Aktualisiert: 2023-06-15
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Aktualisiert: 2023-06-15
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Mit dem neuesten Band der „Rote Reihe“ veröffentlicht der Heimatbund für das Oldenburger Münsterland erstmals die Register der sogenannten Willkommschatzung der Jahre 1498/99 und damit die ältesten erhaltenen flächendeckenden Namenverzeichnisse der Einwohner des damaligen Niederstifts Münster.
Viele der heute noch im Emsland und im Oldenburger Münsterland vorhandenen Familiennamen sind in diesen Registern erstmals urkundlich nachweisbar, was sie als Quelle für die Landesgeschichte, Topographie, Genealogie und Namenkunde unserer Region so wertvoll macht.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Aktualisiert: 2023-06-07
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Vor einigen Jahren wurden bei Bauarbeiten auf einem Dachboden in Quedlinburg drei Steuerregister aus dem 16. Jh. entdeckt, die zwischen den Deckenbalken eines Fachwerkbaus versteckt waren. Selbst für eine Stadt wie Quedlinburg, die mit ihren 1.200 Fachwerkhäusern eines der größten Flächendenkmale in Deutschland ist und auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe steht, ist das ein außergewöhnlicher Fund. Dieser ermöglicht – zusammen mit anderen bislang unausgewerteten Quellen wie dem Quedlinburger Stadtbuch – die Anwendung sozialtopographischer Methoden auf Stadt Quedlinburg im Mittelalter und in der Frühneuzeit. Im Vordergrund stehen dabei Fragen, wie sich die Stadt allgemein entwickelte und wie die Infrastruktur im Spätmittelalter aussah. Auch die Beziehungen von Vermögen, sozialer Stellung, Beruf und Bildung zur politischen Macht stehen im Fokus des Interesses. Dabei werden auch marginalisierte Gruppen wie Prostituierte, Vermögenslose, die jüdische Bevölkerung, oder auch kirchliche Institutionen, wie Klöster und Brüderschaften, untersucht. Topographische, epidemische und politische Zäsuren, wie Brände, Pest oder Kriege, sind Faktoren, die Einfluss auf die betrachteten Steuerregister hatten. Anhand des Stadtbuches lassen sich die bisher nur bis ins 16. Jh. kartierten Wohnverhältnisse aller Steuerzahler der Stadt nun teilweise bis ins Jahr 1310/30 zurückführen. Damit ist dies die in Deutschland bisher am weitesten ins Spätmittelalter zurückreichende Untersuchung der Wohn- und Besitzverhältnisse für die gesamte Bürgerschaft einer Stadt. Die erzielten Ergebnisse und die umfangreiche Edition der Steuerlisten des 14. Jh. sind nicht nur für Historiker von großer Bedeutung, sie erleichtern auch Bauforschern und Archäologen ihre Arbeit, da ihnen hiermit bisher unbekannte und schwer lesbare Quellen für ihre eigene Forschung erschlossen wurden.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Vor einigen Jahren wurden bei Bauarbeiten auf einem Dachboden in Quedlinburg drei Steuerregister aus dem 16. Jh. entdeckt, die zwischen den Deckenbalken eines Fachwerkbaus versteckt waren. Selbst für eine Stadt wie Quedlinburg, die mit ihren 1.200 Fachwerkhäusern eines der größten Flächendenkmale in Deutschland ist und auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe steht, ist das ein außergewöhnlicher Fund. Dieser ermöglicht – zusammen mit anderen bislang unausgewerteten Quellen wie dem Quedlinburger Stadtbuch – die Anwendung sozialtopographischer Methoden auf Stadt Quedlinburg im Mittelalter und in der Frühneuzeit. Im Vordergrund stehen dabei Fragen, wie sich die Stadt allgemein entwickelte und wie die Infrastruktur im Spätmittelalter aussah. Auch die Beziehungen von Vermögen, sozialer Stellung, Beruf und Bildung zur politischen Macht stehen im Fokus des Interesses. Dabei werden auch marginalisierte Gruppen wie Prostituierte, Vermögenslose, die jüdische Bevölkerung, oder auch kirchliche Institutionen, wie Klöster und Brüderschaften, untersucht. Topographische, epidemische und politische Zäsuren, wie Brände, Pest oder Kriege, sind Faktoren, die Einfluss auf die betrachteten Steuerregister hatten. Anhand des Stadtbuches lassen sich die bisher nur bis ins 16. Jh. kartierten Wohnverhältnisse aller Steuerzahler der Stadt nun teilweise bis ins Jahr 1310/30 zurückführen. Damit ist dies die in Deutschland bisher am weitesten ins Spätmittelalter zurückreichende Untersuchung der Wohn- und Besitzverhältnisse für die gesamte Bürgerschaft einer Stadt. Die erzielten Ergebnisse und die umfangreiche Edition der Steuerlisten des 14. Jh. sind nicht nur für Historiker von großer Bedeutung, sie erleichtern auch Bauforschern und Archäologen ihre Arbeit, da ihnen hiermit bisher unbekannte und schwer lesbare Quellen für ihre eigene Forschung erschlossen wurden.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Mit dem neuesten Band der „Rote Reihe“ veröffentlicht der Heimatbund für das Oldenburger Münsterland erstmals die Register der sogenannten Willkommschatzung der Jahre 1498/99 und damit die ältesten erhaltenen flächendeckenden Namenverzeichnisse der Einwohner des damaligen Niederstifts Münster.
