Die Orientalische Frage, das «Panslawistisch-Chauvinistische Lager» und das Zuwarten auf Krieg und Revolution

Die Orientalische Frage, das «Panslawistisch-Chauvinistische Lager» und das Zuwarten auf Krieg und Revolution von Fuhrmann,  Rainer
Die «Deutsche Rundschau» war eine führende politisch-literarische Zeitschrift der «upper ten» des Wilhelminischen Kaiserreichs. In ihrem Osteuropabild spielten die «kleinen Völker» nur eine Rolle im Spannungsfeld und im Kalkül der Grossmächte. Ihr Russlandbild war von tiefstem Misstrauen in die russische Politik und ablehnender Haltung zu allen Erscheinungen des «gesellschaftlichen», wirtschaftlichen und politischen Lebens in Russland gekennzeichnet. Nicht zuletzt durch ihre balten-deutschen Autoren (v. Eckardt, Schiemann) hat sie mit ihrer Berichterstattung erheblich zur psychologischen Vorbereitung des Ersten Weltkrieges beigetragen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Macedonio Fernández (1874-1952)

Macedonio Fernández (1874-1952)
Die Autorin untersucht das Werk Macedonio Fernández' in Bezug auf seine vier Bereiche Metaphysik, Ästhetik, Humor und Roman. Die Modernität dieses argentinischen Autors erweist sich an den zentralen Bestimmungen Reflexion und Negation - zwei Kategorien, die für eine nachhegelsche Ästhetik richtungsweisend sind. In einem abschliessen- den Kapitel wird das Phänomen literarische Modernität in Beziehung gesetzt zu sozialhistorischen Fakten, besonders zu der für Argentinien entscheidenden Erscheinung der partiellen Modernisierung. Macedonio verdient einen bedeutenden Platz in der Weltliteratur. Seine kühnen, subtilen und teilweise chaotisch anmutenden Texte sind im höchsten Grade interpretationsgeeignet. Dem trägt die vorliegende Monographie durch ihren streng systematischen und umfassenden Charakter Rechnung.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Briefwechsel in sechs Bänden

Briefwechsel in sechs Bänden von Varnhagen von Ense,  Karl August
Die Briefe sind Zeugnisse einer bewusst gepflegten Kunst der persönlichen Korrespondenz und spiegeln die Fülle der Bezüge zwischen den Briefpartnern und ihrem kaum übersehbaren Bekanntenkreis. So gut wie kein politisch, literarisch oder künstlerisch bedeutender Name aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fehlt. Die Erwähnten werden gewürdigt, beurteilt und nicht selten kritisiert. Aus Einzelzügen und wiederkehrenden Beobachtungen fügen sich die Charaktere historischer Personen zusammen, deren Vielseitigkeit und Verknüpfung mit ihrer Zeit selten so eindringlich und einprägsam gemacht worden sind. Für wissenschaftliche Zwecke ist die vorliegende vollständige Ausgabe jeder Auswahl vorzuziehen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Friedrich Kaiser

Friedrich Kaiser von Benay,  Jeanne
Trotz zahlreicher Publikationen zur Geschichte des Wiener Volkstheaters und zu einzelnen Repräsentanten (F. Raimund, J. Nestroy, L. Anzengruber...) dieser Tradition fehlt es immer noch an allgemeiner und spezifischer Übersicht über absolut notwendige, weiterführende Materialien aus erster Hand, da die Forschung bislang die systematische Erschließung von in Gesamtprimärbibliographien zusammengestellten Fakten und Dokumenten vernachlässigt hat. Mit dieser Bibliographie wird nicht nur zum ersten Mal Kaisers Theater als Ganzes erfaßt. Es wird auch versucht, die wichtigsten rezeptionsgeschichtlichen Daten zu jedem Gesamtstück und zu dessen Realisation festzuhalten, wobei Text (mit Angaben zu Vorlagen und Titelvarianten), Musik (Komponisten wie A. Müller, C. Binder oder Fr. von Suppé...) sowie aufführungspraktische und theaterinstitutionelle Momente (Direktion, Produktionsbedingungen...) berücksichtigt werden. Jede Stückautopsie bietet Informationen über Gattung, Uraufführung, Erstrezensionen in der Theaterzeitung (A. Bäuerle) und im Humorist (M.G. Saphir), Manuskripte, handschriftliche Partituren und Editionen. Jedes repertorisierte Dokument ist mit Standortnachweis und Signatur(en) versehen, was zur schnellen Orientierung des Benutzers beitragen sollte.
Aktualisiert: 2023-04-07
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Briefe von und an Friedrich Kaiser (1814-1874)

