„Flüchtlingsprofessoren“ von Parak,  Michael, Schreiber,  Carsten

„Flüchtlingsprofessoren“

Karrieren geflohener und vertriebener Hochschullehrer in der SBZ/DDR

Vorwort

Einleitung
1. Thema
2. Forschungsstand
3. Erkenntnisinteresse, Quellenlage und Vorgehensweise

I. Ausgangslage: Professoren und Dozenten an den deutschen und deutschsprachigen Hochschulen im östlichen Mitteleuropa
1. Universitäten und Hochschulen im östlichen Mitteleuropa
a) Hochschulen im Bereich der preußischen Hochschulverwaltung

b) Deutschsprachige Hochschulen in der Tschechoslowakei
c) Besatzungspolitik und die deutschen Hochschulen im Zweiten Weltkrieg
2. Personenkreis und Fachgebiete
a) Stellenprofil
b) Fachprofil

II. Evakuierung, Flucht und Vertreibung 1944/1945
1. Jubiläum und Zerstörung – Königsberg 1944/45
2. Verlagerung und Evakuierung kriegswichtiger Forschungsinstitute
a) Fluchtpunkt Mecklenburg-Vorpommern
b) Fluchtpunkt Mitteldeutschland
c) Fluchtpunkt Sachsen
3. Flucht und Vertreibung der Hochschullehrer aus Böhmen und Mähren
a) Das Schicksal der Prager Hochschullehrer
b) Die Vertreibung der deutschen Hochschullehrer aus Böhmen und Mähren
4. Verbleib an den Hochschulstandorten nach Kriegsende
a) Königsberg
b) Breslau
c) Tschechoslowakei

III. Auf dem Weg zur Wiedereingliederung – „Flüchtlingsprofessoren“ in der Nachkriegszeit
1. Politische und administrative Rahmenbedingungen – Die Nachkriegsgesellschaft in der Sowjetischen Besatzungszone
a) „Umsiedlerpolitik“
b) Personalpolitik an den Hochschulen der Sowjetischen Besatzungszone
unter politischen und fachlichen Vorzeichen
2. Berufliche Lage der „Flüchtlingsprofessoren“
a) Die Meldestelle in Freiberg als Ausgangspunkt für eine Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit
b) Individuelle Wege zur Wiedereinsetzung
3. Soziale Not und solidarische Hilfe – Hilfsangebote für mittellose Kollegen
a) Der Königsberger Hilfsfonds
b) Hilfe für Kollegen im Ruhestand und Familienangehörige
c) Die soziale Lage emeritierter Hochschullehrer

IV. Integration oder erneute Flucht? „Flüchtlingsprofessoren“ in der DDR
1. „Flüchtlingsprofessoren“ in der DDR
a) Statistik
b) Karrieremöglichkeiten und Privilegien
2. Rekrutierungs- und Berufungspotentiale
a) Berufungen aus dem Kreis der zeitweilig Nichtbeschäftigten

b) Kriegsgefangene und „SU-Spezialisten“
c) „Westberufungen“ aus der Bundesrepublik

d) Neue Arbeitsmöglichkeiten: An die Spezialhochschulen
3. Außerhalb der Hochschule
a) „Praktische Berufsform als Ausweichreaktion“
b) Flucht/Abgang in den Westen

Schlussbetrachtung
Quellen- und Literaturverzeichnis

Personenregister

Abbildungen und Tabellen
Tab. 1: Lehrkörper der deutschen und deutschsprachigen Hochschulen im östlichen Mitteleuropa (Wintersemester 1944/45)
Abb. 1: Lehr- und Forschungsgebiete an den deutschen und deutschsprachigen Hochschulen im östlichen Mitteleuropa (Wintersemester 1944/45)
Tab. 2: Verbleib der Professoren und Dozenten der deutschen und deutschsprachigen Hochschulen im östlichen Mitteleuropa nach 1945

Tab. 3: Regionaler Verbleib der geflüchteten und vertriebenen Professoren und Dozenten der deutschen und deutschsprachigen Hochschulen im östlichen Mitteleuropa (1950)
Tab. 4: Flüchtlingsprofessoren in der DDR und der Bundesrepublik 1950
Abb. 2: Lehr- und Forschungsgebiete geflohener und vertriebener Hochschullehrer in der SBZ/DDR (absolute Anzahl und prozentualer Anteil)

Die deutschen und deutschsprachigen Universitäten und Hochschulen in Braunsberg, Breslau, Brünn, Danzig, Königsberg, Posen, Prag und Tetschen-Liebwerd wurden 1945 geschlossen. Fast 900 Professoren und Dozenten verloren damit ihre Arbeitsstätten und reihten sich in die große Zahl von Flüchtlingen und Vertriebenen im Nachkriegsdeutschland ein. Die vorliegende Studie zeichnet die akademischen Karrieren dieser Flüchtlingsprofessoren nach und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf diejenigen, die in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR neue Arbeitsmöglichkeiten fanden.

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