Unterhaltung ohne Grenzen ?

Unterhaltung ohne Grenzen ? von Klass,  Nadine
Fernsehsendungen, die tradierte Grenzen überschreiten, Grenzen der Moral, Grenzen des guten Geschmacks, aber auch Grenzen des Rechts, haben in den letzten Jahren zugenommen. Insbesondere Formate des Realitätsfernsehens, in denen Medienamateure in der Rolle ihrer selbst agieren, und in denen Privatheit und Intimität in besonderem Maße betroffen sind, aber auch Ekel- und Angstformate sowie Erziehungs- und Ratgebersendungen spielen dabei mit Toleranzgrenzen, und weisen zugleich ein erhebliches Gefährdungspotenzial für die Persönlichkeitsrechte und die Menschenwürde der Protagonisten auf. Die Frage, wie weit Fernsehen mit Blick auf die in Art. 1 Abs. 1 GG verbürgte, in den Programmgrundsätzen des Rundfunkstaatsvertrages (RStV) und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) verankerte Menschenwürde gehen darf, ist für die Verantwortlichen im Bereich der Rundfunkaufsicht von besonderer Relevanz. Ziel dieser LfM-Studie ist es, vor dem Hintergrund der aktuellen Fernsehlandschaft, Umfang und Grenzen eines aus Sicht der Verfassung angemessenen Menschenwürdeschutzes herauszuarbeiten und hierdurch den Verantwortlichen handhabbare Kriterien und Leitlinien zu geben, um ihnen im Einzelfall eine fundierte und effektive Entscheidung zu ermöglichen.
Aktualisiert: 2023-06-27
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Unterhaltung ohne Grenzen ?

Unterhaltung ohne Grenzen ? von Klass,  Nadine
Fernsehsendungen, die tradierte Grenzen überschreiten, Grenzen der Moral, Grenzen des guten Geschmacks, aber auch Grenzen des Rechts, haben in den letzten Jahren zugenommen. Insbesondere Formate des Realitätsfernsehens, in denen Medienamateure in der Rolle ihrer selbst agieren, und in denen Privatheit und Intimität in besonderem Maße betroffen sind, aber auch Ekel- und Angstformate sowie Erziehungs- und Ratgebersendungen spielen dabei mit Toleranzgrenzen, und weisen zugleich ein erhebliches Gefährdungspotenzial für die Persönlichkeitsrechte und die Menschenwürde der Protagonisten auf. Die Frage, wie weit Fernsehen mit Blick auf die in Art. 1 Abs. 1 GG verbürgte, in den Programmgrundsätzen des Rundfunkstaatsvertrages (RStV) und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) verankerte Menschenwürde gehen darf, ist für die Verantwortlichen im Bereich der Rundfunkaufsicht von besonderer Relevanz. Ziel dieser LfM-Studie ist es, vor dem Hintergrund der aktuellen Fernsehlandschaft, Umfang und Grenzen eines aus Sicht der Verfassung angemessenen Menschenwürdeschutzes herauszuarbeiten und hierdurch den Verantwortlichen handhabbare Kriterien und Leitlinien zu geben, um ihnen im Einzelfall eine fundierte und effektive Entscheidung zu ermöglichen.
Aktualisiert: 2023-06-27
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Unterhaltung ohne Grenzen ?

Unterhaltung ohne Grenzen ? von Klass,  Nadine
Fernsehsendungen, die tradierte Grenzen überschreiten, Grenzen der Moral, Grenzen des guten Geschmacks, aber auch Grenzen des Rechts, haben in den letzten Jahren zugenommen. Insbesondere Formate des Realitätsfernsehens, in denen Medienamateure in der Rolle ihrer selbst agieren, und in denen Privatheit und Intimität in besonderem Maße betroffen sind, aber auch Ekel- und Angstformate sowie Erziehungs- und Ratgebersendungen spielen dabei mit Toleranzgrenzen, und weisen zugleich ein erhebliches Gefährdungspotenzial für die Persönlichkeitsrechte und die Menschenwürde der Protagonisten auf. Die Frage, wie weit Fernsehen mit Blick auf die in Art. 1 Abs. 1 GG verbürgte, in den Programmgrundsätzen des Rundfunkstaatsvertrages (RStV) und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) verankerte Menschenwürde gehen darf, ist für die Verantwortlichen im Bereich der Rundfunkaufsicht von besonderer Relevanz. Ziel dieser LfM-Studie ist es, vor dem Hintergrund der aktuellen Fernsehlandschaft, Umfang und Grenzen eines aus Sicht der Verfassung angemessenen Menschenwürdeschutzes herauszuarbeiten und hierdurch den Verantwortlichen handhabbare Kriterien und Leitlinien zu geben, um ihnen im Einzelfall eine fundierte und effektive Entscheidung zu ermöglichen.
Aktualisiert: 2023-06-27
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Programmbericht 2014. Fernsehen in Deutschland

