Ein Flugblatt ist in der landläufigen Vorstellung ein Wegwerfprodukt mit raschem Verfallsdatum. Dementsprechend wurde es auch in der Literaturwissenschaft lange Zeit als Gegenstand von marginaler Bedeutung behandelt. Erst in den letzten beiden Jahrzehnten hat sich hier im Zuge der interdisziplär ausgerichteten medienhistorischen Forschung ein Paradigmenwechsel vollzogen. Wir sehen heute, dass das Flugblatt in seiner Verschränkung von Wort und Bild keineswegs ein simples Produkt, sondern ein komplex gestaltetes und effizient wirkendes Konstrukt ist. Nicht nur in der frühen Neuzeit war das Flugblatt ein beliebtes, weil schnell und flexibel einsetzbares Medium zur Information und Propaganda – auch im Zeitalter der elektronischen Informationstechnologie ist es ein unverzichtbares Instrument zur öffentlichen Meinungsbildung geblieben. Der Band zeigt in der Kooperation von Bibliotheks- und Literaturwissenschaft unterschiedliche Stadien in der Entwicklung des Flugblatts auf und diskutiert die Möglichkeiten zur Inventarisierung, Digitalisierung und inhaltlicher Erschließung dieses Mediums.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Ein Flugblatt ist in der landläufigen Vorstellung ein Wegwerfprodukt mit raschem Verfallsdatum. Dementsprechend wurde es auch in der Literaturwissenschaft lange Zeit als Gegenstand von marginaler Bedeutung behandelt. Erst in den letzten beiden Jahrzehnten hat sich hier im Zuge der interdisziplär ausgerichteten medienhistorischen Forschung ein Paradigmenwechsel vollzogen. Wir sehen heute, dass das Flugblatt in seiner Verschränkung von Wort und Bild keineswegs ein simples Produkt, sondern ein komplex gestaltetes und effizient wirkendes Konstrukt ist. Nicht nur in der frühen Neuzeit war das Flugblatt ein beliebtes, weil schnell und flexibel einsetzbares Medium zur Information und Propaganda – auch im Zeitalter der elektronischen Informationstechnologie ist es ein unverzichtbares Instrument zur öffentlichen Meinungsbildung geblieben. Der Band zeigt in der Kooperation von Bibliotheks- und Literaturwissenschaft unterschiedliche Stadien in der Entwicklung des Flugblatts auf und diskutiert die Möglichkeiten zur Inventarisierung, Digitalisierung und inhaltlicher Erschließung dieses Mediums.
Aktualisiert: 2023-06-23
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In Polen hat sich bereits seit längerer Zeit eine Sichtweise etabliert, die das deutsche Kulturerbe in den bis 1945 zu Deutschland gehörenden preußischen Ostprovinzen als Teil der eigenen Geschichte auffasst. Dieses Erbe wird nicht nur als Teil der deutschen, sondern auch der polnischen Geschichte verstanden. Darüber hinaus hat es im größeren Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen und der europäischen Kulturgeschichte einen festen Platz erhalten. An den polnischen Universitäten und Forschungsinstituten hat dieser Prozess zu einer Aufwertung des deutschen Kulturerbes als Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geführt. Die Beiträge des Bandes untersuchen diese Entwicklung am Beispiel Schlesiens; sie werfen Fragen auf und zeigen Perspektiven der Forschung in den Bereichen der Geschichtswissenschaften, der Philologie(n) und der Volkskunde auf. Mit Beiträgen von Markus Bauer, Anna Bober-Tubaj, Christiane Caemmerer, Leszek Dziemianko, Mariusz Dziewieczynski, Ekkehard Gross, Detlef Haberland, Marek Halub, Martin Kügler, Anna Manko-Matysiak, Marcin Miodek, Eef Overgaauw, Bernhard Tempel, Konrad Vanja, Tobias Weger, Julita Zaprucka.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Von der Grundausstattung der Bibliothek des 1268 gegründeten Zisterzienserklosters Neuzelle ist nichts mehr vorhanden. Die intensiv verwendeten liturgischen Handschriften wurden nach und nach durch neue Handschriften ersetzt. Kriegsbedingte Verluste konnten immer wieder ausgeglichen werden, doch wurde nach der Aufhebung des Klosters 1817 die vermutlich mehrere tausend Bände umfassende Bibliothek des Klosters aufgelöst. Handschriften und gedruckte Bücher gelangten über unterschiedliche Wege in staatliche Einrichtungen und wohl auch in Privatbesitz. Heute sind in den Universitätsbibliotheken Düsseldorf, Halle (Saale) und Leipzig, in der Staatsbibliothek zu Berlin und in der Bodleian Library in Oxford noch etwa 22 mittelalterliche und frühneuzeitliche Handschriften vorhanden.
