Der Siegeszug der Digital-Technologie setzt sich unvermindert fort und ergreift immer neue Bereiche des Lebens. Neue Technologien verändern die Welt: Was bedeutet die Digitalisierung also für das Recht? Das ist die Kernfrage, welcher der Verfasser nachgeht.
Der Autor arbeitet fünf Charakteristika von kultureller Digitalisierung heraus: Entgrenzung, Bilderflut, Immaterialisierung, Zeitlosigkeit und Vernetzung. Damit kontrastiert sie das Recht und das rechtliche Denken. Es wird klar, dass zwei Welten aufeinander treffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Denn das Recht ist eher von Grenzziehungen, Bilderskepsis, fester Verkörperung, exakter Zeitbestimmung und kausalen, sukzessiven Gedankengängen und Argumentationsketten geprägt.
Die Konfrontation mit der Digitalisierung verändert das Recht tief greifend. In der Summe wird das Recht unschärfer. Und was genauso wichtig ist: Es wird relativiert. Andere Bereiche der Gesellschaft übernehmen verstärkt Ordnungs- und Steuerungsfunktionen neben und an Stelle des Rechts. Beides ist eine Herausforderung für die Rechtspolitik, für die Dogmatik und die Rechtstheorie. In seiner Studie entwickelt der Verfasser erste Ansatzpunkte zu einer Dogmatik und Rechtstheorie des unscharfen Rechts.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Der Siegeszug der Digital-Technologie setzt sich unvermindert fort und ergreift immer neue Bereiche des Lebens. Neue Technologien verändern die Welt: Was bedeutet die Digitalisierung also für das Recht? Das ist die Kernfrage, welcher der Verfasser nachgeht.
Der Autor arbeitet fünf Charakteristika von kultureller Digitalisierung heraus: Entgrenzung, Bilderflut, Immaterialisierung, Zeitlosigkeit und Vernetzung. Damit kontrastiert sie das Recht und das rechtliche Denken. Es wird klar, dass zwei Welten aufeinander treffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Denn das Recht ist eher von Grenzziehungen, Bilderskepsis, fester Verkörperung, exakter Zeitbestimmung und kausalen, sukzessiven Gedankengängen und Argumentationsketten geprägt.
Die Konfrontation mit der Digitalisierung verändert das Recht tief greifend. In der Summe wird das Recht unschärfer. Und was genauso wichtig ist: Es wird relativiert. Andere Bereiche der Gesellschaft übernehmen verstärkt Ordnungs- und Steuerungsfunktionen neben und an Stelle des Rechts. Beides ist eine Herausforderung für die Rechtspolitik, für die Dogmatik und die Rechtstheorie. In seiner Studie entwickelt der Verfasser erste Ansatzpunkte zu einer Dogmatik und Rechtstheorie des unscharfen Rechts.
Aktualisiert: 2023-05-25
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Mit der Rechtswissenschaft werden Begriffe wie "Paragraphendschungel" und "Kleingedrucktes" verbunden. Der unbedarfte Betrachter denkt an erdrückende Textkolonnen und unverständliche Gesetzeswerke. Veranschaulichende Abbildungen und Graphiken scheinen dem Recht fremd, Visualisierung und Recht nicht miteinander vereinbar zu sein. Dabei hat die Verbildlichung des Rechts bereits Einzug in den Alltag gehalten: Die Fülle an Verkehrszeichen und international verständliche Piktogramme an öffentlichen Orten wie z.B. Flughäfen und Bahnhöfen sind Paradebeispiele für den Einfluss visualisierender Elemente im Recht. Ein neuer Bereich, in dem bildliche Elemente aller Voraussicht nach schon bald eine erhebliche Bedeutung gewinnen werden, ist das computergestützte Lernen ("e-learning").
Die Visualisierung des Rechts hat bislang in der Wissenschaft kaum Beachtung gefunden. Die im vorliegenden Band abgedruckten Beiträge entstammen einer Tagung zur Rechtsvisualisierung, die unter Leitung des Herausgebers vom 17.-19. Juni 2004 am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld stattfand.
