Die kommunistische Revolution in der Vojvodina 1944-1952

Die kommunistische Revolution in der Vojvodina 1944-1952 von Klingenstein,  Grete, Portmann,  Michael, Suppan,  Arnold
Welche Vorstellungen und Ziele besaßen die jugoslawischen bzw. serbischen Kommunisten von einem neuen Jugoslawien und auf welche Art und Weise wurden diese Ideen in den ersten Nachkriegsjahren in der Vojvodina umgesetzt? Wie sahen die theoretischen Vorgaben der internationalistisch ausgerichteten Bevölkerungspolitik aus und welche Pläne verfolgte man in Bezug auf die internierten Donauschwaben? Welche Spuren haben das „Verschwinden“ der deutschsprachigen Bevölkerung einerseits und die Ansiedlung von mehrheitlich serbischen Anhängern der Volksbefreiungsbewegung andererseits hinterlassen? In welchen Bereichen war die kommunistische Landwirtschaftspolitik erfolgreich und wo traten schon bald Risse im Kriegsbündnis zwischen Bauern und Kommunisten auf? Und schließlich: Als wie beständig erwies sich die in diesem Gebiet bisher einzige nicht unter nationalen Vorzeichen stattfindende Revolution von oben? Auf diese Fragen sollen Antworten gegeben werden. Darüber hinaus bietet der Autor Einblicke in die militärisch-politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Strukturen des kommunistischen Machtapparates in der Autonomen Provinz Vojvodina und dem jugoslawischen Gesamtstaat. Hierzu wurden in der deutschsprachigen Historiographie bisher unbekannte Akten aus mehreren Archiven in Serbien gesichtet und als Grundlage für eine umfassende Arbeit zum kommunistischen Revolutionsprozess ausgewertet. „Eine lesenswerte und in den Wertungen und Schlussfolgerungen überzeugende Studie, die über den bisherigen Forschungsstand hinausführt.“ (Edgar Hösch, Würzburg) … What was the blueprint the Yugoslav/Serb communists had for a new Yugoslavia and how and to what extent were these concepts in the aftermath of the Second World War carried out in the Vojvodina? What can be stated about the theoretical guidelines of the internationalist population policy and which were the plans the rulers had in mind for the imprisoned Danube Swabians? What were the consequences of the "disappearance" of this German speaking minority on the one hand and the settlement with mostly Serbian sympathisers of the People's Liberation Front in the Vojvodina on the other? In which realms must the agrarian policy be considered a success and where did tensions occur in the dubious alliance between peasants and communists? And last but not least: How permanent was the socialist revolution in this area? These and other questions shall be answered. Furthermore the author provides an insight into the military-political, economical, and cultural structures of the communist apparatus in the Autonomous Province Vojvodina and the Yugoslavian state as a whole. So far unknown documents from several archives in Serbia have been taken as basis for this comprehensive study of the socialist revolution in the Vojvodina. "This is a worth reading study, convincing in the conclusions and outreaching the stand of research." (Edgar Hösch, Würzburg)
Aktualisiert: 2023-06-28
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Beiträge zur Paläanthropologie. Ur- und Frühgeschichte Österreichs

Beiträge zur Paläanthropologie. Ur- und Frühgeschichte Österreichs
Archaeologia Austriaca is issued on an annual basis and focuses on the entire field of European Prehistory and Early History. The journal covers all periods from the Palaeolithic to modern times which are subject to archaeological, anthropological and interdisciplinary investigations, including those involving the natural sciences. Archaeologia Austriaca is peer reviewed and published in print and online. The journal includes articles, reports, special sections and book reviews predominantly in German and English.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Beiträge zur Paläanthropologie. Ur- und Frühgeschichte Österreichs

Beiträge zur Paläanthropologie. Ur- und Frühgeschichte Österreichs
Archaeologia Austriaca is issued on an annual basis and focuses on the entire field of European Prehistory and Early History. The journal covers all periods from the Palaeolithic to modern times which are subject to archaeological, anthropological and interdisciplinary investigations, including those involving the natural sciences. Archaeologia Austriaca is peer reviewed and published in print and online. The journal includes articles, reports, special sections and book reviews predominantly in German and English.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum I. Provincia Noricum

Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum I. Provincia Noricum von Bauchenhenß,  Gerhard, Bauchhenss,  Gerhard, De Bernardo Stempel,  Patrizia, Hainzmann,  Manfred
Corpus "Fontes epigraphici religionum Celticarum antiquarum" ediert religiöse Inschriften mit möglichem keltischem Hintergrund aus den römischen Provinzen und untersucht sie epigraphisch, sprachwissenschaftlich, historisch und ikonographisch. Fasciculus 1 dieses den norischen Testimonien gewidmeten Bandes enthält einen methodologischen Teil zur Götternamenanalyse, interdisziplinäre Kommentare zu den theonymischen Formularen und Kulten sowie einen gesonderten Teil mit ikonographischen Analysen. Beschreibung, Übersetzung und Besprechung der Monumental- und Kleininschriften finden sich in Fasciculus 2. Beide Faszikel bieten zahlreiche Abbildungen und Grafiken zu Verbreitung und Vergesellschaftung der Kulte sowie Tabellen und Konkordanzen zu den einzelnen Numina wie auch zur Gruppe der Stifter.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum I. Provincia Noricum

Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum I. Provincia Noricum von Bauchenhenß,  Gerhard, Bauchhenss,  Gerhard, De Bernardo Stempel,  Patrizia, Hainzmann,  Manfred
Corpus "Fontes epigraphici religionum Celticarum antiquarum" ediert religiöse Inschriften mit möglichem keltischem Hintergrund aus den römischen Provinzen und untersucht sie epigraphisch, sprachwissenschaftlich, historisch und ikonographisch. Fasciculus 1 dieses den norischen Testimonien gewidmeten Bandes enthält einen methodologischen Teil zur Götternamenanalyse, interdisziplinäre Kommentare zu den theonymischen Formularen und Kulten sowie einen gesonderten Teil mit ikonographischen Analysen. Beschreibung, Übersetzung und Besprechung der Monumental- und Kleininschriften finden sich in Fasciculus 2. Beide Faszikel bieten zahlreiche Abbildungen und Grafiken zu Verbreitung und Vergesellschaftung der Kulte sowie Tabellen und Konkordanzen zu den einzelnen Numina wie auch zur Gruppe der Stifter.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum I. Provincia Noricum

Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum I. Provincia Noricum von Bauchenhenß,  Gerhard, Bauchhenss,  Gerhard, De Bernardo Stempel,  Patrizia, Hainzmann,  Manfred
Corpus "Fontes epigraphici religionum Celticarum antiquarum" ediert religiöse Inschriften mit möglichem keltischem Hintergrund aus den römischen Provinzen und untersucht sie epigraphisch, sprachwissenschaftlich, historisch und ikonographisch. Fasciculus 1 dieses den norischen Testimonien gewidmeten Bandes enthält einen methodologischen Teil zur Götternamenanalyse, interdisziplinäre Kommentare zu den theonymischen Formularen und Kulten sowie einen gesonderten Teil mit ikonographischen Analysen. Beschreibung, Übersetzung und Besprechung der Monumental- und Kleininschriften finden sich in Fasciculus 2. Beide Faszikel bieten zahlreiche Abbildungen und Grafiken zu Verbreitung und Vergesellschaftung der Kulte sowie Tabellen und Konkordanzen zu den einzelnen Numina wie auch zur Gruppe der Stifter.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum I. Provincia Noricum

Fontes Epigraphici Religionum Celticarum Antiquarum I. Provincia Noricum von Bauchenhenß,  Gerhard, Bauchhenss,  Gerhard, De Bernardo Stempel,  Patrizia, Hainzmann,  Manfred
Corpus "Fontes epigraphici religionum Celticarum antiquarum" ediert religiöse Inschriften mit möglichem keltischem Hintergrund aus den römischen Provinzen und untersucht sie epigraphisch, sprachwissenschaftlich, historisch und ikonographisch. Fasciculus 1 dieses den norischen Testimonien gewidmeten Bandes enthält einen methodologischen Teil zur Götternamenanalyse, interdisziplinäre Kommentare zu den theonymischen Formularen und Kulten sowie einen gesonderten Teil mit ikonographischen Analysen. Beschreibung, Übersetzung und Besprechung der Monumental- und Kleininschriften finden sich in Fasciculus 2. Beide Faszikel bieten zahlreiche Abbildungen und Grafiken zu Verbreitung und Vergesellschaftung der Kulte sowie Tabellen und Konkordanzen zu den einzelnen Numina wie auch zur Gruppe der Stifter.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Tell el-Dabʿa XXII ‒ „Der Mund der beiden Wege“

