Europäische Identität als Projekt

Europäische Identität als Projekt von Hartmann-Fritsch,  Christel, Meyer,  Thomas
Thomas Meyer/Johanna Eisenberg Die Identität Europas ist noch immer ein hochgradig umstrittenes Thema. Fast alles, was dieses Thema betrifft, steht zur Diskussion. Sowohl die Rolle, die das Konzept für das politische Gemeinwesen Europa spielen kann als auch seine U- prünge, Bedingungen und Inhalte. Die Diskussion hält an, Klärung tut not. Die einen sehen in einer klaren Vorstellung von Identität die Seele Europas, ohne die die den Menschen fernen und schwer verständlichen Institutionen der Union zu einer menschenfernen Maschinerie verkommen müssten, die auf immer den Bürgern der Gemeinschaft entfremdet bliebe, und das europäische Einigungswerk zu einem fragwürdigen Kunstgebilde, einer Art bürokratischem Monstrum machte, das in den Herzen und Köpfen der Europäer ein Fremdkörper bleibt. Andere hoffen, dass die Bürger der Union in nicht allzu entfernter Zukunft eine Identifi- tion mit diesem Gemeinwesen entwickeln, das in der Art und vielleicht sogar in der Dichte dem gleichkommt, was in Europa im 19. und 20. Jahrhundert an nationalen Identitäten ausgebildet wurde.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Kein modernes Babel

Kein modernes Babel von Kantner,  Cathleen
Das Öffentlichkeitsdefizit gilt als Kern eines strukturellen Demokratiedefizits der Europäischen Union. Viele Beobachter bezweifeln, dass eine lebendige politische Öffentlichkeit im vielsprachigen Raum Europas vorstellbar sei und glauben, die EU-Bürger redeten chronisch "aneinander vorbei". Dahinter steht die Annahme, die Voraussetzungen politischer Kommunikation seien jenseits des Nationalstaats schlichtweg nicht gegeben. Diese hermeneutische Prämisse ist jedoch falsch. Politische Massenkommunikation in der Europäischen Union ist nicht nur möglich, sondern bereits recht weit entwickelt und weder eine gemeinsame Sprache, noch transnationale europäische Medien sind hierfür unerlässlich.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Kein modernes Babel

Kein modernes Babel von Kantner,  Cathleen
Das Öffentlichkeitsdefizit gilt als Kern eines strukturellen Demokratiedefizits der Europäischen Union. Viele Beobachter bezweifeln, dass eine lebendige politische Öffentlichkeit im vielsprachigen Raum Europas vorstellbar sei und glauben, die EU-Bürger redeten chronisch "aneinander vorbei". Dahinter steht die Annahme, die Voraussetzungen politischer Kommunikation seien jenseits des Nationalstaats schlichtweg nicht gegeben. Diese hermeneutische Prämisse ist jedoch falsch. Politische Massenkommunikation in der Europäischen Union ist nicht nur möglich, sondern bereits recht weit entwickelt und weder eine gemeinsame Sprache, noch transnationale europäische Medien sind hierfür unerlässlich.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Kein modernes Babel

Kein modernes Babel von Kantner,  Cathleen
Das Öffentlichkeitsdefizit gilt als Kern eines strukturellen Demokratiedefizits der Europäischen Union. Viele Beobachter bezweifeln, dass eine lebendige politische Öffentlichkeit im vielsprachigen Raum Europas vorstellbar sei und glauben, die EU-Bürger redeten chronisch "aneinander vorbei". Dahinter steht die Annahme, die Voraussetzungen politischer Kommunikation seien jenseits des Nationalstaats schlichtweg nicht gegeben. Diese hermeneutische Prämisse ist jedoch falsch. Politische Massenkommunikation in der Europäischen Union ist nicht nur möglich, sondern bereits recht weit entwickelt und weder eine gemeinsame Sprache, noch transnationale europäische Medien sind hierfür unerlässlich.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Die Europäische Integration als Elitenprozess

