser Dinge wurden in Berlin oder im Umland hergestellt und verkauft, aber
auch aus fernen Teilen Deutschlands und der Welt gelangten Waren nach
Berlin. Die aufkommende Industrialisierung mit hohen Stückzahlen zu
billigen Preisen und die neuen Verkehrsmöglichkeiten durch die moderne
Schifffahrt und die Eisenbahnen trugen dazu bei.
Mancher Gegenstand gibt mit seiner Form und Funktion heute Rätsel auf.
Einige Bezeichnungen rufen Assoziationen hervor, die nichts mit dem
Bezeichneten zu tun haben, wie der Vatermörder, die Ochsenzunge oder
auch der Nacktfrosch. Hinter manchen Begriffen verbirgt sich heute ein ganz
anderer Gegenstand – bei Notlicht und Plättbrett sind diese Veränderungen
offensichtlich. Bei vielen Gegenständen ist noch heute klar, um was für ein
Ding es sich handelt.
Mittlerweile gibt es Shows im Fernsehen und Rätselbilder in Zeitungen und
Zeitschriften, wo solche Alltagsgegenstände erraten werden können. Dieses
Büchlein zeigt einige dieser vergessenen Dinge, die im Stadtmuseum Berlin
bewahrt werden. Vielleicht schenkt es Momente des Innehaltens – wenn
bei ganz alltäglichen Verrichtungen die Dinge wieder neu gesehen werden
können.
Aktualisiert: 2023-03-16
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