Fritz Schumacher

Fritz Schumacher von Frank,  Hartmut
Das Werk Fritz Schumachers wird meist auf seine Zeit als Hamburger Oberbaudirektor zwischen 1908 und 1933 reduziert, auf seine Rolle als Dirigent der Stadtentwicklung und seine Durchsetzung des roten Klinkers als bestimmendes Baumaterial des Stadtbildes. Aber dieses Werk war nicht auf Hamburg beschränkt, sondern beruhte auf vielfältigen Interessen und Arbeitsfeldern, die sich zwei Jahrzehnte zuvor herausbildeten und ihm früh seinen Ruf als Raumkünstler, Bühnengestalter, Ausstellungskurator, Kulturpolitiker, Hochschullehrer und nicht zuletzt als Kunst-, Architekturund Städtebautheoretiker eingetragen hat.
Aktualisiert: 2019-06-04
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Bauhaus in Hamburg

Bauhaus in Hamburg von Bunge,  Hans, Frank,  Hartmut, Joppien,  Rüdiger, Schwarz,  Ullrich
Während der Existenz des Bauhauses von 1919 bis 1933 und in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg hat es verschiedenste Einflüsse der Bauhaus-Idee auf die Hamburger Kunstszene gegeben. Schon 1930 etablierte Max Sauerlandt, damaliger Direktor der Hamburger Landeskunstschule, das zentrale Element des pädagogischen Bauhaus-Konzeptes: den berühmten »Vorkurs«. Zwei ehemalige Bauhäusler, Alfred Ehrhardt und Fritz Schleifer, unterrichteten ihn an der Schule. Damit war die Hamburger Landeskunstschule die erste ihrer Art in Deutschland, die der Pädagogik des Bauhauses folgte. Das fand 1933 ein Ende. Nach 1945 kam es in Hamburg zu einer intensiven Rezeption des Bauhauses. An keiner Kunsthochschule in Deutschland unterrichteten in dieser Zeit so viele Ex-Bauhäusler wie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Das Buch folgt u.a. den Spuren von Gerhard Marcks, Else Mögelin, Gustav Hassenpflug, Kurt Kranz, Otto Lindig, Fritz Schleifer, Edgar Horstmann, Wolfgang Tümpel, Walter Peterhans, Wilhelm Wagenfeld und Max Bill. Es stellt die Werke und pädagogischen Konzepte der Hamburger Bauhäusler erstmals im Zusammenhang und mit zahlreichen bislang unpublizierten Abbildungen dar.
Aktualisiert: 2019-05-13
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Ein neues Mainz?

Ein neues Mainz? von Cohen,  Jean-Louis, Frank,  Hartmut, Mengin,  Christine, Ziegler,  Volker
Die 1945 zu weiten Teilen zerstörte Stadt Mainz wollten die französischen Besatzer unmittelbar nach Kriegsende zu einem französisch geprägten Mayence aufbauen. Für diese Aufgabe wurde Marcel Lods berufen, Verfechter einer funktionalistischen Moderne, dessen deutsch-französisches Architektenteam auch Überlegungen aus der Zeit vor 1945 in den Aufbauplan einfließen ließ. Als Antwort auf die ablehnende Haltung der lokalen Bevölkerung – aber auch einiger französischer Militärs – beauftragte die Stadt Mainz Paul Schmitthenner mit einem Projekt, das den historischen Charakter der Stadt stärker bewahren sollte. Beide Projekte scheiterten zwar, doch blieb Mainz bis weit in die 1950er Jahre Schauplatz einer exemplarischen Konfrontation zweier sich unversöhnlich bekämpfender Tendenzen innerhalb der europäischen Architektur des 20. Jahrhunderts, wie sie an keinem anderen Ort in dieser Schärfe und mit dieser fachlichen Kompetenz ausgetragen wurde. Als Ergebnis jahrzehntelanger Forschungen bietet dieses Buch erstmalig eine systematische Aufarbeitung dieser umfassenden Planungen und ihrer zeitgeschichtlichen Hintergründe.
Aktualisiert: 2019-05-06
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Ein neues Mainz?

