Max Hoffmann (1869 - 1927) ist eine in der heutigen Zeit weitgehend vergessene Persönlichkeit des Ersten Weltkrieges. Während der gesamten Kriegsdauer 1914 bis 1918 an der Ostfront eingesetzt, hatte Hoffmann allerdings entscheidenden Anteil an der Schlacht von Tannenberg (1914) und weiteren Operationen des Oberkommandos Ost. 1916 stieg er zum Generalstabschef des Oberkommandos Ost auf und war damit praktisch der operative Befehlshaber des größten Teiles der Ostfront. Die russische Revolution Ende 1917 führte zum Waffenstillstand und anschließenden Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk, bei denen der nunmehrige Generalmajor Hoffmann wiederum eine Schlüsselrolle spielte.
Bei Kriegsende 1918 umgab Max Hoffmann der Nimbus eines unbesiegten Heerführers. Wegen seines Widerstandes gegen den Versailler Vertrag 1919 aus dem Dienst verabschiedet, führte er in der Weimarer Republik eine Art militärischen Salon und verfasste eine Reihe militärischer Schriften. Er entwickelte den Plan einer Militärintervention in Sowjetrussland zum Sturz des bolschewistisch-sowjetischen Regimes und der anschließenden Herstellung eines großeuropäischen Wirtschaftsraumes. Von seinen Zeitgenossen wurde Hoffmann sehr kontrovers beurteilt und genoss teilweise im Ausland größere Beliebtheit als in Deutschland selbst.
Die vorliegende Biographie zeichnet das Leben und Wirken von Max Hoffmann nach. Sie zielt vor allem darauf ab, wesentliche Faktoren und Ereignisse darzustellen, die den Werdegang des Offiziers und Generals im Kontext seiner Aufgaben und seiner Zeit erfassen und verstehbar machen. Die Betrachtung Hoffmanns bietet ein komplexes Bild einer ungewöhnlichen, konsequenten und teils schillernden Persönlichkeit, die Konflikte nie scheute und seinem Umfeld und seiner Zeit manchmal etwas voraus gewesen ist.
Aktualisiert: 2022-02-17
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Gustav Stresemann erklärte 1917, die Polenfrage werde der Auslöser eines zweiten Weltkriegs sein. Auf den Spuren der Grundlagen für diese Prognose schildert Hans-Erich Volkmann die preußisch-deutsche Politik gegenüber den Polen im Reich und hinsichtlich eines wieder unabhängigen polnischen Staates. Dabei werden die Widerständigkeit und die Initiativen der Polen in ihrem Kampf um Selbstbehauptung in die Betrachtung einbezogen.Erstmals wird den widersprüchlichen polenpolitischen Plänen der Mittelmächte, den abweichenden Vorstellungen der deutschen Militärs und der Reichsleitung gebührend Aufmerksamkeit geschenkt. Sie trugen dazu bei, dass sich im Verlaufe des Krieges die polnischen Fraktionen im Parlament gegenüber dem Reich entfremdeten – bis hin zur Aufkündigung der Loyalität. Das Fazit des Autors: Die Versuche zur Germanisierung der preußischen Polen mussten ebenso scheitern wie der Plan, einen abhängigen polnischen Staat auf dem im Ersten Weltkrieg besetzten russischen Territorium zu schaffen. Neue Konflikte und Krisen waren absehbar.
Aktualisiert: 2023-04-24
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Dass sich die Vorstellungen von innerer und äußerer Sicherheit in Westeuropa und Russland unterscheiden, zeigt aktuell die Krise der Ukraine. Dieser Band russischer und deutscher Forscher gibt Einblick in die jeweiligen Konzepte.
Akteure, Diskurse und Praktiken, die für die Sicherheit im nationalstaatlichen und internationalen Rahmen verantwortlich waren, werden analysiert und konkrete Sicherheitsproblematiken aus russischer oder deutscher Sicht behandelt – von regionalen Konflikten der Zeit um 1920 bis zum Kaukasuskonflikt der Gegenwart. Durch Resümees in der jeweils anderen Sprache gewinnen die Leser dieses Kooperationsbandes Einblick in einen ebenso schwierigen wie notwendigen Dialog zu einem brisanten Thema.
Aktualisiert: 2023-04-24
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Am 28. Mai 1918 wurde die Aserbaidschanische Demokratische Republik ausgerufen, nachdem eine kurzlebige Transkaukasische Föderation mit Georgien und Armenien zwei Tage zuvor gescheitert war. Sie existierte bis zum Einmarsch der XI. Roten Armee am 28. April 1920 nur 23 Monate. In dieser Zeit gelang es ein Staatswesen mit Exekutive, Legislative und Judikative aufzubauen, welches sich zu demokratischen Regeln bekannte, eine Trennung von Staat und Religion umsetzte, die Beteiligung verschiedener ethnischer Minderheiten und politischer Kräfte sowie ein Frauenwahlrecht einschloss. Trotz ausländischer Einflussnahme und Grenzkonflikten konnte eine territoriale Gesamtheit der Aserbaidschanischen Republik hergestellt werden, die Öffnung der Transportwege und die Wiederaufnahme der Erdölproduktion waren entscheidende Schritte für die Stabilisierung des öffentlichen Lebens. - Diesen Schritten beim Staatsaufbau nachzugehen, ist Inhalt der vorliegenden Dokumentensammlung. Sie konzentriert sich – neben einer Einführung in den historischen Kontext – auf eine Auswahl von Quellen zur Innen- und Außenpolitik vom Mai 1918 bis Mai 1919.
