Leben und Werk des deutsch-jüdischen Soziologen Albert Salomon (1891-1966) bilden eine Einheit. Von den Nationalsozialisten vertrieben, forschte er an der New School for Social Research in New York über die humanistischen Wurzeln der Soziologie und führte sein Leben im Sinne des Humanismus als letzter Bastion intellektueller Rechtschaffenheit in einer Zeit des Totalitarismus. Das Buch rekonstruiert diese Einheit in ihren geistes- und sozialwissenschaftlichen Bezügen und vergleicht sie mit den Werken anderer Emigranten.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Leben und Werk des deutsch-jüdischen Soziologen Albert Salomon (1891-1966) bilden eine Einheit. Von den Nationalsozialisten vertrieben, forschte er an der New School for Social Research in New York über die humanistischen Wurzeln der Soziologie und führte sein Leben im Sinne des Humanismus als letzter Bastion intellektueller Rechtschaffenheit in einer Zeit des Totalitarismus. Das Buch rekonstruiert diese Einheit in ihren geistes- und sozialwissenschaftlichen Bezügen und vergleicht sie mit den Werken anderer Emigranten.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Leben und Werk des deutsch-jüdischen Soziologen Albert Salomon (1891-1966) bilden eine Einheit. Von den Nationalsozialisten vertrieben, forschte er an der New School for Social Research in New York über die humanistischen Wurzeln der Soziologie und führte sein Leben im Sinne des Humanismus als letzter Bastion intellektueller Rechtschaffenheit in einer Zeit des Totalitarismus. Das Buch rekonstruiert diese Einheit in ihren geistes- und sozialwissenschaftlichen Bezügen und vergleicht sie mit den Werken anderer Emigranten.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Bartimäus, der Dschinn aller Dschinns, darf seine ruhmreiche Vergangenheit präsentieren – die sogar seine späteren Heldentaten mit Nathanael beinahe in den Schatten stellt. Schließlich hat Bartimäus seinerzeit nur den Besten der Besten und Hochwohlgeborenen gedient: Mächtige Magier und wunderschöne Königinnen waren seine Gebieter – sogar der berühmte König Salomon ... Ein spektakuläres Feuerwerk an atemberaubender Spannung, unnachahmlichem Witz und mit einem unwiderstehlichen Helden!
Aktualisiert: 2023-07-01
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100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik.
Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden.
Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.
Aktualisiert: 2023-06-30
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100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik.
Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden.
Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.
Aktualisiert: 2023-06-30
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100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik.
Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden.
Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Das Hohelied Salomonis
Ein musikalisch-künstlerisches Projekt des Kunst- und Kulturprojektes BRAND-SANIERUNG e.V. mit dem Kirchengemeinde St. Marien zu Weißenfels und dem Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.
Johannn Wolfgang von Goethe bezeichnete das Hohelied Salomos, als das „schönste Liebesgedicht der Welt“. Seit tausenden von Jahren ist dieser biblische Text Inspirationsquelle für Künstler verschiedener Sparten. Immer wieder wird es neu befragt, geben Musiker, Dichter oder Maler ihre Antwort darauf, legen Exegeten den Text neu aus. Lovis Corinth, Marc Chagall, der große Prediger Bernhard von Clairvaux oder der bereits genannte Weimarer Dichterfürst, um nur einige zu nennen. Im Hohelied geht es um nichts Geringeres, als dass der Mensch lieben kann und geliebt wird, um Mensch zu sein und Mensch zu bleiben.
Für einen Künstler ist es unabdingbar, die Liebe zuzulassen, aus und mit ihr zu schöpfen, damit ein ehrliches und authentisches Werk entsteht, das gültig ist und in der Welt bestehen kann. Die Liebe hat eine lange Geschichte und verweist auf eine reiche Tradition in der Kunst, Musik und Literatur. Sie wird von Eros und Sexus getragen und hat die Kraft, über den Tod hinaus zu verweisen, wie es Paulus einst postuliert hat. Martin Luther legt auf der Suche nach einen barmherzigen Gott nach und vergleicht diesen mit einem „ glühender Backofen voller Liebe“.
In einer Gesellschaft, die geprägt ist von Nervosität und Unbeständigkeit, sichtbar an häufigen Partnerwechseln, Ungeordnetheit von Gefühlen, Verwechslung von Liebe und Intuition, Ehebrüchen, Sehnsüchten und Histerien, erscheint es um so notwendiger und aktueller, die Fragen nach der Kraft und der Macht der Liebe neu zu stellen.