Ein neues Mainz? von Cohen,  Jean-Louis, Frank,  Hartmut, Mengin,  Christine, Ziegler,  Volker
Die 1945 zu weiten Teilen zerstörte Stadt Mainz wollten die französischen Besatzer unmittelbar nach Kriegsende zu einem französisch geprägten Mayence aufbauen. Für diese Aufgabe wurde Marcel Lods berufen, Verfechter einer funktionalistischen Moderne, dessen deutsch-französisches Architektenteam auch Überlegungen aus der Zeit vor 1945 in den Aufbauplan einfließen ließ. Als Antwort auf die ablehnende Haltung der lokalen Bevölkerung – aber auch einiger französischer Militärs – beauftragte die Stadt Mainz Paul Schmitthenner mit einem Projekt, das den historischen Charakter der Stadt stärker bewahren sollte. Beide Projekte scheiterten zwar, doch blieb Mainz bis weit in die 1950er Jahre Schauplatz einer exemplarischen Konfrontation zweier sich unversöhnlich bekämpfender Tendenzen innerhalb der europäischen Architektur des 20. Jahrhunderts, wie sie an keinem anderen Ort in dieser Schärfe und mit dieser fachlichen Kompetenz ausgetragen wurde. Als Ergebnis jahrzehntelanger Forschungen bietet dieses Buch erstmalig eine systematische Aufarbeitung dieser umfassenden Planungen und ihrer zeitgeschichtlichen Hintergründe.
Aktualisiert: 2019-05-09
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neue heimat. Das Gesicht der Bundesrepublik.

neue heimat. Das Gesicht der Bundesrepublik. von Frank,  Hartmut, Schwarz,  Ullrich
Die Neue Heimat hat zwischen 1947 und 1985 Hunderttausende von Wohnungen in der Bundesrepublik errichtet. Sie war der größte Wohnungsbaukonzern Europas. Nach dem Motto »Wir machen alles« baute sie auch Universitäten, Kongresszentren, Großkliniken, Hotels, Schulen, Ferien-, Einkaufs- und Sportzentren bis hin zum Fernsehturm und zur Seilbahn. Der Konzern prägte das Gesicht der Bundesrepublik nachhaltig – städtebaulich und architektonisch. Die Neue Heimat war Flaggschiff der gewerkschaftlichen Gemeinwirtschaft, die als Alternative zu einer strikt auf Profit bezogenen kapitalistischen Ökonomie gedacht war. Ihr Konzept war an sich überzeugend: Man bot sich als Generalunternehmer an, lieferte Komplettangebote und versprach niedrige Preise. In der Wiederaufbauzeit nach dem Krieg und im »goldenen Zeitalter« zwischen 1957 und 1973 verkörperte die Firma die Hoffnung auf ein besseres Leben für breite Bevölkerungsschichten … bis die sozialdemokratische Utopie ins Wanken geriet und die Firma in den 80er Jahren für die sprichwörtliche »1 DM« abgewickelt wurde. Das Buch ist die erste umfassende Dokumentation der wichtigsten Projekte der Neuen Heimat in Deutschland und im Ausland. Weitere Themen: Design und Ausstattung der Bauten und das Verhältnis des Konzerns zu den Medien. Eine Fülle unveröffentlichter Fotos und Pläne vermitteln einen in dieser Form bisher nicht möglichen Zugang zu einer der prägendsten Phasen unserer Geschichte. Mit Beiträgen von Norbert Baues, Robert Galitz, Karl Heinz Hoffmann, Gert Kähler, Peter Kramper, Lars Quadejacob, Dirk Schubert und Ullrich Schwarz Aus dem Projektekatalog der NH: Buntekuh, Lübeck – Collini Center, Mannheim – Congress Center HH – Elbe Einkaufszentrum, HH – Feriensiedlung Port Grimaud, Frankreich – Gartenstadt Hohnerkamp, HH – Hotel und Kongresszentrum Monte Carlo – Internationales Congress Centrum Berlin – Klinikum Aachen – Mümmelmannsberg, HH – Nordweststadt, Frankfurt – Neuperlach, München – Wohnungsbau in Ghana
Aktualisiert: 2019-04-30
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Steine und Stolpersteine