Aktualisiert: 2023-04-06
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Russland 1917: Das ist ein Staat im Krieg, eine Gesellschaft in der Krise. Der Zar wird gestürzt, der Sturm einer Revolution fegt über das Reich; doch wie es mit Russland weitergehen soll, bleibt heftig umkämpft. Die Neuauflage macht den Klassiker zur Geschichte des Revolutionsjahres in aktualisierter Ausgabe wieder verfügbar. Der Autor entwirft das Panorama eines entscheidenden Jahres der russischen Geschichte und führt in ein Land auf der Suche nach sich selbst. Einig ist es sich nur, in dem, was es nicht will, in der Ablehnung der zarischen Autokratie. Über die Zukunft des Landes ist sich die polarisierte Gesellschaft hingegen uneins. An den Rändern des Vielvölkerreiches kommt es zu Unabhängigkeitsbestrebungen. Helmut Altrichter hat seine unübertroffene Darstellung der Situation, Kräfte und Kämpfe von 1917 anlässlich des 100. Jahrestages der russischen Revolution um eine Rückschau auf Zeit, Ereignis und Mythos vom heutigen Standpunkt aus ergänzt.
Aktualisiert: 2023-04-24
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Berlin 1991. Nach dem Mauerfall gelangt ein junger Mann in den Besitz von brisanten Papieren, die seinem Urgroßvater gehörten, dem Grafen Ottokar Czernin, vorletzter Außenminister der österreichischungarischen Monarchie.
Der stürzte 1918 über eine nie ganz aufgeklärte Affäre. Die Folgen reichen bis in die Gegenwart. Der Urenkel taucht ein in das schillernde Leben eines intelligenten, verführerischen, aber auch ehrgeizigen und unbeherrschten Mannes: Gesandter in Rumänien, wichtigster Minister seines Kaisers, Verhandlungsführer in Brest-Litowsk, Gegenspieler Trotzkis, gefeierter Friedensbringer, am Ende gestürzt, gedemütigt – und von der Geschichte vergessen.
Ein faszinierendes Panorama des untergehenden Habsburger-Reichs. Eine Parabel über das Wesen des Politischen. Ein Buch über die Unausweichlichkeit der Geschichte – und darüber, dass man der historischen Wahrheit vielleicht nur in einem Roman näherkommen kann. »Hoch spannend, literarisch, kunstvoll. Gehört gelesen!« (Die Presse, Wien)
Aktualisiert: 2022-05-31
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Russland 1917: Das ist ein Staat im Krieg, eine Gesellschaft in der Krise. Der Zar wird gestürzt, der Sturm einer Revolution fegt über das Reich; doch wie es mit Russland weitergehen soll, bleibt heftig umkämpft. Die Neuauflage macht den Klassiker zur Geschichte des Revolutionsjahres in aktualisierter Ausgabe wieder verfügbar. Der Autor entwirft das Panorama eines entscheidenden Jahres der russischen Geschichte und führt in ein Land auf der Suche nach sich selbst. Einig ist es sich nur, in dem, was es nicht will, in der Ablehnung der zarischen Autokratie. Über die Zukunft des Landes ist sich die polarisierte Gesellschaft hingegen uneins. An den Rändern des Vielvölkerreiches kommt es zu Unabhängigkeitsbestrebungen. Helmut Altrichter hat seine unübertroffene Darstellung der Situation, Kräfte und Kämpfe von 1917 anlässlich des 100. Jahrestages der russischen Revolution um eine Rückschau auf Zeit, Ereignis und Mythos vom heutigen Standpunkt aus ergänzt.
Aktualisiert: 2023-04-24
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Gustav Stresemann erklärte 1917, die Polenfrage werde der Auslöser eines zweiten Weltkriegs sein. Auf den Spuren der Grundlagen für diese Prognose schildert Hans-Erich Volkmann die preußisch-deutsche Politik gegenüber den Polen im Reich und hinsichtlich eines wieder unabhängigen polnischen Staates. Dabei werden die Widerständigkeit und die Initiativen der Polen in ihrem Kampf um Selbstbehauptung in die Betrachtung einbezogen.Erstmals wird den widersprüchlichen polenpolitischen Plänen der Mittelmächte, den abweichenden Vorstellungen der deutschen Militärs und der Reichsleitung gebührend Aufmerksamkeit geschenkt. Sie trugen dazu bei, dass sich im Verlaufe des Krieges die polnischen Fraktionen im Parlament gegenüber dem Reich entfremdeten – bis hin zur Aufkündigung der Loyalität. Das Fazit des Autors: Die Versuche zur Germanisierung der preußischen Polen mussten ebenso scheitern wie der Plan, einen abhängigen polnischen Staat auf dem im Ersten Weltkrieg besetzten russischen Territorium zu schaffen. Neue Konflikte und Krisen waren absehbar.
