Mit Race Relations bringt Michaela Dudley, ebenso eloquent wie einprägsam, die historischen, bis heute herrschenden „Rassenverhältnisse“ zur Sprache. „Die Entmenschlichung fängt mit dem Wort an, die Emanzipierung aber auch“, gemahnt die Berliner Kolumnistin, Kabarettistin und Aktivistin mit afroamerikanischen Wurzeln. Ihr Dichten und Trachten ist nicht darauf bedacht, in einem Lamento zu münden. In der Tradition von Maya Angelou und May Ayim redet Michaela Dudley Tacheles, eigensinnig, stilsicher und selbstbewusst. Somit liefert sie einen lyrischen Leitpfaden, der gebührend zur Rassismusbekämpfung beizutragen vermag.
Aktualisiert: 2023-05-17
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Mit Race Relations bringt Michaela Dudley, ebenso eloquent wie einprägsam, die historischen, bis heute herrschenden „Rassenverhältnisse“ zur Sprache. „Die Entmenschlichung fängt mit dem Wort an, die Emanzipierung aber auch“, gemahnt die Berliner Kolumnistin, Kabarettistin und Aktivistin mit afroamerikanischen Wurzeln. Ihr Dichten und Trachten ist nicht darauf bedacht, in einem Lamento zu münden. In der Tradition von Maya Angelou und May Ayim redet Michaela Dudley Tacheles, eigensinnig, stilsicher und selbstbewusst. Somit liefert sie einen lyrischen Leitpfaden, der gebührend zur Rassismusbekämpfung beizutragen vermag.
Aktualisiert: 2023-03-21
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Afrikaner sind seit Beginn jenes Prozesses, den Historiker als "Moderne" bezeichnet haben, ein Teil der europäischen Wirklichkeit. Dieses Buch fragt, wie die Schwarzen im Zuge dieses Vorgangs unter wechselnden Umständen in das Gewebe der neueren europäischen, speziell der deutschen Geschichte bis 1945 gerieten. Es ergründet die Faktoren, die ihre besondere Stellung im Rahmen der sich wandelnden deutschen Gesellschaft determinierten, welche Folgen dies für sie hatte und wie sie darauf reagierten. Ziel ist es, zu einem besseren Verständnis der Schwierigkeiten im Zusammenleben von Schwarzen und Weißen im Deutschland der Gegenwart zu gelangen.
Aktualisiert: 2019-12-20
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Die Theorie und Praxis der Rassenhygiene und die Rassenpolitik des Nationalsozialismus sind in den vergangenen Jahren verstärkt Gegenstand historischer und wissenschaftsgeschichtlicher Forschung gewesen. In der Erziehungswissenschaft fehlt es dagegen noch an größeren Untersuchungen und zusammenhängenden Darstellungen. Die vorliegende Arbeit will hier eine Lücke schließen; sie liefert zugleich Materialgrundlagen für weiterführende Forschungen. Erstmals wird die Rezeption des Rassenkonzepts und des rassenhygienischen und -politischen Diskurses in der Pädagogik in ganzer Breite dokumentiert. Es wird gezeigt, dass es ab 1933 eine umfangreiche Produktion entsprechender Schriften gegeben hat: Eine Bibliographie, die die Autoren erstellt haben, enthält rund 2000 Titel. Daran wird deutlich, dass die Pädagogik einen auch quantitativ beachtlichen Beitrag zur Vermittlung und Fundierung der Ideologie der Rassenhygiene geleistet hat. Zu den erfaßten Texten gehören u. a. Unterrichtsbücher und Schulungsmaterialien, aber auch Forschungsarbeiten etwa aus dem Bereich der "rassenpsychologischen Diagnostik" oder der erbbiologischen Untersuchung von Hilfsschulklassen. Der "Diskurs", der in dieser Bibliographie dokumentiert ist, wurde von akademisch gebildeten Autoren, insbesondere Lehrern und Professoren getragen, von denen überraschend viele aus den Naturwissenschaften kamen. Zu den bedeutsamsten hochschulpolitischen "Innovationen" des Dritten Reichs gehörte die Institutionalisierung des Fachs "Rassenbiologie" und entsprechender Professuren an den Hochschulen für Lehrerbildung. "Rassenbiologie" wurde zu einem neuen, obligatorischen Bestandteil erziehungswissenschaftlicher Grundbildung für alle Lehramtsstudenten, nachdem "Rassen- und Erbkunde" als feste Größen in die Lehrpläne der Schulen aufgenommen worden waren. Dies bedeutete den Einbruch eines "naturwissenschaftlichen Paradigmas" in die bis