Dieses Sammelwerk gibt neben einer Einführung in die makroskopische Anatomie der Regenbogenforelle eine detaillierte Beschreibung der Histologie der einzelnen Organe bzw. Organsysteme dieses in Europa weit verbreiteten Aquakulturfisches. Jedem Organsystem ist ein allgemeiner einführender Text vorangestellt; die einzelnen Abbildungen werden zusätzlich erläutert. Gerade im Hinblick auf die ständig wachsende Zahl von Fischerkrankungen ist die Dokumentation der Histologie gesunder Forellen ein wertvolles Nachschlagewerk. Die "Lose-Blatt-Form" erlaubt eine bequeme Verwendung am Arbeitsplatz.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Serviceorientierte Architektur (SOA) hat sich durchgesetzt, wer sie beherrscht, hat einen Wettbewerbsvorteil. Deshalb stellt sich meist nicht die Frage, ob SOA angewendet werden soll, sondern wie sie umgesetzt werden kann. Die Autoren geben anhand eines Anwendungsbeispiels einen Überblick über die modellgetriebene Softwareentwicklung. Sie zeigen, wie sich mit Modellierungsnotationen und mit Generatoren die werkzeuggestützte Entwicklung von SOA-Anwendungen effizient und dauerhaft umsetzen lässt. Mit allen notwendigen Sourcecodes und Dokumentationen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Serviceorientierte Architektur (SOA) hat sich durchgesetzt, wer sie beherrscht, hat einen Wettbewerbsvorteil. Deshalb stellt sich meist nicht die Frage, ob SOA angewendet werden soll, sondern wie sie umgesetzt werden kann. Die Autoren geben anhand eines Anwendungsbeispiels einen Überblick über die modellgetriebene Softwareentwicklung. Sie zeigen, wie sich mit Modellierungsnotationen und mit Generatoren die werkzeuggestützte Entwicklung von SOA-Anwendungen effizient und dauerhaft umsetzen lässt. Mit allen notwendigen Sourcecodes und Dokumentationen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Serviceorientierte Architektur (SOA) hat sich durchgesetzt, wer sie beherrscht, hat einen Wettbewerbsvorteil. Deshalb stellt sich meist nicht die Frage, ob SOA angewendet werden soll, sondern wie sie umgesetzt werden kann. Die Autoren geben anhand eines Anwendungsbeispiels einen Überblick über die modellgetriebene Softwareentwicklung. Sie zeigen, wie sich mit Modellierungsnotationen und mit Generatoren die werkzeuggestützte Entwicklung von SOA-Anwendungen effizient und dauerhaft umsetzen lässt. Mit allen notwendigen Sourcecodes und Dokumentationen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ideen und Wirklichkeit moderner Erlebnispädagogik haben sich von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart inner- und außerhalb öffentlicher Erziehung erstaunlich konstant entwickelt. Als Methode sozialpädagogischer Arbeit ist die Erlebnispädagogik bis heute umstritten. Doch als Gegenstand erlebnis- und handlungsorientierten Erfahrungslernens hat sie mittlerweile die Forschung und Lehre an den Hochschulen erreicht. Diese wissenschaftliche Aufwertung konnte Erlebnispädagogik verbuchen, weil sie für ein Lernen durch „Wagnis und Bewährung“ in pädagogischen Lernsituationen mit Ernstcharakter steht. Handlungsechtheit, direktes Feedback und persönliche Herausforderung kennzeichnen ihre Lernprozesse. Daher besitzen die Reformkonzepte der Erlebnispädagogik für Lern- und Bildungswelten des 21. Jahrhunderts eine herausragende Bedeutung.
Dieses Studienbuch bietet Studierenden der Erziehungswissenschaft, Sonder-, Heil- und Sozialpädagogik und Psychologie sowie der berufsbildenden Fächer des Lehramts eine kompakte Einführung in die Erlebnispädagogik. Die Autoren vermitteln einen Überblick über die einheitlichen Grundlagen und internationale Vielfalt erlebnispädagogischer Theorie und Praxis.
