Ästhetische Eigenzeiten und die Zeit des Bewahrens

Ästhetische Eigenzeiten und die Zeit des Bewahrens von Richter,  Gerhard
Wie wäre die Idee einer ästhetischen Eigenzeitlichkeit aufzufassen, wenn diese mit Heideggers weitreichendem, doch bislang kaum beleuchtetem Begriff des Bewahrens zusammengedacht würde? Das Bewahren eines Werks ist nicht mit engstirniger Traditionspflege oder rein konservierender Überlieferung zu verwechseln; vielmehr ist es ein Wesentliches des Kunstwerks selbst. Die vorliegende Studie macht insbesondere im Hinblick auf Texte Heideggers, Arendts, Derridas und Kafkas geltend, daß das Bewahren eines Werks niemals ohne eine Auseinandersetzung mit den Eigenzeitlichkeiten des Ästhetischen auskommt und daß, umgekehrt, ästhetische Eigenzeiten erst durch die unhintergehbare Geste eines Bewahrens, das stets über ein Werk hinausführen muß, zu sich kommen. Die Eigenzeitlichkeit eines Werks und die Zeit des Bewahrens rühren letztlich an ein unentflechtbar intimes Verhältnis, das es stets aufs Neue zu denken und zu erfahren gilt. Die Eigenzeit des Ästhetischen erweist sich dabei immer auch als die Zeit des Anderen.
Aktualisiert: 2019-06-07
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Literatur im skandinavischen Exil, 1933 bis heute

Literatur im skandinavischen Exil, 1933 bis heute von Krutzinna,  Leonie, Wassiltschenko,  Judith
Zürich, Moskau, New York, Los Angeles, Buenos Aires und Shanghai sind heute als Exilzentren bekannt – aber die beschauliche Universitätsstadt Lund oder die kleine Insel Thurø? Für das Gros derer, die seit 1933 aus europäischen Diktaturen fliehen mussten, war Skandinavien nicht das Ziel der Wahl. Expansive Besatzungspolitiken, fehlende persönliche Kontakte oder Sprachkenntnisse ließen weniger ExilantInnen nach Nordeuropa flüchten als beispielsweise in die USA oder in die Sowjetunion. Daher galt Skandinavien nicht das Hauptinteresse der traditionellen literaturwissenschaftlichen Exilforschung. Dennoch suchten auch in Dänemark, Schweden und Norwegen mehrere tausend Menschen Zuflucht. Darunter fallen Kultur- und Literaturschaffende wie Kurt Tucholsky, Nelly Sachs, Bertolt Brecht, Maria Lazar, Kurt Schwitters, H. J. Kaeser, Bernard Kangro u. a. Selbst ganze Verlage siedelten nach Schweden über – wie Thomas Manns Verlag Berman-Fischer – oder gründeten sich erst dort als Exilverlag wie Eesti Kirjanike Kooperatiiv. Der Band schreibt die auf Nordeuropa konzentrierte Exilforschung fort, indem er die akademischen, technischen und gesellschaftlichen Umwandlungsprozesse berücksichtigt, die die Geistes- und Kulturwissenschaften seit der Hochphase der Exilforschung in den 1980er Jahren verändert haben. Die Beiträge tragen damit zu einer Aktualisierung der traditionellen Exilforschung bei und erweitern zugleich die Perspektiven auf kulturelle Veränderungsprozesse durch gegenwärtige Flucht- und Migrationsbewegungen.
Aktualisiert: 2019-06-07
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Gegenstrophe 10 – 2019

