Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft, Band 10 (2017): Angst

Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft, Band 10 (2017): Angst von Deiters,  Franz-Josef, Fliethmann,  Alex, Lang,  Birgit, Lewis,  Alison, Weller,  Christiane
In den vergangenen Jahren haben sich die Biowissenschaften, und hier vor allem die Neurowissenschaften, gleichsam als neue Leitdisziplin etablieren können. Das ist auch im literatur- und kulturwissenschaftlichen Betrieb nicht ohne Folgen geblieben. Emotions- und Affektforschung bestimmen zunehmend die Untersuchungsgegenstände und ergänzen und erweitern so z.B. die Gedächtnisdebatte der letzten Jahrzehnte, aber auch die neuere Raumforschung und die Dingtheorie. Erkenntnis wird hier als Kognition plus Affekt gelesen, und neben Scham, Wut, Liebe und Trauer ist es die Angst, die ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Angst (oder auch Furcht) ist schon in der Antike als Gefühl mit auffälligen physiologischen Begleiterscheinung verstanden worden, ist also immer schon auf der Grenze von Körperempfinden und Psychologie angesiedelt. Sie lässt sich auf jeden Gegenstand applizieren; erscheint mal als Weltangst, Gottesfurcht, Lebensangst, als Phobie, als sich ängstigende Freiheit zum Tode bei Heidegger oder als konstante Ängstlichkeit angesichts einer bedrohlichen Moderne bei Zygmunt Bauman. Freud hatte sich schon früh mit dem Affekt Angst beschäftigt und vorgeschlagen, dass sie als Signal zu verstehen sei, als eine nachträgliche Reaktion oder abgeschwächte Wiederholung eines traumatischen Schocks, die jetzt im Nachhinein das Subjekt vor Reizüberflutung schützen soll. Durchgespielt hat Freud das Thema (Kastrations-)Angst als Gefühl des Unheimlichen am Beispiel von E.T.A. Hoffmanns Sandmann und hat so in der Verhandlung der Angst die Literatur als wegweisend ins Spiel gebracht. Dieser (literarische, filmische und/oder theoretische) Schauplatz, an dem die Angst verortet und inszeniert wird, ist Fokus des Limbus-Bandes 10 (2017).
Aktualisiert: 2023-04-04
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Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft

Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft von Deiters,  Franz-Josef, Fliethmann,  Alex, Lang,  Birgit, Lewis,  Alison, Weller,  Christiane
Eine globale Vernetzung ist für die Profilierung einer wissenschaftlichen Disziplin wie der Germanistik unerlässlich – insbesondere in einem Land wie Australien, aus dessen geostrategischer Lage sich die Selbstverständlichkeit einer starken germanistischen Forschung nicht in gleicher Weise ergibt wie etwa im europäischen Raum. Diesem Erfordernis soll das Australische Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Limbus Rechnung tragen. Ziel ist es, die australische Germanistik fachöffentlich noch weiter zu profilieren, außerdem soll das Jahrbuch als spezifisch australisches Forum die Möglichkeit eines internationalen Fachdiskurses bieten. Jeder Jahrgangsband wird sich auf einen von den Herausgebern bestimmten Themenschwerpunkt konzentrieren, wobei keineswegs nur in Australien tätige Germanisten zu Wort kommen sollen. In diesem 2008 erstmals erscheinenden Periodikum werden regelmäßig wissenschaftliche Aufsätze sowie Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen aus der germanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft veröffentlicht. Ein international besetzter Wissenschaftlicher Beirat steht den Herausgebern des Jahrbuchs unterstützend zur Seite. In Vorbereitung: 10 (2017): Angst / Angst 11 (2018): Herkunft / Origin 12 (2019): Sexualitäten / Sexualities
Aktualisiert: 2023-04-04
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Eine schwierige Ehe

Eine schwierige Ehe von Lewis,  Alison
Kein anderes Bild hat das Denken in der Zeit nach dem Mauerfall so eindringlich geprägt wie die Vorstellung von der Wende als Ehe. In zahlreichen Liebesgeschichten und Eheromanen von Autoren aus Ost und West wird Zeitgeschichte über die Metapher der Ehe und das Motiv des Paars – seine Bildung wie sein Scheitern – reflektiert und modelliert. Dies ermöglicht gleichzeitig ein Nachdenken über die Zukunft der Geschlechter wie auch der Nation, wobei sich die Wiedervereinigung vor allem als »schwierige Ehe« entpuppt.
Aktualisiert: 2020-11-16
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Wissensfiguren im Werk Heinrich von Kleists