Tell el-Dabʿa XXII ‒ „Der Mund der beiden Wege“ von Bietak,  Manfred, Czerny ,  Ernst
„Tell el-Dabʿa XXII“ ist die abschließende und umfassende Publikation der Ergebnisse einer Grabung des Österreichischen Archäologischen Instituts, Zweigstelle Kairo, im Areal von Ezbet Ruschdi, nordöstlich von Tell el-Dabʿa (Areal R/I). Bereits in den 1950er Jahren hat eine Grabung der ägyptischen Antikenverwaltung an dieser Stelle die Ruinen eines monumentalen Ziegeltempels der 12. Dynastie nebst umgebender Wohnbebauung freigelegt. Die österreichische Grabung des Jahres 1996 unter der Leitung von Manfred Bietak sollte den damaligen Befund neu untersuchen und in Details klären. Daraus entwickelte sich eine größere archäologische Unternehmung in zwei Kampagnen, die zahlreiche neue Befunde und reichlich Fundmaterial erbrachte. Das Tempelgebäude wurde neu untersucht und aufgenommen; es wird gezeigt, dass die Gründung nicht vor der Mitte der 12. Dynastie (wahrscheinlich im fünften Jahr Sesostris III.) erfolgt ist. Eine darunter gelegene ältere Siedlung aus der ersten Hälfte der 12. Dynastie wurde neu entdeckt. Die Darstellung des Baubefundes des Tempels und der Häuser der Siedlung sowie die Vorstellung und Auswertung des reichen Fundgutes (Keramik, Silices, Statuenfragmente etc.) stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Studie in 2 Bänden (Teil 1: Text; Teil 2: Abbildungen, Tafeln, Pläne, Profile, Schnitte).
Aktualisiert: 2023-06-26
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Antike Theaterbauten

Antike Theaterbauten von Isler,  Hans Peter
Ausgangspunkt der Untersuchung sind die antiken Theaterbauten. Ziel ist es, die Entstehung und Entwicklung der Bauform des Theaters von den Anfängen bis ans Ende der römischen Kaiserzeit zu verfolgen und zu verstehen. Die Theater sind neben den Sakralbauten der häufigste und am weitesten verbreitete Bautypus der antiken Architektur. Von mehr als 800 einzelnen Theatern und Odeia sind bis heute Baureste erhalten. Eine Reihe von gegen 200 weiteren Theatern ist durch Inschriften oder auch durch Hinweise in der antiken Literatur bezeugt. Die Verbreitung der Bauform des Theaters erstreckt sich über die ganze antike Welt, von Aï Khanoum, im Nordosten des heutigen Afghanistan, an der Grenze zu Tadschikistan, bis nach Olisipo in Portugal, von Camulodunum in England bis nach Oxyrhynchos und Antinoe in Ägypten und nach Petra im südlichen Jordanien. Die Publikationslage ist für die Mehrheit der antiken Theaterbauten völlig ungenügend. Eine ausführlichere Dokumentation aller Bauten in Form eines Katalogs erschien daher nötig. Der Katalog erfasst alle antiken Theaterbauten, soweit Reste davon erhalten sind oder die Existenz des Theaters durch inschriftliche oder literarische Zeugnisse gesichert ist. Die Bauten, von welchen bauliche Reste erhalten sind, werden im Katalogteil ausführlich beschrieben und analysiert. Für die Reihenfolge der Objekte wurde die alphabethische Ordnung unter dem antiken Ortsnamen gewählt. Zusammen mit den Theatern wurden auch die Odeia aufgenommen, da sich eine eindeutige Grenze zwischen einem Theater (mit offenem Zuschauerbereich) und einem Odeion (mit Überdachung) im Einzelfall nicht immer ziehen lässt. Aber auch die nur inschriftlich oder literarisch bezeugten Theater sind im Katalog vertreten, denn sie haben für Fragen der räumlichen und zeitlichen Verbreitung der Theaterarchitektur ihr Gewicht. Soweit dies möglich war, ist für den Katalog Vollständigkeit angestrebt.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Das norische Donaukastell Arelape/Pöchlarn

Das norische Donaukastell Arelape/Pöchlarn von Schmid,  Sebastian
Trotz der teilweise sehr guten Erhaltung von Resten römischer Militärlager in Noricum ist der Kenntnisstand zu den einzelnen Befestigungsanlagen immer noch sehr beschränkt. Einzig die Geschichte des Kastells Mautern ist durch Ausgrabungen gut bekannt. Die Bearbeitung und Auswertung archäologischer Untersuchungen (2002–2012) in Arelape/Pöchlarn erlaubt nun, die Entwicklung dieses Kastells von seiner Gründung in der zweiten Hälfte des 1. Jhs. n. Chr. bis zu seiner endgültigen Aufgabe im späten 5. bzw. frühen 6. Jh. n. Chr. nachzuvollziehen. Dabei ermöglicht die Analyse der Befunde und des Fundmaterials die Beantwortung von Fragen zur Chronologie, aber auch zur Funktion der freigelegten Gebäude, zu den im Kastell stationierten Einheiten und zur Nutzung der Anlage in der Spätantike.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Das norische Donaukastell Arelape/Pöchlarn