Gegenstrophe 10 – 2019 von Braun,  Michael, Dittmer,  Kathrin, Rector,  Martin
»Gegenstrophe. Blätter zur Lyrik« erscheint jährlich im Frühjahr als Forum für Lyrik und Lyrikrezeption. Unter der Rubrik »Premiere« bietet es Raum für den Erstdruck von Gedichten, im »Porträt« stellt es Lyrikerinnen und Lyriker vor, die auf dem jährlich stattfindenden Lyrikfest im Literaturhaus Hannover gelesen haben, und enthält in der Rubrik »Essay« Analysen und Interpretationen von Kritikern und Wissenschaftlern zu übergreifenden Themen. Im »Dossier« wird der Hölty-Preis für Lyrik dokumentiert der an Norbert Hummelt ging. Die Rubrik »Recherche« dient der bibliographischen Erschließung aktuell erschienener Gedichtbände. Gedichte von Charlotte Warsen, Sebastian Weirauch, Kathrin Bach, Marit Heuß, Ulrike Almut Sandig, José F. A. Oliver, Christian Uetz, Sonja vom Brocke – ESSAY von Michael Braun: Zur Kritik der Literaturkritik. Ein paar Mutmaßungen in kleiner Runde – DOSSIER zur Verleihung des Hölty-Preises für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover an Norbert Hummelt – Frieder von Ammon: Laudatio auf Norbert Hummelt – Norbert Hummelt: Dank und Gedichte – Norbert Hummelt – Vita, Auszeichnungen, Selbständige Publikationen – RECHERCHE, eine Bibliographie der Lyrik-Veröffentlichungen 2018
Aktualisiert: 2019-06-07
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»Irgendwie habe ich immer Glück gehabt«

»Irgendwie habe ich immer Glück gehabt« von Buchholz,  Marlis, Burmeister,  Stefanie, Riebe,  Renate, Schmid,  Hans Dieter, Treu,  Fritz
»Irgendwie habe ich immer Glück gehabt« – dieses Motto steht über den Lebenserinnerungen von Fritz Treu. Auf Wunsch seines Sohnes machte er sich 1986 – mit 82 Jahren – daran, seine Erinnerungen auf Kassetten zu sprechen. Über neun Stunden lang erzählt er: Witzig, traurig, manchmal auch drastisch, immer geradeaus, und das alles noch immer mit einem unverkennbaren hannöverschen Tonfall – trotz über 30 Jahre Leben in Amerika, wohin er 1951 mit seiner Familie ausgewandert war. Es ist keine außergewöhnliche Karriere, die der 1904 in Schlesien geborene und in Hannover aufgewachsene jüdische Junge gemacht hat, aber er lebte ein ungewöhnlich facettenreiches Leben – ein Leben, das auf vielfache Weise mit der Geschichte der Juden in Deutschland verknüpft war, aber auch mit der Stadtgeschichte Hannovers in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit der Geschichte ihrer Arbeiterbewegung und nicht zuletzt mit der Geschichte der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem. Seine Erinnerungen reichen weit in die von Armut geprägte Kindheit zurück. Schon als Vierzehnjähriger erlebte er intensiv die Novemberrevolution in Hannover und fand später Zugang zunächst zur SPD, später zur »Sozialistischen Arbeiterpartei« (SAP). Ab 1941 teilte er das Verfolgungsschicksal der deutschen Juden, die in einer »Mischehe« lebten. Das Haus, in dem die Familie in Ahlem wohnte, wurde zu einem von der Gestapo überwachten »Judenhaus«, seine ursprünglich freiwillig angetretene Arbeit als Hausmeister wurde zu einer von der Gestapo kontrollierten Zwangsarbeit. Noch im Februar 1945 wurde er nach Theresienstadt deportiert. Aber auch in den Jahren der Verfolgung hat er seine positive Einstellung zum Leben, seinen Optimismus und seinen Humor nie verloren. Um den Leserinnen und Lesern die Möglichkeit zu geben, Fritz Treu im Original zu hören, hat die Gedenkstätte Ahlem Ausschnitte aus den Tonkassetten ins Internet gestellt; über einen QR-Code am Ende dieses Buches können sie abgerufen werden.
Aktualisiert: 2019-05-20
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Gattung. Gender. Gesang

