Knollenland

Knollenland von Pelzer,  Herbert
Ein rheinisches Dorf in der Voreifel im Winter 1962: Schlimmer kann es nicht werden, denkt Hans, als sein Vater an einem Tag im November stirbt. Gefangen in Trauer und Alltagssorgen, beschließt der 12-jährige Junge seine Familie zu erlassen. Doch sein Plan wird gestoppt, noch bevor er die Dorfgrenze überschritten hat: Unfreiwillig wird er Augenzeuge eines Mordes. Von diesem Moment an verbindet ihn und Sepp ‒ den jugendlichen Täter ‒ ein fatales Geheimnis. Immer wieder begegnen sie sich in der Enge des Dorfes, aber Sepp ahnt zunächst nicht, dass er das Wissen um seine Tat mit Hans teilt. Als ihm die Polizei auf die Schliche kommt, sieht auch er keine Chance, im Dorf zu bleiben. Die bedrückenden Schicksale führen Hans und Sepp zusammen, und schließlich beschließen sie, gemeinsam die Flucht in den Süden ans Meer.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Durch die Jahre

Durch die Jahre von Pelzer,  Herbert
Herbert Pelzers Roman Durch die Jahre beginnt am Ende der Weimarer Republik in einem Dorf am nördlichen Rand der Eifel und endet 1941 im mexikanischen Veracruz. Im Frühling des Jahres 1927 wird der Viehhändler Josef Treu aus dem Gefängnis in Aachen entlassen. Voller Zuversicht wagt er einen Neustart. Er lernt die attraktive Paula kennen, die Liebe seines Lebens. Doch gerade zu der Zeit, als ihre zweite Tochter geboren wird, übernehmen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland. Jung und voller Lebensmut trifft die jüdische Familie die Angst, die Demütigung und der Verrat hart. Ungläubig verfolgen sie den sich rasant vollziehenden Wandel, der sich nicht nur in den großen Städten vollzieht, sondern auch in den Eifeldörfern, in denen die Familie Treu, ihre Verwandten und Bekannten leben. Doch noch weigern die Treus sich verzweifelt, ihre Heimat zu verlassen. Und wagen am Ende doch den Schritt in die Ungewissheit, in eine neue Welt. Josef begibt sich zunächst alleine auf den langen und beschwerlichen Weg nach Mexiko, um sich eine neue Existenz aufzubauen und Paula und den Kindern Sicherheit bieten zu können, sobald es ihnen gelingt, ihm zu folgen. Die Vorfreude auf ein Wiedersehen und ein neues Leben in Freiheit ist groß. Ungleich größer sind die Gefahren und Hindernisse, denen sich Paula ausgesetzt sieht. Durch die Jahre ist die bewegende Geschichte der Familie Treu, die ihre einzige Chance nutzt und am Ende doch unendlich viel verliert.
Aktualisiert: 2019-01-09
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Durch die Jahre

Durch die Jahre von Pelzer,  Herbert
Herbert Pelzers Roman "Durch die Jahre" beginnt am Ende der Weimarer Republik in einem Dorf am nördlichen Rand der Eifel und endet 1941 im mexikanischen Veracruz. Im Frühling des Jahres 1927 wird der Viehhändler Josef Treu aus dem Gefängnis in Aachen entlassen. Voller Zuversicht wagt er einen Neustart. Er lernt die attraktive Paula kennen, die Liebe seines Lebens. Doch gerade zu der Zeit, als ihre zweite Tochter geboren wird, übernehmen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland. Jung und voller Lebensmut trifft die jüdische Familie die Angst, die Demütigung und der Verrat hart. Ungläubig verfolgen sie den sich rasant vollziehenden Wandel, der sich nicht nur in den großen Städten vollzieht, sondern auch in den Eifeldörfern, in denen die Familie Treu, ihre Verwandten und Bekannten leben. Doch noch weigern die Treus sich verzweifelt, ihre Heimat zu verlassen. Und wagen am Ende doch den Schritt in die Ungewissheit, in eine neue Welt. Josef begibt sich zunächst alleine auf den langen und beschwerlichen Weg nach Mexiko, um sich eine neue Existenz aufzubauen und Paula und den Kindern Sicherheit bieten zu können, sobald es ihnen gelingt ihm zu folgen. Die Vorfreude auf ein Wiedersehen und ein neues Leben in Freiheit ist groß. Ungleich größer sind die Gefahren und Hindernisse, denen sich Paula ausgesetzt sieht. "Durch die Jahre" ist die bewegende Geschichte der Familie Treu, die ihre einzige Chance nutzt und am Ende doch unendlich viel verliert.
Aktualisiert: 2019-01-09
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Jahrbuch Kreis Düren 2015