Das norische Donaukastell Arelape/Pöchlarn von Schmid,  Sebastian
Trotz der teilweise sehr guten Erhaltung von Resten römischer Militärlager in Noricum ist der Kenntnisstand zu den einzelnen Befestigungsanlagen immer noch sehr beschränkt. Einzig die Geschichte des Kastells Mautern ist durch Ausgrabungen gut bekannt. Die Bearbeitung und Auswertung archäologischer Untersuchungen (2002–2012) in Arelape/Pöchlarn erlaubt nun, die Entwicklung dieses Kastells von seiner Gründung in der zweiten Hälfte des 1. Jhs. n. Chr. bis zu seiner endgültigen Aufgabe im späten 5. bzw. frühen 6. Jh. n. Chr. nachzuvollziehen. Dabei ermöglicht die Analyse der Befunde und des Fundmaterials die Beantwortung von Fragen zur Chronologie, aber auch zur Funktion der freigelegten Gebäude, zu den im Kastell stationierten Einheiten und zur Nutzung der Anlage in der Spätantike.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Das norische Donaukastell Arelape/Pöchlarn

Das norische Donaukastell Arelape/Pöchlarn von Schmid,  Sebastian
Trotz der teilweise sehr guten Erhaltung von Resten römischer Militärlager in Noricum ist der Kenntnisstand zu den einzelnen Befestigungsanlagen immer noch sehr beschränkt. Einzig die Geschichte des Kastells Mautern ist durch Ausgrabungen gut bekannt. Die Bearbeitung und Auswertung archäologischer Untersuchungen (2002–2012) in Arelape/Pöchlarn erlaubt nun, die Entwicklung dieses Kastells von seiner Gründung in der zweiten Hälfte des 1. Jhs. n. Chr. bis zu seiner endgültigen Aufgabe im späten 5. bzw. frühen 6. Jh. n. Chr. nachzuvollziehen. Dabei ermöglicht die Analyse der Befunde und des Fundmaterials die Beantwortung von Fragen zur Chronologie, aber auch zur Funktion der freigelegten Gebäude, zu den im Kastell stationierten Einheiten und zur Nutzung der Anlage in der Spätantike.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Hanghaus 2 in Ephesos. Die Wohneinheit 6

Hanghaus 2 in Ephesos. Die Wohneinheit 6 von Rathmayr,  Elisabeth, Thür,  Hilke
Die sieben Wohneinheiten des Hanghauses 2 im Bautypus von großen Peristylhäusern bilden seit der Überdachung mit einem Schutzbau und der Öffnung für Besucher eine der touristischen Hauptattraktionen des Ruinengeländes von Ephesos. Der privilegierte Status der Bewohner der hier vorgelegten Wohneinheit 6 wird bereits durch die zentrale Lage und den direkten Eingang vom embolos (Kuretenstraße) angezeigt. Glücklicherweise ist ihr Eigentümer Gaius Flavius Furius Aptus durch Inschriften bekannt. Er ist als Bauherr für den großzügigen Ausbau des Hauses in den Bauphasen II (120 n. Chr.) und III (ca. 150 n. Chr.) mit geräumigen, mit Marmor luxuriös ausgestatteten Fest- und Bankettsälen verantwortlich. Er bekleidete nicht nur hohe städtische Ämter, sondern war auch Priester des Dionysos Oreios Bakchios pro poleos. Als Priester und Vorstand stellte er sein palastartiges Stadthaus als Versammlungsort für diesen Dionysosverein zur Verfügung, wofür neben vielen anderen Hinweisen vor allem das Fehlen von privat genutzten Räumen spricht. Jedoch wird durch Türverbindungen zu den benachbarten Wohneinheiten 4 und 7, in denen diese Raumfunktionen vorhanden waren, angezeigt, dass die Wohneinheit 6 zusammen mit diesen Wohneinheiten im Besitz der Familie des Gaius Flavius Furius Aptus stand. Dem Konzept der Publikation der Hanghäuser in Ephesos folgend, werden in dem reich illustrierten Band, dem auch eine CD mit Visualisierungen und Plänen beigegeben ist, der Baubefund mit den Bauphasen, der Architektur und den Wasserinstallationen, die Ausstattung mit den Marmorwand- und -bodenverkleidungen, der Wandmalerei, den Stuckdekorationen und den Mosaiken ebenso wie die Funde mit den Skulpturen, der Keramik, den Kleinfunden, dem Glas und den Münzen sowie den archäozoologischen Funden vorgelegt; darüber hinaus werden auch die Graffiti vorgestellt, die einen unmittelbaren Einblick ins Alltagsleben gewähren und sich in großer Zahl auf den Wandmalereien befinden. Ein weiterer Abschnitt behandelt die Restaurierungen der Marmorvertäfelungen im Marmorsaal 31. Darüber hinaus ergab die kontextuelle Analyse der in der Wohneinheit 6 durchgeführten Grabungen zusammen mit den daraus stammenden Funden, dass auf dem Areal dieses Hauses bereits in späthellenistischer Zeit ein Hofhaus an der Kuretenstraße vorhanden war.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Hanghaus 2 in Ephesos. Die Wohneinheit 6