Heinrich Schütz hat in den ersten Jahren des Dreißigjährigen Krieges , einem der größten aller Desaster , wo Hass und Töten zum Alltag gehörte, die Cantiones sacrae komponiert. Die Textvorlagen für die Vertonung der geistlichen Konzerte sind u.a. auch dem Hohelied der Liebe entnommen. Schütz selbst hatte zuvor schwere Verluste hinnehmen müssen. Der Tod der Ehefrau, des Vaters, des Bruders und schließlich der der Tochter waren unmittelbar in Folge zu beklagen. Dem Schmerz und dem Leid, dass auch für ihn fast zur „Normalität“ wurde, setzte er mit den Hoheliedvertonungen die göttliche Kraft der Liebe entgegen. Es scheint paradox, aber gerade in unsicheren und krisengebeutelten Zeiten und Situationen ist es um so deutlicher, eine einende Instanz entgegenzusetzen.
Um das Hohelied der Liebe neu sichtbar und erfahrbar zu machen und an die Tradition anzuknüpfen, werden fünf bildende Künstler einen eigenen „Klangkörper“ bilden und mit verschiedenen Materialien ihre Gefühle und Gedanken – das Hohelied verlang nicht wenig Gefühl – zum Ausdruck bringen.
Die eigenwilligen starken Handschriften der teilnehmenden Künstler entfalten den „Klangteppich“ um so mehr.
Die Künstler sind: Helena Rytkönen - Malerei , Uli Barnickel – Metallplastik , Peter Rogge – Schwarz-Weiß-Grafik , Christina Simon – Farblinolschnitt , Lisa Trefzer – Keramische Wandbilder
Zu Gast : Dieter Weidenbach, der im Oktober seinen 70.Geburtstag begeht und einen 17 teiligen Zyklus von Rötelzeichnungen zum Hohelied Salomonis geschaffen hat.
Dabei bilden die Vertonungen von Schütz zum Hohelied den Ausgangspunkt für den Auftrag an die Künstler. Inwiefern sich dies unmittelbar oder gebrochen in den bildkünstlerischen Ergebnissen zeigt, muss offen bleiben und ist dem autonomen Anspruch der Kunst zu überlassen.
In einer Ausstellung in den Galerieräumen des Kunst- und Kulturprojektes BRANDSANIERUNG werden die Werke miteinander kommunizieren. Ob hier jedem Künstler ein
separater Raum zugewiesen wird, oder die Arbeiten einander in den Räumen durchdringen, hängt von den Ergebnissen ab und vor allem davon, ob und welche künstlerischen Handschriften miteinander kommunizieren können.
Die bildkünstlerischen Arbeiten bilden zum einen eine eigens zum Thema erarbeitete
Ausstellung, werden aber auch zum Rahmen für die Musik und die Dichtung, der die
Exegese voran steht.
Der Alttestamentler Gerhard Begrich wird im Rahmen der Ausstellung in einem Vortrag auf die biblischen Quellen und den Urtext verweisen. Die Musik von Heinrich Schütz, die Anlass und Ausgangspunkt war, steht in der biblischen und in einer protestantischen Tradition und wird konzertant aufgeführt. Ein literarischer Beitrag setzt ausgewählte Texte zur Liebeslyrik aus der Dichtung der Gegenwart ( Menantes-Preisträger/ Menantes-Preis für erotische Dichtung, der im Zweijahresrhythmus vom Menantes Förderkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Wandersleben in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturjournal Palmbaum ausgeschrieben wird) daneben. Durch die Vernetzung der verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen erhält das Thema eine semantische Verdichtung. Es gelingt so, den Bogen zur Gegenwart zu spannen und dem Hörer und Betrachter bewusst zu machen, dass Künstler und Kunst sich durch Jahrhunderte dafür verantwortlich zeichnen, zu fragen, wer wir selber sind und wodurch wir sind.
Die Ausstellung wird mit diesem Katalog dokumentiert.
Aktualisiert: 2023-06-24
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Das Hohelied Salomonis
Ein musikalisch-künstlerisches Projekt des Kunst- und Kulturprojektes BRAND-SANIERUNG e.V. mit dem Kirchengemeinde St. Marien zu Weißenfels und dem Weißenfelser Musikvereins „Heinrich Schütz“ e.V.
Johannn Wolfgang von Goethe bezeichnete das Hohelied Salomos, als das „schönste Liebesgedicht der Welt“. Seit tausenden von Jahren ist dieser biblische Text Inspirationsquelle für Künstler verschiedener Sparten. Immer wieder wird es neu befragt, geben Musiker, Dichter oder Maler ihre Antwort darauf, legen Exegeten den Text neu aus. Lovis Corinth, Marc Chagall, der große Prediger Bernhard von Clairvaux oder der bereits genannte Weimarer Dichterfürst, um nur einige zu nennen. Im Hohelied geht es um nichts Geringeres, als dass der Mensch lieben kann und geliebt wird, um Mensch zu sein und Mensch zu bleiben.
