Benediktiner als Päpste

Benediktiner als Päpste von Anheim,  Étienne, Ardura,  Bernard, Augustyn,  Wolfgang, Birnbacher OSB,  Custos,  Korbinian, Borchardt,  Karl, Croce,  Giuseppe M., Engelbert O.S.B.,  Pius, Heimann,  Heinz-Dieter, Herbers,  Klaus, Kortüm,  Hans-Henning, Longo,  Umberto, Paulus,  Christof, Riche,  Denyse, Sohn,  Andreas, Tremp,  Ernst, Vones,  Ludwig, Vones-Liebenstein,  Ursula, Weiss,  Dieter J
Mit Papst Franziskus bekleidet erstmals ein Jesuit das höchste Amt der kath. Kirche. Päpste, die einem Orden angehörten bzw. aus monastischen Reformbewegungen hervorgingen, gab es seit dem Mittelalter öfter. Jedoch kann keine Ordensfamilie so viele Päpste für sich in Anspruch nehmen wie die benediktinische. Im Mittelpunkt des Bandes stehen daher benediktinisch geformte Mönche, die als Päpste die Geschicke der Christenheit in Mittelalter und Neuzeit bestimmt haben. • Aktuelle Forschungen zu den benediktinischen Mönchspäpsten • Internationale Beiträge renommierter Fachwissenschaftler
Aktualisiert: 2021-08-11
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»In te consistito!«

»In te consistito!« von Clement,  Michael
Als Eugen III. am 15. Februar 1145 zum Papst gewählt wird, überfordert ihn die Vielzahl an Aufgaben. Bernhard von Clairvaux verfasst auf seinen Wunsch hin als letztes vollendetes Werk den Traktat De consideratione. Bisher wurde dieser in der Forschung jedoch hauptsächlich als Papstspiegel wahrgenommen, der eine Anleitung zu einem gelingenden Pontifikat sein will. Die vorliegende Arbeit weist dagegen auf, dass es Bernhard um viel mehr geht, als einen „Ratgeber für Päpste“ zu schreiben: Aus De consideratione lässt sich eine Anthropologie entnehmen, die Bernhards grundlegende Einsichten aus seinem eigenen Leben zwischen Ruhe und Engagement konzentriert zusammenfasst. Auf sein umfangreiches Gesamtwerk gestützt, entfaltet diese Untersuchung Bernhards anthropologisches Grundverständnis, das den Menschen schon immer in vier unhintergehbaren Dimensionen wahrnimmt. In ihnen muss sich der Mensch vollziehen, zu ihnen muss er sich verhalten, wenn er verantwortlich handeln will. Die Kardinaltugenden leisten dabei einen wichtigen Beitrag, um den Menschen in seine eigene Mitte zu führen, können den Menschen jedoch nicht dauerhaft zum Stand in sich anleiten. Wirkliche Konsistenz ist für Bernhard erst dann erreichbar, wenn sich der Mensch im Glauben für Gott öffnet. Dieser umfasst die menschlichen Dimensionen in sich und verhindert, dass sich der Mensch in ihnen verliert. Erst indem der Mensch seinen Halt in Gott sucht, kann er in sich Stand finden: Denn nur so ist er in der Lage, die Fixierung auf sich selbst aufzugeben und ganz er selbst zu sein. Deshalb lässt sich von einer relationalen Anthropologie bei Bernhard sprechen.
Aktualisiert: 2023-04-14
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… si negotio ecclesiae videtur expedire

… si negotio ecclesiae videtur expedire von Witthinrich,  Kai
Noch heute hält die römisch-katholische Kirche unbeirrt am Grundsatz der Unauflöslichkeit der Ehe fest. Doch wie konnte die Kirche die Fragen des Ehelebens überhaupt in ihre Zuständigkeit überführen und weitreichende Eheverbote unter entfernten Verwandten erlassen? Welche Rolle spielte der Papst dabei, und welche Reaktionen provozierte dies im adligen Laienstand des Mittelalters, der zur Gestaltung politischer Beziehungen auf einen „offenen Heiratsmarkt“ angewiesen war? In welchen Politikfeldern ist das Papsttum durch Förderung oder Verhinderung bestimmter Ehen aktiv geworden? Konnte es auf diesem Weg erfolgreich Machtpolitik betreiben, oder war das Laien-Element in der mittelalterlichen Ständegesellschaft stärker? Die Studie, die sich diesen Fragen widmet, bietet einen detailreichen Überblick von der Spätantike bis zum Beginn der Reformationszeit und berücksichtigt dabei auch genealogische, regionale, kanonistische und sozialwissenschaftliche Aspekte. Sie behandelt mit der westlich-katholischen Christenheit einen frühen Ausschnitt gemeinsamer europäischer Kulturgeschichte, der in Teilbereichen noch heute nachwirkt. Eine CD-ROM mit über 4.000 Einzelnachweisen (Regesten) zu päpstlichen Entscheidungen des 13. und 14. Jahrhunderts ermöglicht dem interessierten Leser einen noch tieferen Einstieg in die Materie.
Aktualisiert: 2020-04-03
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Analecta Cisterciensia 62 (2012)

Analecta Cisterciensia 62 (2012) von Eberl,  Immo, Machilek,  Franz, Müller,  Kilian, Schachenmayr,  Alkuin V, Schellenberger,  Bernardin
Die wissenschaftliche Zeitschrift "Analecta Cisterciensia" (ACi) wurde 1945 von Generalabt Matthäus Quatember gegründet und 1967 vom späteren Generalabt Polykarp Zakar weitergeführt. Die ACi werden seit 2006 vom Heiligenkreuzer Professor für Kirchengeschichte Prof. DDr. Alkuin Schachenmayr herausgegeben, der auch das Europainstitut für Cistercienserforschung (EUCist) an der Hochschule Heiligenkreuz leitet. Der Inhalt dieses Bandes: Bernardin Schellenberger, Ein cisterciensischer „Simplicissimus“ aus dem Dreißig jährigen Krieg: Die Reisebeschreibung des Tennenbacher Paters Conrad Burger, in: ACi 62 (2012) 3-217; Franz Machilek, Abt Eugen Montag von Ebrach (1741–1811). Ordensmann, Vertreter der katholischen Aufklärung, Streiter für die Reichsunmittelbarkeit seines Klosters, in: ACi 62 (2012) 218-253; Marcin Starzyński, Geschichte des Wappens der Cistercienserabtei in Mogiła, in: ACi 62 (2012) 254-289 Davide Riserbato, La Rosa Mistica. Intenso lirismo e suggestione poetica in un sermone in Assumptione di Hélinand de Froidmont (ca. † 1229), in: ACi 62 (2012) 290-310; Immo Eberl, Ein Kirchenvater zwischen Kloster, Weltkirche und säkularer Politik. Der hl. Bernhard von Clairvaux in der Entwicklung des Cistercienserordens im Umkreis seiner Mitbrüder und der Politiker seines Zeitalters, in: ACi 62 (2012) 311-332; Kilian Christian Müller, Monastische Erneuerung am Beispiel der Neugründung des Cistercienserklosters Novy Dvur, in: ACi 62 (2012) 333-342. Tagungsberichte und Rezensionen.
Aktualisiert: 2022-07-28
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