Die Europäische Integration als Elitenprozess von Haller,  Max
Schon lange ist evident, dass die europäische Integration vor allem von den Eliten vorangetrieben wird. Dies ist die erste Untersuchung, die diesen Sachverhalt umfassend dokumentiert und erklärt. Anhand von Daten über europäische Wahlen und Volksabstimmungen, repräsentativen Surveys, Interviews, Dokumenten und Biografien werden u.a. gezeigt: - die Charakteristika und Entwicklung, Interessen und Privlegien der politischen und ökonomischen Eliten sowie der neuen „Eurokratie“ in Brüssel; - die Erwartungen und Wahrnehmungen der Bürger und der in vielen Teilen der EU weitverbreitete Skeptizismus; - die Strategien der Eliten, die Zustimmung der Bürger zu gewinnen. Zuletzt werden die historisch-intellektuellen Ideen von „Europa“ mit der Realität der Integration seit 1945 konfrontiert und Vorschläge zur Stärkung der sozialpolitischen und demokratischen Komponenten der EU entwickelt.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Die Europäische Integration als Elitenprozess

Die Europäische Integration als Elitenprozess von Haller,  Max
Schon lange ist evident, dass die europäische Integration vor allem von den Eliten vorangetrieben wird. Dies ist die erste Untersuchung, die diesen Sachverhalt umfassend dokumentiert und erklärt. Anhand von Daten über europäische Wahlen und Volksabstimmungen, repräsentativen Surveys, Interviews, Dokumenten und Biografien werden u.a. gezeigt: - die Charakteristika und Entwicklung, Interessen und Privlegien der politischen und ökonomischen Eliten sowie der neuen „Eurokratie“ in Brüssel; - die Erwartungen und Wahrnehmungen der Bürger und der in vielen Teilen der EU weitverbreitete Skeptizismus; - die Strategien der Eliten, die Zustimmung der Bürger zu gewinnen. Zuletzt werden die historisch-intellektuellen Ideen von „Europa“ mit der Realität der Integration seit 1945 konfrontiert und Vorschläge zur Stärkung der sozialpolitischen und demokratischen Komponenten der EU entwickelt.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Die Europäische Integration als Elitenprozess

Die Europäische Integration als Elitenprozess von Haller,  Max
Schon lange ist evident, dass die europäische Integration vor allem von den Eliten vorangetrieben wird. Dies ist die erste Untersuchung, die diesen Sachverhalt umfassend dokumentiert und erklärt. Anhand von Daten über europäische Wahlen und Volksabstimmungen, repräsentativen Surveys, Interviews, Dokumenten und Biografien werden u.a. gezeigt: - die Charakteristika und Entwicklung, Interessen und Privlegien der politischen und ökonomischen Eliten sowie der neuen „Eurokratie“ in Brüssel; - die Erwartungen und Wahrnehmungen der Bürger und der in vielen Teilen der EU weitverbreitete Skeptizismus; - die Strategien der Eliten, die Zustimmung der Bürger zu gewinnen. Zuletzt werden die historisch-intellektuellen Ideen von „Europa“ mit der Realität der Integration seit 1945 konfrontiert und Vorschläge zur Stärkung der sozialpolitischen und demokratischen Komponenten der EU entwickelt.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Hat sich die Wende überhaupt gelohnt?

Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? von Neumann,  Wolfgang, Rühle,  Michael, Zeller,  Bernd
Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? Ist die Entwicklung vom Gesellschaftssystem der DDR zu dem der EU eine Verbesserung? Aber ja! Nur ganz anders, als Sie in ihrer Gutgläubigkeit vielleicht vermuten mögen. Folgen Sie dem erfahrenen Satiriker, unnachgiebigen Kritiker und boshaften Karikaturisten Bernd Zeller beim großen Systemvergleich anlässlich des Jubiläums der Wiedervereinigung als Grundlage der europäischen Einigung. Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen. Und damit die Objektivität gewahrt bleibt: für jedes Vergleichskriterium gibt es einen Punktsieger. Seien es Aspekte wie Toilettenpapier oder Parlament, Autos oder Überwachung, Geld oder Prominente - am Ende des Buches werden die Ergebnisse der 80 Vergleiche zusammengezählt. Und, wer hat am Ende die Nase vorn, die DDR oder die EU? Lesen Sie selbst, denn der kompromisslose Vergleich vermittelt erstaunliche Erkenntnisse, die allem Ernst zum Trotz schmunzeln lassen. Nicht nur gelernten DDR-Bürgern, auch Jung-Ossis, Wessis und sonstigen Europis sei diese erbauliche Lektüre zur Orientierung wärmstens anempfohlen. Und das sagen andere über Bernd Zellers Können: "Seine Figuren haben eine Aura." (F.K. Waechter) "Einfallsreicher Zeichner." (Robert Gernhardt) "Weiß um die Widerborstigkeit seines Publikums." (Der Journalist) "Wenig hilfreich." (Wolfgang Neumann, Verleger Solibro) "Bernd Zeller ist scharfsichtiger Beobachter der feinen Haarrisse, die den teuren Rechtsstaat zu durchziehen beginnen." (Roland Tichy)
Aktualisiert: 2023-05-11
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Die erstarrte EU – Eine politische Anklage