Hanghaus 2 in Ephesos. Die Wohneinheit 6 von Rathmayr,  Elisabeth, Thür,  Hilke
Die sieben Wohneinheiten des Hanghauses 2 im Bautypus von großen Peristylhäusern bilden seit der Überdachung mit einem Schutzbau und der Öffnung für Besucher eine der touristischen Hauptattraktionen des Ruinengeländes von Ephesos. Der privilegierte Status der Bewohner der hier vorgelegten Wohneinheit 6 wird bereits durch die zentrale Lage und den direkten Eingang vom embolos (Kuretenstraße) angezeigt. Glücklicherweise ist ihr Eigentümer Gaius Flavius Furius Aptus durch Inschriften bekannt. Er ist als Bauherr für den großzügigen Ausbau des Hauses in den Bauphasen II (120 n. Chr.) und III (ca. 150 n. Chr.) mit geräumigen, mit Marmor luxuriös ausgestatteten Fest- und Bankettsälen verantwortlich. Er bekleidete nicht nur hohe städtische Ämter, sondern war auch Priester des Dionysos Oreios Bakchios pro poleos. Als Priester und Vorstand stellte er sein palastartiges Stadthaus als Versammlungsort für diesen Dionysosverein zur Verfügung, wofür neben vielen anderen Hinweisen vor allem das Fehlen von privat genutzten Räumen spricht. Jedoch wird durch Türverbindungen zu den benachbarten Wohneinheiten 4 und 7, in denen diese Raumfunktionen vorhanden waren, angezeigt, dass die Wohneinheit 6 zusammen mit diesen Wohneinheiten im Besitz der Familie des Gaius Flavius Furius Aptus stand. Dem Konzept der Publikation der Hanghäuser in Ephesos folgend, werden in dem reich illustrierten Band, dem auch eine CD mit Visualisierungen und Plänen beigegeben ist, der Baubefund mit den Bauphasen, der Architektur und den Wasserinstallationen, die Ausstattung mit den Marmorwand- und -bodenverkleidungen, der Wandmalerei, den Stuckdekorationen und den Mosaiken ebenso wie die Funde mit den Skulpturen, der Keramik, den Kleinfunden, dem Glas und den Münzen sowie den archäozoologischen Funden vorgelegt; darüber hinaus werden auch die Graffiti vorgestellt, die einen unmittelbaren Einblick ins Alltagsleben gewähren und sich in großer Zahl auf den Wandmalereien befinden. Ein weiterer Abschnitt behandelt die Restaurierungen der Marmorvertäfelungen im Marmorsaal 31. Darüber hinaus ergab die kontextuelle Analyse der in der Wohneinheit 6 durchgeführten Grabungen zusammen mit den daraus stammenden Funden, dass auf dem Areal dieses Hauses bereits in späthellenistischer Zeit ein Hofhaus an der Kuretenstraße vorhanden war.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Hanghaus 2 in Ephesos. Die Wohneinheit 6

