Vom Beginn des Schlossbaus bis zum Ersten Weltkrieg

Vom Beginn des Schlossbaus bis zum Ersten Weltkrieg von Brüser,  Joachim, Karzel,  Simon
Die Geschichte der Stadt Ludwigsburg beginnt mit dem Bau des Schlosses, die Stadtgeschichte bietet aber deutlich mehr als nur das Schloss. Einen kleinen Einblick soll diese Edition Ludwigsburger Quellen geben. Zu ganz unterschiedlichen Themen des 18. und 19. Jahrhunderts sind hier erstmals Quellen zusammengestellt, die einen unverstellten und direkten Blick auf die Stadtgeschichte geben. Die Auswahl beginnt mit Rechtsquellen zur Stadtgründung und zur Ansiedlung. Quellen zum Schlossbau und zur Residenz sowie zur 48er-Revolution zeigen weitere Aspekte der Geschichte der Residenzstadt auf. Ebenso Beachtung erfahren Stadtentwicklung und Wirtschaftsgeschichte bis hin zu den Eingemeindungen des 20. Jahrhunderts. Aber auch die Schulgeschichte, die Geschichte von Kirchen und Synagoge oder der Ludwigsburger Garnison finden sich in dieser Edition.
Aktualisiert: 2022-08-25
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Landtag in der Stadt

Landtag in der Stadt von Bergmann-Ahlswede,  Jan, Israel,  Uwe, Matzerath,  Josef
Kursachsens Landtage tagten von 1550 bis 1628 achtzehnmal in Torgau. Zuvor hatten die Ständeversammlungen der sächsischen Herrscher an wechselnden Orten stattgefunden. Der Etablierung eines dauerhaften Tagungsortes war eine deutliche Veränderung der politischen Landkarte der wettinischen Herrschaftsgebiete im Schmalkaldischen Krieg vorausgegangen. Torgau war den unterlegenen ernestinischen Wettinern zusammen mit etwa der Hälfte des Landes und der Kurwürde an die albertinischen Vettern in Dresden verlorengegangen und stieg damit vom Rang einer Haupt- zu dem einer Nebenresidenz ab. Doch Torgaus Bedeutung als politisches Zentrum der Reformation wirkte noch lange nach. Die oft mehrwöchigen Landtage gaben der Stadt eine neue Rolle im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Gefüge des albertinischen Kurfürstentums. Sie prägten das Stadtleben und auf die Institution der Ständeversammlung selbst wirkte sich die neuartige Beständigkeit des Tagungsortes formend und stabilisierend aus.
Aktualisiert: 2022-08-18
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Stand und Aufstand

Stand und Aufstand von Lichy,  Kolja
Zwischen 1606 und 1609 entwickelte sich in Polen-Litauen ein Adelsaufstand gegen König Sigismund III. Wasa, der unter der Führung des polnischen Katholiken Mikołaj Zebrzydowski und des litauischen Reformierten Janusz Radziwiłł stand. Anhand dieses Konflikts um politisch-soziale Repräsentation untersucht Kolja Lichy das Verhältnis von Adel und Gemeinwesen in Polen-Litauen. Sein Fokus liegt auf dem Problem, wie sich das ständische Selbstverständnis von Adel mit der Frage nach der herrschaftlichen Organisation des Gemeinwesens verband. Seine Analyse verbindet er mit der Frage nach einem bereits zeitgenössisch wahrgenommenen, schließlich auch im Nachhinein postulierten Sinnzusammenhang des Aufstandsgeschehens. Schließlich ließen besonderes die späteren Interpretationen den Rokosz zu einem ebenso emblematischen wie schwer einzuordnenden Ereignis der frühneuzeitlichen Geschichte Polen-Litauens werden.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Stand und Aufstand

Stand und Aufstand von Lichy,  Kolja
Zwischen 1606 und 1609 entwickelte sich in Polen-Litauen ein Adelsaufstand gegen König Sigismund III. Wasa, der unter der Führung des polnischen Katholiken Mikołaj Zebrzydowski und des litauischen Reformierten Janusz Radziwiłł stand. Anhand dieses Konflikts um politisch-soziale Repräsentation untersucht Kolja Lichy das Verhältnis von Adel und Gemeinwesen in Polen-Litauen. Sein Fokus liegt auf dem Problem, wie sich das ständische Selbstverständnis von Adel mit der Frage nach der herrschaftlichen Organisation des Gemeinwesens verband. Seine Analyse verbindet er mit der Frage nach einem bereits zeitgenössisch wahrgenommenen, schließlich auch im Nachhinein postulierten Sinnzusammenhang des Aufstandsgeschehens. Schließlich ließen besonderes die späteren Interpretationen den Rokosz zu einem ebenso emblematischen wie schwer einzuordnenden Ereignis der frühneuzeitlichen Geschichte Polen-Litauens werden.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Freiheit und Repräsentation