Die Bandbreite der Artikel reicht von theoretischen Betrachtungen der Rechtsvisualisierung aus verschiedenen Blickwinkeln - namentlich der Kunstgeschichte, der Philosophie, der Rechtstheorie und der allgemeinen Bildwissenschaft - über praktische Erwägungen zum Einsatz illustrierender Elemente in der universitären Lehre sowie in der juristischen Argumentation bis hin zu Erfahrungsberichten aus Pionierprojekten der Rechtsvisualisierung in Lehre ("Recht anschaulich") und Literatur ("dtv-Atlas Recht").
Aktualisiert: 2023-05-15
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Fragen der Rechtsvisualisierung erscheinen auf den ersten Blick als rechtliches Randthema. Bei genauerem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass Visualisierungen insbesondere im Bereich der Rechtslehre zunehmend Verwendung finden, und dies zurecht, da diese - bei adäquater Aufbereitung - den Lehr- und Lernprozess positiv beeinflussen. Dies wird im 1. Kapitel genauer belegt. Im Bereich der Rechtswissenschaft wird bislang hingegen möglichst jede Form von Bildern vermieden. Dennoch kann auch hier die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung zu einer verbesserten juristischen Theoriebildung beitragen, wie die Analyse im 3. Kapitel zeigt. Von entscheidender Bedeutung in beiden Bereichen ist eine klare Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Arten von Visualisierungen. Im vorliegenden Band wird eine umfassende Systematik dargestellt und den Ausführungen zugrunde gelegt. Für den Bereich der juristischen Strukturbilder, denen in der Praxis die größte Bedeutung zukommt, erfolgt im 2. Kapitel eine ausführliche Darstellung und Systematisierung. Mit über 100 Abbildungen aus allen Rechtsbereichen werden dem Leser zudem eine Fülle repräsentativer Beispiele an die Hand gegeben, die als Inspirationsquelle für eigene Schöpfungen dienen können.
Prof. Dr. Bernhard Bergmans, LL.M., lehrt Internationales Privatrecht und Internationales Steuerrecht am Fachbereich Wirtschaftsrecht der FH Gelsenkirchen.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Der Siegeszug der Digital-Technologie setzt sich unvermindert fort und ergreift immer neue Bereiche des Lebens. Neue Technologien verändern die Welt: Was bedeutet die Digitalisierung also für das Recht? Das ist die Kernfrage, welcher der Verfasser nachgeht.
Der Autor arbeitet fünf Charakteristika von kultureller Digitalisierung heraus: Entgrenzung, Bilderflut, Immaterialisierung, Zeitlosigkeit und Vernetzung. Damit kontrastiert sie das Recht und das rechtliche Denken. Es wird klar, dass zwei Welten aufeinander treffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Denn das Recht ist eher von Grenzziehungen, Bilderskepsis, fester Verkörperung, exakter Zeitbestimmung und kausalen, sukzessiven Gedankengängen und Argumentationsketten geprägt.
Die Konfrontation mit der Digitalisierung verändert das Recht tief greifend. In der Summe wird das Recht unschärfer. Und was genauso wichtig ist: Es wird relativiert. Andere Bereiche der Gesellschaft übernehmen verstärkt Ordnungs- und Steuerungsfunktionen neben und an Stelle des Rechts. Beides ist eine Herausforderung für die Rechtspolitik, für die Dogmatik und die Rechtstheorie. In seiner Studie entwickelt der Verfasser erste Ansatzpunkte zu einer Dogmatik und Rechtstheorie des unscharfen Rechts.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Das 24. Internationale Rechtsinformatik Symposion befasst sich mit Cybergovernance, sehr breit definiert als jede Form von Regulierung im Cyberspace mit effektiver Vertrauensbildung und Verhaltenssta- bilisierung. Dem Coronapandemie-bedingten Digitalisierungsschub und der damit einhergehenden zunehmenden Verlagerung in den digitalen Raum – nicht zuletzt der Tagung selber – werden in den Beiträgen auch gebührend Rechnung getragen
Schwerpunkte:
• Generalthema: Cybergovernance
• Corona-Pandemie und Rechtsinformatik
• LegalTech / Juristische Informatik-Systeme / AI & Recht
• Sicherheit & Recht
• E-Government / E-Justiz
• E-Democracy / E-Partizipation / E-Gesetzgebung
• Rechtstheorie / Rechtsvisualisierung / Legal Design / Robolaw • Datenschutz
• IP-Recht • E-Commerce
Der Band umfasst neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen auch Beiträge zu praktischen Problemstellungen und Anwendungen der Rechtsinformatik. In Zusammenarbeit mit dem Verlag Editions Weblaw werden alle gedruckten Tagungsbände (nunmehr ab 2000) sowie weitere exklusiv digital publizierte Beiträge in der Zeitschrift Jusletter IT unter www.jusletter-it.eu zugänglich gemacht.