Für einen Künstler ist es unabdingbar, die Liebe zuzulassen, aus und mit ihr zu schöpfen, damit ein ehrliches und authentisches Werk entsteht, das gültig ist und in der Welt bestehen kann. Die Liebe hat eine lange Geschichte und verweist auf eine reiche Tradition in der Kunst, Musik und Literatur. Sie wird von Eros und Sexus getragen und hat die Kraft, über den Tod hinaus zu verweisen, wie es Paulus einst postuliert hat. Martin Luther legt auf der Suche nach einen barmherzigen Gott nach und vergleicht diesen mit einem „ glühender Backofen voller Liebe“.
In einer Gesellschaft, die geprägt ist von Nervosität und Unbeständigkeit, sichtbar an häufigen Partnerwechseln, Ungeordnetheit von Gefühlen, Verwechslung von Liebe und Intuition, Ehebrüchen, Sehnsüchten und Histerien, erscheint es um so notwendiger und aktueller, die Fragen nach der Kraft und der Macht der Liebe neu zu stellen.
Heinrich Schütz hat in den ersten Jahren des Dreißigjährigen Krieges , einem der größten aller Desaster , wo Hass und Töten zum Alltag gehörte, die Cantiones sacrae komponiert. Die Textvorlagen für die Vertonung der geistlichen Konzerte sind u.a. auch dem Hohelied der Liebe entnommen. Schütz selbst hatte zuvor schwere Verluste hinnehmen müssen. Der Tod der Ehefrau, des Vaters, des Bruders und schließlich der der Tochter waren unmittelbar in Folge zu beklagen. Dem Schmerz und dem Leid, dass auch für ihn fast zur „Normalität“ wurde, setzte er mit den Hoheliedvertonungen die göttliche Kraft der Liebe entgegen. Es scheint paradox, aber gerade in unsicheren und krisengebeutelten Zeiten und Situationen ist es um so deutlicher, eine einende Instanz entgegenzusetzen.
Um das Hohelied der Liebe neu sichtbar und erfahrbar zu machen und an die Tradition anzuknüpfen, werden fünf bildende Künstler einen eigenen „Klangkörper“ bilden und mit verschiedenen Materialien ihre Gefühle und Gedanken – das Hohelied verlang nicht wenig Gefühl – zum Ausdruck bringen.
Die eigenwilligen starken Handschriften der teilnehmenden Künstler entfalten den „Klangteppich“ um so mehr.
Die Künstler sind: Helena Rytkönen - Malerei , Uli Barnickel – Metallplastik , Peter Rogge – Schwarz-Weiß-Grafik , Christina Simon – Farblinolschnitt , Lisa Trefzer – Keramische Wandbilder
Zu Gast : Dieter Weidenbach, der im Oktober seinen 70.Geburtstag begeht und einen 17 teiligen Zyklus von Rötelzeichnungen zum Hohelied Salomonis geschaffen hat.
Dabei bilden die Vertonungen von Schütz zum Hohelied den Ausgangspunkt für den Auftrag an die Künstler. Inwiefern sich dies unmittelbar oder gebrochen in den bildkünstlerischen Ergebnissen zeigt, muss offen bleiben und ist dem autonomen Anspruch der Kunst zu überlassen.
In einer Ausstellung in den Galerieräumen des Kunst- und Kulturprojektes BRANDSANIERUNG werden die Werke miteinander kommunizieren. Ob hier jedem Künstler ein
separater Raum zugewiesen wird, oder die Arbeiten einander in den Räumen durchdringen, hängt von den Ergebnissen ab und vor allem davon, ob und welche künstlerischen Handschriften miteinander kommunizieren können.
Die bildkünstlerischen Arbeiten bilden zum einen eine eigens zum Thema erarbeitete
Ausstellung, werden aber auch zum Rahmen für die Musik und die Dichtung, der die
Exegese voran steht.
Der Alttestamentler Gerhard Begrich wird im Rahmen der Ausstellung in einem Vortrag auf die biblischen Quellen und den Urtext verweisen. Die Musik von Heinrich Schütz, die Anlass und Ausgangspunkt war, steht in der biblischen und in einer protestantischen Tradition und wird konzertant aufgeführt. Ein literarischer Beitrag setzt ausgewählte Texte zur Liebeslyrik aus der Dichtung der Gegenwart ( Menantes-Preisträger/ Menantes-Preis für erotische Dichtung, der im Zweijahresrhythmus vom Menantes Förderkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Wandersleben in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Literaturjournal Palmbaum ausgeschrieben wird) daneben. Durch die Vernetzung der verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen erhält das Thema eine semantische Verdichtung. Es gelingt so, den Bogen zur Gegenwart zu spannen und dem Hörer und Betrachter bewusst zu machen, dass Künstler und Kunst sich durch Jahrhunderte dafür verantwortlich zeichnen, zu fragen, wer wir selber sind und wodurch wir sind.