Freiheit und Repräsentation von Enders,  Christoph
Die vielbeschworene "Krise der Repräsentation" geht einher mit populistischen Tendenzen, die das Versagen des Repräsentationsmodells anprangern und sich zugleich zunutze machen wollen. Individuelle Selbst- und repräsentative Mitbestimmung, die gemeinsam die Freiheitsorganisation des modernen Verfassungsstaats konstituieren, scheinen in einen selbstzerstörerischen Gegensatz zu treten. Der Grund ist aber weniger in der Betonung des Rechtsschutzes der individuellen Selbstbestimmung als in einer verbreiteten Fehlvorstellung vom Wesen der Repräsentation zu sehen. Repräsentation verlangt als "Gesamtrepräsentation" nach wie vor, dass die politische Entscheidung der Repräsentanten des Volkes sich am allgemeinen Interesse des Gesamtwohls orientiert.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Freiheit und Repräsentation

Freiheit und Repräsentation von Enders,  Christoph
Die vielbeschworene „Krise der Repräsentation“ geht einher mit populistischen Tendenzen, die das Versagen des Repräsentationsmodells anprangern und sich zugleich zunutze machen wollen. Individuelle Selbst- und repräsentative Mitbestimmung, die gemeinsam die Freiheitsorganisation des modernen Verfassungsstaats konstituieren, scheinen in einen selbstzerstörerischen Gegensatz zu treten. Der Grund ist aber weniger in der Betonung des Rechtsschutzes der individuellen Selbstbestimmung als in einer verbreiteten Fehlvorstellung vom Wesen der Repräsentation zu sehen. Repräsentation verlangt als „Gesamtrepräsentation“ nach wie vor, dass die politische Entscheidung der Repräsentanten des Volkes sich am allgemeinen Interesse des Gesamtwohls orientiert.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Geschichte der Sächsischen Landtage

Geschichte der Sächsischen Landtage von Israel,  Uwe, Matzerath,  Josef
Dieses Buch zeichnet die Geschichte der sächsischen Landtage nach von den politischen Zusammenkünften im Mittelalter zu den Ständeversammlungen der Reformationszeit, von den Kursächsischen Landtagen der Frühen Neuzeit in Torgau und Dresden zur konsentierten Verfassung des Jahres 1831 und von den Varianten des Zweikammerparlaments im Königreich Sachsen zu den Einkammerparlamenten der Weimarer Republik, der SBZ/DDR und der Bundesrepublik. Neben der Darstellung der Ereignisse wird dem Einfluss ständischer und parlamentarischer Gremien in den wechselnden politischen Systemen Aufmerksamkeit geschenkt, werden die Verfahren der Entscheidungsfindung erläutert und die Sinnsetzungen analysiert, die Landtage für das große Ganze hervorbrachten. Darüber hinaus wird der Blick auch auf Themen der Kulturgeschichte des Landtags gerichtet wie das Flair der Residenzstädte, die Architektur der Tagungsgebäude, die Versorgung mit Lebensmitteln oder die Einführung von Diäten.
Aktualisiert: 2020-01-29
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Macht versus Recht

Macht versus Recht von Ipsen,  Jörn
Zum Werk Mit seiner neuen Abhandlung behandelt der Staatsrechtslehrer Jörn Ipsen einen für das frühere Königreich Hannover entscheidenden Verfassungsstreit der Jahre 1837 bis 1840. Er entwickelte sich aufgrund des Umstandes, dass die bis zum Tod des englischen Königs Wilhelm IV. bestehende Personalunion der Königshäuser von England und Hannover durch die englische Thronfolge Queen Victorias beendet wurde. König von Hannover wurde der Onkel der Königin, Ernst August, dem sich Georg von Schele für einen antikonstitutionellen Staatsstreich zur Verfügung stellte. Er führte zur Beseitigung der Ständeversammlung, einer Vorgängerorganisation des Landtages. Das liberale Staatsgrundgesetz von 1833 wurde für ungültig erklärt. Dies löste prominenten Widerstand aus (Protest der Göttinger Sieben, Eingabe des Osnabrücker Bürgermeisters bei der Bundesversammlung). Den Verfassungsstreit und seine spätere Rezeption durch bedeutende Staatsrechtslehrer zeichnet Ipsen nach. Vorteile auf einen Blick - eingehende Aufarbeitung des grundlegenden Verfassungskonflikts - Auswertung der zentralen Dokumente mit oft wörtlicher Wiedergabe ihres Wortlauts - Darstellung der Rezeption der verfassungsrechtlichen Auseinandersetzung und ihrer Bedeutung für die weitere Verfassungsentwicklung Zielgruppe Für politisch, zeitgeschichtlich und verfassungsrechtlich Interessierte, die nicht notwendig eine akademische Vorbildung besitzen müssen.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Parlamentsrecht

