Wolfgang U. Eckart, ausgewiesener Medizinhistoriker und fesselnd schreibender Chronist, legt mit seinem neuesten Werk eine faszinierende Kultur- und Sozialgeschichte der deutschen Medizin im Ersten Weltkrieg vor.Der Leser erfährt in Text und Bild, wie die Medizin als wissenschaftliche Disziplin und praktische Profession während des Krieges an der Front und in der Heimat, in Laboren und Lazaretten agierte. Das Buch schöpft aus einem reichen Fundus gedruckter und ungedruckter Quellen, die hier vielfach erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bei weitem nicht nur der Einsatz der Sanitätsdienste unter den Bedingungen von Materialschlachten und Gaskrieg sind das Thema, sondern auch die wachsenden Probleme der Ernährungsversorgung an der Front und daheim. Hunger und Hungerrevolten motivierten Ärzte zur Entwicklung heute oftmals befremdlich erscheinender Ersatznahrung. Alkoholismus und Drogengebrauch an der Front sowie die als »spanische Influenza« zu trauriger Berühmtheit gelangte Grippewelle des Spätsommers 1918 waren weitere Phänomene, mit denen sich die Ärzteschaft konfrontiert sah. Darüber hinaus be-handeln die letzten Kapitel die unmittelbaren Folgen des Krieges in den 1920er Jahren: einerseits die Krüppel-, Versehrten- und Rententhematik und andererseits die ideologische und politische Aufarbeitung des Krieges durch die Ärztezunft.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Wolfgang U. Eckart, ausgewiesener Medizinhistoriker und fesselnd schreibender Chronist, legt mit seinem neuesten Werk eine faszinierende Kultur- und Sozialgeschichte der deutschen Medizin im Ersten Weltkrieg vor.Der Leser erfährt in Text und Bild, wie die Medizin als wissenschaftliche Disziplin und praktische Profession während des Krieges an der Front und in der Heimat, in Laboren und Lazaretten agierte. Das Buch schöpft aus einem reichen Fundus gedruckter und ungedruckter Quellen, die hier vielfach erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bei weitem nicht nur der Einsatz der Sanitätsdienste unter den Bedingungen von Materialschlachten und Gaskrieg sind das Thema, sondern auch die wachsenden Probleme der Ernährungsversorgung an der Front und daheim. Hunger und Hungerrevolten motivierten Ärzte zur Entwicklung heute oftmals befremdlich erscheinender Ersatznahrung. Alkoholismus und Drogengebrauch an der Front sowie die als »spanische Influenza« zu trauriger Berühmtheit gelangte Grippewelle des Spätsommers 1918 waren weitere Phänomene, mit denen sich die Ärzteschaft konfrontiert sah. Darüber hinaus be-handeln die letzten Kapitel die unmittelbaren Folgen des Krieges in den 1920er Jahren: einerseits die Krüppel-, Versehrten- und Rententhematik und andererseits die ideologische und politische Aufarbeitung des Krieges durch die Ärztezunft.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Ein spannender Dialog der Feldpostbriefe im Ersten Weltkrieg, zwischen der Heimatfront, wo die Familie hungert und dem möderischen Stellungskrieg an der Westfront. Wieviel schreckliche Wahrheit dürfen Wilma und Carl einander in den Briefen mitteilen? Schont man den jeweils anderen? Siegt die Liebe wirklich über alles? Und werden sich die beiden wiedersehen?
Aktualisiert: 2022-12-31
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Ein spannender Dialog der Feldpostbriefe im Ersten Weltkrieg, zwischen der Heimatfront, wo die Familie hungert und dem möderischen Stellungskrieg an der Westfront. Wieviel schreckliche Wahrheit dürfen Wilma und Carl einander in den Briefen mitteilen? Schont man den jeweils anderen? Siegt die Liebe wirklich über alles? Und werden sich die beiden wiedersehen?
