Forschungen zur Musiklehrer:innenbildung haben zwar als Domäne der Empirischen Bildungsforschung seit einigen Jahrzehnten erheblichen Einfluss auch auf die musikpädagogische Forschung entwickelt. Dennoch erstaunt, wie wenig forschungsbasiert, und damit auch in kritischer Reflexion, Curriculumentwicklung in der Musiklehrer:innenbildung zuweilen betrieben wird, ebenso in naheliegenden Themenbereichen wie Eignungsprüfung, Berufswahlentscheidung oder Qualitätssicherung. Zentrales Anliegen der Herausgeber dieses Bandes ist es, relevante Themen der Musiklehrer:innenbildung in einzelnen Phasen des Student Life Cycles vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Forschungsstandes zusammenzuführen und überblicksartig zu beschreiben. Damit ist zugleich die Hoffnung verbunden, eine Art Vademecum für Curriculumentwicklung zur Verfügung zu stellen. Zielgruppen dieser Veröffentlichung sind nicht allein Hochschullehrende, sondern auch Studierende, die sich einen ersten Überblick über den Forschungs- und Diskussionsstand zur Musiklehrkräftebildung in Deutschland verschaffen wollen.
Aktualisiert: 2023-06-30
Autor:
Michael Ahlers,
Hans Bäßler,
Georg Brünner,
Thade Buchborn,
Barbara Busch,
Bernd Clausen,
Daniel Fiedler,
Almut Gatz,
Wilfried Gruhn,
Helen Hammerich,
Katharina Höller,
Werner Jank,
Oliver Krämer,
Ulrike Kranefeld,
isolde Malmberg,
Barbara Metzger,
Anne Niessen,
Ortwin Nimczik,
Maximilian Piotraschke,
Gerhard Sammer,
Gabriele Schellberg,
Katharina Schilling-Sandvoss,
Matthias Schlothfeldt,
Judith Wolf,
Annette Ziegenmeier
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Das traditionell enge Verhältnis der Musikpädagogik zur Erziehungswissenschaft ist das übergreifende Thema dieses Tagungsbandes. Verbindungen lassen sich nicht nur auf institutioneller, sondern auch auf theoretischer und methodologischer Ebene ausmachen. Diese engen Verflechtungen finden sich in den Beiträgen, die im vorliegenden Band versammelt sind, in unterschiedlicher Ausprägung wieder. Darüber hinaus geben sie einen Einblick in das Spektrum der wissenschaftlichen Disziplin Musikpädagogik: Historische Studien sind ebenso vertreten wie methodologische Beiträge; ein Schwerpunkt liegt auf empirischer Unterrichtsforschung.
Aktualisiert: 2021-01-23
Autor:
Johannes Bilstein,
Monica Esslin-Peard,
Daniel Fiedler,
Marc Godau,
Michael Göllner,
Kerstin Heberle,
Frauke Heß,
Bernhard Hofmann,
Johann Honnens,
Jürg Huber,
Jens Knigge,
Ute Konrad,
Ulrike Kranefeld,
Andreas Lehmann-Wermser,
Wolfgang Lessing,
Julia Lutz,
Daniel Müllensiefen,
Anne Niessen,
Sonja Nonte,
Lars Oberhaus,
Thomas Ott,
Gabriele Puffer,
Christiana Voss,
Elias Zill
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Was geschieht, wenn Schüler*innen im Unterricht Musik erfinden? Wie begleiten Lehrer*innen diesen Prozess? Wie nutzen Schüler*innen digitale Medien und Portfolios und welche Perspektiven entwickeln sie auf ihr Tun? Im Forschungs- und Entwicklungsprojekt ModusM – Musikunterricht im Modus des Musik-Erfindens werden konstitutive Dimensionen von Prozessen des Musik-Erfindens mit qualitativen Methoden erforscht. Der Band präsentiert einige der Forschungsarbeiten der am Projekt ModusM beteiligten Forschungsgruppen. Ihnen gemeinsam ist eine fallanalytische Perspektive, die es ermöglicht, Interaktionsmuster und grundlegende Orientierungen der Akteur*innen durch die Auswertung von Video- und Interviewmaterial sowie von prozessbegleitend geführten Portfolios zu rekonstruieren.