Aktualisiert: 2023-03-22
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Das 23. Internationale Rechtsinformatik Symposion befasst sich mit Verantwortungsbewusster Digitalisierung. Die Respektierung rechtlicher und ethischer Prinzipien in der Wissens- und Netzwerkgesellschaft soll sicherstellen, dass Digitalisierung einen Mehrwert für alle bringt und die Menschenrechte beachtet werden. Digitale Ämter, E-Commerce, datengetriebene Industriefertigung, KI und Robotik, Internet of Things, Cloud Computing und Smartphones sind die Merkmale dieser Entwicklung. Die ethische und soziale Komponente dieses tiefgreifenden Wandels tritt immer mehr ins Zentrum der Diskussion.
Schwerpunkte:
• Generalthema: Verantwortungsbewusste Digitalisierung
• Autonomes Fahren
• Text- und Vertragsanalyse
• Rechtsinformation /
Suchtechnologien
• Robolaw
• Theorie der Rechtsinformatik
• E-Government / E-Justiz / E-Democracy
• LegalTech
• Rechtstheorie
• Rechtsvisualisierung / Legal Design
• Sicherheit & Recht
• Datenschutz
• IP-Recht
• E-Commerce
• E-Procurement
Der Band umfasst neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen auch Beiträge zu praktischen Problemstellungen und Anwendungen der Rechtsinformatik. In Zusammenarbeit mit dem Verlag Editions Weblaw werden alle gedruckten Tagungsbände (nunmehr ab 2000) sowie weitere exklusiv digital publizierte Beiträge in der Zeitschrift Jusletter IT unter www.jusletter-it.eu zugänglich gemacht.
Aktualisiert: 2023-03-22
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Bilder sind unscharf und zugleich wirkmächtig. Sie machen Angst und werden doch als überzeugendes Argument eingesetzt. Diese Zusammenhänge werden von den Bildwissenschaften untersucht. Das Recht als System und als Regulierungsrahmen, das den Bildern die Präzision der Schrift entgegensetzt, bleibt dabei jedoch zumeist ausgeklammert, obwohl es eine Vielzahl von rechtlichen Regelungen in Bezug auf die Bilder bereit hält. Der vorliegende Band „Bild und Recht“ unternimmt daher eine grundlegende Vermessung dieser Schnittstellen und nimmt einige Einzelfragen beispielhaft näher in den Blick. Er ist daher für Bildwissenschaftler und für Juristen ebenso von Interesse wie für jeden geisteswissenschaftlich interessierten Leser. Der Autor ist Direktor des Instituts für Informationsrecht am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie Senior Fellow am Bonner Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ und als Experte auf den Gebieten des Urheber- und Kunstrechts ausgewiesen.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Der Tagungsband beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themengruppen: e-Government und e-Justiz / e-Demokratie / e-Taxation / Wissens- und Prozessmanagement / Rechtsinformation / Juristische Informatiksysteme und Anwendungen / LEFIS / Datenschutz / IT-Recht und Urheberrecht / e-Commerce und e-Learning / Rechtstheorie / Rechtsvisualisierung. Der Band umfasst neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen auch Beiträge zu den praktischen Problemstellungen und Anwendungen der Rechtsinformatik.
