Design im Kreativitätsdispositiv

Design im Kreativitätsdispositiv von Fezer,  Jesko, Gemballa,  Oliver, Görlich,  Matthias, Reckwitz,  Andreas
Wenn es einen Wunsch gibt, der die Grenzen des Verstehbaren sprengt, dann wäre es der, nicht kreativ sein zu wollen. Design ist dabei zur Generaldisziplin der Kreativökonomie geworden, da es über die Produktsemantik hinaus auf eine ästhetische Gestaltung von kollektiven Identitäten insgesamt abzielt und sich so in eine ästhetisch orientierte allgemeine Unternehmens- und Organisationsberatung verwandelt. Dieser als Vortrag für die 10. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung „Die Politik der Maker” verfasste Text basiert auf dem 2012 im Suhrkamp Verlag erschienenen Buch von Andreas Reckwitz „Die Erfindung der Kreativität. Zum Prozess gesellschaftlicher Ästhetisierung”.
Aktualisiert: 2019-01-05
> findR *

Affekte regieren

Affekte regieren von Bröckling,  Ulrich, Greiner,  Bernd, Groebner,  Valentin, Kraushaar,  Wolfgang, Lordon,  Frederic, Malowitz,  Karsten, Müller,  Tim B., Nübel,  Christoph, Opitz,  Sven, Rabe,  Jens-Christian, Rebentisch,  Juliane, Reckwitz,  Andreas, Selk,  Veith, Wagner,  Greta, Wildt,  Michael
Valentin Groebner, Michael Wildt: Leni Riefenstahl, Konskie, 12. September 1939. Hinschauen, fühlen, fotografiert werden (S. 5-14) / Jan Philipp Reemtsma: Warum Affekte? (S. 15-26) / Andreas Reckwitz: Praktiken und ihre Affekte (S. 27-45) / Frédéric Lordon: Institutionen in der Gesellschaft der Affekte (S. 46-73) / Juliane Rebentisch: Der schwache Bürger, die unreine Souveränität und das Phantom Öffentlichkeit (S. 74-91) / Veith Selk, Karsten Malowitz: Angst in Bielefeld. Über ein ausgeschlossenes Gefühl in der Systemtheorie (S. 92-116) / Tim B. Müller: 'Education sentimentale' nach dem Ersten Weltkrieg. Emotionale Bestandsvoraussetzungen der Demokratie (S. 117-135) / Bernd Greiner: Made in U. S. A. Über politische Ängste und Paranoia (S. 137-155) / Sven Opitz: Zeitnotstandsgesetze. Affekte und Recht im Antiterrorkrieg (S. 156-170) / Ulrich Bröckling: Gute Hirten führen sanft. Über Mediation (S. 171-186) / Greta Wagner: Besser werden. Praktiken emotionaler Selbststeuerung (S. 188-210) / Jens-Christian Rabe: Agieren, reagieren, abreagieren. Hass als populäre Kunst (S. 2011-224) / Jan Philipp Reemtsma: Über einige Witze (S. 249-258) / Literaturbeilage: Christoph Nübel: Neuvermessungen der Gewaltgeschichte. Über den 'langen Ersten Weltkrieg' (1900–1930) (S. 225-248) / Aus der Protest-Chronik (S. 261-270)
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *

Das hybride Subjekt

Das hybride Subjekt von Reckwitz,  Andreas
Welche Form nimmt in der Moderne das Subjekt an? Gängige große Erzählungen der Moderne behaupten hier entweder einen Prozess der ›Individualisierung‹, der Freisetzung von Individuen aus sozialen Bindungen, oder einen Prozess der ›Disziplinierung‹, der immer stärkeren Unterordnung des Einzelnen unter rationalisierende Normen. Demgegenüber wird in diesem Buch in der Form einer historischen Kulturanalyse der Moderne eine andere Perspektive eingenommen: Die Kultur der westlichen Moderne vom 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts stellt sich als ein Konfliktfeld dar, auf dem sehr unterschiedliche Formen dessen, was ein modernes, anerkanntes und erstrebenwertes Subjekt ausmachen soll, miteinander konkurrieren. Es gibt nicht ›die‹ moderne Persönlichkeitsstruktur als eine homogene, widerspruchsfreie Einheit. Die Kulturen des Subjekts stellen sich vielmehr als Überlagerungen differenter kultureller Muster unterschiedlicher Herkunft dar: das moderne Subjekt ist ein durch und durch ›hybrides‹ Arrangement der Subjektivation, das systematisch von Brüchen durchzogen ist.
Aktualisiert: 2018-07-12
> findR *