Aktualisiert: 2022-12-31
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Bis zum Ersten Weltkrieg hat sich Düren zu einer bedeutenden rheinischen Industriestadt entwickelt. Ihre 36.000 Einwohner sind zum überwiegenden Teil katholisch, die evangelische Gemeinde rekrutiert ihre Mitglieder vor allem aus den Familien der Industriellen, die jüdische bildet eine verschwindende Minderheit. Die Milieus sind geklärt, ebenso die Machtverhältnisse im Stadtrat, der aufgrund des Dreiklassenwahlrechts vom nationalliberalen Großbürgertum dominiert wird.
Der Beginn des „Großen Krieges“ bringt auch hier zunächst Ausbrüche des Patriotismus hervor, die jedoch schnell überlagert werden von den unvermittelt auftretenden, nicht einkalkulierten Begleiterscheinungen, wie Arbeitslosigkeit, Auftragsmangel, Verkehrsproblemen, Rohstoffknappheit, Hamsterkäufen, Versorgungsengpässen und einer rasch ansteigenden Zahl von unterstützungsbedürftigen Familien. Der wachsenden Not kann für eine gewisse Zeit noch mit privaten und öffentlichen Mitteln begegnet werden, begleitet von vor allem aus dem Bildungsbürgertum heraus erzeugten propagandistischen Anstrengungen.
Als die Erkenntnis reift, dass dieser Krieg wohl nicht siegreich bis Weihnachten 1914 beendet sein wird und man sich für längere Zeit auf ein Leben mit dem Mangel einstellen muss, entwickeln sich Strukturen und Mechanismen, die das Leben jedes Einzelnen grundlegend verändern. Den staatlichen Maßnahmen wie Höchstpreisen, Bewirtschaftung und Beschlagnahmen begegnet man mit Schleichhandel und Hamsterfahrten ins Umland – wenn man kann. Sonst bleibt nur stundenlanges, oft genug erfolgloses Anstehen an den
– teilweise städtischen – Verkaufsstellen.
Der Dürener Wirtschaft gelingt es in weiten Teilen erstaunlich gut, sich an die neuen Bedingungen und Erfordernisse anzupassen. Unternehmen wie die Dürener Metallwerke oder die Schießwollfabrik haben Hochkonjunktur, aber auch andere Firmen bis ins Handwerk hinein können ihre Produktion auf Rüstungsgüter umstellen. Dass dabei Fremd- und Zwangsarbeiter eingesetzt werden müssen, wird als unvermeidbar hingenommen. Insgesamt erfährt der Arbeitsmarkt in jenen Jahren eine grundlegende Veränderung.
Nicht erst der sogenannte „Steckrübenwinter“ 1916/17 macht die gravierenden Auswirkungen des Mangels in allen Bereichen auf die Gesundheit der Bevölkerung deutlich. Besonders die Kinder tragen durch die unzureichende Kleidung und Ernährung bleibende Schäden davon, die Abwesenheit der Väter und die Überbeanspruchung der Mütter durch Berufstätigkeit und Haushalt führt in wachsendem Maße zu Verwahrlosung der Jugend. Nur einer geringen Zahl kann durch die Kinderlandverschickung eine Verbesserung ihres Allgemeinzustands ermöglicht werden.
Mit dem englischen Flieger-Angriff auf die Stadt am 1. August 1918 ist auch Düren endgültig zum „Frontgebiet“ geworden. Längst schon ist der „Heldentod“ von Angehörigen traurige Alltagserscheinung, die Nachrichten von der Front über Feldpost oder Erzählungen von Urlaubern lassen kaum Hoffnung auf einen günstigen Ausgang des Krieges aufkommen. Nur ein letztes Aufbäumen symbolisiert da im Herbst 1918 das beste Dürener Ergebnis aller bisherigen Kriegsanleihen. Die „Spanische Grippe“ schließlich wirkt wie eine Strafe Gottes für das verwerfliche Tun aller Kriegsparteien.