Aktualisiert: 2023-04-24
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Dass sich die Vorstellungen von innerer und äußerer Sicherheit in Westeuropa und Russland unterscheiden, zeigt aktuell die Krise der Ukraine. Dieser Band russischer und deutscher Forscher gibt Einblick in die jeweiligen Konzepte.
Akteure, Diskurse und Praktiken, die für die Sicherheit im nationalstaatlichen und internationalen Rahmen verantwortlich waren, werden analysiert und konkrete Sicherheitsproblematiken aus russischer oder deutscher Sicht behandelt – von regionalen Konflikten der Zeit um 1920 bis zum Kaukasuskonflikt der Gegenwart. Durch Resümees in der jeweils anderen Sprache gewinnen die Leser dieses Kooperationsbandes Einblick in einen ebenso schwierigen wie notwendigen Dialog zu einem brisanten Thema.
Aktualisiert: 2023-04-24
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Heinz Kühn plante nach seinem Schulabschluß eine Laufbahn als Gemeindebeamter, zuvor mußte er jedoch noch seine Allgemeine Wehrdienstpflicht ableisten. Als er im Herbst 1938 in die Wehrmacht eintrat, begannen sich die Wolken am politischen Himmel Europas zu verfinstern. Über sein eigenes Schicksal konnte Kühn nicht mehr verfügen, er geriet in den Strudel der Ereignisse.
Im Polenfeldzug erlebte er seinen ersten Kriegseinsatz. Als einfacher Panzerjäger und Richtschütze erwarb er sich das EK II. Nach seiner Beförderung zum Gefreiten wurde er schnell für die Laufbahn eines Reserveoffiziers bestimmt. Den Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion erlebte Kühn bereits als Leutnant und Zugführer. Es folgten die Vormarsch- und Winterkämpfe 1941/42. Nach dem Verlust aller Geschütze im Infanterieeinsatz mit dem EK I ausgezeichnet, kam es ab Sommer 1942 zur Neuaufstellung seiner Division in Frankreich.
Zum Oberleutnant befördert, erlebte Kühn ab Januar 1943 ununterbrochen bis Kriegsende den Einsatz an der Ostfront. Ab Herbst 1943 war er Kompanieführer, erst noch ausgerüstet mit Panzerabwehrgeschützen im motorisierten Zug, später mit dem Panzerjäger "Marder III" und schließlich mit dem Jagdpanzer "Hetzer". In dieser Position erlebte er die Abwehr- und Rückzugskämpfe in der Ukraine, im Baltikum und die Materialschlachten im Kurland-Kessel. Bei Kriegsende Hauptmann und ausgezeichnet mit dem Deutschen Kreuz in Gold, geriet Kühn für 3 1/2 Jahre in sowjetische Gefangenschaft.
In diesem Buch erinnert sich Kühn an die prägendsten Erlebnisse aus dieser Zeit. Es sind die Anekdoten eines Panzerjägers aus Krieg und Gefangenschaft.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Max Hoffmann (1869 – 1927) ist eine in der heutigen Zeit weitgehend vergessene Persönlichkeit des Ersten Weltkrieges. Während der gesamten Kriegsdauer 1914 bis 1918 an der Ostfront eingesetzt, hatte Hoffmann allerdings entscheidenden Anteil an der Schlacht von Tannenberg (1914) und weiteren Operationen des Oberkommandos Ost. 1916 stieg er zum Generalstabschef des Oberkommandos Ost auf und war damit praktisch der operative Befehlshaber des größten Teiles der Ostfront. Die russische Revolution Ende 1917 führte zum Waffenstillstand und anschließenden Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk, bei denen der nunmehrige Generalmajor Hoffmann wiederum eine Schlüsselrolle spielte.
Bei Kriegsende 1918 umgab Max Hoffmann der Nimbus eines unbesiegten Heerführers. Wegen seines Widerstandes gegen den Versailler Vertrag 1919 aus dem Dienst verabschiedet, führte er in der Weimarer Republik eine Art militärischen Salon und verfasste eine Reihe militärischer Schriften. Er entwickelte den Plan einer Militärintervention in Sowjetrussland zum Sturz des bolschewistisch-sowjetischen Regimes und der anschließenden Herstellung eines großeuropäischen Wirtschaftsraumes. Von seinen Zeitgenossen wurde Hoffmann sehr kontrovers beurteilt und genoss teilweise im Ausland größere Beliebtheit als in Deutschland selbst.
Die vorliegende Biographie zeichnet das Leben und Wirken von Max Hoffmann nach. Sie zielt vor allem darauf ab, wesentliche Faktoren und Ereignisse darzustellen, die den Werdegang des Offiziers und Generals im Kontext seiner Aufgaben und seiner Zeit erfassen und verstehbar machen. Die Betrachtung Hoffmanns bietet ein komplexes Bild einer ungewöhnlichen, konsequenten und teils schillernden Persönlichkeit, die seinem Umfeld und seiner Zeit manchmal etwas voraus gewesen ist.
Aktualisiert: 2022-02-10
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