[...] Fazit: Ein Studienbuch, das im Wortsinn zum Studium auffordert, manchmal Genuss bereitet und manchmal eine Herausforderung darstellt wie ein rauer, schwieriger Kletterfelsen, an dem man sich öfter versuchen muss, um erfolgreich zu sein.[...]
socialnet - Michl -11.01.2010
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ideen und Wirklichkeit moderner Erlebnispädagogik haben sich von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart inner- und außerhalb öffentlicher Erziehung erstaunlich konstant entwickelt. Als Methode sozialpädagogischer Arbeit ist die Erlebnispädagogik bis heute umstritten. Doch als Gegenstand erlebnis- und handlungsorientierten Erfahrungslernens hat sie mittlerweile die Forschung und Lehre an den Hochschulen erreicht. Diese wissenschaftliche Aufwertung konnte Erlebnispädagogik verbuchen, weil sie für ein Lernen durch „Wagnis und Bewährung“ in pädagogischen Lernsituationen mit Ernstcharakter steht. Handlungsechtheit, direktes Feedback und persönliche Herausforderung kennzeichnen ihre Lernprozesse. Daher besitzen die Reformkonzepte der Erlebnispädagogik für Lern- und Bildungswelten des 21. Jahrhunderts eine herausragende Bedeutung.
Dieses Studienbuch bietet Studierenden der Erziehungswissenschaft, Sonder-, Heil- und Sozialpädagogik und Psychologie sowie der berufsbildenden Fächer des Lehramts eine kompakte Einführung in die Erlebnispädagogik. Die Autoren vermitteln einen Überblick über die einheitlichen Grundlagen und internationale Vielfalt erlebnispädagogischer Theorie und Praxis.
[...] Fazit: Ein Studienbuch, das im Wortsinn zum Studium auffordert, manchmal Genuss bereitet und manchmal eine Herausforderung darstellt wie ein rauer, schwieriger Kletterfelsen, an dem man sich öfter versuchen muss, um erfolgreich zu sein.[...]
socialnet - Michl -11.01.2010
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ideen und Wirklichkeit moderner Erlebnispädagogik haben sich von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart inner- und außerhalb öffentlicher Erziehung erstaunlich konstant entwickelt. Als Methode sozialpädagogischer Arbeit ist die Erlebnispädagogik bis heute umstritten. Doch als Gegenstand erlebnis- und handlungsorientierten Erfahrungslernens hat sie mittlerweile die Forschung und Lehre an den Hochschulen erreicht. Diese wissenschaftliche Aufwertung konnte Erlebnispädagogik verbuchen, weil sie für ein Lernen durch „Wagnis und Bewährung“ in pädagogischen Lernsituationen mit Ernstcharakter steht. Handlungsechtheit, direktes Feedback und persönliche Herausforderung kennzeichnen ihre Lernprozesse. Daher besitzen die Reformkonzepte der Erlebnispädagogik für Lern- und Bildungswelten des 21. Jahrhunderts eine herausragende Bedeutung.
Dieses Studienbuch bietet Studierenden der Erziehungswissenschaft, Sonder-, Heil- und Sozialpädagogik und Psychologie sowie der berufsbildenden Fächer des Lehramts eine kompakte Einführung in die Erlebnispädagogik. Die Autoren vermitteln einen Überblick über die einheitlichen Grundlagen und internationale Vielfalt erlebnispädagogischer Theorie und Praxis.
[...] Fazit: Ein Studienbuch, das im Wortsinn zum Studium auffordert, manchmal Genuss bereitet und manchmal eine Herausforderung darstellt wie ein rauer, schwieriger Kletterfelsen, an dem man sich öfter versuchen muss, um erfolgreich zu sein.[...]