Jahrbuch Kreis Düren 2015 von Brandenburg,  Franz-Josef, Cremer,  Hans Bert, Dautzenberg,  Bernhard, Dowe,  Ludger, Frings,  Margret, Hahne,  Bernd, Holtz,  Helmut, Jaeger,  Achim, Kaulen,  Heinz, Kreutzer,  Josef, Kückhoven,  Gerda, Nolden,  Karl-Josef, Pelzer,  Herbert, Perse,  Elisabeth, Perse,  Marcell, Reuter,  Ursula, Röhlich,  Felix, Schieffer,  Walther, v. Büren,  Guido, Wecker,  Kurt Josef, Zander,  Kathrin
„Feste, Feiern, Bräuche“ hat sich die Redaktion des Kreisjahrbuchs als diesjähriges Schwerpunktthema vorgenommen. Angesichts eines rasanten kulturellen Wandels war es spannend zu sehen, wo sich Traditionen in diesem Sinne behaupten, erneuern oder wo sich vielleicht sogar neue herausbilden.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Jahrbuch des Kreises Düren 2014

Jahrbuch des Kreises Düren 2014 von Bielefeldt,  Heinz, Dowe,  Ludger, Düssel-Siebert,  Heidrun, Fritzen,  Georg, Goertz,  Pit, Hahne,  Bernd, Holtz,  Helmut, Jaeger,  Achim, Kreutzer,  Christel, Kreutzer,  Josef, Kückhoven,  Gerda, Lauscher,  Caroline, Matzerath,  Simon, Moll,  Wilfried, Ostenrath,  Friedrich, Pelzer,  Herbert, Perse,  Marcell, Rupp,  Stephanie, Valk,  Diether, von Büren,  Guido
Das Kreisjahrbuch 2014 lädt zu einem Streifzug durchs Grüne ein. "Gärten, Parks und Landschaften" sind diesmal das Schwerpunktthema. Die Autoren nehmen ihre Leser in zehn Beiträgen an die Hand und öffnen ihnen die Augen. Bringen ihnen weitgehend unbekannte, weil nicht öffentlich zugängliche Naturoasen wie den Park der Burg Gladbach, den Schillingspark in Gürzenich und die Bergehalde Emil Mayrisch nahe. Zudem laden sie sie zur Besichtigung auf das Gelände des Gartenbauvereins Jakob Triem in Aldenhoven ein und erläutern ihnen den Wert der im Frühling buntgetupften Streuobstwiesen in Wort und Bild. Um Kunst geht in einem Aufsatz, der Erwin Gross gewidmet ist, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Landschaftsmaler. Hier stellt der berühmte Jülicher Landschaftsmaler Johann Wilhelm Schirmer das Bindeglied zum Kreis Düren her. Dass Gärten mehr sein können als nützlich oder ästhetisch schön, zeigt sich im Hospizgarten in Abenden. Im stetigen Wandel, im Werden und Vergehen klingen philosophische Fragen an - der griechische Philosoph Epikur taucht auf und auch Buddha. Wie er wurde, was er ist, heißt es im Falle des Dürener Stadtparks, dessen Geschichte von der Eröffnung im Jahr 1896 bis zum jüngsten Mundartfestival in Wort und Bild nachgezeichnet wird. Beim Blick in den Rückspiegel erscheint zudem der Renaissancegarten in der Zitadelle Jülich. Mit dem Naturverständnis der Menschen im Hier und Jetzt haben es dagegen die 18 ehrenamtlichen Landschaftswarte zu tun, die die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Düren unterstützen; stellvertretend kommt Andreas Schneider aus Langerwehe zu Wort. Freie Themen bestimmen den zweiten Teil des Buches. Bernd Hahne, in dessen Verlag das Kreisjahrbuch erscheint, zeichnet anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Rheinischer Blindenfürsorgeverein die Geschichte der Blindenförderung in Düren nach. Ein weiteres Jubiläum: Seit 25 Jahren erinnern zehn Rückriem-Stelen in Düren als dezentrale Denkmäler an die Gräueltaten der Nationalsozialisten. In einem weiteren Kapitel wird das grundlegende Wirken des Gymnasiallehrers und Historikers Dr. August Schoop ausgebreitet, der unermüdlich als Chronist gewirkt hat und dem in Düren eine Straße gewidmet ist. "Fortsetzung im nächsten Kreisjahrbuch" heißt es am Ende nicht ohne Grund.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Moritz, Martha und die Anderen