Die Transformation der Kulturtheorien – Studienausgabe –

Die Transformation der Kulturtheorien – Studienausgabe – von Reckwitz,  Andreas
Die westlichen Sozialwissenschaften haben im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts einen weitreichenden cultural turn vollzogen. Sie haben sich zunehmend zu 'Kulturwissenschaften' entwickelt, deren Grundannahme lautet, daß die soziale Welt durch symbolische Ordnungen konstituiert ist. Andreas Reckwitz zieht im Rahmen seiner theoriesystematischen und theoriehistorischen Studie eine vorläufige Bilanz des kulturtheoretischen Programms in den Sozialwissenschaften. Dabei geht es darum, systematisch zu klären, was das Spezifikum und die Attraktivität der Kulturtheorien im Vergleich zu traditionellen Versionen der Sozialtheorie ausmacht. Und es geht darum, die Struktur und die Entwicklung des Feldes höchst unterschiedlicher Optionen und Versionen moderner Kulturtheorien zu rekonstruieren, um die bislang eher diffus scheinenden Gemeinsamkeiten, Defizite und Vorzüge zwischen den verschiedenen Theorieschulen durch eine übergreifen de Interpretation der kulturwissenschaftlichen Theorieentwicklung im ganzen transparent zu machen. Im ersten Teil des Buches argumentiert Reckwitz, daß das Spezifikum der Kulturtheorien in einem Typus sozialwissenschaftlicher Handlungserklärung zu suchen ist, der sich von den klassischen Modellen des homo oeconomicus und des homo sociologicus unterscheiden läßt. Im zweiten Teil des Buches entwickelt Reckwitz anhand einer Serie detaillierter Interpretationen ausgewählter Autoren die These einer 'immanenten Transformation' des kulturtheoretischen Feldes. Er zeigt, daß sich die strukturalistisch-semiotischen Theorien einerseits und die phänomenologisch-hermeneutische Tradition andererseits in einer Konvergenzbewegung immer weiter angenähert haben. Die Rekonstruktion der Entwicklung (neo-)strukturalistischer Kulturtheorien – von Claude Lévi-Strauss über Ulrich Oevermann, den frühen und den späten Michel Foucault bis zu Pierre Bourdieu – sowie eine parallele Rekonstruktion der Entwicklung phänomenologischer Kulturtheorien – vom frühen Alfred Schütz über den späten Schütz, Erving Goffmann, Clifford Geertz bis zu Charles Taylor – demonstrieren, wie in der Theorieentwicklung der Dualismus zwischen einer 'subjektiven Perspektive' und einer 'objektiven Perspektive' auf Sinnmuster schrittweise aufgegeben wird. Die Theorie sozialer Praktiken, vor allem bei Bourdieu und Taylor, stellt sich am Ende als gegenwärtig leistungsfähigster Entwurf einer kulturwissenschaftlichen Neubegründung der Sozialtheorie dar.
Aktualisiert: 2018-07-12
> findR *

Ermöglichen und Verhindern

Ermöglichen und Verhindern von Bernhardt,  Markus, Brakensiek,  Stefan, Flaig,  Egon, Hannig,  Nicolai, Hessler,  Martina, Leppin,  Hartmut, Reckwitz,  Andreas, Rexroth,  Frank, Scheller,  Benjamin, Seefried,  Elke, Signori,  Gabriela, van Laak,  Dirk, Willer,  Stefan
Kontingenzgeschichten Herausgegeben von Frank Becker, Stefan Brakensiek und Benjamin Scheller Der Mensch der Vormoderne wähnte die Zukunft bei den Göttern aufgehoben, erst moderne Gesellschaften waren und sind vor die Herausforderung gestellt, im Bewusstsein der Ungewissheit alles Künftigen zu denken und zu handeln – der Umgang mit Kontingenz in der Geschichte ist weit komplizierter, als es dieses einfache Schema unterstellt. Auch in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit – so die Quintessenz des Bandes – entwickelten die Menschen Strategien, um sich gegen Schäden zu wappnen, die eintreten oder nicht eintreten konnten. Umgekehrt bestanden in der Moderne jene Formen der magischen Beschwörung des Künftigen vielfach fort, die üblicherweise mit vormodernen Gesellschaften identifiziert werden.
Aktualisiert: 2019-01-01
> findR *