Wissensfiguren im Werk Heinrich von Kleists von Lewis,  Alison, Lü,  Yixu, Stephens,  Anthony, Vosskamp,  Wilhelm
Der jeweilige Bezug zwischen Wissen und Handeln, Wissen und Gefühl sowie Wissen und Irrtum in Kleists literarischen Werken ist in der Regel ambivalent – nicht zuletzt weil der Kontext den Überzeugungen der Gestalten oft auf grausame Weise widerspricht. Dem korrespondiert der experimentelle Charakter der Werke Kleists, die nicht nur tradierte Gattungen umgestalten, sondern auch feste Glaubenssätze der Aufklärung auf die Probe stellen und deren Unzulänglichkeit aufzuzeigen trachten. Ähnliches gilt für Kleists Umgang mit der Weimarer Klassik, der Frühromantik und anderen literarischen und philosophischen Paradigmen seiner Zeit. Die anhaltende Faszination, die von Kleists Werken ausgeht, wird dadurch gewährleistet, dass diese von neuen Leser- und Forschergenerationen stets anders, aber auf keineswegs erschöpfende Art entdeckt und exponiert werden. Eine wichtige Aufgabe der Kleist-Forschung besteht darin, den Wissenshorizont des Autors sichtbar zu machen. Ein Teil der hier gesammelten Beiträge von internationalen Wissenschaftlern behandelt daher verschiedene Aspekte von Kleists Improvisationen mit seinen literarischen Vorlagen und dem philosophischen Gedankengut seiner Zeit.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Topos Australien / Topos Australia

Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Topos Australien / Topos Australia von Deiters,  Franz-Josef, Fliethmann,  Alex, Lang,  Birgit, Lewis,  Alison, Weller,  Christiane
Eine globale Vernetzung ist für die Profilierung einer wissenschaftlichen Disziplin wie der Germanistik unerlässlich – insbesondere in einem Land wie Australien, aus dessen geostrategischer Lage sich die Selbstverständlichkeit einer starken germanistischen Forschung nicht in gleicher Weise ergibt wie etwa im europäischen Raum. Diesem Erfordernis soll das Australische Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Limbus Rechnung tragen. Ziel ist es, die australische Germanistik fachöffentlich noch weiter zu profilieren, außerdem soll das Jahrbuch als spezifisch australisches Forum die Möglichkeit eines internationalen Fachdiskurses bieten. Jeder Jahrgangsband wird sich auf einen von den Herausgebern bestimmten Themenschwerpunkt konzentrieren, wobei keineswegs nur in Australien tätige Germanisten zu Wort kommen sollen. In diesem 2008 erstmals erscheinenden Periodikum werden regelmäßig wissenschaftliche Aufsätze sowie Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen aus der germanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft veröffentlicht. Ein international besetzter Wissenschaftlicher Beirat steht den Herausgebern des Jahrbuchs unterstützend zur Seite.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Smoothie Bowls

Smoothie Bowls von Lewis,  Alison
Eine Bowl voller Power! Trinken war gestern, ab jetzt wird gelöffelt! Smoothie-Bowls sind besonders cremige Smoothies, garniert mit allerlei Toppings wie Früchten, Nüssen, Crunchies oder Gewürzen. Einfach in eine Schüssel gießen und Löffel für Löffel Energie und Vitalstoffe tanken. Zutaten wie Kaffee, Tee oder Proteinpulver sorgen für einen Extraschub Power, grüne Smoothie-Bowls versorgen Sie mit Nährstoffen satt und fruchtige Bowls sind wahre Vitaminbomben, die Ihren Tag ein wenig süßer machen. Ob zum Frühstück, als Nachtisch oder einfach zwischendurch: Smoothie-Bowls lassen sich ganz nach Belieben in Ihren Tagesablauf einbauen und sind ruckzuck zubereitet. Viel Spaß beim Mixen, Garnieren und Löffeln - und guten Appetit!
Aktualisiert: 2021-12-21
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Smoothie Bowls