Viele der heute noch im Emsland und im Oldenburger Münsterland vorhandenen Familiennamen sind in diesen Registern erstmals urkundlich nachweisbar, was sie als Quelle für die Landesgeschichte, Topographie, Genealogie und Namenkunde unserer Region so wertvoll macht.
Aktualisiert: 2023-03-31
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Aktualisiert: 2023-03-29
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Aktualisiert: 2023-02-17
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Vor einigen Jahren wurden bei Bauarbeiten auf einem Dachboden in Quedlinburg drei Steuerregister aus dem 16. Jh. entdeckt, die zwischen den Deckenbalken eines Fachwerkbaus versteckt waren. Selbst für eine Stadt wie Quedlinburg, die mit ihren 1.200 Fachwerkhäusern eines der größten Flächendenkmale in Deutschland ist und auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe steht, ist das ein außergewöhnlicher Fund. Dieser ermöglicht – zusammen mit anderen bislang unausgewerteten Quellen wie dem Quedlinburger Stadtbuch – die Anwendung sozialtopographischer Methoden auf Stadt Quedlinburg im Mittelalter und in der Frühneuzeit. Im Vordergrund stehen dabei Fragen, wie sich die Stadt allgemein entwickelte und wie die Infrastruktur im Spätmittelalter aussah. Auch die Beziehungen von Vermögen, sozialer Stellung, Beruf und Bildung zur politischen Macht stehen im Fokus des Interesses. Dabei werden auch marginalisierte Gruppen wie Prostituierte, Vermögenslose, die jüdische Bevölkerung, oder auch kirchliche Institutionen, wie Klöster und Brüderschaften, untersucht. Topographische, epidemische und politische Zäsuren, wie Brände, Pest oder Kriege, sind Faktoren, die Einfluss auf die betrachteten Steuerregister hatten. Anhand des Stadtbuches lassen sich die bisher nur bis ins 16. Jh. kartierten Wohnverhältnisse aller Steuerzahler der Stadt nun teilweise bis ins Jahr 1310/30 zurückführen. Damit ist dies die in Deutschland bisher am weitesten ins Spätmittelalter zurückreichende Untersuchung der Wohn- und Besitzverhältnisse für die gesamte Bürgerschaft einer Stadt. Die erzielten Ergebnisse und die umfangreiche Edition der Steuerlisten des 14. Jh. sind nicht nur für Historiker von großer Bedeutung, sie erleichtern auch Bauforschern und Archäologen ihre Arbeit, da ihnen hiermit bisher unbekannte und schwer lesbare Quellen für ihre eigene Forschung erschlossen wurden.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Vor einigen Jahren wurden bei Bauarbeiten auf einem Dachboden in Quedlinburg drei Steuerregister aus dem 16. Jh. entdeckt, die zwischen den Deckenbalken eines Fachwerkbaus versteckt waren. Selbst für eine Stadt wie Quedlinburg, die mit ihren 1.200 Fachwerkhäusern eines der größten Flächendenkmale in Deutschland ist und auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe steht, ist das ein außergewöhnlicher Fund. Dieser ermöglicht – zusammen mit anderen bislang unausgewerteten Quellen wie dem Quedlinburger Stadtbuch – die Anwendung sozialtopographischer Methoden auf Stadt Quedlinburg im Mittelalter und in der Frühneuzeit. Im Vordergrund stehen dabei Fragen, wie sich die Stadt allgemein entwickelte und wie die Infrastruktur im Spätmittelalter aussah. Auch die Beziehungen von Vermögen, sozialer Stellung, Beruf und Bildung zur politischen Macht stehen im Fokus des Interesses. Dabei werden auch marginalisierte Gruppen wie Prostituierte, Vermögenslose, die jüdische Bevölkerung, oder auch kirchliche Institutionen, wie Klöster und Brüderschaften, untersucht. Topographische, epidemische und politische Zäsuren, wie Brände, Pest oder Kriege, sind Faktoren, die Einfluss auf die betrachteten Steuerregister hatten. Anhand des Stadtbuches lassen sich die bisher nur bis ins 16. Jh. kartierten Wohnverhältnisse aller Steuerzahler der Stadt nun teilweise bis ins Jahr 1310/30 zurückführen. Damit ist dies die in Deutschland bisher am weitesten ins Spätmittelalter zurückreichende Untersuchung der Wohn- und Besitzverhältnisse für die gesamte Bürgerschaft einer Stadt. Die erzielten Ergebnisse und die umfangreiche Edition der Steuerlisten des 14. Jh. sind nicht nur für Historiker von großer Bedeutung, sie erleichtern auch Bauforschern und Archäologen ihre Arbeit, da ihnen hiermit bisher unbekannte und schwer lesbare Quellen für ihre eigene Forschung erschlossen wurden.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Die fünf Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen die Sozialstruktur und Wirtschaftsentwicklung der fürstbischöflichen Residenzstadt Bamberg. Drei Analysen von Steuerlisten und Steuerbeschreibungen des 16. und 17. Jahrhunderts geben Aufschluss über die Vermögensverhältnisse im Bereich des Stadtgerichts und der Immunitäten, die soziale Schichtung der Bamberger Bevölkerung und die soziale Topographie der Stadt. Diese Studien werden ergänzt durch zwei Untersuchungen zum Bamberger Waisenhaus. Sie stellen die baulichen, administrativen und personellen Strukturen dieser Institution vor, beschreiben den Alltag der Waisenkinder und zeichnen auf der Basis der Waisenhausrechnungen ökonomische Zyklen und Krisen des 17. und 18. Jahrhunderts nach.