Programmbericht 2014. Fernsehen in Deutschland
Über welche Themen und Ereignisse werden die Fernsehzuschauer von welchen Programmen informiert und wie sind die Nutzungschancen „harter“ und „weicher“ Informationsangebote? Die Frage nach den Informationsleistungen privater und öffentlich-rechtlicher Fernsehvollprogramme hat die Analyse der acht reichweitenstärksten Programme angeleitet, deren zentrale Befunde im Programmbericht 2014 vorgestellt werden. Die weichen Ränder der Information zur Unterhaltung loten in diesem Jahr Wissenschaftler, Programmverantwortliche und Journalisten im Kapitel „Streitpunkte – Standpunkte“ aus. Entlang aktueller programmlicher Entwicklungen und Formate diskutieren sie die Problematik von sexueller Aufklärung in Fernsehen und Internet: Geht es um die voyeuristische Darstellung von Nacktheit oder gibt es auch Momente des sozialen Lernens? Fragen wie diese sollen zur Debatte einladen.
Aktualisiert: 2023-06-27
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Bilder, Kulturen, Identitäten

Bilder, Kulturen, Identitäten von Geise,  Stephanie, Lobinger,  Katharina
Bilder haben einen wesentlichen Anteil an der kommunikativen Konstruktion sozialer Wirklichkeit. Sie modellieren Kulturen, sie verschaffen Identitäten Ausdruck, konstruieren Realitäten. Andererseits werden auch die Produktion, Selektion, Aneignung und Interpretation von Bildern sowie deren Wirkungspotenziale fortlaufend durch Identitäten und Kulturen geprägt und verändert. Solche Wechselwirkungen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten werfen viele Forschungsfragen auf, die einer differenzierten Betrachtung aus der Theorie-, Methoden- und Wirkungsperspektive bedürfen. Der Sammelband "Bilder - Kulturen - Identitäten" versammelt 14 Beiträge, die sich diesem Spannungsfeld bewusst aus einer interdisziplinären Perspektive widmen. Aus unterschiedlichen theoretischen, methodischen und disziplinären Zugängen werden Wechselwirkungen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten analytisch betrachtet und diskutiert. Das Spektrum der Beiträge reicht dabei von "klassischen" kommunikationswissenschaftlichen Zugängen über kunsthistorische Arbeiten zu politik- und medienwissenschaftlichen Perspektiven bis hin zu methodischen Überlegungen und theoretischen Reflexionen. Zusammengefasst zielt die Publikation darauf ab, die Frage: "Welche Wechselbeziehungen bestehen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten?" in den Beiträgen aus ganz unterschiedlicher Perspektive zu beleuchten. Dabei werden auch theoretische und methodisch Herausforderungen angesprochen, wie diese Wechselverhältnisse inhaltlich und empirisch erfasst werden können.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Bilder, Kulturen, Identitäten