Aktualisiert: 2021-04-08
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Wie vollziehen sich Prozesse der Passung im Musikunterricht? Welche Rolle spielen musikbezogene oder instrumentale Vorerfahrungen? Anhand von videobasierten Fallanalysen rekonstruieren Ulrike Kranefeld und Kerstin Heberle Praktiken der Differenzkonstruktion und Differenzbearbeitung am neuralgischen Übergang zwischen Grundschule und weiterführender Schule. Dabei zeigen sich Passungsprozesse als komplexes Geflecht aus Adressierungen, (Selbst-)Zuschreibungen und Aushandlungen. Die facettenreichen Fallanalysen und das daraus entwickelte interaktionsbezogene Konstrukt Praktiken der Passung im Musikunterricht bieten durch den mikroanalytischen Zugriff auf die authentische Unterrichtspraxis wertvolle Impulse für eine reflexive Musiklehrer*innenbildung.
Aktualisiert: 2020-10-22
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Der Jahresband 2018 des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung zeigt, wie musikpädagogische Praxen und Diskurse in unterschiedlichen Forschungsformaten in den Blick genommen werden. Deutlich wird das starke Interesse an der Erforschung musikpädagogisch relevanter Praxen in ihrem Vollzug. Auch in Beiträgen, die sich nicht explizit praxistheoretisch verorten, geht es darum, Prozesse besser zu verstehen, indem mit möglichst gegenstandsadäquaten methodischen Zugriffen spezifische Strukturmerkmale rekonstruiert werden.
Aktualisiert: 2021-01-23
Autor:
Michael Ahlers,
Andreas Bernhofer,
Thade Buchborn,
Nicola Bunte,
Jan Duve,
Daniel Mark Eberhard,
Benjamin Eibach,
Juliane Gerland,
Marc Godau,
Mareike Haas,
Matthias Haenisch,
Christian Harnischmacher,
Johannes Hasselhorn,
Bianca Hellberg,
Melanie Herzog,
Viola Cäcilia Hofbauer,
Katharina Höller,
Jan Jachmann,
Heinrich Klingmann,
Peter Klose,
Ulrike Kranefeld,
Maria Krieg,
Daniela Laufer,
Andreas C. Lehmann,
Andreas Lehmann-Wermser,
Florian Lill,
Anna-Lisa Mause,
Adrian Niegot,
Sonja Nonte,
Stefan Orgass,
Stefanie Rogg,
Christian Rolle,
Constanze Rora,
Katrin Schulz-Heidorf,
Maurice Stenzel,
Simon Stich,
Tobias C. Stubbe,
Elisabeth Theisohn,
Johannes Treß,
Julia von Hasselbach,
Verena Weidner,
Andrea Welte,
Annette Ziegenmeyer
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Der Band reagiert aus der Perspektive des Faches Musik auf die Einführung des Formats der Studienprojekte innerhalb des Praxissemesters in Nordrhein-Westfalen. Es werden typische Entscheidungsfelder in der Planung, Durchführung und Auswertung von Projekten Forschenden Lernens präsentiert. Dabei werden Ausführungen zu Zielen, methodologischen und methodischen Grundlagen mit der Vorstellung von exemplarischen Fragestellungen, Seminarkonzepten und musik(unterrichts)bezogenen Studienprojekten verknüpft. Die Texte sollen die Konzeption von Lehrveranstaltungen unterstützen, aber auch direkt als Basisliteratur bzw. Übungsmaterial dienen. Auch soll mit den Beiträgen eine Diskussion über die Ausgestaltung der Musiklehrer_innenbildung an den nordrhein-westfälischen Standorten sowie darüber hinaus eröffnet werden.
Aktualisiert: 2021-01-23
Autor:
Maria Berger,
Thomas Busch,
Georg Harbig,
Kerstin Heberle,
Felix Heinrichs,
Sebastian Herbst,
Andreas Heye,
Markus Kabelitz,
Ulrike Kranefeld,
Moritz Kuck,
Christine Löbbert,
Julia Lutz,
Daniela Neuhaus,
Anne Niessen,
Vanessa Panitz,
Martha Schäfer,
Judith Schellenbach-Zell,
Jan Stieren,
Florian Weiss,
Annette Ziegenmeyer
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Inklusion wird hier auf die Breite der Diversitätsaspekte bezogen: insbesondere Mehrsprachigkeit, Behinderung, Hochbegabung, kulturelle oder soziale Herkunft, Geschlecht. Dies erfordert eine Bearbeitung von fachlichen, fachdidaktischen, sonderpädagogischen und bildungswissenschaftlichen Aspekten, aber auch von deren Zusammenspiel. In diesem Buch finden sich aufeinander bezogen allgemeine und fächerübergreifende Perspektiven, Theorien und Forschungsbefunde zu Inklusionsorientierung ebenso wie fachbezogene aus mehr als 25 Teilprojekten.