Hanghaus 2 in Ephesos. Die Wohneinheit 6 von Rathmayr,  Elisabeth, Thür,  Hilke
Die sieben Wohneinheiten des Hanghauses 2 im Bautypus von großen Peristylhäusern bilden seit der Überdachung mit einem Schutzbau und der Öffnung für Besucher eine der touristischen Hauptattraktionen des Ruinengeländes von Ephesos. Der privilegierte Status der Bewohner der hier vorgelegten Wohneinheit 6 wird bereits durch die zentrale Lage und den direkten Eingang vom embolos (Kuretenstraße) angezeigt. Glücklicherweise ist ihr Eigentümer Gaius Flavius Furius Aptus durch Inschriften bekannt. Er ist als Bauherr für den großzügigen Ausbau des Hauses in den Bauphasen II (120 n. Chr.) und III (ca. 150 n. Chr.) mit geräumigen, mit Marmor luxuriös ausgestatteten Fest- und Bankettsälen verantwortlich. Er bekleidete nicht nur hohe städtische Ämter, sondern war auch Priester des Dionysos Oreios Bakchios pro poleos. Als Priester und Vorstand stellte er sein palastartiges Stadthaus als Versammlungsort für diesen Dionysosverein zur Verfügung, wofür neben vielen anderen Hinweisen vor allem das Fehlen von privat genutzten Räumen spricht. Jedoch wird durch Türverbindungen zu den benachbarten Wohneinheiten 4 und 7, in denen diese Raumfunktionen vorhanden waren, angezeigt, dass die Wohneinheit 6 zusammen mit diesen Wohneinheiten im Besitz der Familie des Gaius Flavius Furius Aptus stand. Dem Konzept der Publikation der Hanghäuser in Ephesos folgend, werden in dem reich illustrierten Band, dem auch eine CD mit Visualisierungen und Plänen beigegeben ist, der Baubefund mit den Bauphasen, der Architektur und den Wasserinstallationen, die Ausstattung mit den Marmorwand- und -bodenverkleidungen, der Wandmalerei, den Stuckdekorationen und den Mosaiken ebenso wie die Funde mit den Skulpturen, der Keramik, den Kleinfunden, dem Glas und den Münzen sowie den archäozoologischen Funden vorgelegt; darüber hinaus werden auch die Graffiti vorgestellt, die einen unmittelbaren Einblick ins Alltagsleben gewähren und sich in großer Zahl auf den Wandmalereien befinden. Ein weiterer Abschnitt behandelt die Restaurierungen der Marmorvertäfelungen im Marmorsaal 31. Darüber hinaus ergab die kontextuelle Analyse der in der Wohneinheit 6 durchgeführten Grabungen zusammen mit den daraus stammenden Funden, dass auf dem Areal dieses Hauses bereits in späthellenistischer Zeit ein Hofhaus an der Kuretenstraße vorhanden war.
Aktualisiert: 2023-06-26
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Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Soziale Strukturen: Von der feudal-agrarischen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft

Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Soziale Strukturen: Von der feudal-agrarischen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft von Rumpler,  Helmut, Urbanitsch,  Peter
Der Band ist das Pedant zum bereits erschienen Kartenband (Band IX/2), der die kartographisch-statistische Grundlage für die narrative Behandlung der gesellschaftlichen Teilbereiche bildet. In einem ersten Teilband werden die strukturellen Änderungen der Industriegesellschaft in der Periode 1850–1914, d.h. die Rahmenbedingungen der „Industriellen Revolution“ behandelt („Die Wende zur Industrie- und Wissensgesellschaft“). Die Räume, in denen sich der Epochenwandel vollzog, waren nicht die Länder oder die Kulturgemeinschaften der Nation oder Konfession, sondern sozioökonomisch konstituierte Lebensräume, Arbeitswelten und „Produktionszonen“ („Lebens- und Arbeitswelten“). Im zweiten Teilband wird der ambivalente Weg „Von der Stände- zur Klassengesellschaft“ beschrieben. Noch im 19. Jahrhundert bildete „Zwischeneuropa“ eine Zone des Wandels „vom Stand zur Klasse“. Die „soziale Frage“ hatte in der vielschichtig strukturierten Gesellschaft der Habsburgermonarchie viele Gesichter und provozierte viele Antworten. In der Umbruchsepoche von der Eliten- zur Massengesellschaft waren alle Stände und Klassen von dieser Frage des Überlebens tangiert. Die Ratlosigkeit und Resignation gegenüber der Herausforderung der „sozialen Frage“ führte weg von der Diskussion um die Möglichkeiten von Ausgleichs- und Bewältigungsstrategien hin zur Bereitschaft, das scheinbar Unlösbare mit den Mitteln der Gewalt zu lösen („Der soziale Wandel als gesellschaftspolitische Herausforderung“). Insgesamt handelt es sich um eine Thematik, die für die Modernisierung des gesamten mitteleuropäischen Raumes von zentraler Bedeutung war, darüber hinaus aber praktische und mentale Wirkungen bis in die europäische Gegenwart hat. Die im Band dargestellten Schwierigkeiten eines gemeinsamen Gesellschafts- und Wirtschaftsraumes im Vielvölkerstaat der Habsburgermonarchie sind bis in die Gegenwart aktuell.
Aktualisiert: 2023-06-21
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Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Soziale Strukturen: Von der feudal-agrarischen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft

Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Soziale Strukturen: Von der feudal-agrarischen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft von Rumpler,  Helmut, Urbanitsch,  Peter
Der Band ist das Pedant zum bereits erschienen Kartenband (Band IX/2), der die kartographisch-statistische Grundlage für die narrative Behandlung der gesellschaftlichen Teilbereiche bildet. In einem ersten Teilband werden die strukturellen Änderungen der Industriegesellschaft in der Periode 1850–1914, d.h. die Rahmenbedingungen der „Industriellen Revolution“ behandelt („Die Wende zur Industrie- und Wissensgesellschaft“). Die Räume, in denen sich der Epochenwandel vollzog, waren nicht die Länder oder die Kulturgemeinschaften der Nation oder Konfession, sondern sozioökonomisch konstituierte Lebensräume, Arbeitswelten und „Produktionszonen“ („Lebens- und Arbeitswelten“). Im zweiten Teilband wird der ambivalente Weg „Von der Stände- zur Klassengesellschaft“ beschrieben. Noch im 19. Jahrhundert bildete „Zwischeneuropa“ eine Zone des Wandels „vom Stand zur Klasse“. Die „soziale Frage“ hatte in der vielschichtig strukturierten Gesellschaft der Habsburgermonarchie viele Gesichter und provozierte viele Antworten. In der Umbruchsepoche von der Eliten- zur Massengesellschaft waren alle Stände und Klassen von dieser Frage des Überlebens tangiert. Die Ratlosigkeit und Resignation gegenüber der Herausforderung der „sozialen Frage“ führte weg von der Diskussion um die Möglichkeiten von Ausgleichs- und Bewältigungsstrategien hin zur Bereitschaft, das scheinbar Unlösbare mit den Mitteln der Gewalt zu lösen („Der soziale Wandel als gesellschaftspolitische Herausforderung“). Insgesamt handelt es sich um eine Thematik, die für die Modernisierung des gesamten mitteleuropäischen Raumes von zentraler Bedeutung war, darüber hinaus aber praktische und mentale Wirkungen bis in die europäische Gegenwart hat. Die im Band dargestellten Schwierigkeiten eines gemeinsamen Gesellschafts- und Wirtschaftsraumes im Vielvölkerstaat der Habsburgermonarchie sind bis in die Gegenwart aktuell.
Aktualisiert: 2023-06-21
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Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Soziale Strukturen: Von der feudal-agrarischen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft

Die Habsburgermonarchie 1848-1918 / Soziale Strukturen: Von der feudal-agrarischen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft von Rumpler,  Helmut, Urbanitsch,  Peter
Der Band ist das Pedant zum bereits erschienen Kartenband (Band IX/2), der die kartographisch-statistische Grundlage für die narrative Behandlung der gesellschaftlichen Teilbereiche bildet. In einem ersten Teilband werden die strukturellen Änderungen der Industriegesellschaft in der Periode 1850–1914, d.h. die Rahmenbedingungen der „Industriellen Revolution“ behandelt („Die Wende zur Industrie- und Wissensgesellschaft“). Die Räume, in denen sich der Epochenwandel vollzog, waren nicht die Länder oder die Kulturgemeinschaften der Nation oder Konfession, sondern sozioökonomisch konstituierte Lebensräume, Arbeitswelten und „Produktionszonen“ („Lebens- und Arbeitswelten“). Im zweiten Teilband wird der ambivalente Weg „Von der Stände- zur Klassengesellschaft“ beschrieben. Noch im 19. Jahrhundert bildete „Zwischeneuropa“ eine Zone des Wandels „vom Stand zur Klasse“. Die „soziale Frage“ hatte in der vielschichtig strukturierten Gesellschaft der Habsburgermonarchie viele Gesichter und provozierte viele Antworten. In der Umbruchsepoche von der Eliten- zur Massengesellschaft waren alle Stände und Klassen von dieser Frage des Überlebens tangiert. Die Ratlosigkeit und Resignation gegenüber der Herausforderung der „sozialen Frage“ führte weg von der Diskussion um die Möglichkeiten von Ausgleichs- und Bewältigungsstrategien hin zur Bereitschaft, das scheinbar Unlösbare mit den Mitteln der Gewalt zu lösen („Der soziale Wandel als gesellschaftspolitische Herausforderung“). Insgesamt handelt es sich um eine Thematik, die für die Modernisierung des gesamten mitteleuropäischen Raumes von zentraler Bedeutung war, darüber hinaus aber praktische und mentale Wirkungen bis in die europäische Gegenwart hat. Die im Band dargestellten Schwierigkeiten eines gemeinsamen Gesellschafts- und Wirtschaftsraumes im Vielvölkerstaat der Habsburgermonarchie sind bis in die Gegenwart aktuell.
Aktualisiert: 2023-06-21
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Das Theater von Ephesos