socialnet - Michl -11.01.2010
Aktualisiert: 2023-07-02
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Mit der Schaffung des BGB um 1900 bot sich die Möglichkeit, auch das bis dahin regional sehr unterschiedlich geregelte Güterrecht von Eheleuten zu vereinheitlichen. Die Frauenbewegung nutzte die Gelegenheit, um ihre Forderungen in deutlichen Streitschriften zu äußern. Diese wurden in Frauenzeitschriften veröffentlicht oder von ihnen als Petitionen im Reichstag eingereicht. Zudem hielten die Frauen Protestversammlungen in verschiedenen Städten des Reiches ab, um auf die Verhandlungen im Reichstag in ihrem Sinne Einfluss zu nehmen. Ihre Hauptforderung war die völlige Gütertrennung, um so dem Ehemann von vornherein die Zugriffsmöglichkeit auf das Vermögen der Ehefrau zu entziehen. Der Autor geht zudem auf die Vorstellungen einzelner Juristen ein, die von der völligen Gütergemeinschaft bis zur Gütertrennung reichten. Das BGB sah schließlich vor, dass der Ehemann das Vermögen der Ehefrau verwalten sollte – die Frauenbewegung empfand dies als herbe Niederlage. Das Buch bietet eine Zusammenstellung der verschiedensten Forderungen zum Güterrecht, von denen einige durchaus als richtungsweisend bezeichnet werden können.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Mit der Schaffung des BGB um 1900 bot sich die Möglichkeit, auch das bis dahin regional sehr unterschiedlich geregelte Güterrecht von Eheleuten zu vereinheitlichen. Die Frauenbewegung nutzte die Gelegenheit, um ihre Forderungen in deutlichen Streitschriften zu äußern. Diese wurden in Frauenzeitschriften veröffentlicht oder von ihnen als Petitionen im Reichstag eingereicht. Zudem hielten die Frauen Protestversammlungen in verschiedenen Städten des Reiches ab, um auf die Verhandlungen im Reichstag in ihrem Sinne Einfluss zu nehmen. Ihre Hauptforderung war die völlige Gütertrennung, um so dem Ehemann von vornherein die Zugriffsmöglichkeit auf das Vermögen der Ehefrau zu entziehen. Der Autor geht zudem auf die Vorstellungen einzelner Juristen ein, die von der völligen Gütergemeinschaft bis zur Gütertrennung reichten. Das BGB sah schließlich vor, dass der Ehemann das Vermögen der Ehefrau verwalten sollte – die Frauenbewegung empfand dies als herbe Niederlage. Das Buch bietet eine Zusammenstellung der verschiedensten Forderungen zum Güterrecht, von denen einige durchaus als richtungsweisend bezeichnet werden können.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Die Erlebnispädagogik wurde Anfang der 1980er Jahre wieder entdeckt, nachdem sie als jüngster Spross der reformpädagogischen Entwicklung vom Nationalsozialismus ihrer spezifischen erzieherischer Bedeutung beraubt, ideologisch vereinnahmt und ideengeschichtlich vergewaltigt wurde. Die Wiedergeburt fand an der Universität Lüneburg durch das besondere Engagement von Jörg W. Ziegenspeck statt. Der Lüneburger Hochschullehrer war es, der dieser neuen Richtung einer herausfordernden Sozialerziehung ein wissenschaftliches Fundament verlieh und sie theoretisch und praktisch strukturierte. Seine pionierhaften, innovativen, unkonventionellen und wissenschaftlichen Leistungen prägten über Jahre die schrittweise Entwicklung der Erlebnispädagogik, die sich schließlich durch seine Anstöße zu einer inzwischen allgemein anerkannten Teildisziplin der Erziehungswissenschaft etablierte. Jörg W. Ziegenspeck versteht sich in der pädagogischen Nachfolge Hartmut von Hentigs, der Ende der 1960er Jahre die Chance der Errichtung und Ausgestaltung von zwei Schulprojekten (Laborschule und Oberstufen-Kolleg) an der Universität Bielefeld bekam, deren wissenschaftlicher Leiter er seit der Eröffnung 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1987 war. Jörg W. Ziegenspeck konnte das „Institut für Erlebnispädagogik e.V.