dahin stark geisteswissenschaftlich geprägte Tradition der Lehrerbildung. In der vorwiegend medizinwissenschaftlich orientierten Forschung zur Institutionalisierungsgeschichte der Rassenhygiene ist dieser Aspekt bisher unbeachtet geblieben. Neben Ärzten waren Lehrer sowohl Hauptadressaten als auch -propagatoren der nationalsozialistischen Rassenhygiene und Rassenpolitik. Dies fand seinen Niederschlag auch in einer "rassenwissenschaftlich" ausgerichteten pädagogisch-psychologischen Forschung, die eine wichtige Rolle für die Durchführung und Legitimation der rassenhygienischen Politik etwa in den Bereichen der Sonder- und Sozialpädagogik spielte. Darüber hinaus kam der Pädagogik ganz allgemein eine herausragende Funktion bei der Legitimation der nationalsozialistischen Rassenpolitik zu - Lehrer standen vor der Aufgabe, diese Politik in den Schulen zu begründen. Dazu gehörte z. B. auch die Behandlung der "Judenfrage" im Unterricht. Dafür benötigten sie informative und argumentative Hilfestellungen, die eine umfangreiche didaktische Literatur, von denen viele Werke hohe Auflagenzahlen erreichten, bereitzustellen suchte. In der primär wissenschaftsgeschichtlich ausgerichteten Untersuchung von Harten, Neirich und Schwerendt werden diese Aspekte und Zusammenhänge erstmals dargestellt und mit empirischem Datenmaterial belegt. Ergänzt wird die Arbeit durch biographische und sozialisationsgeschichtliche Untersuchungen zu den Autoren der in der Bibliographie zusammengestellten Schriften. Dabei wird insbesondere das Bild einer historisch bedeutsamen Gruppe von "Mediatoren" zwischen Wissenschaft und Praxis sichtbar, ohne die die Umsetzung der rassenhygienischen Ziele im Nationalsozialismus kaum denkbar gewesen wäre.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Die Geschichte des Zuckers ist eng mit der Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels und der Sklaverei in Amerika verbunden. Sie bietet nicht nur einige der faszinierendsten Aspekte unserer Vergangenheit, sondern erlaubt zugleich wichtige Einblicke in unsere Gegenwart. Zucker war Jahrhunderte lang (neben Silber und Gold) eines der bedeutendsten Produkte wirtschaftlicher Aktivitäten (und ist es, was Wenige sehen, auch heute noch) – gleichzusetzen durchaus mit Kohle und Stahl, und mit Erdöl, die erst in jüngerer Zeit ihre dominierende Stellung im Wirtschaftsleben der modernen Gesellschaften gewannen. Der Blick auf die Anfänge der modernen Zuckerwirtschaft zeigt Zusammenhänge und Institutionen, die zu den prägenden Elementen der Gegenwartsgesellschaft gehören, in statu nascendi und offenbart dadurch – weil die Umstände erkennbar werden, aus denen heraus sie entwickelt wurden – Vieles von ihrem Wesen. Kapitalgesellschaften, Kredit- und Bankwesen, Arbeitsmarktregulierung, Betriebsorganisation, Antriebs- und Produktions-Technologie, Energiemanagement, Marketing, Logistik usw. wären hier als Beispiel zu nennen, nicht zuletzt aber auch die seit dem 16. Jahrhundert hervortretende neue Einstellung zu Arbeit und privatem Konsum und, damit verknüpft, die tiefgreifende Umgestaltung der sozialen Beziehungen, die Arbeiterbewegung, das Verhältnis zwischen den Kontinenten, race relations, und der Niederschlag dieser Faktoren im Massenbewusstsein, in der Folklore, der bildenden Kunst und der Literatur. Durch die Brille der Geschichte des Zuckers, des transatlantischen Sklavenhandels und der Sklaverei in Amerika gesehen erscheint die formative Phase der modernen Fabrikgesellschaft damit wie durch ein Brennglas vergrößert in neuer Schärfe. Verschiedene Disziplinen, namentlich die Wirtschafts- und Sozialgeschichte, die Entdeckungsgeschichte, die Geschichte Afrikas und Amerikas, die Geschichte der Nationalstaaten, des allgemeinen Erziehungs- und Ausbildungswesens, der Arbeitergeschichte, der Technikgeschichte ebenso wie die Kulturwissenschaft wirken auf diesem Feld zusammen und vermitteln weitere Einsichten in die Entstehung der modernen Gesellschaft.
Aktualisiert: 2019-03-25
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