Aktualisiert: 2021-04-29
Autor:
Joanna Ayaita,
Hartmut Böllert,
Hansjörg Dahmen,
Gabriele Gehlen,
Bernd Hahne,
Lisa Haßler,
Hans-Peter Höner,
Sarah Höner,
Christel Kreutzer,
Anne Krings,
Felix Röhlich,
Ines Schnitzler,
Anita Schoeller,
Rolf Terkatz
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Wolfgang U. Eckart, ausgewiesener Medizinhistoriker und fesselnd schreibender Chronist, legt mit seinem neuesten Werk eine faszinierende Kultur- und Sozialgeschichte der deutschen Medizin im Ersten Weltkrieg vor.Der Leser erfährt in Text und Bild, wie die Medizin als wissenschaftliche Disziplin und praktische Profession während des Krieges an der Front und in der Heimat, in Laboren und Lazaretten agierte. Das Buch schöpft aus einem reichen Fundus gedruckter und ungedruckter Quellen, die hier vielfach erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bei weitem nicht nur der Einsatz der Sanitätsdienste unter den Bedingungen von Materialschlachten und Gaskrieg sind das Thema, sondern auch die wachsenden Probleme der Ernährungsversorgung an der Front und daheim. Hunger und Hungerrevolten motivierten Ärzte zur Entwicklung heute oftmals befremdlich erscheinender Ersatznahrung. Alkoholismus und Drogengebrauch an der Front sowie die als »spanische Influenza« zu trauriger Berühmtheit gelangte Grippewelle des Spätsommers 1918 waren weitere Phänomene, mit denen sich die Ärzteschaft konfrontiert sah. Darüber hinaus be-handeln die letzten Kapitel die unmittelbaren Folgen des Krieges in den 1920er Jahren: einerseits die Krüppel-, Versehrten- und Rententhematik und andererseits die ideologische und politische Aufarbeitung des Krieges durch die Ärztezunft.
Aktualisiert: 2023-05-04
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Über 1.000 Tagebücher und Briefsammlungen standen für dieses ehrgeizige Projekt zur Verfügung. Daraus wählten die Autoren die bewegendsten aus: Aufzeichnungen von Krankenschwestern, Offizieren und Frontsoldaten, aber auch von bekannten Persönlichkeiten wie Stefan Zweig, Manfred von Richthofen und Kurt Tucholsky. Rund 300 verschollen geglaubte Farbfotografien aus dem Archiv von August Fuhrmann zeigen den Ersten Weltkrieg, wie ihn bisher noch keiner gesehen hat.
Aktualisiert: 2021-07-13
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Hauptkommissar Siegfried Adam ist eigentlich aus privaten Gründen am Flughafen. Aber in dem Flugzeug, in dem seine Tochter sitzt, wurde jemand ermordet. Adam wird einer Mordkommission des LKA zugeteilt.
Warum bringt jemand die Mitglieder einer wohlhabenden Hamburger Familie nach und nach um? Und was hat Leo, eine Zufallsbekanntschaft von Adam, damit zu tun?
Adam verstrickt sich in einem Netz aus Intrigen, das bis nach Barcelona reicht. Als er erkennt, wie weit er bei seiner Suche in die Vergangenheit gehen muss, ist es vielleicht schon zu spät.
Alte Verbrechen und erschütternde Familiengeheimnisse, dazu ein etwas knurriger Hauptkommissar und sein kauziger Partner von der Flughafenwache - spannende Lektüre, die den Leser mitnimmt auf eine Reise durch das Hamburg von heute bis hin zur historischen Vergangenheit der Hansestadt um 1914.
Hauptkommissar Adam aus Altona ermittelt in seinem ersten Fall.
Aktualisiert: 2019-10-01
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Das Leben gegen Ende des Ersten Weltkriegs ist geprägt von Hunger und Angst um die Soldaten. Doch die Menschen rücken zusammen. Nachbarschaft wird groß geschrieben und vermag selbst Fremdenhass einzudämmen. Plascha ist das Kind polnischer Einwanderer. Sie erzählt ein Stück Ruhrgebietsgeschichte, das schon fast in Vergessenheit geraten ist.
