In den europäischen Kunstgewerbemuseen des 19. Jahrhunderts kamen zahlreiche galvanoplastische Reproduktionen als Kopien historischer Gold- und Silberobjekte zur Aufstellung. In ihrer vergleichenden Untersuchung betrachtet Daniela C. Maier die Rolle dieser Reproduktionen für die Museumspraxis und arbeitet damit ein bisher vernachlässigtes Kapitel der Medien- und Museumsgeschichte auf.
Aktualisiert: 2023-06-12
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In den europäischen Kunstgewerbemuseen des 19. Jahrhunderts kamen zahlreiche galvanoplastische Reproduktionen als Kopien historischer Gold- und Silberobjekte zur Aufstellung. In ihrer vergleichenden Untersuchung betrachtet Daniela C. Maier die Rolle dieser Reproduktionen für die Museumspraxis und arbeitet damit ein bisher vernachlässigtes Kapitel der Medien- und Museumsgeschichte auf.
Aktualisiert: 2023-05-11
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In den europäischen Kunstgewerbemuseen des 19. Jahrhunderts kamen zahlreiche galvanoplastische Reproduktionen als Kopien historischer Gold- und Silberobjekte zur Aufstellung. In ihrer vergleichenden Untersuchung betrachtet Daniela C. Maier die Rolle dieser Reproduktionen für die Museumspraxis und arbeitet damit ein bisher vernachlässigtes Kapitel der Medien- und Museumsgeschichte auf.
Aktualisiert: 2023-04-11
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In den Kunstgewerbemuseen des 19. Jahrhunderts spielten galvanoplastische Reproduktionen neben anderen vervielfältigenden Medien eine große Rolle. Auf der Basis dieses neuen elektrochemischen Verfahrens konnten historische Gold und Silberobjekte sehr genau kopiert und die Sammlungen der europäischen Museen vervollständigt werden. Diese Sammlungen standen mit der Kunstreformbewegung und den Weltausstellungen im Wettbewerb, was zu Konkurrenz bei dem Erwerb von Reproduktionen führte. Diese waren sowohl technische Innovation als auch künstlerische Inspirationsquelle und dienten der nationalen Identitätsstiftung.
Daniela C. Maier beleuchtet die facettenreichen Bedeutungs und Bewertungsgeschichten galvanoplastischer Reproduktionen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur materiellen Kultur vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Globalisierung.
Aktualisiert: 2022-12-01
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Jeder Hase lebt utopisch: die künstlerische Welt des Peter Trachsel
Aktualisiert: 2023-04-15
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Aus der einst modernsten Grossmolkerei Europas ist eine Kunsthochschule geworden: Auf dem Toni-Areal in Zürich-West sind seit Herbst 2014 die Studierenden und Lehrenden der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK zu Hause. Das Zürcher Architekturbüro EM2N hat die kolossale Gebäudestruktur beim Umbau zur Kunsthochschule bewahrt und die ehemalige «Joghurtfabrik» zu einer Stadt im Haus umgewandelt. Das neue Raumprogramm ist durchlässig und ermöglicht so eine zeitgemässe Lern- und Lehrumgebung, die sich – im Sinne der Wissensarchitektur – zum urbanen Umfeld öffnet. Ateliers, Büros, Konzert- und Hörsäle, Ausstellungsräume, Kino, Museum, Musikklub, Gastronomie und 100 Mietwohnungen liegen hier Tür an Tür.
Das Buch dokumentiert die Wandlung und beobachtet die Aneignung des Toni-Areals. Zahlreiche Fotografien und Pläne zeigen den Umbauprozess und das alltägliche Mitund Nebeneinander unterschiedlicher Mentalitäten und Arbeitsweisen der Künste, des Designs und der Vermittlung.