Parlamentsrecht von Kalb,  Moritz, Morlok,  Martin, Schliesky,  Utz, Wiefelspütz,  Dieter
Das Parlament ist das Zentralorgan der Demokratie. Es ist die institutionalisierte Form der Volkssouveränität und sichert zu gleicher Zeit die Kontinuität der demokratischen Willensbildung und die fachliche Angemessenheit der verbindlichen Entscheidungen. Diese traditionsreiche Einrichtung muss sich den laufenden Wandlungen anpassen und sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist auch die Einbindung des deutschen Parlamentarismus in die europäische Mehrebenenstruktur. Das Handbuch Parlamentsrecht widmet sich in diesem Kontext dem rechtlichen Rahmen und den funktionssichernden Garantien der parlamentarischen Arbeit. Durch die Herkunft der Autoren aus Wissenschaft und Praxis ergeben sich unterschiedliche Perspektiven. Damit wird ein umfassendes Gesamtbild des gegenwärtigen deutschen Parlamentarismus möglich. Es umfasst grundlagentheoretische Aspekte ebenso wie die verschiedensten Detailprobleme. Der neuste Stand der Parlamentsrechtswissenschaft wird damit in einem Band dokumentiert.
Aktualisiert: 2023-04-25
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Parlamente in Europa / Parlamentarische Kulturen vom Mittelalter bis in die Moderne

Parlamente in Europa / Parlamentarische Kulturen vom Mittelalter bis in die Moderne von Feuchter,  Jörg, Helmrath,  Johannes
Parlamentarismus in Vormoderne und Moderne Historiker betrachten moderne und vormoderne Repräsentativversammlungen gewöhnlich nicht in einem Zusammenhang. Zu groß erscheinen die Unterschiede zwischen den herrscherzentrierten und konsensorientierten Ständezusammenkünften des Mittelalters oder der Frühneuzeit und den aus allgemeinen, freien und gleichen Wahlen hervorgegangenen modernen Parteienparlamenten mit ihrem institutionalisierten Dissens zwischen Regierung und Opposition. Die aktuelle Forschung beginnt jedoch auf die Kontinuitäten zwischen alten und neuen Versammlungen zu achten, die sich insbesondere im Bereich der politischen Kultur zeigen. Selbst moderne demokratische Staatswesen stehen in mancher Hinsicht noch 'im Schatten des Königs' (Philip Manow). Tatsächlich finden sich bis heute zahlreiche Weiterführungen parlamentarischer Frühformen, die vor 1789 entstanden sind. Ein wichtiger Bereich der Kontinuität ist die bereits im Spätmittelalter hochentwickelte Redekultur ständischer Versammlungen, ebenso deren Visualisierung und räumliche Inszenierung. Diese Aspekte untersucht der von Jörg Feuchter und Johannes Helmrath herausgegebene Sammelband. Er entstand aus der Zusammenarbeit des von Helmrath geleiteten Forschungsprojektes 'Parlamentsoratorik' an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Die 16 Beiträge fragen nach möglichen Vergleichskriterien zwischen älteren parlamentarischen Versammlungen und modernen Parlamenten. Sie liefern zugleich epochenübergreifende, exemplarische Analysen, von den französischen Ständeversammlungen des Spätmittelalters über die portugiesischen Cortes des 17. Jahrhunderts bis zum deutschen Reichstag des 19. Jahrhunderts. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem englischen Parlament. Es werden aber auch räumlich entfernte Versammlungen wie die Loya Jirga Afghanistans und die russische Duma von 1905/1906 vorgenommen. Die Medialisierung und politische Ikonographie nehmen ebenso zentralen Raum ein wie die Inhalte, Kontexte und Modi parlamentarischen Redens. Alle Beiträge gehen auf eine internationale Konferenz zurück, die im Juli 2010 in Berlin stattgefunden hat. Mit der Publikation der Tagungsergebnisse setzt die KGParl ihre neue Reihe über 'Parlamente in Europa' fort.
Aktualisiert: 2021-09-08
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Wahlen zur Ständeversammlung im Königreich Hannover 1848-1866

Wahlen zur Ständeversammlung im Königreich Hannover 1848-1866 von Kempf,  Sabine
Im Königreich Hannover war die Verfassungsentwicklung seit 1814 zunächst altständisch geprägt, unterlag dann dem neoständischen Wandel. Sie erhielt 1848 zwar einen Modernisierungsschub, erlitt jedoch mehr als die anderen deutschen Staaten 1855 einen konservativen Rückschlag. Insgesamt kennzeichneten zahlreiche Beschränkungen und erhebliche Regierungseingriffe das Wahlgeschehen im Königreich Hannover von 1848 bis 1866: Das Prinzip der Gesamtrepräsentation wurde ad absurdum geführt. Erst als das politische Bürgertum erkannte, daß nur über eine enge Zusammenarbeit gemeinsame politische Zielsetzungen und eine landesweite Organisationsstruktur Veränderungen in politischer Hinsicht bewirkt werden konnten, wurde eine wesentliche Grundlage für den Einzug der Modernität im Königreich Hannover geschaffen. Unverzichtbar waren dabei die Persönlichkeit Rudolf von Bennigsens und das Wirken der Fortschrittspartei.
Aktualisiert: 2023-04-12
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