Die sieben Handschriften aus Neuzelle, die in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt werden, werden anlässlich der Ausstellung dieser Handschriften in Neuzelle im Februar 2020 erstmals in diesem Begleitband beschrieben. Ihr Inhalt spiegelt die theologischen und literarischen Interessen der Zisterziensermönche wider.
Aktualisiert: 2020-07-17
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Das Jahrbuch zum kirchlichen Buch- und Bibliothekswesen blickt auf eine mehr als 60 Jahre währende Tradition zurück. Seit dem Jahr 2000 wird es gemeinsam von den beiden kirchlichen Bibliotheksverbänden, der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Theologischer Bibliotheken (AKThB) und dem Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) in der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken der evangelischen Kirche (AABevK) getragen. Mit dem Jahr 2013 erscheint es als Neue Folge nunmehr im Verlag Schnell & Steiner in neuer Gestaltung und Verbreitung.
Aktualisiert: 2021-08-11
Autor:
Arbeitsgemeinschaft der Katholisch-,
Andreas Lenhardt,
Anette Löffler,
Eef Overgaauw,
Caroline Schärli,
Armin Schlechter,
Alessandra Sorbello Staub,
Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) in der Arbeitsgemeinschaft kirchlicher Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche,
Konrad Wiedemann,
Christoph Winterer,
Bettina Wischhöfer
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Ob Kabinetsordes, Randverfügungen oder private Schreiben an Familienmitglieder und Vertraute, ob historische, philosophische, epische oder musikalische Werk - sie alle nahmen vom Schreibtisch Friedrichs des Großen ihren
Ausgangspunkt. Die schriftliche Hinterlassenschaft und das damit in Verbindung stehende Arbeitspensum dieses
Königs, des begabtesten und zugleich umstrittensten Vertreters seiner Dynastie, waren ohne jeden Zweifel immerns.
Weiteres: Die Arbeit im Kabinett, Im Getriebe der großen europäischen Politik, Beschützer und Kenner der schönen
Künste, ......
Aktualisiert: 2021-02-17
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Der erste Band einer neuen Katalogreihe, die nur die mit Buchschmuck (Initialen, Miniaturen etc.) versehenen lateinischen Handschriften der Staatsbibliothek umfasst. Die weit gestreuten Entstehungsorte, die in den meisten Fällen auf ein bestimmtes klösterliches Skriptorium präzisiert werden konnten, zeigen eindrucksvoll die Vielfalt der Buchkultur des frühen und hohen Mittelalters. Die zahlreichen Abbildungen, die die Beschreibungen anschaulich machen, die Angaben zu Inhalt und Einband der Handschriften sowie zur Geschichte der Klöster, aus denen die Codices stammen, machen den Katalog für alle an der mittelalterlichen Buchkultur Interessierten zu einer Fundgrube.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Die durch den Berliner Handschriftenbibliothekar Valentin Rose (1829−1916) begründete Tradition der wissenschaftlichen Erschließung des europaweit bekannten Handschriftenbestandes in gedruckten Katalogen findet eine weitere Fortsetzung: Dieser Band erfasst im Anschluss an Rose weitere Teile der Signaturengruppe ,Manuscripta latina in quarto‘. Die beschriebenen Handschriften schließen einen Erwerbungszeitraum von 1828−1893 ein und stammen aus unterschiedlichen Quellen: Säkularisierungsgut (Reste aus den zu Preußen gehörenden rheinischen, westfälischen und brandenburgischen Klöstern, die Übernahme der Domstiftsbibliothek Havelberg, dazu Bestände aus aufgelösten polnischen Klöstern in Westpreußen und im Großherzogtum Posen), Erwerbungen privater Büchersammlungen (Méjan, von Meusebach, von Nagler) und Nachlässe (Bellermann, Quix), sowie der gezielte Ankauf auf Auktionen, in Antiquariaten oder aus Privathand. Hervorzuheben sind u.a. die Ankäufe aus der Kartause Buxheim, deren Bestände nach der Säkularisierung mehrfach den Besitzer wechselten und nach der Versteigerung (1883) in alle Welt verstreut wurden. Bedeutende Stücke aus den Versteigerungen der italienischen Adelsbibliotheken Borghese, Minutoli und Trivulzio gelangten über die Antiquariate Harrassowitz (Leipzig), Franchi (Florenz) und Hoepli (Mailand) in die Berliner Bibliothek. Heterogenität der Herkunft und der inhaltlichen Zusammensetzung ist das prägende Merkmal des vorgestellten Bestandes.