Smoothie Bowls von Lewis,  Alison
Eine Bowl voller Power! Trinken war gestern, ab jetzt wird gelöffelt! Smoothie-Bowls sind besonders cremige Smoothies, garniert mit allerlei Toppings wie Früchten, Nüssen, Crunchies oder Gewürzen. Einfach in eine Schüssel gießen und Löffel für Löffel Energie und Vitalstoffe tanken. Zutaten wie Kaffee, Tee oder Proteinpulver sorgen für einen Extraschub Power, grüne Smoothie-Bowls versorgen Sie mit Nährstoffen satt und fruchtige Bowls sind wahre Vitaminbomben, die Ihren Tag ein wenig süßer machen. Ob zum Frühstück, als Nachtisch oder einfach zwischendurch: Smoothie-Bowls lassen sich ganz nach Belieben in Ihren Tagesablauf einbauen und sind ruckzuck zubereitet. Viel Spaß beim Mixen, Garnieren und Löffeln - und guten Appetit!
Aktualisiert: 2021-12-21
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Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft, Band 10 (2017): Angst

Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft, Band 10 (2017): Angst von Deiters,  Franz-Josef, Fliethmann,  Axel, Lang,  Birgit, Lewis,  Alison, Weller,  Christiane
In den vergangenen Jahren haben sich die Biowissenschaften, und hier vor allem die Neurowissenschaften, gleichsam als neue Leitdisziplin etablieren können. Das ist auch im literatur- und kulturwissenschaftlichen Betrieb nicht ohne Folgen geblieben. Emotions- und Affektforschung bestimmen zunehmend die Untersuchungsgegenstände und ergänzen und erweitern so z.B. die Gedächtnisdebatte der letzten Jahrzehnte, aber auch die neuere Raumforschung und die Dingtheorie. Erkenntnis wird hier als Kognition plus Affekt gelesen, und neben Scham, Wut, Liebe und Trauer ist es die Angst, die ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Angst (oder auch Furcht) ist schon in der Antike als Gefühl mit auffälligen physiologischen Begleiterscheinung verstanden worden, ist also immer schon auf der Grenze von Körperempfinden und Psychologie angesiedelt. Sie lässt sich auf jeden Gegenstand applizieren; erscheint mal als Weltangst, Gottesfurcht, Lebensangst, als Phobie, als sich ängstigende Freiheit zum Tode bei Heidegger oder als konstante Ängstlichkeit angesichts einer bedrohlichen Moderne bei Zygmunt Bauman. Freud hatte sich schon früh mit dem Affekt Angst beschäftigt und vorgeschlagen, dass sie als Signal zu verstehen sei, als eine nachträgliche Reaktion oder abgeschwächte Wiederholung eines traumatischen Schocks, die jetzt im Nachhinein das Subjekt vor Reizüberflutung schützen soll. Durchgespielt hat Freud das Thema (Kastrations-)Angst als Gefühl des Unheimlichen am Beispiel von E.T.A. Hoffmanns Sandmann und hat so in der Verhandlung der Angst die Literatur als wegweisend ins Spiel gebracht. Dieser (literarische, filmische und/oder theoretische) Schauplatz, an dem die Angst verortet und inszeniert wird, ist Fokus des Limbus-Bandes 10 (2017).
Aktualisiert: 2020-03-18
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Smoothie Bowls

Smoothie Bowls von Lewis,  Alison
Eine Bowl voller Power! Trinken war gestern, ab jetzt wird gelöffelt! Smoothie-Bowls sind besonders cremige Smoothies, garniert mit allerlei Toppings wie Früchten, Nüssen, Crunchies oder Gewürzen. Einfach in eine Schüssel gießen und Löffel für Löffel Energie und Vitalstoffe tanken. Zutaten wie Kaffee, Tee oder Proteinpulver sorgen für einen Extraschub Power, grüne Smoothie-Bowls versorgen Sie mit Nährstoffen satt und fruchtige Bowls sind wahre Vitaminbomben, die Ihren Tag ein wenig süßer machen. Ob zum Frühstück, als Nachtisch oder einfach zwischendurch: Smoothie-Bowls lassen sich ganz nach Belieben in Ihren Tagesablauf einbauen und sind ruckzuck zubereitet. Viel Spaß beim Mixen, Garnieren und Löffeln - und guten Appetit!
Aktualisiert: 2021-07-27
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Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft

Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft von Deiters,  Franz-Josef, Fliethmann,  Axel, Lang,  Birgit, Lewis,  Alison, Weller,  Christiane
Deiters, Franz-Josef, Dr. phil. habil., Associate Professor of German an der Monash University in Melbourne (Australien); Mitglied der Australian Academy of the Humanities; Promotion und Habilitation an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; Forschungsgebiete: Geschichte der deutschen Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Literaturtheorie, Mediologie des Theaters, Literatur und Philosophie, Rhetorik des Plakats. Publikationen (u.a.): Terror und Form/Terror and Form (Mhg. 2011); Groteske Moderne – Moderne Groteske (Mhg. 2011); Nach der Natur/After Nature (Mhg. 2010); Passagen: 50 Jahre Germanistik an der Monash Universität/Passages: 50 Years of German Studies at Monash University (Mhg. 2010); Narrative der Arbeit/Narratives of Work (Mhg. 2009); Erinnerungskrisen/Memory Crises (Mhg. 2008); Auf dem Schauplatz des „Volkes“: Strategien der Selbstzuschreibung intellektueller Identität von Herder bis Büchner und darüber hinaus (2006); Denken/Schreiben (in) der Krise: Existentialismus und Literatur (Mhg. 2004); Die Geschichtlichkeit des Utopischen (Mhg. 2001); Geschichtserfahrung im Spiegel der Literatur (Mhg. 2000); Drama im Augenblick seines Sturzes: Zur Allegorisierung des Dramas in der Moderne: Versuche zu einer Konstitutionstheorie (1999); Das Politische der Philosophie: Über die gesellschaftliche Verantwortung politischen Denkens (Mhg. 1993). Band 9 (2016) Besuch / Visitation Vornehmlich die philosophische Tradition hat sich mit dem »Gast« auseinandergesetzt. Die Auseinandersetzung reicht von Platons Symposium und seinen Tischreden über Eros und Liebe bis zu Derridas Wiederaufnahme des Themas und seiner kritischen Auseinandersetzung mit dem Paradox des Gastes als assimiliertem Fremden. Gegenüber dem Anspruch, den Gast als universelle Kategorie einer Ethik zu begreifen, nimmt sich die Praxis des »Besuchs« eher bescheiden aus: Zum Teil abhängig – wenn auch nicht notwendig – von der gesellschaftlichen Regel der Einladung – sei sie privat, gesellschaftlich oder staatlich ausgesprochen – steht der »Besuch« auf unsicherem Grund, kulturell koordiniert durch die modernen Kräfte der Massengesellschaft, des Transportwesens und die unterschiedlichen Strategien des Zeitmanagements. Man besucht so Freunde, Familie, aber auch Orte, Städte, Ruinen oder den Zoo. Und man wird besucht: nicht nur von Menschen, sondern auch von extraterrestrischen Wesen; der Besuch scheint dabei dem Kern nach ein ephemeres, aber auch zeitlich wohlkalkuliertes Phänomen der modernen Massengesellschaft zu sein, selbst dort noch, wo es sich um wiederkehrenden Besuch handelt. Botho Strauß etwa hat dem »Besucher« in den 1980er Jahren eine Komödie gewidmet. Häufig ist der Besuch so schnelllebig wie das Transport- und Verkehrswesen der modernen Gesellschaft selbst, kann aber auch plötzlich umschlagen, so nimmt sich der Besuch Zeit und wird lästig. Dem deutschen Begriff des »Besuchs« kann anders als dem englischen Begriff des »Visit« zudem der Nimbus des Bedrohlichen eignen, so im Kompositum der »Heimsuchung«, das an das Freudʼsche Konzept des Unheimlichen anschließbar ist.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft

Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft von Deiters,  Franz-Josef, Fliethmann,  Axel, Lang,  Birgit, Lewis,  Alison, Weller,  Christiane
Eine globale Vernetzung ist für die Profilierung einer wissenschaftlichen Disziplin wie der Germanistik unerlässlich – insbesondere in einem Land wie Australien, aus dessen geostrategischer Lage sich die Selbstverständlichkeit einer starken germanistischen Forschung nicht in gleicher Weise ergibt wie etwa im europäischen Raum. Diesem Erfordernis soll das Australische Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Limbus Rechnung tragen. Ziel ist es, die australische Germanistik fachöffentlich noch weiter zu profilieren, außerdem soll das Jahrbuch als spezifisch australisches Forum die Möglichkeit eines internationalen Fachdiskurses bieten. Jeder Jahrgangsband wird sich auf einen von den Herausgebern bestimmten Themenschwerpunkt konzentrieren, wobei keineswegs nur in Australien tätige Germanisten zu Wort kommen sollen. In diesem 2008 erstmals erscheinenden Periodikum werden regelmäßig wissenschaftliche Aufsätze sowie Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen aus der germanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft veröffentlicht. Ein international besetzter Wissenschaftlicher Beirat steht den Herausgebern des Jahrbuchs unterstützend zur Seite. In Vorbereitung: 9 (2016): Besuch / Visitation 10 (2017): Angst
Aktualisiert: 2020-03-18
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Eine schwierige Ehe

Eine schwierige Ehe von Lewis,  Alison
Kein anderes Bild hat das Denken in der Zeit nach dem Mauerfall so eindringlich geprägt wie die Vorstellung von der Wende als Ehe. In zahlreichen Liebesgeschichten und Eheromanen von Autoren aus Ost und West wird Zeitgeschichte über die Metapher der Ehe und das Motiv des Paars – seine Bildung wie sein Scheitern – reflektiert und modelliert. Dies ermöglicht gleichzeitig ein Nachdenken über die Zukunft der Geschlechter wie auch der Nation, wobei sich die Wiedervereinigung vor allem als »schwierige Ehe« entpuppt.
Aktualisiert: 2020-04-27
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Wissensfiguren im Werk Heinrich von Kleists

Wissensfiguren im Werk Heinrich von Kleists von Lewis,  Alison, Lü,  Yixu, Stephens,  Anthony, Vosskamp,  Wilhelm
Der jeweilige Bezug zwischen Wissen und Handeln, Wissen und Gefühl sowie Wissen und Irrtum in Kleists literarischen Werken ist in der Regel ambivalent – nicht zuletzt weil der Kontext den Überzeugungen der Gestalten oft auf grausame Weise widerspricht. Dem korrespondiert der experimentelle Charakter der Werke Kleists, die nicht nur tradierte Gattungen umgestalten, sondern auch feste Glaubenssätze der Aufklärung auf die Probe stellen und deren Unzulänglichkeit aufzuzeigen trachten. Ähnliches gilt für Kleists Umgang mit der Weimarer Klassik, der Frühromantik und anderen literarischen und philosophischen Paradigmen seiner Zeit. Die anhaltende Faszination, die von Kleists Werken ausgeht, wird dadurch gewährleistet, dass diese von neuen Leser- und Forschergenerationen stets anders, aber auf keineswegs erschöpfende Art entdeckt und exponiert werden. Eine wichtige Aufgabe der Kleist-Forschung besteht darin, den Wissenshorizont des Autors sichtbar zu machen. Ein Teil der hier gesammelten Beiträge von internationalen Wissenschaftlern behandelt daher verschiedene Aspekte von Kleists Improvisationen mit seinen literarischen Vorlagen und dem philosophischen Gedankengut seiner Zeit.
Aktualisiert: 2020-04-27
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Literatur ohne Land?