Für eine nachhaltige Inklusion werden Standpunkte sichtbar, wie die Prozesse in der Hochschulentwicklung gestaltet sein müssen. Dabei sind Kommunikationsstrukturen, Changemanagement, Weiterqualifizierung und systematisch aufbereitete inhaltliche Strukturen ebenso wichtig wie die einzelnen Menschen mit ihren individuellen Dispositionen, Interessen und Zielperspektiven.
Aktualisiert: 2021-01-23
Autor:
Lena Ackermann,
Janieta Bartz,
Carsten Bender,
Silvia-Iris Beutel,
Ingo Bosse,
Magdalena Buddeberg,
Renate Delucchi Danhier,
Birgit Drolshagen,
Jan Duve,
Katrin Feldhues,
Christine Fresen,
Markus Gebhardt,
Thomas Goll,
Elke Grimminger-Seidensticker,
Kerstin Heberle,
Sabrina Heiderich,
Björn Hermstein,
Anke Heyder,
Sabine Hornberg,
Rebecca Hüninghake,
Anke Hußmann,
Stephan Hußmann,
Dörte Kanschik,
Anke Karber,
Wibke Kleina,
Michael Kortmann,
Christina Krabbe,
Ulrike Kranefeld,
Katharina Krause,
Jan Kuhl,
Franziska Lautenbach,
Liudvika Leišyte,
Corinna Lohmann,
Gudrun Marci-Boehncke,
Insa Melle,
Barbara Mertins,
Susanne Prediger,
Melanie Radhoff,
Sina Römer,
Anna-Lena Rose,
Birgit Rothenberg,
Christiane Ruberg,
Dilan Sahin-Gür,
Dorothee Schlebrowski,
Kira Schlund,
Ann-Kathrin Schlüter,
Stefan Schmidt,
Anne Schröter,
Bianca Schumacher,
Katharina Christa Schüppel,
Christoph Selter,
Astrid Edith Tan,
Ricarda Trapp,
Dorothea Tubach,
Uwe Uhlendorff,
Anna Vaskova,
Barbara Welzel,
Franz B. Wember,
Claudia Wittich,
Tatiana Zimenkova
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Welches Potential bietet ein musikalisches Werk für die schöpferische Auseinandersetzung des Rezipienten? Das Bild eines nachschaffenden Hörers, das Robert Schumann mit Blick auf den Vermittlungszusammenhang von Kunst in seinen musikschriftstellerischen Arbeiten entwirft, findet seine Entsprechung in Schumanns eigenem musikalischen Schaffen: Er geht davon aus, dass der Komponist mit Hilfe einer appellativen künstlerischen Struktur den Hörer nachschaffen lässt und dies auf der Ebene der erklingenden Musik ebenso wie auf der der Notation. So zielen die vorliegenden Studien sowohl auf spezifische Notationsgewohnheiten (etwa schriftsprachliche Zusätze, sprachlich-musikalische Intertextualität oder Titelgebung) als auch auf kompositorische Strukturen seiner Musik (etwa kompositorische Brüche, die Schichtung von Zeithorizonten, der Dualismus von System und Systemlosigkeit oder das Spannungsfeld von Wiederholung und Variante). Gemäß Schumanns ästhetischer Denkfigur eines Ineinanderspiels der Künste bilden ausgewählte Rezeptionsphänomene in Literatur (Jean Paul, Shakespeare/Tieck) und Malerei (Runge, Raphael) den gesamtkünstlerischen Hintergrund, um Robert Schumanns Kompositionen, insbesondere seine Klavierkompositionen der dreißiger Jahre, auf ihr Potential für das Nachschaffen des Hörers zu untersuchen. Dabei finden Analogiebildungen zwischen den Künsten ebenso Raum wie die notwendige Differenzierung angesichts der Heterogenität der Zeichensysteme und medialen Sichtweisen.
Aktualisiert: 2023-04-03
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In der langen Geschichte des empirischen Arbeitens in der Musikpädagogik hat sich ein Repertoire an empirischen Methoden etabliert, das in der Ausbildung zunehmend seinen gebührenden Raum findet. Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen Einführungen in Denk- und Arbeitsweisen einer fachspezifischen empirischen Forschung. Entstanden ist so ein Lese- und Lehrbuch mit einführendem Charakter, das Geschichte, Aufgaben und Ziele empirischer musikpädagogischer Forschung umreißt und die Anwendung von Methoden an Beispielen der Forschungspraxis veranschaulicht.
Aktualisiert: 2021-01-23
Autor:
Hauke Egermann,
Christian Harnischmacher,
Günter Kleinen,
Ulrike Kranefeld,
Andreas C. Lehmann,
Kai Stefan Lothwesen,
Anne Niessen,
Friedrich Platz,
Maria Luise Schulten,
Jürgen Vogt,
Christina Zenk
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