“ – ein freier Träger der Jugendhilfe in Niedersachsen – als An-Institut der Leuphana Universität Lüneburg mit den vorhandenen pädagogischen Studiengängen eng verknüpfen. So wie die Bielefelder Schulprojekte immer mit dem Namen Hartmut von Hentig verbunden bleiben werden, so gibt es in der Bundesrepublik Deutschland keine erziehungswissenschaftliche Disziplin, die – wie das bei der Erlebnispädagogik der Fall ist – mit dem Namen ihres Begründers auf Dauer so eng verbunden ist. Wissenschaftliche Praxis und praxisorientierte Wissenschaft gingen eine sich wechselweise stimulierende Verbindung ein, wie sie in diesem Buch und rückblickend auf fünf Jahrzehnte unermüdlicher Wirksamkeit des Nestors der deutschen Erlebnispädagogik, Jörg W. Ziegenspeck, eindrucksvoll objektiviert wird.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Die Erlebnispädagogik wurde Anfang der 1980er Jahre wieder entdeckt, nachdem sie als jüngster Spross der reformpädagogischen Entwicklung vom Nationalsozialismus ihrer spezifischen erzieherischer Bedeutung beraubt, ideologisch vereinnahmt und ideengeschichtlich vergewaltigt wurde. Die Wiedergeburt fand an der Universität Lüneburg durch das besondere Engagement von Jörg W. Ziegenspeck statt. Der Lüneburger Hochschullehrer war es, der dieser neuen Richtung einer herausfordernden Sozialerziehung ein wissenschaftliches Fundament verlieh und sie theoretisch und praktisch strukturierte. Seine pionierhaften, innovativen, unkonventionellen und wissenschaftlichen Leistungen prägten über Jahre die schrittweise Entwicklung der Erlebnispädagogik, die sich schließlich durch seine Anstöße zu einer inzwischen allgemein anerkannten Teildisziplin der Erziehungswissenschaft etablierte. Jörg W. Ziegenspeck versteht sich in der pädagogischen Nachfolge Hartmut von Hentigs, der Ende der 1960er Jahre die Chance der Errichtung und Ausgestaltung von zwei Schulprojekten (Laborschule und Oberstufen-Kolleg) an der Universität Bielefeld bekam, deren wissenschaftlicher Leiter er seit der Eröffnung 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1987 war. Jörg W. Ziegenspeck konnte das „Institut für Erlebnispädagogik e.V.“ – ein freier Träger der Jugendhilfe in Niedersachsen – als An-Institut der Leuphana Universität Lüneburg mit den vorhandenen pädagogischen Studiengängen eng verknüpfen. So wie die Bielefelder Schulprojekte immer mit dem Namen Hartmut von Hentig verbunden bleiben werden, so gibt es in der Bundesrepublik Deutschland keine erziehungswissenschaftliche Disziplin, die – wie das bei der Erlebnispädagogik der Fall ist – mit dem Namen ihres Begründers auf Dauer so eng verbunden ist. Wissenschaftliche Praxis und praxisorientierte Wissenschaft gingen eine sich wechselweise stimulierende Verbindung ein, wie sie in diesem Buch und rückblickend auf fünf Jahrzehnte unermüdlicher Wirksamkeit des Nestors der deutschen Erlebnispädagogik, Jörg W. Ziegenspeck, eindrucksvoll objektiviert wird.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Die Erlebnispädagogik wurde Anfang der 1980er Jahre wieder entdeckt, nachdem sie als jüngster Spross der reformpädagogischen Entwicklung vom Nationalsozialismus ihrer spezifischen erzieherischer Bedeutung beraubt, ideologisch vereinnahmt und ideengeschichtlich vergewaltigt wurde. Die Wiedergeburt fand an der Universität Lüneburg durch das besondere Engagement von Jörg W. Ziegenspeck statt. Der Lüneburger Hochschullehrer war es, der dieser neuen Richtung einer herausfordernden Sozialerziehung ein wissenschaftliches Fundament verlieh und sie theoretisch und praktisch strukturierte. Seine pionierhaften, innovativen, unkonventionellen und wissenschaftlichen Leistungen prägten über Jahre die schrittweise Entwicklung der Erlebnispädagogik, die sich schließlich durch seine Anstöße zu einer inzwischen allgemein anerkannten Teildisziplin der Erziehungswissenschaft etablierte. Jörg W. Ziegenspeck versteht sich in der pädagogischen Nachfolge Hartmut von Hentigs, der Ende der 1960er Jahre die Chance der Errichtung und Ausgestaltung von zwei Schulprojekten (Laborschule und Oberstufen-Kolleg) an der Universität Bielefeld bekam, deren wissenschaftlicher Leiter er seit der Eröffnung 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1987 war. Jörg W. Ziegenspeck konnte das „Institut für Erlebnispädagogik e.V.