Moritz, Martha und die Anderen von Pelzer,  Herbert
Für die meisten Menschen ist immer noch unfassbar, was in den Jahren ab 1933, vor allem aber ab 1941 mit der jüdischen Bevölkerung Europas geschah. Noch bedrückender wird diese Vorstellung aber, wenn die Verfolgten und Ermordeten ein Gesicht bekommen, wenn sie zu Nachbarn werden. Auch in Stadt und Kreis Düren gab es viel jüdische Gemeinden. Während in der Stadt seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Kaufleute, Rechtsanwälte, Ärzte und vereinzelt auch Fabrikanten das Bild bestimmten, waren die ländlichen Gemeinden noch immer geprägt von den Metzgern, Viehhändlern und kleinen Handelsleuten. Ihre Zahl war jedoch oft zu gering, um nach jüdischen Vorschriften eine eigene Gemeinde zu bilden, wie etwa in Nörvenich und Hochkirchen. Gerade einmal 14 Deutsche jüdischen Glaubens wohnten in diesem Amtsbezirk, weitgehend angepasst, unauffällig, integriert. Nichts deutete in den vielen Jahrzehnten, in denen ihre Familien schon dort lebten, darauf hin, dass ihnen einmal ein ganz besonders grausames Schicksal beschieden sein würde. Und weil ihr Leben kein besonderes, kein auffälliges war, sind auch die Spuren sehr spärlich, die sie hinterlassen haben. Trotzdem hat sich der Autor schon vor vielen Jahren daran gemacht, das wenige, was noch zu finden war, zusammenzutragen, um daraus Lebensbilder der Nörvenicher und Hochkirchener Juden zu rekonstruieren. "Nicht alle Schicksale konnten lückenlos recherchiert werden", schreibt er in seinem Vorwort. Das bezieht sich vor allem auf die Zeit nach der Deportation ab Oktober 1941 aus den Dürener Sammellagern in die Vernichtungsstätten des Ostens. Dabei schafft es der Autor, ein teilweise sehr intensives Bild jener Jahre zu zeichnen, von der anfänglichen Irritation über das jetzt herrschende Klima, dem allmählichen Rückzug der bisherigen Nachbarn und "guten Freunde", dem immer massiver werdenden Ausschluss aus der sozialen Gemeinschaft des Dorfes, aus Vereinen und Schulen bis hin zu den administrativen Anordnungen, die der endgültigen Deportation voraufgingen. Nach ihrer Entfernung aus Nörvenich und Hochkirchen, der Neubesetzung ihrer Wohnungen mit verdienten "Parteigenossen", der Beschlagnahme ihrer Habseligkeiten warteten sie in der Dürener Gerstenmühle und der Thuirs Mühle in Lendersdorf auf den Befehl zum Abmarsch zum Dürener Bahnhof. Erschüttert lesen wir in einem Brief, den Martha Haase am 18. Oktober 1941 an eine gute Freundin schrieb: "Liebe Gert! Wenn Du diesen Brief erhältst, dann sind wir weit weg und niemals werden wir uns wiedersehen. Ach liebe Gert, was ist das Leben grausam! Wären wir doch alle tot, dann wäre uns allen wohl. … Gleich gehts los. Steh meiner armen Mutter bei, besuch sie diese Woche noch, da sie vielleicht nach dem 1. schon hier weg sein kann. … Lebt alle wohl. Auf Nimmerwiedersehn." Diese Zeilen deuten darauf hin, dass Martha Haase und ihr Ehemann Walter in einem jener ersten Transporte waren, die ab Oktober 1941 von Köln und Düsseldorf nach Litzmannstadt, dem polnischen Lodz, gingen. Die meisten Dürener Juden wurden dagegen von März bis Juli 1942 nach Izbica und Theresienstadt verbracht. Soweit irgend möglich, hat der Autor die letzten Stationen seiner ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger rekonstruiert. Warum dies nicht immer gelang und warum es nach dem Krieg Jahrzehnte dauerte, bis man auch in Nörvenich an diese Menschen erinnerte, beschreibt er in seinem Schlusskapitel. "Mögen ihre Seelen eingebettet sein im Bündel der Lebenden", wünschen Juden ihren Verstorbenen. Dass die Erinnerung an sie Teil unseres Lebens sei, wünscht sich der Autor.
Aktualisiert: 2018-11-05
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