Bilder, Kulturen, Identitäten von Geise,  Stephanie, Lobinger,  Katharina
Bilder haben einen wesentlichen Anteil an der kommunikativen Konstruktion sozialer Wirklichkeit. Sie modellieren Kulturen, sie verschaffen Identitäten Ausdruck, konstruieren Realitäten. Andererseits werden auch die Produktion, Selektion, Aneignung und Interpretation von Bildern sowie deren Wirkungspotenziale fortlaufend durch Identitäten und Kulturen geprägt und verändert. Solche Wechselwirkungen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten werfen viele Forschungsfragen auf, die einer differenzierten Betrachtung aus der Theorie-, Methoden- und Wirkungsperspektive bedürfen. Der Sammelband "Bilder - Kulturen - Identitäten" versammelt 14 Beiträge, die sich diesem Spannungsfeld bewusst aus einer interdisziplinären Perspektive widmen. Aus unterschiedlichen theoretischen, methodischen und disziplinären Zugängen werden Wechselwirkungen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten analytisch betrachtet und diskutiert. Das Spektrum der Beiträge reicht dabei von "klassischen" kommunikationswissenschaftlichen Zugängen über kunsthistorische Arbeiten zu politik- und medienwissenschaftlichen Perspektiven bis hin zu methodischen Überlegungen und theoretischen Reflexionen. Zusammengefasst zielt die Publikation darauf ab, die Frage: "Welche Wechselbeziehungen bestehen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten?" in den Beiträgen aus ganz unterschiedlicher Perspektive zu beleuchten. Dabei werden auch theoretische und methodisch Herausforderungen angesprochen, wie diese Wechselverhältnisse inhaltlich und empirisch erfasst werden können.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Nonfiction-Formate für TV, Online und Transmedia

Nonfiction-Formate für TV, Online und Transmedia von Gerhards,  Claudia
Der Bedarf an non-fiktionalen Unterhaltungsformaten ist groß: Er beschränkt sich nicht mehr nur auf das klassische »On Air«-Fernsehen, sondern erstreckt sich zunehmend auf zusätzliche, onlinefähige Medienkanäle, die über Computer, Smartphones oder Tablets abgerufen werden können. Das erste Buch mit umfassenden Informationen und praxisnahen Anleitungen zur Formatentwicklung non-fiktionaler Bewegtbildangebote – ergänzt um Best Practices, Interviews mit Experten aus der Branche und idealtypischen Konzepten. Im ersten Teil des Buchs stehen die Grundlagen des TV Developments im Zentrum: Wie gestaltet sich der Kooperationsprozess zwischen Produktionsunternehmen und Sendern und welche Instrumente stehen zur Verfügung, um den Programmbedarf von Sendern zu evaluieren? Es wird ferner aufgezeigt, wie der Prozess der Ideenentwicklung organisiert und Formatideen generiert werden können. Zudem wird am Beispiel von Reality TV-Formaten, Quiz- und Gameshows dargestellt, welche Besonderheiten bei der inhaltlichen Ausgestaltung zu beachten sind. Gezeigt wird, wie Konzepte für Formatideen aufgebaut sein müssen, wie man sich auf den Pitch bei den Senderverantwortlichen vorbereitet, ein Pitch-Tape auszusehen hat und sich die Rechtslage hinsichtlich des Formatschutzes gestaltet. Im dritten Teil werden die spezifischen Herausforderungen beim Development von transmedialen Formaten erklärt: Wie können die Handlungsstränge über die verschiedenen Medienkanäle hinweg strukturiert werden und welche Steuerungsoptionen bestehen, um Entwicklungs-, Produktions- und Konsumtionsrisiken zu mindern.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Nonfiction-Formate für TV, Online und Transmedia

Nonfiction-Formate für TV, Online und Transmedia von Gerhards,  Claudia
Der Bedarf an non-fiktionalen Unterhaltungsformaten ist groß: Er beschränkt sich nicht mehr nur auf das klassische »On Air«-Fernsehen, sondern erstreckt sich zunehmend auf zusätzliche, onlinefähige Medienkanäle, die über Computer, Smartphones oder Tablets abgerufen werden können. Das erste Buch mit umfassenden Informationen und praxisnahen Anleitungen zur Formatentwicklung non-fiktionaler Bewegtbildangebote – ergänzt um Best Practices, Interviews mit Experten aus der Branche und idealtypischen Konzepten. Im ersten Teil des Buchs stehen die Grundlagen des TV Developments im Zentrum: Wie gestaltet sich der Kooperationsprozess zwischen Produktionsunternehmen und Sendern und welche Instrumente stehen zur Verfügung, um den Programmbedarf von Sendern zu evaluieren? Es wird ferner aufgezeigt, wie der Prozess der Ideenentwicklung organisiert und Formatideen generiert werden können. Zudem wird am Beispiel von Reality TV-Formaten, Quiz- und Gameshows dargestellt, welche Besonderheiten bei der inhaltlichen Ausgestaltung zu beachten sind. Gezeigt wird, wie Konzepte für Formatideen aufgebaut sein müssen, wie man sich auf den Pitch bei den Senderverantwortlichen vorbereitet, ein Pitch-Tape auszusehen hat und sich die Rechtslage hinsichtlich des Formatschutzes gestaltet. Im dritten Teil werden die spezifischen Herausforderungen beim Development von transmedialen Formaten erklärt: Wie können die Handlungsstränge über die verschiedenen Medienkanäle hinweg strukturiert werden und welche Steuerungsoptionen bestehen, um Entwicklungs-, Produktions- und Konsumtionsrisiken zu mindern.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Bilder, Kulturen, Identitäten