Briefe von und an Friedrich Kaiser (1814-1874) von Benay,  Jeanne
Veröffentlichte Korrespondenzen aus dem Wiener Volkstheatermilieu des 18. und 19. Jahrhunderts sind, außer denjenigen F. Raimunds und J. Nestroys, eine Seltenheit, schon allein, weil es an systematischen Autographensammlungen dieser Art fehlt. Gerade der Briefwechsel des Dramatikers Friedrich Kaiser (1814-1874), dessen «Lebens- und Charakterbilder» laufend zum Repertoire aller Wiener Vorstadtbühnen zwischen 1835-1874 gehörten und bis 1862 sogar erfolgreich als dramatische Alternativen mit Nestroys Lokalpossen konkurrieren konnten, verdient an die Öffentlichkeit zu gelangen. Diese Briefe sind relativ selten Ausgüsse des Rein-Privaten und gewähren als wertvolle Dokumentation hauptsächlich einen Blick in das Wiener Kulturleben, in das Vereinswesen, in die Produktionsverhältnisse und Aufführungspolitik an den zeitweise florierenden privaten Theaterunternehmen, als der erste bedeutendere Wirtschaftsaufschwung schon die Volkstheatertradition gefährdete und mit der Operette neue ästhetische Erwartungen an Dramatiker, Schauspieler und Theaterdirektoren stellte.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die ungeschriebenen Freiheitsrechte in der schweizerischen Bundesverfassung von 1874 im Vergleich mit dem Grundgesetz

Die ungeschriebenen Freiheitsrechte in der schweizerischen Bundesverfassung von 1874 im Vergleich mit dem Grundgesetz von Schaefer,  Holger
Durch die Anerkennung von ungeschriebenen Freiheitsrechten gelang es dem Schweizer Bundesgericht, den Kanon der in der Bundesverfassung von 1874 geregelten individuellen Garantien entscheidend zu erweitern. Diese ungeschriebenen Freiheiten wurden – ohne Anknüpfung an den Verfassungstext – unter Herausbildung verschiedener Kriterien «frei» entwickelt. Auch das Bundesverfassungsgericht hat Wege gefunden, individuelle Rechtspositionen zu stärken. Methodisch geschieht dies hier allerdings immer durch die Anknüpfung an benannte Garantien. Trotz der formalen Anlehnung an ausdrücklich geregelte Freiheiten entwickelte das Bundesverfassungsgericht dabei allerdings quasi eigene Tatbestände und verselbständigte, konsistente Rechtspositionen, so dass man auch hier von ungeschriebenen Freiheitsrechten sprechen kann. Zentrale Bedeutung kommt bei dieser Rechtsprechung Art. 2 Abs. 1 GG in seiner Auslegung als allgemeine Handlungsfreiheit zu. Obwohl beide Gerichte unterschiedliche rechtsdogmatische Ansätze wählen, werden in beiden Rechtsordnungen ähnliche Ergebnisse erzielt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Eugen Fischer (1874-1967)

Eugen Fischer (1874-1967) von Gessler,  Bernhard
Eugen Fischer war der führende deutsche Anthropologe der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Berühmt wurde er 1913 durch seinen vorgeblichen Beweis der Mendelschen Vererbung von menschlichen Rassemerkmalen in seiner Studie über die sog. . Fischer war von 1927 bis 1942 Direktor des in Berlin. In diesem Buch wird der wissenschaftliche Werdegang Eugen Fischers in Freiburg bis zu seiner Berufung nach Berlin analysiert. Dabei wird untersucht, ob und inwieweit einem in der Weimarer Republik allseits anerkannten Wissenschaftler die geistige Wegbereitung für die Rassenideologie Hitlers unterstellt werden kann.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Levins Mühle. 34 Sätze über meinen Großvater

Levins Mühle. 34 Sätze über meinen Großvater von Bobrowski,  Johannes, Buhre,  Traugott
Westpreußen, deutsch-polnisches Grenzgebiet, Sommer 1874: Seit Generationen leben Juden und Deutsche, Polen und Zigeuner in dem kleinen Ort Neumühl friedlich zusammen. Doch Johann, national gesinnter Deutscher und Ältester der Baptistengemeinde, sieht sich in seinem Glauben und seinem Geschäft zunehmend bedroht. Schnell ist der Schuldige gefunden: Levin, reicher Mühlenbesitzer und Jude, ist Johann ein Dorn im Auge. Und so öffnet er eines Morgens die Dämme und schwemmt Levins Bootsmühle kurzerhand fort. Die deutschen Gerichte und die Volksstimmung glaubt er auf seiner Seite, doch bald wird er eines Besseren belehrt. Ungekürzte Lesung mit Traugott Buhre 1 mp3-CD Laufzeit 402 min
Aktualisiert: 2022-04-26
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Dr. Konrad Duden, Gymnasialdirektor – Sieben Jahre in Schleiz