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Der Germanist Wilhelm Scherer (1841–1886) gehört zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des deutsch-österreichischen Wissenschaftsbetriebs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er schärfte das methodische Profil der Germanistik im Kontakt mit der zeitgenössischen Philosophie und Geschichtswissenschaft und setzte sich für eine Zusammenarbeit aller Geistes- und Kulturwissenschaften ein. Als Professor in Wien, Strassburg und, seit 1877, in Berlin verwirklichte er die Öffnung der Germanistik für die Beschäftigung mit neuerer Literatur. Der umfangreiche Nachlass birgt nicht allein Material zu Scherers Biografie und Werk. Die Hinterlassenschaft stellt einen wichtigen Quellenfundus zur Fachgeschichte der Germanistik sowie anderer Disziplinen – etwa Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte – dar, mit deren Repräsentanten Scherer in Verbindung stand; sie ist überdies von zentraler Bedeutung für die Bildungs- und Mentalitätsgeschichte der Epoche. Wahrend Scherers Hauptnachlass bereits 1935 von der Preussischen Akademie der Wissenschaften übernommen wurde, gelangte ein umfangreicher Teilnachlass mit privaten Dokumenten und Korrespondenzen erst relativ spät, 1982, in die Staatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz. Der Band umfasst einen gemeinsamen Abdruck der Verzeichnisse zum erst jüngst erschlossenen Teilnachlass und zu dem in der Forschung seit langem bekannten Hauptnachlass, der sich heute im Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften befindet. Die detaillierten Verzeichnisse zu Scherers Manuskripten, Lebenszeugnissen und Korrespondenzen werden durch Vorworte zur Bestandsgeschichte eingeleitet und sind durch ein kommentiertes Namensregister sowie weitere Materialien eingehend erschlossen.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden von der ehemaligen Königlichen Bibliothek zu Berlin, der nachmaligen Preußischen Staatsbibliothek, in verstärktem Maße neben mittelalterlichen Codices auch neuere Handschriften und Nachlässe erworben. Im Jahre 1899 begann man einen handschriftlichen, sechs Foliobände umfassenden Katalog der Sammlung Autographa. Er existiert in nur einem Exemplar und verzeichnet nicht nur Einzelerwerbungen, sondern auch die in Nachlässen enthaltenen Korrespondenzen sowie aus Nachlässen herausgelöste Briefe. Bis 1939 war die Sammlung auf mehr als 220 000 Einzelstücke angewachsen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie nach Schlesien ausgelagert und befindet sich seit 1946 als Depositum in der Krakauer Universitätsbibliothek. Mit diesem CD-ROM-Katalog, der auf dem alten Katalog basiert und die bis um 1942 erworbenen Autographen in gekürzter Form nachweist, wird somit zum ersten Male eine umfangreiche, literatur- und kulturhistorisch äußerst wertvolle Sammlung allgemein zugänglich gemacht.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Mit dem nun vorliegenden 3. Band, der die Beschreibungen von 65 Handschriften aus der Signaturenfolge von 170 bis 286 enthält, ist die Erschließung der Manuscripta Magdeburgica der Staatsbibliothek zu Berlin abgeschlossen.