Wenn Städte kreativ werden

Wenn Städte kreativ werden von Hankel,  Gerd, Honneth,  Axel, Reckwitz,  Andreas, Sznaider,  Natan, Vogel,  Berthold
Andreas Reckwitz: Die Selbstkulturalisierung der Stadt. Zur Transformation moderner Urbanität in der "creative city" / Axel Honneth: Der Antiquar als Befreier. Laudatio auf Quentin Skinner / Berthold Vogel: Streit, Zwist, Zorn. Welchen Beitrag leistet die soziologische Konflikttheorie zu einer akteursorientierten Gesellschaftsdiagnostik? / Natan Sznaider: Die Rettung der Bücher. Hannah Arendt in München (1949/50) / Gerd Hankel: Recht im Weltmaßstab. Warum der Erlass des Haftbefehls gegen Omar al-Bashir richtig ist / Nachrichten aus dem Institut / Wolfgang Kraushaar: Aus der Protest Chronik
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *

Kreativität und soziale Praxis

Kreativität und soziale Praxis von Reckwitz,  Andreas
Andreas Reckwitz ist einer der wichtigsten deutschen Sozial- und Kulturtheoretiker der Gegenwart. Seine Bücher, darunter »Die Transformation der Kulturtheorien« (2000) und »Die Erfindung der Kreativität« (2012), werden über die Grenzen der Soziologie hinweg breit rezipiert. Dieser Band versammelt aktuelle Aufsätze von Andreas Reckwitz, die sich mit zwei Problemstellungen befassen: In welcher Weise wird die Spätmoderne von einem Kreativitätsimperativ beherrscht, der eine entsprechende gesellschaftliche Struktur von Ästhetisierung, Innovation und Sichtbarkeit forciert? Und welche Form soll eine »Theorie sozialer Praktiken« annehmen, die eine solche Gesellschaftsanalyse anleiten kann?
Aktualisiert: 2018-12-17
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Bücher von Reckwitz, Andreas

Sie suchen ein Buch oder Publikation vonReckwitz, Andreas ? Bei Buch findr finden Sie alle Bücher Reckwitz, Andreas. Entdecken Sie neue Bücher oder Klassiker für Sie selbst oder zum Verschenken. Buch findr hat zahlreiche Bücher von Reckwitz, Andreas im Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit zum Stöbern und finden Sie das passende Buch oder die Publiketion für Ihr Lesevergnügen oder Ihr Interessensgebiet. Stöbern Sie durch unser Angebot und finden Sie aus unserer großen Auswahl das Buch, das Ihnen zusagt. Bei Buch findr finden Sie Romane, Ratgeber, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Bücher uvm. Bestellen Sie Ihr Buch zu Ihrem Thema einfach online und lassen Sie es sich bequem nach Hause schicken. Wir wünschen Ihnen schöne und entspannte Lesemomente mit Ihrem Buch von Reckwitz, Andreas .

Reckwitz, Andreas - Große Auswahl an Publikationen bei Buch findr

Bei uns finden Sie Bücher aller beliebter Autoren, Neuerscheinungen, Bestseller genauso wie alte Schätze. Bücher von Reckwitz, Andreas die Ihre Fantasie anregen und Bücher, die Sie weiterbilden und Ihnen wissenschaftliche Fakten vermitteln. Ganz nach Ihrem Geschmack ist das passende Buch für Sie dabei. Finden Sie eine große Auswahl Bücher verschiedenster Genres, Verlage, Schlagworte Genre bei Buchfindr:

Unser Repertoire umfasst Bücher von

Sie haben viele Möglichkeiten bei Buch findr die passenden Bücher für Ihr Lesevergnügen zu entdecken. Nutzen Sie unsere Suchfunktionen, um zu stöbern und für Sie interessante Bücher in den unterschiedlichen Genres und Kategorien zu finden. Neben Büchern von Reckwitz, Andreas und Büchern aus verschiedenen Kategorien finden Sie schnell und einfach auch eine Auflistung thematisch passender Publikationen. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege. Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von Buchfindr.