Aktualisiert: 2020-05-01
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Was war gleich, was wurde in Deutschland anders gehandhabt während des Ersten und Zweiten Weltkrieges hinsichtlich der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse und damit der Lebensmittelzuteilung? Welche Lehren hatten sich für das NS-Regime bei der Lebensmittelversorgung aus den bitteren Erfahrungen des Ersten Weltkrieges ergeben? Hatte man vor 1914 jegliche Kriegsvorsorge auf dem Ernährungssektor unterlassen, so waren die Nationalsozialisten von Anfang an bestrebt gewesen - im Gedenken an die Hungerkatastrophe 1916/17 -, eine solche Situation zu vermeiden, ging doch mit dem Hunger parallel eine Stimmungsverschlechterung einher, die in Unruhen und Streiks einmündete, wobei letztere zum Schrittmacher der Revolution 1918 wurden. In Vorbereitung eines (zweiten) Krieges musste deshalb die Landwirtschaft nach 1933 angehalten werden, vermehrt zu produzieren. Vorhandene Getreide- und Fettreserven waren jedoch im Sommer 1941 weitgehendst aufgebraucht. Wären in der Folgezeit nicht die rigorosen Entnahmen landwirtschaftlicher Produkte aus den besetzten Gebieten, speziell aus der Ukraine, vorgenommen worden, hätten für die Landwirtschaft in der folgenden Kriegszeit nicht bis 2,6 Millionen Kriegsgefangene sowie zivile Arbeitskräfte aus Osteuropa zur Verfügung gestanden, so wären nach 1941 bald ähnliche Nöte in der Versorgung wie im Ersten Weltkrieg entstanden. Lediglich der dadurch ausreichenderen Lebensmittelversorgung ist es zu verdanken, dass gesundheitliche Schäden nicht die Ausmaße des Ersten Weltkrieges erreichten. Die Lebensmittelrationen der Deutschen blieben jedoch den rassisch diskriminierten Kriegsgefangenen und zivilen Arbeitskräften aus Osteuropa vorenthalten, ihre Rationen blieben meist unter dem Existenzminimum, so dass unter ihnen eine hohe Zahl von Hungerschäden und damit verbundenen Todesfällen auftrat.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Wolfgang U. Eckart, ausgewiesener Medizinhistoriker und fesselnd schreibender Chronist, legt mit seinem neuesten Werk eine faszinierende Kultur- und Sozialgeschichte der deutschen Medizin im Ersten Weltkrieg vor.Der Leser erfährt in Text und Bild, wie die Medizin als wissenschaftliche Disziplin und praktische Profession während des Krieges an der Front und in der Heimat, in Laboren und Lazaretten agierte. Das Buch schöpft aus einem reichen Fundus gedruckter und ungedruckter Quellen, die hier vielfach erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bei weitem nicht nur der Einsatz der Sanitätsdienste unter den Bedingungen von Materialschlachten und Gaskrieg sind das Thema, sondern auch die wachsenden Probleme der Ernährungsversorgung an der Front und daheim. Hunger und Hungerrevolten motivierten Ärzte zur Entwicklung heute oftmals befremdlich erscheinender Ersatznahrung. Alkoholismus und Drogengebrauch an der Front sowie die als »spanische Influenza« zu trauriger Berühmtheit gelangte Grippewelle des Spätsommers 1918 waren weitere Phänomene, mit denen sich die Ärzteschaft konfrontiert sah. Darüber hinaus be-handeln die letzten Kapitel die unmittelbaren Folgen des Krieges in den 1920er Jahren: einerseits die Krüppel-, Versehrten- und Rententhematik und andererseits die ideologische und politische Aufarbeitung des Krieges durch die Ärztezunft.
Aktualisiert: 2023-05-04
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