In äußerer Form, Alter und Inhalt entsprechen die Handschriften den in den vorhergehenden Bänden beschriebenen, d.h. es sind vorwiegend Papiercodices mit theologischen Texten aus dem 14. und 15. Jahrhundert, doch finden sich auch eine Handschrift aus dem 12. und mehrere aus dem 16. Jahrhundert und später darunter. Zu Schreibern und Einbänden haben die Untersuchungen neue Erkenntnisse erbracht, insbesondere aber zu Konvent und Bibliothek der Magdeburger Dominikaner, von denen nunmehr aufgrund einschlägiger Funde mindestens 50 Konventsmitglieder namhaft gemacht werden können. Hier sind auch die vier Bände mit eigenhändig geschriebenen Predigten des Dominikaners Bonifatius Bodenstein († nach 1540) zu nennen.
Die unikale „Biblia metrata“ des Praedikanten Otto von Riga (1316) ist möglicherweise ebenfalls ein Autograph. Auch unter der Handschriftenmakulatur finden sich wieder bemerkenswerte Texte, hervorzuheben ist ein mittelhochdeutsches Märenfragment aus dem 14. Jahrhundert, das durch weitere Fragmente im Handschriftenbestand der Staatsbibliothek ergänzt wird. Der nunmehr vollständig beschriebene Fonds „Mss. Magdeb.“ bietet ein beeindruckendes Zeugnis des geistigen Lebens im mittelalterlichen Magdeburg und liefert zugleich einen beachtenswerten Beitrag zur Buch- und Bibliotheksgeschichte des Mittelalters.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Johann Gottfried Wetzstein (1815-1905) studierte Orientalische Sprachen in Leipzig und in Oxford. 1848 wurde er zum ersten preußischen Konsul in Damaskus ernannt. Während seines Aufenthalts in Damaskus, der 1842 endete, baute er eine sehr bedeutende Handschriftensammlung auf, die er später nach Berlin, Leipzig und Tübingen verkaufte. Als Forscher machte Wetzstein sich einen Namen als Kenner der Sprache, Geographie und Ethnologie Syriens und Palästinas. Nach seiner Rückkehr aus dem Orient veröffentlichte Wetzstein eine große Zahl wissenschaftlicher Werke.
Sein umfangreicher Nachlass, der im Katalog von Ingeborg Huhn zum ersten Mal erschlossen wird, dokumentiert seine Tätigkeit als preußischer Konsul und als Gelehrter. Für die ältere und neuere Geschichte Syriens enthält der Nachlass eine Fülle von Materialien. Darüber hinaus sind zahlreiche Dokumente vorhanden, die das vielschichtige Verhältnis zwischen Deutschland und dem Orient im 19. Jahrhundert belegen. Auch der Stellenwert der Orientalistik in Preußen und im Kaiserreich wird durch das Wirken Wetzsteins eindrucksvoll dargestellt.