Steine und Stolpersteine von Frank,  Hartmut
Von Aldo Rossi gibt es eine kleine Schrift, die er wissenschaftliche Autobiographie genannt hat. Etwas dieser Art schwebte Ullrich Schwarz vor, als er diese heutige Veranstaltung zu planen begann und mich zum Sprechen überreden wollte. Vergleichbares kann ich nicht leisten, weil ich gar nicht genug darüber nachgedacht habe und auch weil 30 Minuten Redezeit dafür kaum ausreichen können. In meiner Not habe ich für den erwünschten Spagat zwischen eigenem Werdegang und den zentralen Themensträngen meiner Forschung und Lehre den nicht leicht verständlichen Titel „Steine und Stolpersteine“ gewählt. Er bezieht sich natürlich direkt auf den Titel der heutigen Veranstaltung „Welche Sprache sprechen die Steine?“, wobei „Steine“ als Metapher für Architektur und Bauen gedacht ist. „Stolpersteine“ soll dagegen einige der Schwellen in meiner Biographie bezeichnen, von denen ich glaube, dass mein Denken von ihnen nicht unbeeinflusst geblieben ist. Lassen Sie mich mit einer Plastik von Giorgio de Chirico beginnen, die er „Gli archeologi“, „Die Archäologen“ genannt hat, ein Thema, das er ab 1929 in vielen Variationen gezeichnet, gestochen, gemalt und modelliert hat, zwei gesichtslose Gestalten, deren Schoß mit Trümmern und Architekturfragmenten angefüllt ist. Für mich repräsentieren die beiden die Zeitlichkeit der Architektur, also sowohl ihre Dauerhaftigkeit wie ihre Vergänglichkeit. Zugleich stehen sie für Erinnern und Vergessen. Die Archäologen entreißen die Steine dem Vergessen und ordnen sie Erinnerungen zu, indem sie diese interpretieren und ihnen einen Ort in der Geschichte zuweisen ...
Aktualisiert: 2019-01-03
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Ernst Scheel

Ernst Scheel von Bunge,  Hans, Frank,  Hartmut, Schwarz,  Ullrich
Ernst Scheel (1903–1986) gilt als einer der herausragenden deutschen Architekturfotografen des 20.Jahrhunderts. Sein Name verbindet sich mit der Avantgarde des Neuen Bauens in den 1920er Jahren. Scheel begriff sich selbst als Vertreter der künstlerischen Moderne. Mit seiner strengen Bildästhetik der Neuen Sachlichkeit stand Scheel anderen berühmten Fotografen wie Albert Renger-Patzsch oder Man Ray nahe. Seine Aufnahmen des Werks von Karl Schneider, Vorreiter der Hamburger Architekturmoderne, machten Ernst Scheel national und international bekannt. Lange glaubte man, sein gesamtes Werk sei im Krieg zerstört worden – bis der Fotografiehistoriker Hans Bunge eine sensationelle Entdeckung machte: Er fand mehrere Tausend Originalabzüge und Glasnegative Scheels. Durch diesen Fund wird es erstmals möglich, das Schaffen des Fotografen Ernst Scheel darzustellen und präzise in den historischen Kontext einzuordnen.
Aktualisiert: 2019-06-01
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Zwischen Avantgarde und Salon Cäsar Pinnau 1906 – 1988

Zwischen Avantgarde und Salon Cäsar Pinnau 1906 – 1988 von Frank,  Hartmut, Höhns,  Ulrich, Schwarz,  Ullrich
Das Buch stellt erstmals das reiche, auf der Grundlage erlesener Zeichnungen entstandene Gesamtwerk des Architekten Cäsar Pinnau vor und ordnet es historisch-kritisch ein. Person und Werk Pinnaus werden in der Fachwelt bis heute zwiespältig und selten unvoreingenommen bewertet. Die einen sehen in ihm den Modernisten, der avantgardistische Passagierräume für Zeppeline und elegante Hochhäuser wie das der 'Hamburg-Süd' mit filigranen Curtain-Wall-Fassaden entwarf. Die anderen erkennen in ihm den virtuosen Stil-Architekten mit zeitweilig bedenklicher Nähe zum Machtzentrum des Nationalsozialismus, etwa bei dem Entwurf der Inneneinrichtung von Hitlers 'Neuer Reichskanzlei'. Er selbst sah sich als 'unpolitischen Menschen'. Cäsar Pinnaus ausgeprägter Hang zur Opulenz mag dem heutigen Betrachter unzeitgemäß erscheinen, ist aber von hohem ästhetischen Reiz. Seine Villenbauten für die Nachkriegselite Hamburger Kaufleute, Industrieller und Reeder zeigen dies beispielhaft. Sein umfangreiches, vielfältiges und weit über Hamburg, das Zentrum seiner Arbeit, hinausreichendes Werk spiegelt deutlich die deutsche Gesellschaft der 1930er bis 1970er Jahre wider. Wie dort offenbaren sich auch im durchgängig niveauvollen Werk des Architekten erstaunliche Kontinuitäten, und Bruchstellen gehen nicht automatisch mit politischen Zäsuren einher. Beigefügt ist ein komplettes, bebildertes Werkverzeichnis, verfasst von Norbert Baues und Hedwig Heggemann vom Hamburgischen Architekturarchiv.
Aktualisiert: 2017-07-03
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Ein neues Mainz?