Die erstarrte EU – Eine politische Anklage von Petersen,  Jürgen
Essay Die erstarrte EU Eine politische Anklage Stellt euch vor, der EU-Kommissionspräsident fragt »Sagt, welches Europa wollt Ihr?« und niemand antwortet? Oder es antworten einige, aber das verändert auch nichts, weil nationale politische Strategien einem Mehr an Handlungsspielraum für die EU entgegenstehen. Stellt Euch vor, ihr glaubt, mit eurer Stimme zur Europa-Wahl 2019 auch über den oder die neue Kommissionspräsidentin zu entscheiden, und es entscheiden dann aber ausschließlich die Regierungschefs der nationalen Mitgliedsstaaten, was den EU-Verträgen entspricht. Lediglich die Wahlstrategen nationaler Parteien haben wider besseren Wissens euch glauben gemacht, es gälte das Spitzenkandidaten-Prinzip. Stellt euch vor, ihr sucht die EU-Administration mit ihrer politischen Strategie und ihren Entscheidungen zu verstehen, müsst aber selbst aus den vielen Veröffentlichungen der EU die Informationen zusammensuchen. Und bei Wahlveranstaltungen wird mittels Begriffen aus der EU um eure Stimme gebuhlt, ohne dass ihr wisst, was darunter zu verstehen ist. Dies alles könnte besser laufen, wenn politische Akteure mehr im Sinne der Europäischen Union handeln und berichten würden, als zum Beispiel ihr Handeln beschönigend einseitig national herauszustellen. Es könnte besser laufen, wenn sie und andere öffentliche Akteure sowie z.B. Print-Medien uns viel alltäglicher über unsere supra-nationale EU-Administration berichten würden unter der Ressort-Überschrift »Europäische Union«. Wo dem EU-Bürger etwas vorgegaukelt wird und was man ihm sonst noch vorenthält, das klagt dieser Essay an.
Aktualisiert: 2022-04-28
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Die Europäische Integration als Elitenprozess

Die Europäische Integration als Elitenprozess von Haller,  Max
Schon lange ist evident, dass die europäische Integration vor allem von den Eliten vorangetrieben wird. Dies ist die erste Untersuchung, die diesen Sachverhalt umfassend dokumentiert und erklärt. Anhand von Daten über europäische Wahlen und Volksabstimmungen, repräsentativen Surveys, Interviews, Dokumenten und Biografien werden u.a. gezeigt: - die Charakteristika und Entwicklung, Interessen und Privlegien der politischen und ökonomischen Eliten sowie der neuen „Eurokratie“ in Brüssel; - die Erwartungen und Wahrnehmungen der Bürger und der in vielen Teilen der EU weitverbreitete Skeptizismus; - die Strategien der Eliten, die Zustimmung der Bürger zu gewinnen. Zuletzt werden die historisch-intellektuellen Ideen von „Europa“ mit der Realität der Integration seit 1945 konfrontiert und Vorschläge zur Stärkung der sozialpolitischen und demokratischen Komponenten der EU entwickelt.
Aktualisiert: 2023-03-15
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Hat sich die Wende überhaupt gelohnt?

Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? von Neumann,  Wolfgang, Rühle,  Michael, Zeller,  Bernd
Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? Ist die Entwicklung vom Gesellschaftssystem der DDR zu dem der EU eine Verbesserung? Aber ja! Nur ganz anders, als Sie in ihrer Gutgläubigkeit vielleicht vermuten mögen. Folgen Sie dem erfahrenen Satiriker, unnachgiebigen Kritiker und boshaften Karikaturisten Bernd Zeller beim großen Systemvergleich anlässlich des Jubiläums der Wiedervereinigung als Grundlage der europäischen Einigung. Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen. Und damit die Objektivität gewahrt bleibt: für jedes Vergleichskriterium gibt es einen Punktsieger. Seien es Aspekte wie Toilettenpapier oder Parlament, Autos oder Überwachung, Geld oder Prominente - am Ende des Buches werden die Ergebnisse der 80 Vergleiche zusammengezählt. Und, wer hat am Ende die Nase vorn, die DDR oder die EU? Lesen Sie selbst, denn der kompromisslose Vergleich vermittelt erstaunliche Erkenntnisse, die allem Ernst zum Trotz schmunzeln lassen. Nicht nur gelernten DDR-Bürgern, auch Jung-Ossis, Wessis und sonstigen Europis sei diese erbauliche Lektüre zur Orientierung wärmstens anempfohlen. Und das sagen andere über Bernd Zellers Können: "Seine Figuren haben eine Aura." (F.K. Waechter) "Einfallsreicher Zeichner." (Robert Gernhardt) "Weiß um die Widerborstigkeit seines Publikums." (Der Journalist) "Wenig hilfreich." (Wolfgang Neumann, Verleger Solibro) "Bernd Zeller ist scharfsichtiger Beobachter der feinen Haarrisse, die den teuren Rechtsstaat zu durchziehen beginnen." (Roland Tichy)
Aktualisiert: 2023-02-14
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Europäische Identität als Projekt

Europäische Identität als Projekt von Hartmann-Fritsch,  Christel, Meyer,  Thomas
Thomas Meyer/Johanna Eisenberg Die Identität Europas ist noch immer ein hochgradig umstrittenes Thema. Fast alles, was dieses Thema betrifft, steht zur Diskussion. Sowohl die Rolle, die das Konzept für das politische Gemeinwesen Europa spielen kann als auch seine U- prünge, Bedingungen und Inhalte. Die Diskussion hält an, Klärung tut not. Die einen sehen in einer klaren Vorstellung von Identität die Seele Europas, ohne die die den Menschen fernen und schwer verständlichen Institutionen der Union zu einer menschenfernen Maschinerie verkommen müssten, die auf immer den Bürgern der Gemeinschaft entfremdet bliebe, und das europäische Einigungswerk zu einem fragwürdigen Kunstgebilde, einer Art bürokratischem Monstrum machte, das in den Herzen und Köpfen der Europäer ein Fremdkörper bleibt. Andere hoffen, dass die Bürger der Union in nicht allzu entfernter Zukunft eine Identifi- tion mit diesem Gemeinwesen entwickeln, das in der Art und vielleicht sogar in der Dichte dem gleichkommt, was in Europa im 19. und 20. Jahrhundert an nationalen Identitäten ausgebildet wurde.
Aktualisiert: 2023-03-15
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Drittstaatsangehörige: Familiennachzug – Bleiberechte

Drittstaatsangehörige: Familiennachzug – Bleiberechte von Welte,  Hans-Peter
Migration von Ausländern nach Deutschland Das Praxishandbuch Drittstaatsangehörige: Familiennachzug - Bleiberechte erläutert die aufenthaltsrechtlichen Grundlagen des Familiennachzugs von Drittstaatsangehörigen, ausländischen Familienangehörigen Deutscher sowie von Unionsbürgern. Schwerpunkte sind Ehegattennachzug, Kindernachzug, Nachzug der Eltern und sonstiger Familienangehöriger, die Erlangung eigenständiger Aufenthaltsrechte, Assoziationsrechte sowie die rechtliche Verfestigung des Aufenthalts. Welche Familienangehörigen sind auch in Härtefällen nachzugsberechtigt? Wer unterliegt dem gesetzlichen Spracherfordernis? Was ist bei Schein- oder Zwangsehen? Dürfen Familienangehörige erwerbstätig sein? Wann ist das Wohl des Kindes erheblich? Welche türkischen Familienangehörigen haben ein Assoziationsrecht? Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die komplexe Materie und erleichtern die rechtssichere Entscheidung. Arbeitshilfe für Ausländerbehörden und Verwaltungsgerichte, Wohlfahrtsverbände und karitative Vereinigungen. Fachliteratur für Studium, Aus- und Fortbildung.
Aktualisiert: 2019-10-18
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Civitas Europaea

