Dunkle Wolken über Freiburg

Dunkle Wolken über Freiburg von Djabbarpour,  Mona, Jobst,  Andreas, Wegmann,  Heiko
1933 wurden im nationalsozialistischen Deutschland an vielen Orten Bücher verbrannt. Für Freiburg herrschte bislang die falsche Annahme vor, es habe keine oder nur eine kleinere nachgeholte Bücherverbrennung gegeben. In dieser Studie wird erstmals nachgezeichnet, wie viele Ansätze es zu solchen Aktionen gab und in welchen Fällen tatsächlich Bücher verbrannt wurden. Darüber hinaus wurden auch in Freiburg über ein Jahrzehnt lang Buchhandlungen, öffentliche, private, konfessionelle, Partei- und Vereins-Büchereien „gesäubert“. Sozialistische, pazifistische oder jüdische Literatur wurde beschlagnahmt und so aus Öffentlichkeit und Privatbesitz entfernt. Mit diesen Raubzügen wurden Existenzen zerstört. Der Autor zeichnet nach, welche Institutionen daran beteiligt und wer die Hauptakteure waren. Mussten sie sich nach 1945 für ihr Handeln verantworten? Er geht auch der Frage nach, was mit der Vielzahl der entwendeten Bücher geschah, die nicht verbrannt wurden. Lassen sie sich heute wiederfinden?
Aktualisiert: 2023-05-10
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Dunkle Wolken über Freiburg

Dunkle Wolken über Freiburg von Djabbarpour,  Mona, Jobst,  Andreas, Wegmann,  Heiko
1933 wurden im nationalsozialistischen Deutschland an vielen Orten Bücher verbrannt. Für Freiburg herrschte bislang die falsche Annahme vor, es habe keine oder nur eine kleinere nachgeholte Bücherverbrennung gegeben. In dieser Studie wird erstmals nachgezeichnet, wie viele Ansätze es zu solchen Aktionen gab und in welchen Fällen tatsächlich Bücher verbrannt wurden. Darüber hinaus wurden auch in Freiburg über ein Jahrzehnt lang Buchhandlungen, öffentliche, private, konfessionelle, Partei- und Vereins-Büchereien „gesäubert“. Sozialistische, pazifistische oder jüdische Literatur wurde beschlagnahmt und so aus Öffentlichkeit und Privatbesitz entfernt. Mit diesen Raubzügen wurden Existenzen zerstört. Der Autor zeichnet nach, welche Institutionen daran beteiligt und wer die Hauptakteure waren. Mussten sie sich nach 1945 für ihr Handeln verantworten? Er geht auch der Frage nach, was mit der Vielzahl der entwendeten Bücher geschah, die nicht verbrannt wurden. Lassen sie sich heute wiederfinden?
Aktualisiert: 2023-03-30
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Die vergessene Ausbeutung

Die vergessene Ausbeutung von Eckert,  Andreas, Ernst,  Katharina, Frenz,  Margret, Gall,  Wolfgang M, Gräbel,  Carsten, Grewe,  Bernd-Stefan, Habermas,  Rebekka, Junk,  Anne, Wegmann,  Heiko
Das Stuttgarter Symposion 2019 wählte einen speziellen Blick auf Kolonialgeschichte und verfolgte damit eine bislang noch wenig beachtete Zielrichtung. Die zentralen Fragen drehten sich um Kolonialgeschichte vor Ort: Wie haben sich koloniale Fantasien ganz konkret im lokalen und regionalen Kontext entwickelt? Wie waren Baden und Württemberg in das System der kolonialen Ausbeutung verstrickt? Welche Rolle spielte der schwäbische Pietismus bei der Eroberung kolonialer Gebiete? Wie und wo zeigte sich Kolonialismus im südwestdeutschen Alltag? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich Kolonialgeschichte heute vermitteln?
Aktualisiert: 2022-07-28
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„Hier war doch nichts!“