Aktualisiert: 2020-01-29
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In Polen hat sich bereits seit längerer Zeit eine Sichtweise etabliert, die das deutsche Kulturerbe in den bis 1945 zu Deutschland gehörenden preußischen Ostprovinzen als Teil der eigenen Geschichte auffasst. Dieses Erbe wird nicht nur als Teil der deutschen, sondern auch der polnischen Geschichte verstanden. Darüber hinaus hat es im größeren Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen und der europäischen Kulturgeschichte einen festen Platz erhalten. An den polnischen Universitäten und Forschungsinstituten hat dieser Prozess zu einer Aufwertung des deutschen Kulturerbes als Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geführt. Die Beiträge des Bandes untersuchen diese Entwicklung am Beispiel Schlesiens; sie werfen Fragen auf und zeigen Perspektiven der Forschung in den Bereichen der Geschichtswissenschaften, der Philologie(n) und der Volkskunde auf. Mit Beiträgen von Markus Bauer, Anna Bober-Tubaj, Christiane Caemmerer, Leszek Dziemianko, Mariusz Dziewieczynski, Ekkehard Gross, Detlef Haberland, Marek Halub, Martin Kügler, Anna Manko-Matysiak, Marcin Miodek, Eef Overgaauw, Bernhard Tempel, Konrad Vanja, Tobias Weger, Julita Zaprucka.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Ein Flugblatt ist in der landläufigen Vorstellung ein Wegwerfprodukt mit raschem Verfallsdatum. Dementsprechend wurde es auch in der Literaturwissenschaft lange Zeit als Gegenstand von marginaler Bedeutung behandelt. Erst in den letzten beiden Jahrzehnten hat sich hier im Zuge der interdisziplär ausgerichteten medienhistorischen Forschung ein Paradigmenwechsel vollzogen. Wir sehen heute, dass das Flugblatt in seiner Verschränkung von Wort und Bild keineswegs ein simples Produkt, sondern ein komplex gestaltetes und effizient wirkendes Konstrukt ist. Nicht nur in der frühen Neuzeit war das Flugblatt ein beliebtes, weil schnell und flexibel einsetzbares Medium zur Information und Propaganda – auch im Zeitalter der elektronischen Informationstechnologie ist es ein unverzichtbares Instrument zur öffentlichen Meinungsbildung geblieben. Der Band zeigt in der Kooperation von Bibliotheks- und Literaturwissenschaft unterschiedliche Stadien in der Entwicklung des Flugblatts auf und diskutiert die Möglichkeiten zur Inventarisierung, Digitalisierung und inhaltlicher Erschließung dieses Mediums.
Aktualisiert: 2023-04-15
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Beschrieben werden 127 lateinische Handschriften und Handschriftenfragmente, die zwischen 1200 und 1350 in Deutschland entstanden, darunter die sogenannte Heisterbacher Bibel, die Kamper Bibel, das Prümer Missale, der Mechthild Psalter.
Es handelt sich überwiegend um liturgische Handschriften. Größere Provenienzgruppen aus Himmerod, Liesborn und St. Maximin in Trier schließen nahtlos an die im ersten Band der illuminierten Handschriften der Berliner Staatsbibliothek von Andreas Fingernagel beschriebenen Codices an. Besonders hervorzuheben sind jedoch die nord- und mitteldeutschen Provenienzen Brandenburg, Havelberg, Magdeburg und Erfurt, über deren Stellung innerhalb der Buchmalerei man bisher relativ wenig wusste.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Hiermit ist die Bearbeitung des vorromanischen und romanischen Bestandes abgeschlossen. Die 137 Beschreibungen berücksichtigen in Spanien, Italien, Kroatien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien entstandene Codices. Als Nachtrag sind Handschriften aus Deutschland und der Schweiz aufgenommen. Die breit gestreuten Entstehungs- und Herkunftsorte vermitteln einen Überblick über die Hauptströmungen der früh- und hochromanischen Buchkunst des südlichen und westlichen Mitteleuropas, der durch zwei Hauptwerke der spätantik-frühchristlichen Buchkunst (Vergilius Augusteus und Quedlinburger Itala) bereichert wird.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Beschrieben werden 100 hauptsächlich lateinische Handschriften der Signaturengruppe B (Theologische Schriften) aus dem 9. bis 16. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt im 15. und 16. Jahrhundert liegt. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie im Rheinland respektive im Westfälischen entstanden. Ein Großteil lässt sich dem nördlichen Rheinland zuordnen.
Neben zahlreichen häufig überlieferten Texten finden sich im Bestand der Düsseldorfer B-Gruppe seltene oder singuläre Textzeugen, bspw. in Ms. B 3 aus dem 9. Jahrhundert frühe Überlieferungen der Genesiskommentare des Claudius Taurinensis und Alkuins sowie des ‘Neuen Hymnars’, außerdem den vielleicht frühesten Textzeugen von Gregors des Großen Hoheliedkommentar.