Die Ausstellung wird mit diesem Katalog dokumentiert.
Aktualisiert: 2023-06-24
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100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik.
Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden.
Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.
Aktualisiert: 2023-06-21
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100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik.
Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden.
Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.
Aktualisiert: 2023-06-21
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100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik.
Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden.
Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.
Aktualisiert: 2023-06-20
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100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik.
Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden.
Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.
Aktualisiert: 2023-06-20
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100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik.
Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden.
Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.
Aktualisiert: 2023-06-20
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"Du schreibst so unverdruckst und schamlos über Sex, wie es notwendig und unersetzbar ist. In hoher literarischer Qualität über solche Themen zu schreiben, traue ich nur höchst wenigen zu. Du beweist mit Deinen Texten, dass ein Alterswerk überhaupt nicht weise, schlaff sein und den langen Bart des Immerschongeschriebenen haben muss."
(Hermann Kinder, 2021 in einer Mail an den Autor)
Aktualisiert: 2023-06-16
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»In keinem Lande der Welt hat man soviel von den natürlichen Aufgaben der Frau gesprochen und mit solcher Energie und Zähigkeit versucht, die Frau ausschließlich auf diese ihre natürliche Sphäre zu verweisen, hat man soviel von der Heiligkeit der Mutterschaft gesprochen wie in Deutschland. Aber keine theoretische Verherrlichung hat verhindert, daß die Mutter im praktischen Leben mißachtet, erniedrigt, dem Elend preisgegeben worden ist.«
Mit diesen drastischen Worten wandte sich Alice Salomon 1908 an das Publikum der Jahresversammlung des Deutschen Vereins für Armenpflege und Wohltätigkeit. Auf dem wegweisenden Vortrag zum Thema »Mutterschutz und Mutterschaftsversicherung« basiert der gleichnamige Band, der noch im selben Jahr bei Duncker & Humblot in Leipzig erschien. Mit ihrer Rede und den daraus entstandenen Schriften trug Alice Salomon entscheidend dazu bei, das Thema Mutterschutz ins Bewusstsein der wilhelminischen Gesellschaft zu rücken.
Aktualisiert: 2023-06-15
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In der 1906 bei Duncker & Humblot veröffentlichten Dissertation untersucht Alice Salomon eine Thematik, die auch heute noch einen immens hohen Aktualitätswert besitzt. Anders als der von der damaligen Frauenbewegung erhobenen abstrakten Forderung »gleicher Lohn für gleiche Leistung«, sucht Salomon nach Erklärungsmöglichkeiten der geschlechterabhängigen ungleichen Bezahlung durch Empirie und konstatiert, dass vielmehr eine ungleiche Bezahlung bei ungleicher Leistung gegeben sei. Nicht Willkür, sondern gewachsene Strukturen sowie die Bewertung von Frauenarbeit als gering, auch in den eigenen Reihen, seien für die ungleiche Bezahlung verantwortlich. Und so fordert Sie bereits im Geleitwort ihrer Arbeit:
»Es liegt wesentlich in der Hand der Frauen selbst und ihrer Erziehung, die Motive ihres Handelns, die Zwecke, unter der sie bisher ihre Arbeit gestellt haben, zu ändern.
Möge diese Schrift dazu beitragen, einer jungen Frauengeneration die rechten Wege dafür zu weisen.«
Aktualisiert: 2023-06-15
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Peter Salomon hat in seine Gedichtbände immer auch ein paar "schwule Gedichte" eingestreut, nie jedoch ein explizit schwules Buch gemacht. Im vorliegenden Band sind diese verstreut erschienenen, zwischen 1972 und 2019 entstandenen Gedichte gebündelt. Es handelt sich um "Klartext-Gedichte", die deutlich aussprechen, was Sache ist.
Interview Dr. Stefan Hölscher mit Peter Salomon
Aktualisiert: 2023-06-11
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"Du schreibst so unverdruckst und schamlos über Sex, wie es notwendig und unersetzbar ist. In hoher literarischer Qualität über solche Themen zu schreiben, traue ich nur höchst wenigen zu. Du beweist mit Deinen Texten, dass ein Alterswerk überhaupt nicht weise, schlaff sein und den langen Bart des Immerschongeschriebenen haben muss."
(Hermann Kinder, 2021 in einer Mail an den Autor)
Aktualisiert: 2023-06-11
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Die schöpferische Auslegung der althergebrachten Übersetzung des „Hohen Lieds“ mit der Bildersprache einer zeitgenössischen Malerin und den Versen eines ebensolchen Dichters, die einen Vergleich der biblischen Sulamith mit der nach Selbstverwirklichung strebenden modernen Frau ermöglichen, machen den Reiz dieses Buches aus.
Aktualisiert: 2023-06-10
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