„Hier war doch nichts!“ von Bannwarth,  Armin, Battran,  Hagen, Bentin,  Marion, Berg,  Aloys, Berg,  Eva-Maria, Bermhard,  Ralph, Bollin,  Monika, Bosch,  Manfred, Burkhart,  Roland, Dettling,  Jürgen, Fischer-Weissberger,  Ulrich, Götzmann,  Roman, Gütermann,  Alexandra, Haumann,  Heiko, Hoffmann,  Martin, Holecek,  Heidi, Leibinger,  Richard, Maier,  Johannes, Maier,  Josef, Maier,  Matthias, Metzeler,  Dirk, Meynen,  Daniel, Reich,  Martina, Schepers,  Felicitas, Schweizer,  Herbert, Siegel,  Helmut, Wegmann,  Heiko, Wette,  Wolfgang, Wette,  Wolfram
In vielen Ortschaften, Gemeinden und Kleinstädten hört man über die NS-Zeit sagen: „Bei uns ist alles nicht so schlimm gewesen!“ Oder: „Hier war doch nichts!“ Aber trifft das wirklich zu? Drückt sich darin vielleicht nur eine lokale Variante der Verdrängungshaltung aus, die sich nach 1948/49 in ganz Deutschland ausbreitete? Für Waldkirch richten 27 Autorinnen/Autoren – stellvertretend für viele andere – den Blick auf das wirkliche Leben. Sie fragen: Was war denn anderswo schlimmer als hier? Wo war anderswo? Gab es im nationalsozialistischen Deutschland so etwas wie eine Insel, die von den braunen Stürmen der Zeit verschont blieb? Wie ist es zu erklären, dass es zu der Überzeugung von geringer Belastung und weitgehender Schuldlosigkeit gekommen ist? Wie vollzog sich die Etablierung der Nazi-Diktatur? Gab es Widerstand? Wie wurde der Weltkrieg 1939 bis 1945 erlebt und verarbeitet? Wie ging man im „Städtle“ nach 1945 mit den Verbrechen und mit den Tätern um? Und was tut man heute, um aus der Vergangenheit Lehren zu ziehen? Auf diese und viele andere Fragen geben die quellengesättigten Beiträge des Sammelbandes Auskunft. Ergänzt werden sie durch mehr als 300 Bilder und historische Texte, die zum Weiterdenken anregen. Ein außergewöhnliches und exemplarisches Buch, das die gesamte Breite des politischen und gesellschaftlichen Lebens im Nationalsozialismus in einer deutschen Kleinstadt erkundet und gründlich beleuchtet – achtzig Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges.
Aktualisiert: 2020-01-17
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Vom Kolonialkrieg in Deutsch-Ostafrika zur Kolonialbewegung in Freiburg

Vom Kolonialkrieg in Deutsch-Ostafrika zur Kolonialbewegung in Freiburg von Wegmann,  Heiko
Wie waren Kolonialerfahrungen in Übersee und lokale Kolonialbewegungen in der Heimat miteinander verknüpft? Diese immer noch kaum erforschte Frage untersucht der Autor auf innovative Weise am Beispiel von Max Knecht. Der erste Teil behandelt die Erfahrungen Knechts als deutscher Kolonialoffizier im Maji-Maji-Krieg (1905/06) im heutigen Tansania und seine Praxis »indirekter Herrschaft« in Ruanda (1907). Dazu greift er auf bislang unzugängliche Quellenbestände zurück. Im zweiten Teil geht es um die Netzwerke der Kolonialbewegung in Freiburg i. Br. in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Unter der Führung Knechts verankerte sie die Kolonialideologie in der lokalen Gesellschaft. Ihr Höhepunkt war die Reichskolonialtagung 1935 in Freiburg. Die Studie gibt tiefe Einblicke in koloniale wie militärische Denk- und Handlungsweisen. Sie macht auch deutlich, wie tief die lange vernachlässigte Kolonialgeschichte in die Lokalgeschichte deutscher Städte eingeschrieben ist. Schließlich zeigt sie, wie sich der Kommunalpolitiker, badische Landesführer des Reichskriegerbundes und SS-Ehrenführer Knecht als Vertreter älterer bürgerlich-nationaler Eliten zum neuen NS-Staat stellte.
Aktualisiert: 2020-11-17
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Deutschland und Afrika – Anatomie eines komplexen Verhältnisses

Deutschland und Afrika – Anatomie eines komplexen Verhältnisses von Bechhaus-Gerst,  Marianne, Della,  Tahir, Eckert,  Andreas, Engel,  Ulf, Gouaffo,  Albert, Kappel,  Robert, Klingebiel,  Stephan, Kößler,  ­Reinhart, Lehmann,  Bebero, Leininger,  Julia, Loimeier,  Manfred, Mabanza,  Boniface, Mehler,  Andreas, Melber,  Henning, Michels,  Stefanie, Müller,  Franziska, Müller,  Melanie, Schäfer,  Rita, Wegmann,  Heiko, Zeller,  Joachim
Der Band richtet sich im Sinne eines aufklärerischen Sachbuchs an ein interessiertes, aber nicht unbedingt einschlägig vorbelastetes Publikum. Zahlreiche namhafte Autorinnen und Autoren tragen in fast zwanzig Kapiteln kompetent dazu bei, umfassender und differenzierter als je zuvor die deutsch-afrikanischen Beziehungen kritisch zu reflektieren. Sie leisten damit einen notwendigen Beitrag zu einem überfälligen Diskurs, der den Realitäten im Zeitalter des Postkolonialismus Rechnung trägt. Ein Jahrhundert nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft rücken allmählich im öffentlichen Diskurs Aspekte eines deutsch-afrikanischen Verhältnisses in das Blickfeld, die sich mit den anhaltenden strukturellen und mentalen Folgen hier wie dort auseinandersetzen. Der Band präsentiert fast alle Aspekte des deutschen Verhältnisses zu Afrika. Die Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft offerieren Einblicke und Analysen, die auch die afrodeutschen Sichtweisen umfassen und die über das offizielle Terrain weit hinausgehen. Die vielfältigen Kapitel zeichnen so ein nuanciertes Bild der Geschichte und Gegenwart einer komplexen Beziehung. Die Gesamt­bilanz verdeutlicht, dass die deutsche Gesellschaft mehr von einem Austausch mit Afrika geschuldeten Elementen geprägt ist, als dies weithin bewusst ist. Damit eröffnet der Band eine Perspektive für die Zukunft der deutsch-afrikanischen Beziehungen.
Aktualisiert: 2020-01-06
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