“ – ein freier Träger der Jugendhilfe in Niedersachsen – als An-Institut der Leuphana Universität Lüneburg mit den vorhandenen pädagogischen Studiengängen eng verknüpfen. So wie die Bielefelder Schulprojekte immer mit dem Namen Hartmut von Hentig verbunden bleiben werden, so gibt es in der Bundesrepublik Deutschland keine erziehungswissenschaftliche Disziplin, die – wie das bei der Erlebnispädagogik der Fall ist – mit dem Namen ihres Begründers auf Dauer so eng verbunden ist. Wissenschaftliche Praxis und praxisorientierte Wissenschaft gingen eine sich wechselweise stimulierende Verbindung ein, wie sie in diesem Buch und rückblickend auf fünf Jahrzehnte unermüdlicher Wirksamkeit des Nestors der deutschen Erlebnispädagogik, Jörg W. Ziegenspeck, eindrucksvoll objektiviert wird.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Die Erlebnispädagogik wurde Anfang der 1980er Jahre wieder entdeckt, nachdem sie als jüngster Spross der reformpädagogischen Entwicklung vom Nationalsozialismus ihrer spezifischen erzieherischer Bedeutung beraubt, ideologisch vereinnahmt und ideengeschichtlich vergewaltigt wurde. Die Wiedergeburt fand an der Universität Lüneburg durch das besondere Engagement von Jörg W. Ziegenspeck statt. Der Lüneburger Hochschullehrer war es, der dieser neuen Richtung einer herausfordernden Sozialerziehung ein wissenschaftliches Fundament verlieh und sie theoretisch und praktisch strukturierte. Seine pionierhaften, innovativen, unkonventionellen und wissenschaftlichen Leistungen prägten über Jahre die schrittweise Entwicklung der Erlebnispädagogik, die sich schließlich durch seine Anstöße zu einer inzwischen allgemein anerkannten Teildisziplin der Erziehungswissenschaft etablierte. Jörg W. Ziegenspeck versteht sich in der pädagogischen Nachfolge Hartmut von Hentigs, der Ende der 1960er Jahre die Chance der Errichtung und Ausgestaltung von zwei Schulprojekten (Laborschule und Oberstufen-Kolleg) an der Universität Bielefeld bekam, deren wissenschaftlicher Leiter er seit der Eröffnung 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1987 war. Jörg W. Ziegenspeck konnte das „Institut für Erlebnispädagogik e.V.“ – ein freier Träger der Jugendhilfe in Niedersachsen – als An-Institut der Leuphana Universität Lüneburg mit den vorhandenen pädagogischen Studiengängen eng verknüpfen. So wie die Bielefelder Schulprojekte immer mit dem Namen Hartmut von Hentig verbunden bleiben werden, so gibt es in der Bundesrepublik Deutschland keine erziehungswissenschaftliche Disziplin, die – wie das bei der Erlebnispädagogik der Fall ist – mit dem Namen ihres Begründers auf Dauer so eng verbunden ist. Wissenschaftliche Praxis und praxisorientierte Wissenschaft gingen eine sich wechselweise stimulierende Verbindung ein, wie sie in diesem Buch und rückblickend auf fünf Jahrzehnte unermüdlicher Wirksamkeit des Nestors der deutschen Erlebnispädagogik, Jörg W. Ziegenspeck, eindrucksvoll objektiviert wird.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Die Finanznot der öffentlichen Hand ist seit Jahren ein Gesprächsthema. Eine kreisfreie Stadt und ein Abwasserverband haben sich bereits für zahlungsunfähig erklärt. In dieser Situation drängt sich die Frage auf, ob gegebenenfalls auch ein Konkursverfahren eröffnet werden dürfte. Auf den ersten Blick wird man dies verneinen. Werden öffentliche Rechtsträger liquidiert, drohen Gefahren für die gleichmäßige und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung, denn es gibt nun einmal gesellschaftliche Anforderungen, denen der freie Wettbewerb nicht gerecht wird. Um so überraschender ist es, daß sich Konkurs- und Insolvenzordnung grundsätzlich für eine Konkursfähigkeit entschieden haben. Diese Regelung wird freilich transparent, wenn man die Besonderheiten einzelner juristischer Personen vom Staat bis hinab zum Studentenwerk untersucht, denn die Vorgaben des öffentlichen Rechts führen nur in seltenen Fällen zum Bestandsschutz für einen konkreten Rechtsträger.