Gattung. Gender. Gesang von Kurz,  Lukas, Tumat,  Antje, Zywietz,  Michael
Hans Werner Henze (1926–2012) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Opernkomponisten der Gegenwart. Der vorliegende Band vereinigt die Ergebnisse zweier wissenschaftlicher Tagungen, die sich gleichermaßen der Person und dem Werk Henzes verpflichtet fühlten. Ein Schwerpunkt liegt auf Texten zu seiner 1983 uraufgeführten »Geschichte für Sänger und Instrumentalisten« »Die Englische Katze«. In Abbildungen und Transkriptionen öffentlicher Diskussionen wird dabei unter anderem das Inszenierungskonzept der Staatsoper Hannover in der Spielzeit 2016/2017 dokumentiert. Zudem beschäftigt sich der Band mit dem Rückbezug Henzes auf unterschiedliche Traditionen sowie mit seinem Schüler Detlev Glanert, der in seinem Musiktheater gleichfalls der Idee eines modernen Humanismus verpflichtet ist. Eine Würdigung von Henzes hochaktuellem Gesamtwerk steht bis heute noch aus. Aus dem Inhalt: Michael Zywietz: Henzes »Englische Katze« im biografischen Kontext – Susanne Kogler: Gesellschaftskritik im »Jungen Lord« und der »Englischen Katze« – Peter Petersen: Hans Werner Henze und Edward Bond: gemeinsame Werke – Albert Gier: »That is not explained«: »Die Englische Katze« im Licht des Arbeitstagebuchs – Stefan Weiss: Henzes Arbeitstagebuch zur »Englischen Katze« und die Neudefinition des Verhältnisses von Werk und Kommentar – Dagmar Schlingmann, Mark Rohde und Klaus Angermann: Sind Mäuse die besseren Katzen? Ein Gespräch über Henzes »Die Englische Katze« – Anna Fortunova: »[...] von gesellschaftlichen und moralischen Aufgaben«: Hans Werner Henze und Michail Bachtin über die Bedeutung und Funktionen von Kunst – Klaus Angermann, Detlev Glanert, Michael Kerstan, Mark Rohde, Antje Tumat: Podiumsdiskussion anlässlich der Inszenierung der »Englischen Katze« in der Staatsoper Hannover (3. Februar 2017) – Antje Tumat: »Die Zerstörung des Begriffs vom klassischen Helden«: Männerbilder in Henzes frühen Opern. – Nina Noeske: Klang(farbe) als Genderperformance: Anmerkungen zum Musiktheater nach 1945 – Elisabeth Schmierer: Zu Aufführungen von Henzes Musiktheater in Italien – Klaus Wolfgang Niemöller: »...aus der Linie Beethoven – Brahms – Schönberg« – Das Quintetto (1993) von Hans Werner Henze und die Klavierquintette des 20. Jahrhunderts – Kadja Grönke: Erlkönigs Kinder. Hans Werner Henzes Ballettmusik Le fils de l’air ou L’enfant changé en jeune homme und das Orchesterwerk Erlkönig. Orchesterfantasie über Goethes Gedicht und Schuberts Opus 1 (1996) – Heidrun Eberl: Klang ‒ Körper ‒ Metapher: Detlev Glanerts »Caligula« – Detlev Glanert, Antje Tumat: Von Oper, »kalkulierter Künstlichkeit« und »Wahrhaftigkeit« im musikalischen Material – ein Gespräch (28. Oktober 2002)
Aktualisiert: 2019-05-23
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Ästhetische Eigenzeiten