Civitas Europaea von Bellinghausen,  Till
Ausgangspunkt der Abhandlung ist die Außen- und Binnenmigration in der Europäischen Union. Der Verfasser untersucht Grundlagen, Determinanten und Entwicklung des unionseuropäischen Migrationsrechts. Anhand eines interdisziplinären Ansatzes behandelt er die Grundbegriffe Migration und Europa sowie die (Rechts-)Geschichte des Migrationskontinents Europa. Überdies legt er den Fokus darauf, die verschiedenen Rechtsstatus von Unionsbürgern und langfristig aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörigen zu vergleichen. Im Ergebnis steht, dass die Rechte von Unionsbürgern und Drittstaatsangehörigen weiter anzugleichen sind. Als Denkanstoß entwickelt der Verfasser hierzu ein unionsrechtliches Bürgerrechtskonzept für Drittstaatsangehörige – die .
Aktualisiert: 2020-09-01
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Drittstaatsangehörige: Familiennachzug – Bleiberechte

Drittstaatsangehörige: Familiennachzug – Bleiberechte von Welte,  Hans-Peter
Migration von Ausländern nach Deutschland Das Praxishandbuch Drittstaatsangehörige: Familiennachzug - Bleiberechte erläutert die aufenthaltsrechtlichen Grundlagen des Familiennachzugs von Drittstaatsangehörigen, ausländischen Familienangehörigen Deutscher sowie von Unionsbürgern. Schwerpunkte sind Ehegattennachzug, Kindernachzug, Nachzug der Eltern und sonstiger Familienangehöriger, die Erlangung eigenständiger Aufenthaltsrechte, Assoziationsrechte sowie die rechtliche Verfestigung des Aufenthalts. Welche Familienangehörigen sind auch in Härtefällen nachzugsberechtigt? Wer unterliegt dem gesetzlichen Spracherfordernis? Was ist bei Schein- oder Zwangsehen? Dürfen Familienangehörige erwerbstätig sein? Wann ist das Wohl des Kindes erheblich? Welche türkischen Familienangehörigen haben ein Assoziationsrecht? Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die komplexe Materie und erleichtern die rechtssichere Entscheidung. Arbeitshilfe für Ausländerbehörden und Verwaltungsgerichte, Wohlfahrtsverbände und karitative Vereinigungen. Fachliteratur für Studium, Aus- und Fortbildung.
Aktualisiert: 2019-10-18
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Kein modernes Babel

Kein modernes Babel von Kantner,  Cathleen
Das Öffentlichkeitsdefizit gilt als Kern eines strukturellen Demokratiedefizits der Europäischen Union. Viele Beobachter bezweifeln, dass eine lebendige politische Öffentlichkeit im vielsprachigen Raum Europas vorstellbar sei und glauben, die EU-Bürger redeten chronisch "aneinander vorbei". Dahinter steht die Annahme, die Voraussetzungen politischer Kommunikation seien jenseits des Nationalstaats schlichtweg nicht gegeben. Diese hermeneutische Prämisse ist jedoch falsch. Politische Massenkommunikation in der Europäischen Union ist nicht nur möglich, sondern bereits recht weit entwickelt und weder eine gemeinsame Sprache, noch transnationale europäische Medien sind hierfür unerlässlich.
Aktualisiert: 2023-03-15
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Das Europäische Scheidungskollisionsrecht nach der Rom III-Verordnung