Dr. Konrad Duden, Gymnasialdirektor – Sieben Jahre in Schleiz von Klimpke,  Juergen K.
„Auf dem Gebiete der deutschen Rechtschreibung herrscht augenblicklich ein unerquicklicher und namentlich für die zum Lehren Berufenen unbefriedigender Übergangszustand.“ Mit diesen Worten beginnt Konrad Dudens Vorwort zu seinem 1872 veröffentlichten Werk „Die deutsche Rechtschreibung“, heute bekannt als "Schleizer Duden". Von 1869 bis 1876 wirkte Dr. Konrad Duden in Schleiz als Direktor des Gymnasiums "Rutheneum". Seine Aufgabe bestand eigentlich darin, aus einem rückschrittlichen ein modernes Gymnasium zu machen. Gleichzeitig kümmerte er sich aber auch um die Erwachsenenbildung, führte den Schulausflug in Schleiz ein, erprobte neue Stundenpläne und begann die Rechtschreibung zu reformieren. Dass er damit ausgerechnet in Schleiz begann hatte politische und natürliche Ursachen. Die Publikation gibt einen Einblick in das umfassende Wirken Konrad Dudens in einem der kleinsten deutschen Fürstentümer und dessen Ausstrahlung auf das gesamte deutsche Reich. Außerdem erfährt der Leser, was ausgerechnet Zwiebeln mit der einheitlichen deutschen Rechtschreibung zu tun haben. Der Autor recherchierte anhand von Originalquellen und lässt diese und Zeitzeugen Konrad Dudens zu Wort kommen.
Aktualisiert: 2022-06-02
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Die Krakauer Jüdische Reformgemeinde 1864-1874

Die Krakauer Jüdische Reformgemeinde 1864-1874 von Kozinska-Witt,  Hanna
Krakau gilt als eines der ältesten Zentren des osteuropäischen Judentums. Das 19. Jahrhundert, das auch Krakauer Juden unter österreichischer Herrschaft die volle politische Gleichberechtigung brachte, eröffnete dem aus der Aufklärung und den verschiedenen Emanzipationsbestrebungen hervorgegangenen Reformjudentum neue Wege. In diesem Buch wird die frühe Geschichte der Krakauer Reform an Hand der aufbewahrten Archivalien und zahlreicher Presseberichte mikrohistorisch aufgearbeitet.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Liberale Reichspartei 1871-1874

Die Liberale Reichspartei 1871-1874 von Grohs,  Winfried
Die Liberale Reichspartei wurde 1871 von Reichstagsabgeordneten aus liberal-katholischen Kreisen Süddeutschlands und föderalistisch gesinnten Parlamentariern aus Preußen und Sachsen gegründet und verstand sich als Keimzelle einer neuen, das gesamte liberale Spektrum umfassenden Mittelpartei. Schwerpunkt ihrer parlamentarischen Aktivitäten war vor allem die Kulturkampfgesetzgebung, in der sich die LRP als führende Kraft erwies und entscheidenden Anteil an der Verabschiedung der wichtigsten Kampfgesetze auf Reichsebene (Kanzelparagraph, Jesuitengesetz, Zivilehegesetz) hatte.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Rudolf Müller-Erzbach- 1874-1959

Rudolf Müller-Erzbach- 1874-1959 von Nunn,  Christian
Rudolf Müller-Erzbach erlangte seinen hohen Bekanntheitsgrad vor allem durch seine Handelsrechtslehrbücher und seine Arbeiten zur Interessenjurisprudenz. Der Autor stellt dar, daß Müller-Erzbach bereits im Jahre 1905 - bevor überhaupt die Bezeichnung «Interessenjurisprudenz» aufkam - entscheidend auf den Entstehungsprozeß dieser Lehre Einfluß genommen hat und von da an den Schwerpunkt seiner Forschung immer mehr auf die Methodenlehre verlegte. Um diese Entwicklung auch vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens zu betrachten, hat der Autor Leben und Werk miteinander verknüpft. Müller-Erzbachs Biographie weist eine beispiellose Kontinuität auf und ist von keinerlei Brüchen gekennzeichnet. Seine Persönlichkeit wurzelt in der Tradition des Kaiserreichs. Sie ließ ihn in der Weimarer Republik unaufgeschlossen bleiben für das Neue. Gleichzeitig lag hierin die Ursache für seine Resistenz gegenüber dem Nationalsozialismus, was andererseits nach dem Zusammenbruch den Vorwurf reaktionärer Ansichten zur Folge hatte.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Eduard Süskind (1807-1874)

Eduard Süskind (1807-1874) von Benz,  Lina
Die vorliegende Arbeit zeigt den Menschen Eduard Süskind im Kontext seiner Zeit. Als Sproß der schwäbischen «Ehrbarkeit» wurde er evangelischer Pfarrer und verwirklichte als Seelsorger, Schulvorstand, Vereinsgründer, Volksbildner, Abgeordneter und Landwirt soziale Vorstellungen des Frühliberalismus. In der Revolution von 1848/49 trat er für die Grundlastenablösung, eine gerechte Steuergesetzgebung und den Umbau des württembergischen Staates im Sinne der Grundrechte ein. Stets unterstützte er auch den Einheitsgedanken. Vergeblich warb er für den Verbleib des Rumpfparlamentes in Stuttgart und die Bildung einer gemeinsamen Front mit den Freiheitskämpfern in Baden und in der Pfalz. Im Wiedererstarken des Absolutismus sah er eine große Gefahr für Staat und Kirche. Verfolgt vom württembergischen Staat, verzichtete er auf sein Amt und wurde Hofbesitzer und Gutspächter, zuletzt in Westpreußen, wo er sich mit den Nationalliberalen verband. Bereit zu neuem Aufbruch, verstarb er mit 67 Jahren in Oberbayern.
Aktualisiert: 2019-12-19
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