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Zweimal wird er zum besten Torwart Europas gewählt. Er ist deutscher und englischer Meister, Vize-Europameister und hat den UEFA-Pokal gewonnen. In einer Champions-League-Saison bleibt er sagenhafte 852 Minuten ohne Gegentor. Jens Lehmann ist einer der erfolgreichsten Torhüter der letzten Jahrzehnte – und einer der eigenwilligsten. Nie ist er den einfachsten oder naheliegendsten Weg gegangen, immer hat er Herausforderungen gesucht, die nicht nur den Fußballer, sondern den Menschen Jens Lehmann fordern und weiterbringen, weit über den Fußballplatz hinaus. Nun zieht dieser außergewöhnliche Sportler Bilanz und schreibt über seine Karriere in der Bundesliga, der Nationalmannschaft, in der italienischen Seria A und der englischen Premier League. Offen, vorbehaltlos und mit dem ihm eigenen trockenen Humor erzählt Jens Lehmann nicht nur von seinen großen Erfolgen, sondern auch von prägenden Niederlagen und den Sackgassen, in die ihn bisweilen seine Risikofreude und das Festhalten an seinen Überzeugungen geführt haben. Er lässt die Stationen einer Karriere Revue passieren, die ihn von Schalke über Dortmund nach Mailand, London und schließlich nach Stuttgart führt. Er schreibt über das Innenleben europäischer Großklubs, über seine Mitspieler, Trainer und Rivalen wie Oliver Kahn, den er mit tollen Leistungen und Beharrlichkeit aus dem Tor der Nationalmannschaft verdrängt. Bei der WM 2006 wird Jens Lehmann zu einem der Helden des Sommermärchens; in seinem Buch erläutert er das Geheimnis dieser Mannschaft ebenso wie seine legendäre Zettelwirtschaft aus dem historischen Elfmeterschießen gegen Argentinien.
Aktualisiert: 2023-06-05
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Ideen und Wirklichkeit moderner Erlebnispädagogik haben sich von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart inner- und außerhalb öffentlicher Erziehung erstaunlich konstant entwickelt. Als Methode sozialpädagogischer Arbeit ist die Erlebnispädagogik bis heute umstritten. Doch als Gegenstand erlebnis- und handlungsorientierten Erfahrungslernens hat sie mittlerweile die Forschung und Lehre an den Hochschulen erreicht. Diese wissenschaftliche Aufwertung konnte Erlebnispädagogik verbuchen, weil sie für ein Lernen durch „Wagnis und Bewährung“ in pädagogischen Lernsituationen mit Ernstcharakter steht. Handlungsechtheit, direktes Feedback und persönliche Herausforderung kennzeichnen ihre Lernprozesse. Daher besitzen die Reformkonzepte der Erlebnispädagogik für Lern- und Bildungswelten des 21. Jahrhunderts eine herausragende Bedeutung.
Dieses Studienbuch bietet Studierenden der Erziehungswissenschaft, Sonder-, Heil- und Sozialpädagogik und Psychologie sowie der berufsbildenden Fächer des Lehramts eine kompakte Einführung in die Erlebnispädagogik. Die Autoren vermitteln einen Überblick über die einheitlichen Grundlagen und internationale Vielfalt erlebnispädagogischer Theorie und Praxis.
[...] Fazit: Ein Studienbuch, das im Wortsinn zum Studium auffordert, manchmal Genuss bereitet und manchmal eine Herausforderung darstellt wie ein rauer, schwieriger Kletterfelsen, an dem man sich öfter versuchen muss, um erfolgreich zu sein.[...]
socialnet - Michl -11.01.2010
Aktualisiert: 2023-06-02
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Mit der Schaffung des BGB um 1900 bot sich die Möglichkeit, auch das bis dahin regional sehr unterschiedlich geregelte Güterrecht von Eheleuten zu vereinheitlichen. Die Frauenbewegung nutzte die Gelegenheit, um ihre Forderungen in deutlichen Streitschriften zu äußern. Diese wurden in Frauenzeitschriften veröffentlicht oder von ihnen als Petitionen im Reichstag eingereicht. Zudem hielten die Frauen Protestversammlungen in verschiedenen Städten des Reiches ab, um auf die Verhandlungen im Reichstag in ihrem Sinne Einfluss zu nehmen. Ihre Hauptforderung war die völlige Gütertrennung, um so dem Ehemann von vornherein die Zugriffsmöglichkeit auf das Vermögen der Ehefrau zu entziehen. Der Autor geht zudem auf die Vorstellungen einzelner Juristen ein, die von der völligen Gütergemeinschaft bis zur Gütertrennung reichten. Das BGB sah schließlich vor, dass der Ehemann das Vermögen der Ehefrau verwalten sollte – die Frauenbewegung empfand dies als herbe Niederlage. Das Buch bietet eine Zusammenstellung der verschiedensten Forderungen zum Güterrecht, von denen einige durchaus als richtungsweisend bezeichnet werden können.