Literatur ohne Land? von Ahrend,  Hinrich, Argelès,  Daniel, Berendse,  Gerrit-Jan, Böttcher,  Anke Paula, Geist,  Peter, Hermand,  Jost, Hörnigk,  Therese, Krause,  Stephan, Krenzlin,  Leonore, Ledanff,  Susanne, Lewis,  Alison, Ludwig,  Janine, Markus,  Hannah, Meuser,  Mirjam, Opitz,  Michael, Quadrelli,  Paola, Schäkel,  Ilona, Schöneich,  Juliane, Schütt,  Hans-Dieter, Stillmark,  Hans-Christian, Urbahn de Jauregui,  Heidi
Wie schon der erste Band von Literatur ohne Land? konzentriert sich auch der Fortsetzungsband auf die Frage nach etwaigen Veränderungen der Poetiken von AutorInnen aus der DDR nach dem Zerfall dieses Landes. Der einleitende Essay vertieft zunächst das Konzept der DDR-Literatur als einer spezifischen littérature engagée und umreißt diese als Epochenbegriff, um dann einen nach Generationen geordneten literaturhistorischen Überblick über die 36 Fallbeispiele der beiden Bände zu leisten. Ergänzend zu den Analysen der Nachwendewerke von neun SchriftstellerInnen im ersten Band, werden zudem in 20 Aufsätzen die Texte 27 weiterer AutorInnen auf ihre Ästhetiken vor und nach 1989 sowie die Frage nach der Übertragbarkeit von literarischem Engagement untersucht. Die Bandbreite literarischer Reaktionen auf den Umbruch und die neuen gesellschaftlichen Verhältnisse reicht, so zeigt sich dabei, von Schreibkrise und Verstummen über Genrewechsel bis hin zu unverändertem, kontinuierlichem Weiterschreiben.
Aktualisiert: 2019-01-05
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Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Topos Australien / Topos Australia

Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Topos Australien / Topos Australia von Deiters,  Franz-Josef, Fliethmann,  Axel, Lang,  Birgit, Lewis,  Alison, Weller,  Christiane
Eine globale Vernetzung ist für die Profilierung einer wissenschaftlichen Disziplin wie der Germanistik unerlässlich – insbesondere in einem Land wie Australien, aus dessen geostrategischer Lage sich die Selbstverständlichkeit einer starken germanistischen Forschung nicht in gleicher Weise ergibt wie etwa im europäischen Raum. Diesem Erfordernis soll das Australische Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft Limbus Rechnung tragen. Ziel ist es, die australische Germanistik fachöffentlich noch weiter zu profilieren, außerdem soll das Jahrbuch als spezifisch australisches Forum die Möglichkeit eines internationalen Fachdiskurses bieten. Jeder Jahrgangsband wird sich auf einen von den Herausgebern bestimmten Themenschwerpunkt konzentrieren, wobei keineswegs nur in Australien tätige Germanisten zu Wort kommen sollen. In diesem 2008 erstmals erscheinenden Periodikum werden regelmäßig wissenschaftliche Aufsätze sowie Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen aus der germanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft veröffentlicht. Ein international besetzter Wissenschaftlicher Beirat steht den Herausgebern des Jahrbuchs unterstützend zur Seite. In Vorbereitung: 7 (2014): Krieg / War 8 (2015): Altern / Ageing 9 (2016): Besuch / Visitation
Aktualisiert: 2020-03-18
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Die Sieben Todsünden

Die Sieben Todsünden von Berressem,  Hanjo, Boschung,  Dietrich, Breuer,  Ingo, Dotzler,  Bernhard, Drux,  Rudolf, Görner,  Rüdiger, Goth,  Sebastian, Hohlweck,  Patrick, Lemke,  Anja, Lewis,  Alison, Liebrand,  Claudia, Macho,  Thomas, Moll,  Björn, Müller-Salget,  Klaus, Peters,  Ursula, Port,  Ulrich, Roussel,  Martin, Vosskamp,  Wilhelm
In exemplarischen Studien widmet sich der Sammelband der Wirkungsgeschichte der Sieben Todsünden in den unterschiedlichen Künsten. Der Fokus liegt weniger auf einer Ideengeschichte, sondern auf der Formelhaftigkeit, die gerade im Verblassen der ursprünglichen Hintergründe ihre Wirkmacht in breiter diskursiver Streuung entfaltet.So reichen die vielfältigen Fortschreibungen und Transformationen – oftmals nur Allusionen auf die ursprünglich religiöse Ordnungsphantasie – weit über das frühe Mittelalter und die klassische Theologie hinaus. Selbst nach der Verabschiedung der Absolutheit theologischer Erklärungsmuster durch die Aufklärung faszinieren und inspirieren die Sieben Todsünden die Künste bis heute. Der Band versammelt Studien, die sich aus literatur-, medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive sowohl den einzelnen Todsünden superbia, invidia, ira, acedia, avaritia, gula, luxuria als auch dem Septupel insgesamt widmen.
Aktualisiert: 2023-02-06
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