Aktualisiert: 2020-06-11
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Bilder sind unscharf und zugleich wirkmächtig. Sie machen Angst und werden doch als überzeugendes Argument eingesetzt. Diese Zusammenhänge werden von den Bildwissenschaften untersucht. Das Recht als System und als Regulierungsrahmen, das den Bildern die Präzision der Schrift entgegensetzt, bleibt dabei jedoch zumeist ausgeklammert, obwohl es eine Vielzahl von rechtlichen Regelungen in Bezug auf die Bilder bereit hält. Der vorliegende Band „Bild und Recht“ unternimmt daher eine grundlegende Vermessung dieser Schnittstellen und nimmt einige Einzelfragen beispielhaft näher in den Blick. Er ist daher für Bildwissenschaftler und für Juristen ebenso von Interesse wie für jeden geisteswissenschaftlich interessierten Leser. Der Autor ist Direktor des Instituts für Informationsrecht am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie Senior Fellow am Bonner Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ und als Experte auf den Gebieten des Urheber- und Kunstrechts ausgewiesen.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Nach dem Jubiläum im letzten Jahr geht das IRIS in die
dritte Dekade und blickt in die Zukunft. Das 21.
Internationale Rechtsinformatik Symposion befasst sich
mit den herrschenden Strömungen der Rechtsinformatik:
Datenschutz und LegalTech. Während in den letzten
Jahren die großen Axiome dominiert haben –
Projektkultur, Kommunikation und Sprache, Abstraktion,
Applikation, Transparenz, Kooperation, Netzwerke und
Communities – liegt diesmal der Fokus auf den
wesentlichen Fragen des Jahres 2018.
Aktualisiert: 2023-03-22
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Rechtswissenschaftliche Forschung wird traditionell in bestimmten Formen präsentiert:
Monographien, Zeitschriftenbeiträge, Herausgeberbände, Kommentare, Vorträge usw. Die Forschungstätigkeit richtet sich daran aus, solche Textformen herzustellen.
Welche Zusammenhänge bestehen zwischen der juristischen Forschungstätigkeit und der Art und Weise der (Re-)Präsentation von Forschungsergebnissen? Diese Frage stellt sich nicht zuletzt mit Blick auf die Entwicklung der modernen Informationstechnik, die die juristische Arbeit ebenso wie die Darstellung ihrer Ergebnisse beeinflusst. So bieten Datenbanken komplexe Recherchemöglichkeiten; neue Publikationsformate wie etwa Internetblogs werden für die rechtswissenschaftliche Forschung erschlossen. Das so skizzierte Forschungsfeld ist bislang nur in Umrissen erkennbar. Der vorliegende Band sieht seine Aufgabe darin, anhand von Beispielen die Fruchtbarkeit der Fragestellung zu testen, Forschungsstrategien und Konzepte auszuprobieren und auszuloten, in welche Richtung(en) sich zukünftige Forschung bewegen sollte. Die Beiträge stammen von juristischen Autorinnen und Autoren, die ihre eigene Forschungstätigkeit und die ihrer Fachkollegen beobachten.
Der Band ist in drei Abschnitte aufgeteilt. Die Texte des ersten Abschnitts sind klassischen und modernen Kommunikationsformaten gewidmet.
Im zweiten Abschnitt stehen einige Aspekte des Verhältnisses von Recht und Technik im Mittelpunkt. Schließlich werden im dritten Abschnitt Prozesse der Formierung bzw. Formatierung rechtlichen Wissens aus kultur- und medienwissenschaftlicher Perspektive reflektiert.
Mit Beiträgen von Martin Avenarius, Andreas Funke, Steffen Augsberg, Ino Augsberg, Hannah Birkenkötter, Konrad Lachmayer, Jan Schuhr, Indra Spiecker gen. Döhmann, Julian Krüper, Thomas Vesting und Fabian Steinhauer.
Aktualisiert: 2020-01-14
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Mit der Rechtswissenschaft werden Begriffe wie "Paragraphendschungel" und "Kleingedrucktes" verbunden. Der unbedarfte Betrachter denkt an erdrückende Textkolonnen und unverständliche Gesetzeswerke. Veranschaulichende Abbildungen und Graphiken scheinen dem Recht fremd, Visualisierung und Recht nicht miteinander vereinbar zu sein. Dabei hat die Verbildlichung des Rechts bereits Einzug in den Alltag gehalten: Die Fülle an Verkehrszeichen und international verständliche Piktogramme an öffentlichen Orten wie z.B. Flughäfen und Bahnhöfen sind Paradebeispiele für den Einfluss visualisierender Elemente im Recht. Ein neuer Bereich, in dem bildliche Elemente aller Voraussicht nach schon bald eine erhebliche Bedeutung gewinnen werden, ist das computergestützte Lernen ("e-learning").