Bilder, Kulturen, Identitäten von Geise,  Stephanie, Lobinger,  Katharina
Bilder haben einen wesentlichen Anteil an der kommunikativen Konstruktion sozialer Wirklichkeit. Sie modellieren Kulturen, sie verschaffen Identitäten Ausdruck, konstruieren Realitäten. Andererseits werden auch die Produktion, Selektion, Aneignung und Interpretation von Bildern sowie deren Wirkungspotenziale fortlaufend durch Identitäten und Kulturen geprägt und verändert. Solche Wechselwirkungen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten werfen viele Forschungsfragen auf, die einer differenzierten Betrachtung aus der Theorie-, Methoden- und Wirkungsperspektive bedürfen. Der Sammelband "Bilder - Kulturen - Identitäten" versammelt 14 Beiträge, die sich diesem Spannungsfeld bewusst aus einer interdisziplinären Perspektive widmen. Aus unterschiedlichen theoretischen, methodischen und disziplinären Zugängen werden Wechselwirkungen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten analytisch betrachtet und diskutiert. Das Spektrum der Beiträge reicht dabei von "klassischen" kommunikationswissenschaftlichen Zugängen über kunsthistorische Arbeiten zu politik- und medienwissenschaftlichen Perspektiven bis hin zu methodischen Überlegungen und theoretischen Reflexionen. Zusammengefasst zielt die Publikation darauf ab, die Frage: "Welche Wechselbeziehungen bestehen zwischen Bildern, Kulturen und Identitäten?" in den Beiträgen aus ganz unterschiedlicher Perspektive zu beleuchten. Dabei werden auch theoretische und methodisch Herausforderungen angesprochen, wie diese Wechselverhältnisse inhaltlich und empirisch erfasst werden können.
Aktualisiert: 2023-02-13
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Videojournalisten als Storyteller

Videojournalisten als Storyteller von Vollmann,  Stefanie
Digitalkameras und einfache Schnittsoftware ermöglichen es, dass mittlerweile potentiell jeder Fernsehjournalist Beiträge als Videojournalist (VJ) selbst drehen und schneiden kann. Online hat diese Entprofessionalisierung bereits zu innovativen Genre-Mischungen geführt. Im Fernsehen hingegen verstärkt sich aktuell im Bereich erzählerischer Genres (Reportage, Feature, Dokumentation) der Trend, Inhalte in festgezurrten Formaten zu präsentieren. Können die innovativen Potentiale von VJs in der deutschen Fernsehproduktion also vielleicht gar nicht genutzt werden? Diese Frage untersucht Stefanie Vollmann am Beispiel des Einsatzes von VJs in erzählerischen Genres. Hierfür kombiniert sie eine Literaturanalyse mit einer Befragung von Redakteuren und VJs sowie Zuschauern des für diese Arbeit produzierten VJ-Films „Paris par Hasard“. Es zeigt sich: VJs können durch Authentizität, Nähe, Kreativität und Flexibilität überzeugen, was sie für die Produktion „freier“ narrativer Filmbeiträge prädestiniert. Doch in der Praxis werden VJs meist in formatierten tagesaktuellen Produktionen und somit konträr zu ihren Potentialen eingesetzt. Wann wird sich das ändern?
Aktualisiert: 2020-01-01
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Videojournalisten als Storyteller