Das Europäische Scheidungskollisionsrecht nach der Rom III-Verordnung von de Maizière,  Nora
Nach intensiver Auseinandersetzung ist es den europäischen Mitgliedstaaten gelungen, einen Meilenstein des Europäischen Internationalen Privatrechts auf den Weg zu bringen – das Europäische Scheidungskollisionsrecht in Gestalt der Rom III-Verordnung. Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union haben sich die Mitgliedstaaten hierfür des Instruments der Verstärkten Zusammenarbeit bedient, das auf dem Gebiet des individualstaatlich geprägten Ehescheidungsrechts eine differenzierte Integration von derzeit siebzehn Mitgliedstaaten ermöglicht. Die vorliegende Arbeit stellt das Europäische Scheidungskollisionsrecht nach der Rom III-Verordnung in seiner entstehungsgeschichtlichen und internationalprivatrechtlichen Systematik dar. Dabei werden Historie und Inhalt dieses neu entstandenen Regelungszweigs des Europäischen Internationalen Familienrechts umfassend analysiert. Darüber hinaus erfolgt eine Gesamtbewertung, die sich mit den Motiven der Rom III-Verordnung und ihrer Realisierung sowie den Auswirkungen auf europapolitischer, kollisionsrechtlicher und rechtspolitischer Ebene befasst. Abschließend wird ein Reformvorschlag nach dem Vorbild des Fakultativen Kollisionsrechts eingebracht. Anhand des Europäischen Scheidungskollisionsrechts zeigt sich einmal mehr, wie unterschiedlich die mitgliedstaatlichen Familienrechtsordnungen sind. Gleichzeitig ist die Zahl der Ehescheidungen mit internationalem Bezug beträchtlich – aufgrund der wachsenden Mobilität der EU-Bürger mit zunehmender Tendenz. Die nunmehr (zumindest teilweise) vollzogene Vereinheitlichung der Kollisionsrechtsregeln im europäischen Rechtsraum ist daher von hoher Relevanz.
Aktualisiert: 2020-01-06
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Europäische Identität als Projekt

Europäische Identität als Projekt von Hartmann-Fritsch,  Christel, Meyer,  Thomas
Thomas Meyer/Johanna Eisenberg Die Identität Europas ist noch immer ein hochgradig umstrittenes Thema. Fast alles, was dieses Thema betrifft, steht zur Diskussion. Sowohl die Rolle, die das Konzept für das politische Gemeinwesen Europa spielen kann als auch seine U- prünge, Bedingungen und Inhalte. Die Diskussion hält an, Klärung tut not. Die einen sehen in einer klaren Vorstellung von Identität die Seele Europas, ohne die die den Menschen fernen und schwer verständlichen Institutionen der Union zu einer menschenfernen Maschinerie verkommen müssten, die auf immer den Bürgern der Gemeinschaft entfremdet bliebe, und das europäische Einigungswerk zu einem fragwürdigen Kunstgebilde, einer Art bürokratischem Monstrum machte, das in den Herzen und Köpfen der Europäer ein Fremdkörper bleibt. Andere hoffen, dass die Bürger der Union in nicht allzu entfernter Zukunft eine Identifi- tion mit diesem Gemeinwesen entwickeln, das in der Art und vielleicht sogar in der Dichte dem gleichkommt, was in Europa im 19. und 20. Jahrhundert an nationalen Identitäten ausgebildet wurde.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Civitas Europaea

Civitas Europaea von Bellinghausen,  Till
Ausgangspunkt der Abhandlung ist die Außen- und Binnenmigration in der Europäischen Union. Der Verfasser untersucht Grundlagen, Determinanten und Entwicklung des unionseuropäischen Migrationsrechts. Anhand eines interdisziplinären Ansatzes behandelt er die Grundbegriffe Migration und Europa sowie die (Rechts-)Geschichte des Migrationskontinents Europa. Überdies legt er den Fokus darauf, die verschiedenen Rechtsstatus von Unionsbürgern und langfristig aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörigen zu vergleichen. Im Ergebnis steht, dass die Rechte von Unionsbürgern und Drittstaatsangehörigen weiter anzugleichen sind. Als Denkanstoß entwickelt der Verfasser hierzu ein unionsrechtliches Bürgerrechtskonzept für Drittstaatsangehörige – die .
Aktualisiert: 2019-12-19
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Kein modernes Babel

Kein modernes Babel von Kantner,  Cathleen
Das Öffentlichkeitsdefizit gilt als Kern eines strukturellen Demokratiedefizits der Europäischen Union. Viele Beobachter bezweifeln, dass eine lebendige politische Öffentlichkeit im vielsprachigen Raum Europas vorstellbar sei und glauben, die EU-Bürger redeten chronisch "aneinander vorbei". Dahinter steht die Annahme, die Voraussetzungen politischer Kommunikation seien jenseits des Nationalstaats schlichtweg nicht gegeben. Diese hermeneutische Prämisse ist jedoch falsch. Politische Massenkommunikation in der Europäischen Union ist nicht nur möglich, sondern bereits recht weit entwickelt und weder eine gemeinsame Sprache, noch transnationale europäische Medien sind hierfür unerlässlich.
Aktualisiert: 2023-04-04
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