Gastrosophical Turn

Gastrosophical Turn von Hoffstadt,  Christian, Nagenborg,  Michael, Peschke,  Franz, Schulz-Buchta,  Andreas
Das Thema Essen ist, ob wir wollen oder nicht, unser täglich’ Brot. Was Essen ist, scheint klar zu sein: Man steckt sich etwas in den Mund, kaut es oder auch nicht und schluckt es runter. Das kann Nahrung sein, muss es aber nicht; es kann vornehmlich dazu dienen, zu überleben, kann aber auch reiner Genuss sein. Nahrung wird aus verschiedenen Gründen und auf zahllose Arten aufgenommen, auch aus etlichen Gründen abgelehnt oder verweigert, zudem werden Dinge „geschluckt“, die eigentlich nicht zum Essen gedacht sind, etwa Informationen, Medizin, Gift, Worte, die nicht gesagt werden, Gefühle, die man nicht äußert. Der Komplex „Essen“ ist ein Kessel, in dem ständig der Kampf zwischen Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Verpflichtungen brodelt, das Essen ist – wie alle Grund-bedürfnisse des Menschen – moralisch schwer belastet, ein Labyrinth von Geboten und Verboten, die sich historisch oder in philosophischen Diskursen entwickeln und die Sache in der Regel nicht einfacher, sondern immer wirrer machen: Dürfen, Sollen, Können und ihre Gegenteile finden sich an der Tafel ein und greifen munter zu. Was Natur und Kultur beim Essen erlauben und vorschreiben, anders gesagt: was die richtige Art ist, sich das Richtige in den Mund zu stecken, wird von den menschlichen Gesellschaften immer neu wiedergekäut, verdaut und ausgeschieden. Die Künste und Gebrauchsmedien machen eigene Vorschläge und spiegeln Überlieferung wider. Wirtschaftliche, medizinische, kulturelle und moralische Interessen durchziehen das Thema „Essen“ mit einem Netz von Fäden, das dringend eines Wegweisers bedarf. Aber bekanntlich wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. In diesem Sinn – und nicht im Sinn der vielen Köche, die den Brei verderben – bemühen sich die Autoren des vorliegenden Bandes um mehr Klarheit in dieser Kloßbrühe, nicht ohne das nötige Salz in der Suppe, versteht sich.
Aktualisiert: 2018-07-11
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Dekadenzen

Dekadenzen von Hoffstadt,  Christian, Nagenborg,  Michael, Peschke,  Franz, Schulz-Buchta,  Andreas
Der fünfte Band der Reihe Aspekte der Medizinphilosophie lotet in erprobter interdisziplinärer Manier das Thema Dekadenz aus. Diesen trotz oder gerade wegen seiner Allgegenwart unklaren Begriff umkreisen die Autoren diesmal zumeist mit geisteswissenschaftlichen Methoden. Von den Ursprüngen unseres heutigen Dekadenzbegriffs im alten Griechenland spannt sich der Bogen über die Hauptfiguren der "Décadence" um 1900 (Nietzsche, J. K. Huysmans, Weininger oder auch F. Rosenzweig) und über moderne, mittlerweile historische Erscheinungen wie den vermeintlichen Werteverfall der Gesellschaft aus zahnmedizinischer Sicht oder sozialistische Eugenik-Phantasien bis in unsere Zeit. Die Aufsätze zur Gegenwart beleuchten philosophisch die Grundlagen der medizinischen Machbarkeit und der problematisch gewordenen Nahrungsaufnahme, analysieren die Suche nach einer sublimierten individuellen Apokalypse im modernen Horrorfilm und in Werken deutscher Popliteratur, diskutieren Phänomene der stets an der Grenze zum Zusammenbruch stehenden Selbstverbesserung, -erweiterung und -entgrenzung wie Doping im Sport, geistiges "Enhancement" oder die Sammelleidenschaft der japanischen "Otakos" und untersuchen schließlich die Gefährdung der kapitalistischen Gesellschaft durch ihre eigenen Grundsätze.
Aktualisiert: 2018-07-11
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Was bewegt uns?

Was bewegt uns? von Hoffstadt,  Christian, Nagenborg,  Michael, Peschke,  Franz, Schulz-Buchta,  Andreas
Bewegung ohne Leben ist möglich, aber kein Leben ohne Bewegung. Bewegung kann uns dienen und uns versklaven. Der Mensch hängt von der vegetativen Bewegung seiner inneren Systeme ab, seine eigene, von Neugier und Willen gesteuerte Mobilität im Raum brachte ihn dorthin, wo er heute steht. Körperliche Bewegung kann direkt auf die Gesundheit einwirken, Geist und Leib aktivieren und bilden, kann sie aber auch lähmen, verformen und abtöten. Die Beweglichkeit des Körpers dient der Kommunikation, sie wird absichtlich symbolisch eingesetzt und setzt sich unfreiwillig der Deutung aus. Nicht nur die Lebenswelt verlangt nach einer aktiven Erschließung durch Bewegung, auch unbekannte Denkräume erfordern geistige Spaziergänge, Wanderungen und Gewaltmärsche. Der neunte Band der Aspekte der Medizinphilosophie erkundet das Terrain mit der gewohnten methodischen Beweglichkeit in neunzehn Beiträgen.
Aktualisiert: 2018-07-11
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Wir, die Mechaniker von Leib und Seele

Wir, die Mechaniker von Leib und Seele von Hoffstadt,  Christian, Peschke,  Franz, Schulz-Buchta,  Andreas
Der vierte Band der Reihe Aspekte der Medizinphilosophie, "Wir, die Mechaniker von Leib und Seele. Gesammelte medizin-philosophische Schriften Klaus Reicherts", ist eine Hommage an den Begründer der Reihe, der 2005 verstorben ist. Seine Texte - bislang unveröffentlichte, vergriffene als auch bereits veröffentlichte - sind hier versammelt, um einen interdisziplinären Denker zu würdigen, der auf faszinierende Weise verstand, Medizin und Kultur miteinander zu verbinden. Die Texte bieten eine Rückschau auf 15 Jahre interdisziplinärer Arbeit, die erstmals komplett für den Leser verfügbar ist. Die Redaktion der Aspekte der Medizinphilosophie hofft, hiermit einen Einblick in das Werk eines beeindruckenden Menschen, Arztes, Wissenschaftlers und humorvollen Stilisten bieten zu können - auch denen, die nie persönlich mit seinem Denken und Schaffen in Berührung kommen konnten.
Aktualisiert: 2018-07-11
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Der Tod in Kultur und Medizin

Der Tod in Kultur und Medizin von Hoffstadt,  Christian, Möller,  Melanie, Müller,  Sabine, Nagenborg,  Michael, Peschke,  Franz
Ist der Tod das definite Ende des Lebens? Dies ist die große Frage, die in Religion, Philosophie, Literatur, Ethik und Geschichtsschreibung diskutiert wird und eine Vielzahl verschiedener Erklärungsmodelle hervorgebracht hat.
Aktualisiert: 2018-07-11
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