Ästhetische Eigenzeiten von Bies,  Michael, Gamper,  Michael
Das Schwerpunktprogramm 1688 »Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne«, das 2013 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingerichtet wurde, bezieht sich in seinem leitenden Forschungsinteresse auf das Verhältnis von Zeit und Darstellung. Es geht davon aus, dass Zeit nicht als eine abstrakte chronometrische Ordnung begriffen werden kann, sondern erst als materiell sichtbar gemachte, gemessene, dargestellte, ausgedrückte, erkannte, erlebte und bewertete Zeit Realität gewinnt und stets abhängig von kulturellen Wahrnehmungs- und Bewertungszusammenhängen ist. An einer Vielfalt von Phänomenen wurde in einer ersten Projektphase in 14 Teilprojekten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften untersucht, wie Zeitlichkeit in ihrer kulturellen und historischen Vieldeutigkeit in der Form ›ästhetischer Eigenzeiten‹ erfahrbar gemacht und reflektiert wird. In den Beiträgen des Bandes werden sowohl die Programmatik und die Aktivitäten des SPP 1688 als auch die Forschungsergebnisse der Teilprojekte vorgestellt und veranschaulicht.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Politik als Spiel mit der Zeit

Politik als Spiel mit der Zeit von Bergelt,  Lisa
Drama und Theater inszenieren ›Zeit‹ bei der Darstellung eines Geschehens in einer Weise, die konkretes Wissen über die Genese politischer Imaginationen transportiert. Die vorliegende Studie macht sich zur Aufgabe, die spezifischen Formationen von Zeitlichkeit bei der Dramatisierung der großen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Europa um 1800 zu untersuchen. Dabei offenbart sich einerseits der Wunsch nach einer frei gestaltbaren politischen Zukunft und andererseits das dringende Bedürfnis nach Traditionen und politischer Beständigkeit angesichts neuer Unsicherheiten. Bei der Untersuchung der auf der Bühne reflektierten Zeitlichkeiten des Politischen wird deutlich, dass alte Zeitvorstellungen zwar vehement verteidigt wurden und ihre Kontinuität erwiesen, gleichzeitig aber neue Zeitkonzepte geprägt wurden. Sie konfigurierten die Vorstellungen von modernen politischen Formen wie Demokratie, Republik, Verfassung, Bürokratie und Rechtsstaat. Die in zahlreichen Detailanalysen hervortretenden Zeit-Poetiken der Dramen offenbaren eine Pluralität dramatischer Eigenzeiten, die auf einen Wandel politischer Zeitlichkeit und damit politischer Imaginationen schlechthin verweisen.
Aktualisiert: 2019-05-23
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»Drumherum geschrieben?«

»Drumherum geschrieben?« von Voß,  Torsten
Wenn auch noch nicht so intermedial ausgefeilt wie eine große Literaturaustellung oder ein Fernsehinterview, ist der auktoriale Paratext um 1800, vor allem in seiner epitextuellen Variante, ein Ausstellungsverfahren gegenüber der kulturellen Öffentlichkeit, ist also auf Wahrnehmung und Diskussion ausgerichtet. Paratextuelle Kommunikation findet im literarischen Feld satt. Sie ist diesem inskribiert und gestaltet es mit. Die an diese Textform gebundenen Deiktika gehorchen einer Strategie der Aufmerksamkeitsproduktion, die für die Kultivierung von Distinktion und symbolischem Kapital unerlässlich ist. Das erklärt auch die Neigung mancher Schriftsteller des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts zur auktorial epitextuellen Publikation, ganz gleich ob diese nun vorab, begleitend oder nach der Buchveröffentlichung erfolgt. Die Geburt der Kunst erfolgt dabei zwar vermehrt aus dem Geist der Ökonomie und der Praktiken des literarischen Feldes und setzte sich damit als eine Amalgamierung aus unterschiedlichen Diskursen zusammen. Zugleich hat der Autor aber auch Anteil an der Gestaltung und ist Segment von ihr – und das auf eine recht reflektierte Weise, wie es unter anderem die Fallbeispiele Wezel, Jean Paul oder Schiller dokumentieren.
Aktualisiert: 2019-04-15
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Hannoversche Geschichtsblätter