Aktualisiert: 2019-01-03
Autor:
Regula Bearth,
David Bienz,
Barbara Bühler,
Johannes Dietschi,
Hanspeter Dudli,
Filip Dujardin,
Felix Escher,
Betty Fleck,
Roger Frei,
Ingo Giezendanner,
Simon Habegger,
Thomas D. Meier,
Simon Menges,
Katharina Nill,
Kathrin Passig,
Janine Schiller,
Thomas Schlup,
Roland Tännler,
Peter Weber
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Mit Beiträgen von Thierry Dufrêne, Shao Yiyang, Christian Janecke, Carola Muysers, Franziska Uhlig, Antje Krause-Wahl, Michael Diers, Birgit Effinger und Hannah Kruse, Walter Grasskamp, Hans Dickel, Howard Singerman, Sabine Kampmann
Aktualisiert: 2020-01-16
Autor:
Wolfgang Brückle,
Michael Diers,
Thierry Dufrêne,
Walter Grasskamp,
Christian Janecke,
Sabine Kampmann,
Antje Krause-Wahl,
Carola Muysers,
Peter J. Schneemann,
Howard Singerman,
Franziska Uhlig,
Shao Yiyang
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Das Phänomen des Amateurkünstlers und Dilettanten zählt zu den bisher kaum beachteten Gegenständen der kunsthistorischen Forschung. Das Werk dieser Schaffenden darf gleichwohl als ein entscheidender Beitrag zur Kunst- und Künstlergeschichte des 18. Jahrhunderts verstanden werden. Unter einem Dilettanten versteht man gemeinhin einen Laien und Stümper, welcher dem Metier, in dem er sich versucht, eher Schaden als Nutzen bringt. Dabei wird außer Acht gelassen, dass sich künstlerisch begabte Personen vor allem deshalb als Dilettanten bezeichneten, um sich vom professionellen Künstler abzugrenzen. Dilettieren wurde als eine dem Adel vorbehaltene exklusive Form der Kunstausübung verstanden, die sich weder finanziellen Interessen noch dem Geschmack eines größeren Publikums unterwerfen musste und sich somit kreative Freiräume ermöglichte. Dieses dem 'delectare' und der Muße verpflichtete künstlerische Selbstverständnis geriet Ende des 18. Jahrhunderts vor dem Hintergrund einer klassizistischen Kunstästhetik und der verstärkten Akademisierung des Künstlerstandes zunehmend in die Kritik. Anhand detaillierter Fallstudien rekonstruiert die Untersuchung die spannungsreiche, bis in die Antike zurückverfolgte Geschichte dilettierenden Kunstschaffens. Vorgestellt werden die begriffsgeschichtliche Entwicklung des Phänomens von Shaftesbury bis Goethe sowie das künstlerische Wirken dilettierender Adliger und Regenten wie den Medici, Lord Burlingtons, der preußischen Könige, der Marquise de Pompadour und Karoline Luise von Baden Durlachs.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Künstlerische Forschung ist ein aktuelles Thema in der Kunstausbildung und unter ausübenden Kunstschaffenden. Seit der Einführung der Bologna-Reform werden die Forschungsaktivitäten an Kunsthochschulen deshalb rege diskutiert, in jüngster Zeit vor allem die sogenannte künstlerische Forschung.
Die Publikation der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz (HGK FHNW) knüpft an aktuelle Diskurse zu diesem offenen Forschungsbegriff an und stellt in zehn Textbeiträgen und Bildstrecken die Auseinandersetzung mit Wissensbegriffen, epistemischen Praktiken, mit Stadtentwicklung, (öffentlichem) Raum, Performanz und Körper vor.
Aktualisiert: 2019-01-03
Autor:
Leyla Belkaïd,
Elke Bippus,
Daniel Brefin,
Flavia Caviezel,
Mauricio Dias,
Simone Etter,
Beate Florenz,
Melanie Franke,
Alain Gloor,
Damian Jurt,
Hannes Rickli,
Walter Riedweg,
Johanna Rolshoven,
Jörg Wiesel
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Doris Stauffer, geboren 1934, ist Künstlerin, Kunstvermittlerin und wichtige Mitbegründerin der Zürcher Frauenbefreiungsbewegung FBB sowie der F+F – Schule für experimentelle Gestaltung (heute F+F Schule für Kunst und Mediendesign). Mit Unterrichtsformaten wie 'Teamwork' engagierte sie sich für unkonventionelle Vermittlungsformen und setzte sich mit öffentlichen Aktionen, ihrem künstlerischen Schaffen und dem von ihr gegründeten 'Hexenkurs' immer wieder für einen Feminismus ein, der Neuland erforscht. Bis heute betätigt sich Doris Stauffer als Kolumnenschreiberin und Kunstvermittlerin.
Diese neue Monografie macht die unterschiedlichen Wirkungsfelder Doris Stauffers sichtbar. Neben einer Übersicht über ihre Fotografien, Kunstwerke und Aktionen werden auch Bilder, Dokumente und Texte aus ihrer Vermittlungstätigkeit gezeigt. Wichtige Themen sind dabei 'Fotoklasse', 'Assemblagen', 'FBB', 'F+F', 'Frauen sehen Frauen ', 'Hexenkurs', 'Eat Art' sowie ihre eigenen Texte. Das Material wird begleitet von Texten, die Stauffers Wirken zeitlich, politisch und kunsthistorisch verorten und dessen Aktualität diskutieren.
Aktualisiert: 2019-01-03
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