Die Handschriften stammen überwiegend aus den Kreuzherrenkonventen Düsseldorf und Marienfrede, der Zisterzienserabtei Altenberg, dem Zisterzienserinnenkloster Kentrop und dem Kanonissenstifts Essen.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Der zweite Teil enthält die Beschreibungen der 64 aus der Signaturenfolge von 76 bis 168 erhaltenen Handschriften. Es handelt sich überwiegend um Papierhandschriften vor allem des 14. und 15. Jahrhunderts mit vorwiegend theologischen Texten. Hervorzuheben sind eine Sammelhandschrift mit Schriften des Nikolaus von Kues, die 1473–1479 in Magdeburg geschrieben wurde, und der Sommerteil des großen Magdeburger Legendariums, dem am Schluss eine in Magdeburg kompilierte Weltchronik mit vielen lokalen Bezügen angefügt ist. Ein interessantes Dokument für die Ausbildung und Mobilität der Dominikaner ist eine umfangreiche Sammelhandschrift von der Hand des späteren Magdeburger Priors Palma Carbom, geschrieben zwischen 1458 und 1463 in Bremen, Magdeburg und Cambridge. Viele bisher ganz oder in der Überlieferungsgeschichte noch unbekannte Texte, die oft genauen Datierungen, die Namen der Schreiber, die hohe Zahl der erhaltenen alten Einbände sowie die Vorbesitzer, von denen neben den schon aus dem ersten Teil bekannten Peter Rode, Thomas Hirschhorn und Heinrich Toke z.B. noch der Magdeburger Domherr Johannes Kyritz zu nennen wäre, machen den Katalog zu einer Fundgrube für Forscher unterschiedlichster Wissenschaftsdisziplinen.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Der Nachlass der Brüder Grimm zählt zweifellos zu den umfangreichsten und bedeutendsten Gelehrtennachlässen aus dem 19. Jahrhundert. Er umfasst nicht nur Schriftzeugnisse zu Leben und Werk dieser beiden Wissenschaftler, sondern dokumentiert
auch vor allem durch den ausgedehnten Briefwechsel die historische Entwicklung der Sprachwissenschaft, der Germanistik, der Rechtsgeschichte, der Volkskunde und anderer Wissenschaftsbereiche. Der Katalog erschließt diesen einmaligen
Bestand in seiner ganzen Breite und Tiefe mit zwei detaillierten Registern und einer systematischen Übersicht und stellt der Forschung damit erstmals ein praktikables Arbeitsinstrument für die Nutzung des Nachlasses zur Verfügung.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Die Handschriften des ehemaligen Domgymnasiums Magdeburg, ursprünglich der Bibliothek des Domstifts zugehörig, für die bisher nur ein in zwei Schulprogrammen des Domgymnasiums publiziertes Inventar von 1878/80 vorliegt, werden erstmals ausführlich beschrieben. Der 1. von 3 Bänden des Kataloges enthält die aus der Nummernfolge 1-75 nach älteren und neueren (kriegsbedingten) Verlusten in Berlin erhaltenen 49 Handschriften. Die meist schmucklosen lateinischen Papierhandschriften vorwiegend des 14. und 15. Jahrhunderts enthalten vor allem theologische Gebrauchsliteratur, darunter auch zeitgenössische Literatur wie sie etwa die Kontroverse um das Heilige Blut von Wilsnack hervorgebracht hat. Fachliteratur ist nur mit einigen medizinischen und juristischen Texten vertreten. In den Texten und Glossen erscheinen gelegentlich auch deutsche Worte und Sentenzen. Eine erhebliche Anzahl der Codices stammt aus dem mitteldeutschen Raum, bemerkenswert sind die zahlreich erhaltenen Originaleinbände, darunter viele aus Leipzig und Magdeburg. Unter den Vorbesitzern ragen besonders der erzbischöfliche Leibarzt Thomas Hirschhorn († 1493) und der Magdeburger Domherr Peter Rode († 1483) hervor, letzterer vermachte seine Bücher dem Dominikanerkonvent Magdeburg, dessen Bibliothek mit der Reformation an das Domstift fiel und heute den größten Komplex des Bestandes bildet.
Aktualisiert: 2021-12-01
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