Friedrich der Große und die Preußen

Friedrich der Große und die Preußen von May,  Otto
Friedrich II. erstaunte seine Zeitgenossen durch seine Erfolge in den Schlachten. Obwohl er praktisch immer gegen doppelt so große oder noch stärkere Armeen kämpfte, trug er meist den Sieg davon. Deshalb wurde er schon zu Lebzeiten „Der Große“ genannt. Auch seine sparsame Haushaltsführung und die Organisation seines Landes nach den Schlesischen Kriegen machten Eindruck. Bereits im Kaiserreich wurde er deshalb für die Darstellung der Hohenzollern-Geschichte vereinnahmt. Besonders Wilhelm II. berief sich immer wieder auf ihn. Im Gegensatz zum Kaiser überlebte sein Mythos auch den Ersten Weltkrieg und diente als Projektionsfläche für die Sehnsüchte nach geordneten Verhältnissen und einer neuen Führungsfigur. Im Nationalsozialismus wurde Friedrich als Steigbügelhalter der neuen Machthaber missbraucht, die sich 1933 als Nachfolger der Preußen ausgaben, wie es auf vielen Postkarten deutlich wird.
Aktualisiert: 2019-02-28
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Franz Schubert

Franz Schubert von May,  Otto
Zu diesem Band Vor nunmehr 100 Jahren war der Name Franz Schubert in aller Munde. Grund dafür war das Singspiel „Das Dreimäderlhaus“, das bei den einfachen Menschen Beifallsstürme erntete, während es bei vielen Kunstkennern harsch kritisiert wurde. Man hatte aus dem fleißigen Musiker, der mehr als 600 Lieder vertonte, einen notorischen Wirtshausbesucher und ungeschickten Liebhaber gemacht. Dies hinderte die Postkartenindustrie nicht daran, die Produktion von Schubert-Karten auf ein Vielfaches zu steigern. Übertroffen wurde diese Ausgabenflut lediglich zum 100. Todestag des Künstlers 1928, als in Wien das Sängerbundesfest stattfand. Nimmt man die Blütezeit der Postkarte um 1900 dazu, so ergibt sich aus den Abbildungen ein umfangreiches Bild vom Leben Franz Schuberts, von seinen Werken und seiner Ausnutzung. Zu dieser Reihe Ursprünglich wurde die Postkarte als billiger Nachrichtenträger eingeführt. Aber sie entwickelte sich im letzten Quartal des 19. Jahrhunderts zu einer Bildkarte, die die Bedeutung der privaten Mitteilung weit übersteigt. Sie zeigt Mentalitäten auf und wurde von der Propaganda ausgenutzt. Daneben verbreitete sie Bildzitate aus Kunst und Kultur in einem bis dahin noch nie gekannten Ausmaß. Man kann an der Verbreitung von Motiven erkennen, welche Dichter gerade beliebt waren und welche Personen im Mittelpunkt des kulturellen Interesses standen bzw. von den Herausgebern dorthin gestellt wurden. Umgekehrt kann man durch die Häufigkeit bestimmter Darstellungen auf die Rezeption der „kulturellen Größen“ schließen.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Kaiser Franz Joseph und das Reich der Habsburger

Kaiser Franz Joseph und das Reich der Habsburger von May,  Otto
Vor nunmehr 100 verstarb Kaiser Franz Joseph, der zwischen 1848 und 1916 die Donaumonarchie regierte und vor allem im letzten Quartal als einigendes Band im Vielvölkerstaat gesehen wurde. In diese Zeit fiel auch die Blütezeit der Ansichtskarte, die wie kaum ein anderes Medium einen vielseitigen Blick auf das Habsburgerreich warf. Nicht nur die aktuelle Politik wurde beleuchtet, sondern auch die Vergangenheit. Interessant ist, dass die vielen Schulvereine in Österreich zwar Hunderte von Karten herausgaben, aber vor dem Ersten Weltkrieg Darstellungen des Kaisers vermieden. Private Firmen sorgten aber dafür, dass Postkarten mit seinen Porträts überall präsent waren. Im Krieg wurde Franz Joseph dann als Symbol für Österreich-Ungarn zur Zielscheibe vieler satirischer Postkarten, die mit gemeinen Darstellungen Bestandteil eines Propaganda-Feldzugs gegen den Kaiser waren.
Aktualisiert: 2018-07-18
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Zur Geschichte des Radfahrens bis 1945

Zur Geschichte des Radfahrens bis 1945 von May,  Otto
Als um 1900 Fahrräder vom Preis her auch für einfache Menschen erschwinglich wurden und so im Freizeitverhalten von Männern und Frauen eine große Rolle spielten, hatte die Postkarte als Medium gerade seine größte Bedeutung erreicht. So ist es nicht verwunderlich, dass man nicht nur die Geschichte des Fahrrads auf den Bildern von liebevoll gedruckten Karten nachvollziehen kann, sondern auch einen Einblick in die damalige Technik der Räder, die Mode, die Vereinskultur und den Radrennsport bekommen kann. Sogar die große Politik wurde auf Fahrrad-Karten nicht ausgeklammert, sondern satirisch kommentiert.
Aktualisiert: 2016-08-18
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Zur Geschichte der Arbeiterbewegung bis 1933