Ein neues Mainz? von Cohen,  Jean-Louis, Frank,  Hartmut, Mengin,  Christine, Ziegler,  Volker
Die 1945 zu weiten Teilen zerstörte Stadt Mainz wollten die französischen Besatzer unmittelbar nach Kriegsende zu einem französisch geprägten Mayence aufbauen. Für diese Aufgabe wurde Marcel Lods berufen, Verfechter einer funktionalistischen Moderne, dessen deutsch-französisches Architektenteam auch Überlegungen aus der Zeit vor 1945 in den Aufbauplan einfließen ließ. Als Antwort auf die ablehnende Haltung der lokalen Bevölkerung – aber auch einiger französischer Militärs – beauftragte die Stadt Mainz Paul Schmitthenner mit einem Projekt, das den historischen Charakter der Stadt stärker bewahren sollte. Beide Projekte scheiterten zwar, doch blieb Mainz bis weit in die 1950er Jahre Schauplatz einer exemplarischen Konfrontation zweier sich unversöhnlich bekämpfender Tendenzen innerhalb der europäischen Architektur des 20. Jahrhunderts, wie sie an keinem anderen Ort in dieser Schärfe und mit dieser fachlichen Kompetenz ausgetragen wurde. Als Ergebnis jahrzehntelanger Forschungen bietet dieses Buch erstmalig eine systematische Aufarbeitung dieser umfassenden Planungen und ihrer zeitgeschichtlichen Hintergründe.
Aktualisiert: 2019-05-06
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Großstadt gestalten. Stadtbaumeister in Deutschland

Großstadt gestalten. Stadtbaumeister in Deutschland von Frank,  Hartmut, Hübner-Grötzsch,  Ulrike, Jager,  Markus, Leonhardt,  Peter, Mäckler,  Christoph, Schiermeier,  Franz, Schilling,  Jörg, Sonne,  Wolfgang
In vielen Großstädten ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbaumeister verbunden. Ob Fritz Schumacher in Hamburg, Ludwig Hoffmann und Martin Wagner in Berlin, Theodor Fischer in München oder Ernst May und Martin Elsaesser in Frankfurt: Sie alle haben das Stadtbild entscheidend mitgeprägt und sind zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden. Die Voraussetzungen dazu waren keineswegs einfach, denn diese Städte befanden sich in einer Phase einschneidender Veränderungen. Das rasante Bevölkerungswachstum katapultierte sie in die Liga der Großstädte und Metropolen. Städte und Kommunen sahen sich in der Verantwortung, diesen Prozess nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu steuern – indem sie eine konkrete städtebauliche Vision als Leitbild entwarfen. Dieser Band bietet erstmals einen Überblick über Aufgaben und Vorstellungen der Stadtbaumeister dieser Zeit und befragt ihre Leistungen auf Anregungen für die heutige kommunale Stadtplanung. Band 5 der Reihe "Bücher zur Stadtbaukunst", herausgegeben von Christoph Mäckler und Wolfgang Sonne, Deutsches Institut für Stadtbaukunst. Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst, angesiedelt an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund, widmet sich der Erforschung und Lehre der Kunst des Städtebaus. Leiter des Instituts sind Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Christoph Mäckler und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sonne.
Aktualisiert: 2019-01-08
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