Aktualisiert: 2023-05-28
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Im Jahre 2015 verhandelte das Landgericht Lüneburg gegen den seinerzeit 93 Jahre alten Oskar Gröning, einen ehemaligen Angehörigen der SS. Man legte ihm zur Last, 1944 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen geleistet zu haben.
Jahrzehnte nach der Tat war die Arbeit der Verfolgungsbehörden schwierig. Sie erstreckte sich auf rechtliche, geschichtliche und medizinische Aspekte. Überlebende und ihre Angehörigen sollten die Möglichkeit erhalten, sich vor einem deutschen Gericht zu äußern. Das Alter der Beteiligten, aber auch das Interesse der internationalen Medien war zu bedenken.
Die vorliegende Sammlung vereint Beiträge von Autoren, die als Nebenkläger, Strafverfolger, Verteidiger oder Vertreter der Nebenklage am Verfahren gegen Oskar Gröning beteiligt waren. Ihre Darstellung wird durch Stimmen aus Politik, Wissenschaft und Medien ergänzt. Es entsteht ein facettenreiches Bild, das auch einige Gründe für die späte Reaktion der Justiz aufzeigt.
Mit Beiträgen von:
Bernd Busemann, Max Eisen, Prof. Dr. Julia Eksner, Michael Fürst, Per Hinrichs, Hans Holtermann, Judith Kalman, Elaine Kalman Naves, Dr. Jens Lehmann, Prof. Dr. Cornelius Nestler, Jens Rommel, Prof. Dr. Christoph Safferling, LL. M., Thomas Walther
Aktualisiert: 2023-05-24
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Das Sammeln von Geschiebefossilien ist die familienfreundlichste Art, um Erdgeschichte zu erleben. Vor allem an den Küsten können auch Kinder ganz entspannt und fast überall lose Fossilien finden, darunter die Klassiker „Donnerkeile” und Feuersteinseeigel. Darüber hinaus bieten Geschiebefossilien die einmalige Chance, Belege für fast die gesamte Geschichte des Lebens seit dem Kambrium zu finden, da die eiszeitlichen Gletscher uns eine bunte Vielfalt unterschiedlichster Versteinerungen aus Skandinavien geschickt haben. Dieses Sonderheft deckt die gesamte Bandbreite möglicher Entdeckungen ab, von „Jahrhundertfunden“ wie dem uralten, geheimnisvollen Stummelfüßer Xenusion über das zweitälteste Vogelfossil Deutschlands bis hin zum gewöhnlichen Seeigel. Abgebildet werden besonders schöne Exemplare; mehrere Ansichten desselben Stückes machen dieses Sonderheft mit seiner großzügigen grafischen Gestaltung auch ästhetisch zu einem Genuss.
Aktualisiert: 2023-05-25
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Die Finanznot der öffentlichen Hand ist seit Jahren ein Gesprächsthema. Eine kreisfreie Stadt und ein Abwasserverband haben sich bereits für zahlungsunfähig erklärt. In dieser Situation drängt sich die Frage auf, ob gegebenenfalls auch ein Konkursverfahren eröffnet werden dürfte. Auf den ersten Blick wird man dies verneinen. Werden öffentliche Rechtsträger liquidiert, drohen Gefahren für die gleichmäßige und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung, denn es gibt nun einmal gesellschaftliche Anforderungen, denen der freie Wettbewerb nicht gerecht wird. Um so überraschender ist es, daß sich Konkurs- und Insolvenzordnung grundsätzlich für eine Konkursfähigkeit entschieden haben. Diese Regelung wird freilich transparent, wenn man die Besonderheiten einzelner juristischer Personen vom Staat bis hinab zum Studentenwerk untersucht, denn die Vorgaben des öffentlichen Rechts führen nur in seltenen Fällen zum Bestandsschutz für einen konkreten Rechtsträger.
Aktualisiert: 2023-05-20
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