Hannoversche Geschichtsblätter von Regin,  Cornelia
Aus dem Inhalt: Cornelia Regin: Schon wieder Königsmarck? Forschungsergebnisse und Anmerkungen zu den Knochenfunden am Niedersächsischen Landtag im August 2016 – Friedrich-Wilhelm Wulf: Zur archäologischen Dokumentation menschlicher Knochenfunde im Zusammenhang mit dem Umbau des Niedersächsischen Landtags von 2016 – Anna Lena Flux und Birgit Grosskopf: Anthropologischer Bericht zu Knochenfunden aus dem Niedersächsischen Landtag – Michael Heinrich Schormann: Historische Anmerkungen zu den Knochenfunden am hannoverschen Leineschloss – Cornelia Regin: Die Auswertung der schriftlichen Quellen durch Georg Schnath – Jobst Graf von Wintzingerode: Was wissen wir wirklich über den Fall Königsmarck? Eine kritische Würdigung der Ergebnisse Georg Schnaths – Katharina Colberg: Von den Mühen, im späten Mittelalter in und um Hannover fromm zu sein – Thorsten Henke: Die Gästebücher der Sammlung Culemann – Christian Becker: Deutschlands Sportstadt Nr. 1? Sportpflege und -förderung durch die Stadt Hannover in den Jahren 1945 bis 1974 – Urs Boeck: Hannovers Marktkirche. Wege der Forschung – Christian Hoffmann: »Ein eigenes Heim auf eigener Scholle« Der genossenschaftliche Wohnungsbau in Hannover-Bothfeld während der Weimarer Republik – Ralf Dorn: Traditionsinseln im Trümmermeer Zur Genese und Rolle der Altstadt in der Aufbauplanung Hannovers unter Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht – Friedhelm Schwemin: David Johann Jakob Luthmer (1771–1839), ein Hannoverscher Pastor und Astronom – Thomas Pavel: »Es ist nur Stellenjägerei, sie glauben jetzt die Zeit gekommen.« Eine Intrige an der Kunstgewerbeschule im Frühjahr 1933 – Eberhard Kaus: Antisemitisches Ressentiment? Zum Fehlen jüdischer Gefallener auf dem 1931 eingeweihten Wunstorfer Kriegerdenkmal – Eckard Steigerwald: 1894: Acht Wochen Arbeitsstopp in Bantorf – der längste Streik im Bergbaurevier am Deister – Johannes Schwartz: Die NS-Verfolgungsgeschichte der jüdischen Fabrikantentochter Klara Berliner aus Hannover und die Versuche der »Wiedergutmachung« – Hans-Peter Schramm: Johann Hemelings »Fortsetzung der Schreibkunst …«, 1674. Ein neu entdecktes Exemplar in Hannover und ein Nachahmer in Stuttgart.
Aktualisiert: 2019-04-15
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In Esopo ich lase …

In Esopo ich lase … von Holzberg,  Niklas
Der Essay beginnt mit einführenden Bemerkungen zur Rezeption der wirkungsmächtigen Esopus-Ausgabe von Steinhöwel, Brant und Adelphus Muling durch Hans Sachs und erörtert dann anhand exemplarisch ausgewählter Texte, wie der Dichter bei der Bearbeitung von Fabeln und Schwänken verfährt. Ein Vergleich zwischen zwei themengleichen Meisterliedern, zwischen einem Meisterlied und einem Fastnachtspiel, in denen die gemeinsame Quelle verschieden adaptiert ist, und der Interpretation eines speziell für die Werkausgabe verfassten Spruchgedichts zeigt Sachs’ Kunst des Erzählens und der moraldidaktischen Publikumslenkung. Niklas Holzberg lehrte bis 2011 gräzistische und latinistische Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und publizierte zahlreiche Bücher, Aufsätze und Übersetzungen mit Schwerpunkt auf der augusteischen Dichtung und der griechisch-römischen Erzählliteratur (Roman, Fabel). Ein spezielles Interesse galt stets der Antikerezeption durch Nürnberger Autoren des 16. Jahrhunderts, vor allem Willibald Pirckheimer und Hans Sachs.
Aktualisiert: 2019-04-11
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