Videojournalisten als Storyteller von Vollmann,  Stefanie
Digitalkameras und einfache Schnittsoftware ermöglichen es, dass mittlerweile potentiell jeder Fernsehjournalist Beiträge als Videojournalist (VJ) selbst drehen und schneiden kann. Online hat diese Entprofessionalisierung bereits zu innovativen Genre-Mischungen geführt. Im Fernsehen hingegen verstärkt sich aktuell im Bereich erzählerischer Genres (Reportage, Feature, Dokumentation) der Trend, Inhalte in festgezurrten Formaten zu präsentieren. Können die innovativen Potentiale von VJs in der deutschen Fernsehproduktion also vielleicht gar nicht genutzt werden? Diese Frage untersucht Stefanie Vollmann am Beispiel des Einsatzes von VJs in erzählerischen Genres. Hierfür kombiniert sie eine Literaturanalyse mit einer Befragung von Redakteuren und VJs sowie Zuschauern des für diese Arbeit produzierten VJ-Films „Paris par Hasard“. Es zeigt sich: VJs können durch Authentizität, Nähe, Kreativität und Flexibilität überzeugen, was sie für die Produktion „freier“ narrativer Filmbeiträge prädestiniert. Doch in der Praxis werden VJs meist in formatierten tagesaktuellen Produktionen und somit konträr zu ihren Potentialen eingesetzt. Wann wird sich das ändern?
Aktualisiert: 2019-03-14
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Christian Jankowski: Spiel mir das Lied der Kunst

Christian Jankowski: Spiel mir das Lied der Kunst von Pöverlein,  Judith
Der 1968 in Göttingen geborene Christian Jankowski gilt als Künstler, der die Allgegenwärtigkeit des Massenmediums Fernsehen zum Hauptgegenstand seiner Werke macht. Seine konzeptuellen Arbeiten aus den Bereichen Performance, Aktionskunst, Video und Installation, aber auch Film und Fotografie setzen an der Dichotomie zwischen Spiel und Ernst sowie Humor und Kritik an. Bis zur Unkenntlichkeit verwischt Jankowski die Grenzen an den Schnittstellen zwischen Fernseh- und Kunstwelt, indem er sich der Formate und Möglichkeiten der Massenmedien bedient, um sie mit neuen Inhalten aufzuladen. Eine Castingshow für den idealen Jesusdarsteller? Wahrsager, die über den künstlerischen Erfolg des jungen Jankowskis befragt werden? Kunstwerke, die im TV von professionellen Verkäufern angepriesen werden? Der Künstler in der Schaffenskrise, der sich in therapeutische Behandlung oder auf Kur begibt? Dies sind nur einige der Szenarien, die Jankowski zur Persiflierung des Kunstbetriebs und der Künstlerfigur entwirft. Dabei schlüpft er selbst in die Rolle des Protagonisten vor der Kamera oder wählt Laien aus, die seine Konzepte als Co-Autoren ausführen und um ihren persönlichen Erfahrungsschatz erweitern. Doch eine Reduzierung von Jankowskis Kunst auf Spiel und Humor greift zu kurz. Situationskomik und Humor sind für den Künstler selbst nur Begleiterscheinungen seiner Werke, vielmehr stehen der Mediendiskurs, die Durchdringung von Medienrealität und Alltag respektive die Medialisierung, der Einsatz des Rollenspiels oder das Phänomen Kunst ohne Künstler im Vordergrund. Diese Publikation stellt die erste wissenschaftliche Monographie zu Christian Jankowskis vielschichtigem Gesamtwerk dar, das sich von seinem Frühwerk Anfang der 1990er Jahre bis zur Leitung der Manifesta 11 als Künstlerkurator im Jahr 2016 erstreckt. Sie beleuchtet sein Werk hinsichtlich der Rückbesinnung auf Magie, Religion und Spiritualität an der Schwelle zum digitalen Zeitalter und stellt Jankowski in eine Reihe mit Künstlern wie Martin Kippenberger, Harun Farocki oder Christoph Schlingensief.
Aktualisiert: 2023-04-06
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