Die Visualisierung des Rechts hat bislang in der Wissenschaft kaum Beachtung gefunden. Die im vorliegenden Band abgedruckten Beiträge entstammen einer Tagung zur Rechtsvisualisierung, die unter Leitung des Herausgebers vom 17.-19. Juni 2004 am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld stattfand.
Die Bandbreite der Artikel reicht von theoretischen Betrachtungen der Rechtsvisualisierung aus verschiedenen Blickwinkeln - namentlich der Kunstgeschichte, der Philosophie, der Rechtstheorie und der allgemeinen Bildwissenschaft - über praktische Erwägungen zum Einsatz illustrierender Elemente in der universitären Lehre sowie in der juristischen Argumentation bis hin zu Erfahrungsberichten aus Pionierprojekten der Rechtsvisualisierung in Lehre ("Recht anschaulich") und Literatur ("dtv-Atlas Recht").
Aktualisiert: 2023-04-17
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Fragen der Rechtsvisualisierung erscheinen auf den ersten Blick als rechtliches Randthema. Bei genauerem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass Visualisierungen insbesondere im Bereich der Rechtslehre zunehmend Verwendung finden, und dies zurecht, da diese - bei adäquater Aufbereitung - den Lehr- und Lernprozess positiv beeinflussen. Dies wird im 1. Kapitel genauer belegt. Im Bereich der Rechtswissenschaft wird bislang hingegen möglichst jede Form von Bildern vermieden. Dennoch kann auch hier die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung zu einer verbesserten juristischen Theoriebildung beitragen, wie die Analyse im 3. Kapitel zeigt. Von entscheidender Bedeutung in beiden Bereichen ist eine klare Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Arten von Visualisierungen. Im vorliegenden Band wird eine umfassende Systematik dargestellt und den Ausführungen zugrunde gelegt. Für den Bereich der juristischen Strukturbilder, denen in der Praxis die größte Bedeutung zukommt, erfolgt im 2. Kapitel eine ausführliche Darstellung und Systematisierung. Mit über 100 Abbildungen aus allen Rechtsbereichen werden dem Leser zudem eine Fülle repräsentativer Beispiele an die Hand gegeben, die als Inspirationsquelle für eigene Schöpfungen dienen können.
Prof. Dr. Bernhard Bergmans, LL.M., lehrt Internationales Privatrecht und Internationales Steuerrecht am Fachbereich Wirtschaftsrecht der FH Gelsenkirchen.
Aktualisiert: 2023-04-17
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Der Siegeszug der Digital-Technologie setzt sich unvermindert fort und ergreift immer neue Bereiche des Lebens. Neue Technologien verändern die Welt: Was bedeutet die Digitalisierung also für das Recht? Das ist die Kernfrage, welcher der Verfasser nachgeht.
Der Autor arbeitet fünf Charakteristika von kultureller Digitalisierung heraus: Entgrenzung, Bilderflut, Immaterialisierung, Zeitlosigkeit und Vernetzung. Damit kontrastiert sie das Recht und das rechtliche Denken. Es wird klar, dass zwei Welten aufeinander treffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Denn das Recht ist eher von Grenzziehungen, Bilderskepsis, fester Verkörperung, exakter Zeitbestimmung und kausalen, sukzessiven Gedankengängen und Argumentationsketten geprägt.
Die Konfrontation mit der Digitalisierung verändert das Recht tief greifend. In der Summe wird das Recht unschärfer. Und was genauso wichtig ist: Es wird relativiert. Andere Bereiche der Gesellschaft übernehmen verstärkt Ordnungs- und Steuerungsfunktionen neben und an Stelle des Rechts. Beides ist eine Herausforderung für die Rechtspolitik, für die Dogmatik und die Rechtstheorie. In seiner Studie entwickelt der Verfasser erste Ansatzpunkte zu einer Dogmatik und Rechtstheorie des unscharfen Rechts.
Aktualisiert: 2023-04-15
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