Zur Geschichte der Arbeiterbewegung bis 1933 von May,  Otto
Nach der Aufhebung der Sozialistengesetze 1890 nahm die Arbeiterbewegung in Deutschland einen großen Aufschwung. In dieser Zeit entwickelte sich auch die Ansichtskarte zu einem beliebten Medium in der Kaiserzeit. Keine andere Partei nutzte dieses in einem solchen Maß wie die Sozialdemokratische Partei. Auch Gewerkschaften und Arbeitervereine gaben viele politische Werbekarten heraus. Es verwundert dabei etwas, dass es im Wilhelminismus kaum Karten gegen die Sozialdemokratie herausgegeben wurden. Dies änderte sich in der Weimarer Republik. In dieser Zeit standen die linken Parteien massiv in der Postkarten-Kritik anderer Organisationen und bekämpften sich auch gegenseitig, so dass die Propaganda-Karten dieser Epoche auch viel von dieser unruhigen Zeit berichten.
Aktualisiert: 2016-05-05
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Zur Geschichte der Propaganda-Postkarte

Zur Geschichte der Propaganda-Postkarte von May,  Otto
Als beliebtes Medium wurde die Postkarte von Anfang anzur Propaganda ausgenutzt. Man konnte sie zu einemgünstigen Preis in großen Anzahlen produzieren undwegen des geringen Gewichts überall anbieten.So war es politischen und militärischen Organisationensehr leicht möglich, ihre Ideen und ihre Ziele einemgroßen Publikum bekannt zu machen und die Menschen zubeeinflussen.
Aktualisiert: 2018-07-11
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Bismarck und sein Mythos auf Postkarten

Bismarck und sein Mythos auf Postkarten von May,  Otto
Bismarck hat in doppelter Hinsicht die Entwicklung der Postkarte in Deutschland vorangetrieben; einmal durch die von ihm durchgesetzte Einführung der Postkarte als neues Medium 1870 und andererseits durch einen Qualitätssprung der Postkarten, als 1895 zu seinem 80sten Geburtstag Gratulationskarten in außerordentlich gutem Druck erfolgreich auf dem Markt etabliert werden konnten. Zu jedem der folgenden Kapitel hat der Autor Postkarten gesammelt, die er sorgfältig in einen kommentierten Zusammenhang stellt: Bismarck und die Postkarte Bismarcks Lebenslauf auf Postkarten Vom tollen Junker zum Gesandten Vom Frieden zu den „Einheitskriegen Von der Reichsgründung zum Kulturkampf Das „Dreikaiserjahr“ 1888 Von der Entlassung zum unzufriedenen Rentner Bismarck-Mythos im Kaiserreich vor 1914 Die Darstellung von Bismarck-Porträts Kunstwerke als Vorlage für Postkarten Besondere Karten der Postkartenindustrie Selbstgemalte Postkarten Der Alte im Sachsenwald Änderungen in Bismarcks Image Der alte und der neue Kurs Friedrichsruh als „Wallfahrtsort“ Die gescheiterte Versöhnung mit Wilhelm II. Bismarcks Tod als Station auf dem Weg zum Mythos Bismarck als Kulisse Bismarck als Werbeträger Bismarck als Sympathieträger der Alldeutschen Bismarck als Redner Bismarck und das nationale Gedenken vor 1914 Bismarck-Mythos im Ersten Weltkrieg Bismarck und der Kriegsbeginn Vergleich 1870 -1914 Der 100. Geburtstag „Wir Deutsche fürchten Gott…“ Ausländische Bismarckkarten Bismarck-Mythos zur Zeit der Weimarer Republik Sehnsucht nach Bismarck Bismarckfilme Bismarck als Werbeträger für die Parteien Bismarck-Mythos im III. Reich Ausnutzung Bismarck als Steigbügelhalter der Nationalsozialisten Der überflüssige Bismarck-Mythos Dazu folgen ergänzend ein Nachwort und ausgewählte Literatur. Jede Seite enthält in der Regel zwei farbige Postkarten-Reprints. Zur Reihe: Als beliebtes Medium wurde die Postkarte von Anfang an zur Propaganda ausgenutzt. Man konnte sie zu einem günstigen Preis in großen Anzahlen produzieren und wegen des geringen Gewichts überall anbieten. So war es politischen und militärischen Organisationen sehr leicht möglich, ihre Ideen und ihre Ziele einem großen Publikum bekannt zu machen und die Menschen zu beeinflussen.
Aktualisiert: 2018-07-20
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Europa und der Burenkrieg

Europa und der Burenkrieg von May,  Otto
Der Burenkrieg war der erste Konflikt, der europaweit große Beachtung auf Postkarten fand. Entgegen den Verlautbarungen der Führenden erkennt man die große Sympathie, die die Buren bei den einfachen Menschen im kontinentalen Europa genossen. Das Vorgehen der Engländer und insbesondere die Einrichtung der Konzentrationslager in Südafrika wurden in drastischen Bildern auf Postkarten dargestellt, die in großen Auflagen - zum Teil mehrsprachig - in Europa gesammelt und verschickt wurden.
Aktualisiert: 2018-07-13
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