Das Theater von Ephesos von Krinzinger,  Friedrich, Ruggendorfer,  Peter
Mit dem vorliegenden Band der „Forschungen in Ephesos“ werden die Befunde und die Auswertung der jüngsten archäologischen Untersuchungen am Theater von Ephesos publiziert. Neben der Präsentation der Grabungsergebnisse erfolgt die detaillierte Vorlage der unterschiedlichen Fundgattungen, wie der Keramik- und Glasfunde, der Terrakotten, Skulpturen, Kleinfunde und Münzen sowie der archäozoologischen Evidenz und der neuen epigraphischen Zeugnisse. Somit kann der Kenntnisstand zur Chronologie und zur baulichen Entwicklung des ephesischen Theaters in geschlossener Form nachvollzogen und überprüft werden. Der Baubeginn kann im zweiten Viertel des 2. Jahrhunderts v. Chr. angesetzt werden, wobei sich bis in byzantinische Zeit insgesamt acht Bau- bzw. Nutzungsphasen unterscheiden lassen. Besonders die Umgestaltungen zur Zeit der Flavier haben sich als tiefgreifend erwiesen. Zu den Modifikationen zählten vor allem die Erneuerung des Bühnengebäudes mit der Errichtung der prachtvollen, nunmehr dreigeschoßigen "scaenae frons", die aufgrund einer Bauinschrift am Architrav des unteren Geschoßes in das Jahr 85 n. Chr. datiert werden kann, und die Anlage des weit in die hellenistische Orchestra hineinreichenden römischen Logeion. Die großangelegte bauliche Erweiterung des Zuschauerraumes, durch welche die Zahl der Zuschauer auf etwa 20.000 erhöht wurde, erforderte ein neues Zugangssystem in Form einer monumentalen Treppenanlage im Süden, die zur Erschließung von drei überwölbten Korridoren als Zugängen zum Auditorium diente.
Aktualisiert: 2023-06-21
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Das Theater von Ephesos

Das Theater von Ephesos von Krinzinger,  Friedrich, Ruggendorfer,  Peter
Mit dem vorliegenden Band der „Forschungen in Ephesos“ werden die Befunde und die Auswertung der jüngsten archäologischen Untersuchungen am Theater von Ephesos publiziert. Neben der Präsentation der Grabungsergebnisse erfolgt die detaillierte Vorlage der unterschiedlichen Fundgattungen, wie der Keramik- und Glasfunde, der Terrakotten, Skulpturen, Kleinfunde und Münzen sowie der archäozoologischen Evidenz und der neuen epigraphischen Zeugnisse. Somit kann der Kenntnisstand zur Chronologie und zur baulichen Entwicklung des ephesischen Theaters in geschlossener Form nachvollzogen und überprüft werden. Der Baubeginn kann im zweiten Viertel des 2. Jahrhunderts v. Chr. angesetzt werden, wobei sich bis in byzantinische Zeit insgesamt acht Bau- bzw. Nutzungsphasen unterscheiden lassen. Besonders die Umgestaltungen zur Zeit der Flavier haben sich als tiefgreifend erwiesen. Zu den Modifikationen zählten vor allem die Erneuerung des Bühnengebäudes mit der Errichtung der prachtvollen, nunmehr dreigeschoßigen "scaenae frons", die aufgrund einer Bauinschrift am Architrav des unteren Geschoßes in das Jahr 85 n. Chr. datiert werden kann, und die Anlage des weit in die hellenistische Orchestra hineinreichenden römischen Logeion. Die großangelegte bauliche Erweiterung des Zuschauerraumes, durch welche die Zahl der Zuschauer auf etwa 20.000 erhöht wurde, erforderte ein neues Zugangssystem in Form einer monumentalen Treppenanlage im Süden, die zur Erschließung von drei überwölbten Korridoren als Zugängen zum Auditorium diente.
Aktualisiert: 2023-06-21
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