Aktualisiert: 2019-05-20
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58 Seiten mit 3 Abbildungen, Broschur. Alte Ausdrücke, Abkürzungen, und Maße. Mit einem Leitfaden für Genealogie und Familienforschung. Dem Kirchen-Jahreskalender von Januar bis Dezember.
INHALT:
1. Alte Ausdrücke und Maße 4
2. Genealogie und Familienforschung 16
Ziel der Genealogie 17
Verwandtschaftsbeziehungen 18
Familiennamen 19
Darstellungsmöglichkeiten 23
Anforderungen 26
Ahnenliste 27
Befragung 30
Kirchenbücher 32
Praktische Arbeit mit den Kirchenbüchern 33
Familienregister der Kirchgemeinden 34
Läutebücher 35
Seelenregister 35
Seelenregister 36
Abendmahllisten 36
Steuerregister 37
Bürgerbücher 39
Ortsfamilienbücher 39
weitere Quellen 40
Quellenorte 43
EINLEITUNG:
Es ist ein wachsendes Interesse der Menschen an der Heimatgeschichte im allgemeinen aber auch an der Familiengeschichte zu beobachten. Eine zunehmende Akzeptanz der Genealogie in der Gesellschaft ist unübersehbar.
Leben kann man heute und jetzt,
planen nur vorwärts in die Zukunft
aber verstehen erst die Vergangenheit.
Die Genealogie und Familienforschung kann man nirgendwo studieren, sondern nur durch praktische Arbeit erlernen.
Zuerst ist man Anfänger, später versierter Fachmann und wenn nicht aufgepaßt wird ist man von Bazillus befallen und kann es nicht mehr lassen.
Bei dieser Forschung trifft der Laie aber schnell an erste Hürden. Den nach 1935 Geborenen ist die deutsche Schreibschrift nicht mehr geläufig.
Die Sprache, Schrift und der Schreibstiel hat sich im Lauf der Jahrhunderte gewandelt so wurde im
13-15 Jh. die Gotische Kursive; im 16-18 Jh. dann die Gotische Kurrentschrift verwendet und ab 1941 ist die deutsche (Sütterlin) durch die lateinische Schrift ersetzt worden.
Aktualisiert: 2019-12-29
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Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigt sich die Wissenschaft zunehmend mit der sozialgeschichtlichen Erforschung mittelalterlicher Städte. In diesem Zusammenhang sind die Steuerregister als besonders aussagekräftige Quelle in den Focus gerückt. Im Tiroler Raum gibt es allerdings bislang nur wenige Untersuchungen von Steuerregistern, was zu einem guten Teil mit der schlechten Überlieferungslage zusammenhängt. Eine Ausnahme bildet in dieser Hinsicht allerdings die alte Landeshauptstadt Meran. Hier bietet sich eine statistische Untersuchung über das spätmittelalterliche Steuerwesen aufgrund der ausgezeichneten Quellenlage geradezu an. Sowohl hinsichtlich der Zahl der überlieferten Steuerregister als auch in Bezug auf die Fülle der Informationen über die Steuerverwaltung gibt es in Tirol keinen vergleichbaren Quellenbestand. Diese günstigen Voraussetzungen eröffnen die Möglichkeit einer sozialgeschichtlichen Analyse der spätmittelalterlichen Stadt Meran an der Schwelle zur Frühen Neuzeit. Für den Zeitraum von 1438 bis 1525 sind insgesamt 43 Steuerregister überliefert, die demographische, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Daten und Fakten preisgeben. Die Autorin hat dieses reichhaltige Quellenmaterial im vorliegenden Band statistisch und empirisch ausgewertet und durch zahlreiche Grafiken und Tabellen illustriert.
Aktualisiert: 2020-05-01
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